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Agatha Christie Referat

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Agatha Christie - The Queen of Crime

Agatha Christies Leben - Referat


Am 15.September 1890 wurde Agatha Mary Clariss Miller in Torquay, Devonshire, England, als jüngstes von drei Kindern geboren. Sie entstammte einer gutsituierten Familie der Mittelklasse. Ihr Vater war Amerikaner. Agathas Mutter Clara dominierte im Haushalt. Sie war intelligent, schrieb Gedichte und Geschichten. Sie war überhaupt eine unkonventionelle Persönlichkeit. Ihrer Meinung nach sollte kein Kind vor acht Jahren lesen lernen. Doch in Agathas Fall hatte sie dabei wenig Erfolg. Agatha, von Worten und Redewendungen fasziniert, liess sich im Alter von fünf Jahren von ihrem Kindermädchen vorlesen, was auf Laden- und Strassenschildern stand. Diese Art des Lesenlernens war für ihre späteren Rechtschreibekünste nicht sehr förderlich. Als sie einen Hauslehrer bekam, interessierte sie sich jedoch mehr für die Mathematik.
Sie war ein ernstes kleines Mädchen mit flachsblonden Ringellocken, das keine Spielgefährten hatte. Statt dessen schuf sich Agatha ihre eigene Welt, in der Kätzchen ihre unsichtbaren Spielgefährten waren. Sie selbst bezeichnet ihre Kindheit als sehr glücklich. Die Familie war überall beliebt und es wurden oft Dinnerpartys im Haus veranstaltet. Dinner mit besonderen Speisen tauchen auch oft in ihren Romanen auf.
Damals waren Krankheit, Invalidität und früher Tod ein beliebtes Thema. Sie gehörten ebenso zur Tradition einer romantischen Verbindung, wie auch in Kinderbücher. Ihr Lieblingskinderbuch hieß „Unsere unschuldige Violet“. Die kleine Violet, schon auf der ersten Seite eine engelsgleiche Invalide, starb auf der letzten Seite im Kreise ihrer trauernden Familie einen erbaulichen Tod.
Dagegen liess sie der Tod von Klein-Nell im „Raritätenkabinett“ kalt, aber das Pathos dieser Erzählung zu Dickens Zeiten rührte ganze Familien zu Tränen.
Später wehrte Agatha sich jedoch gegen diese „Tradition“. Als sie achtzehn war fragte einer ihrer Begleiter sie einmal besorgt, ob sie sich auch nicht verkühlen werde, da ihre Grossmutter ihm erzählt hatte, dass sie von „zarter Gesundheit“ wäre. Sie antwortete entrüstet, dass sie sich immer bester Gesundheit erfreue. Zu dieser Zeit hätte keine junge Frau jemals zugegeben, sich blühender Gesundheit zu erfreuen. Statt dessen erzählten sie ihren Verehrern unter dem Siegel der Verschwiegenheit, wie schrecklich zart und gebrechlich sie seien und dass sie wohl nicht alt werden würden.
Agatha Christie lebte mit einigen Unterbrechungen ihr ganzes Leben in dem Haus wo sie geboren wurde. Es war eine gewöhnliche Villa mit dem Namen „Ashfield“ im älteren Teil der Stadt. Zu dem Haus gehörte ein Gemüsegarten, ein kleines Wäldchen, ein Tennis- und ein Krocketplatz. Ausserdem waren eine Köchin und viele Dienstmädchen dort beschäftigt.

Ihr Vater Frederik starb als Agatha 11 Jahre alt war. Seinen Tod bezeichnete sie oft als das Ende ihrer Kindheit. Von Mutter Clara wurde sie schon früh zum Schreiben von Gedichten und Erzählungen ermutigt, aber Agatha interessierte sich erst einmal nur für Musik. Nach dem Tod ihres Vaters besuchte Agatha mehrere Mädchenpensionate in Frankreich. In die Gesellschaft eingeführt wurde sie jedoch in Ägypten, da London für die Familie zu teuer gewesen wäre. Später sollte sie noch häufig nach Ägypten und in den Nahen Osten zurückkehren, um die Atmosphäre in ihren Romanen wie „Tod auf dem Nil“ zu verarbeiten.
Da sie Opernsängerin werden wollte, studierte sie in Paris Klavier und Gesang, musste jedoch einsehen, dass ihre Begabung für eine Karriere nicht ausreichte.
Eine amerikanische Freundin, die mit der Metropolitan Opera in Verbindung stand und sich vorübergehend in London aufhielt, besuchte die Familie Christie und ließ sich von Agatha etwas vorsingen. Sie bestätigte, dass aus Agatha zwar eine gute Konzertsängerin werden könne, aber ihre Stimme für die Oper nicht kräftig genug sei.
Etwa ein Jahr später verliebte sich Agatha. Sie wirkte in einer musikalischen Komödie mit, die ein paar Freunde in Torquay unter Anlehnung an die Oper „Bluebeard“, aber mit lokalen Anspielungen im Text, geschrieben hatten. Sie spielte Schwester Anne, und der Gegenstand ihrer Neigungen wurde ein Generalleutnant der Air Force. Agatha hatte eine Angewohnheit, die sie heute höchst peinlich findet: sie sang mit kokettem Getue einem Teddybär einen Schlager vor. Später sagte sie einmal „Zu meiner Rechtfertigung kann ich nur sagen, dass sich alle Mädchen solcher Schauertaten schuldig machten – und Erfolg damit hatten!“
In ihrem späteren Leben wäre sie diesem Mann mehrmals beinahe über den Weg gelaufen, aber es gelang ihr stets, ein Wiedersehen zu vermeiden, so dass er sie in Erinnerung behalten würde, wie sie damals war. Es lag ihr sehr viel daran, dass er sie so in Erinnerung behalten und nicht den, wie sie selbst sagt, „Schock erleiden sollte, einem achtzig Kilogramm schweren Fleischberg“ zu begegnen.
Als sie sich von einer Grippe erholte, schlug ihr ihre Mutter vor, das zu tun, was Agathas Schwester vor ihrer Heirat getan hatte: Geschichten zu schreiben. Es entstand das 30 Seiten lange „The house of beauty“, eine phantasievolle Geschichte über Traumvorstellungen und Okkultismus. Dann entstand der Roman „Snow upon the desert“. Nachdem verschiedene Verleger das Manuskript abgelehnt hatten, fragte sie einen damals recht bekannten Schriftsteller, Eden Philpotts, der ein Freund der Familie war, um Rat. Er bescheinigte ihr ein „gutes Gefühl für Dialoge“, sagte aber, dass sie moralische Betrachtungen aus ihren Romanen heraushalten solle. Ausserdem empfahl er ihr einige Bücher um ihren Stil und ihr Vokabular zu verbessern.


Im Jahre 1912 lernte sie auf einem Ball den Royal Air Force Piloten Colonel Archibald Christie kennen. Sie verliebten sich sofort ineinander, aber Archibald wurde im Ersten Weltkrieg an die französische Front abberufen. Während eines Kurzurlaubes heirateten die beiden am Heiligabend 1914.
Am Anfang des 1.Weltkrieges liess sich Agatha zur Krankenschwester ausbilden und arbeitete in der Krankenhaus-Apotheke von Torquay, die ihre Kenntnisse im Bereich der verschiedenen Gifte vertiefte, was für ihre späteren Bücher eine grosse Hilfe war. Ihr erster Kriminalroman fällt in diese Zeit. Ihre Schwester hatte sie bei einem Gespräch über Kriminalgeschichten aufgefordert, selbst eine zu schreiben. Diese Idee ging Agatha wieder durch den Kopf, als es in der Apotheke langweilig wurde. Sie ersann einen Plot, eine Handlung mit möglichst vielen falschen Fährten für potentielle Leser. „Der springende Punkt war, dass es jemand offensichtlich gewesen sein musste und man gleichzeitig aus irgendeinem Grund feststellt, dass er es unmöglich gewesen sein kann. Aber in Wirklichkeit war er es dann doch.“ Sagte sie einmal.


Ihre Charaktere erfand sie durch die Beobachtung von alltäglichen Menschen, zum Beispiel in der Strassenbahn.
Nach dem Krieg zog das junge Paar in eine Wohnung in London.
1917 schickte sie ihr erstes Manuskript an den Verleger John Lane. Doch dann vergass Agatha die ganze Geschichte schnell, denn am 5.8.1919 wurde ihre Tochter Rosalind Margaret Clarissa geboren.
1920 hörte die Familie wieder etwas von dem Verleger: Man hatte sich entschlossen, Agathas Geschichte unter dem Titel „Das fehlende Glied in der Kette“ zu veröffentlichen. Die Vorlage für dieses Buch war ein Vorfall im Krankenhaus, bei dem eine grössere Menge Arsen verschwand.
Wenige Zeit später schrieb Agatha Christie ein weiteres Buch mit dem Namen „Ein gefährlicher Gegner“, da sie dringend Geld benötigte.
Den Durchbruch schaffte sie 1926 mit dem Kriminalroman „Alibi“. Sie wurde von Kritikern stark angegriffen, da sich das Buch angeblich nicht an die gültigen Konventionen für eine Detektivgeschichte hielte und sie sich zur Täuschung des Lesers eines unfairen Tricks bedienen würde.
Im Frühjahr 1926 starb ihre Mutter an einer Bronchtits, was für Agatha ein schlimmer Schock war. Und auch in ihrem Privatleben gab es Probleme. Die ständigen Auseinandersetzungen mit ihrem Mann machten Agatha grosse Probleme. Archibald zog dann in eine andere Stadt und gab zu, dass er ein Verhältnis hatte.
Agatha Christie schrieb nicht nur einige der bekanntesten Kriminalromane der Welt, sie inszenierte auch im richtigen Leben einen Kriminalfall, mit sich als Hauptperson. 11 Tage lang hielt sie im Dezember 1926 ganz Großbritannien in Atem. Der Buchautor Jared Cade schrieb in seinem Buch „Agatha Christie und die elf fehlenden Tage“, dass Agatha ihr eigenes Verschwinden sorgfältig inszeniert hätte, da sie ihrem Mann ein Wochenende mit seiner Geliebten Nancy Neele verpatzen wollte und gehofft hatte, es durch die Ermittlungen der Polizei zu ruinieren. Die Presse spekulierte sogar, dass ihr Verschwinden ein Werbetrick sei, um die Verkaufszahlen ihrer Romane zu steigern. Um ihre Familie nicht unnötig zu beunruhigen schrieb sie ihrem Schwager, sie werde sich einige Tage in einem Kurort bei Yorkshire aufhalten.
Ihre Absicht, bald wieder aufzutauchen schlug fehl, da die Polizei sich unbeholfener anstellte, als Agatha es vermutete. Tagelang durchkämmten Tausende von Polizisten und Freiwillige das Gebiet von Surrey und Berkshire südlich von London auf der Suche nach ihr.
Sogar Berufskollegen suchten nach Spuren. Dorothy Sayers tippte sofort auf „freiwilliges Verschwinden, sehr clever eingefädelt“ und Sir Arthur Conan Doyle, der Erfinder von Sherlock Holmes, ging mit einem Handschuh Agathas zu dem Wahrsager Horace Leaf, der auch die richtige Eingebung hatte: „Die Eigentümerin ist halb verwirrt und halb berechnend. Sie ist nicht, wie viele denken, tot. Sie lebt.“
Ihr Ehemann ahnte zwar, was sie vorhatte, als sie am 3.12.1926 das Haus verliess und ihr Auto wie nach einem Überfall am Strassenrand stehen liess, wollte seine Ehe aber nicht in die Öffentlichkeit zerren. Als er des Mordes verdächtigt wurde, vertrat er die Auffassung, seine Frau habe einen Gedächtnisverlust erlitten.
Tatsache ist, dass Agatha Christie mit dem Nachnamen der Geliebten ihres Mannes als Teresa Neele aus Südafrika in ein kleines Hotel in Harrogate abgestiegen ist. Ein Musiker erkannte in der Frau, die jeden Abend zum Schlager „Ausgerechnet Bananen“ Charleston tanzte die Gesuchte und rief die Polizei. Agatha behauptete dann, sie habe einen Gedächtnisverlust erlitten. An dieser Version hielt sie trotz öffentlicher Zweifel für immer fest, wollte aber später nicht mehr daran erinnert werden.
1928 liessen sich Agatha und Archibald scheiden. In der folgenden Zeit schrieb Agatha mehrere Krimis, die ebenfalls sehr erfolgreich waren.
1930 reiste sie in den Orient, um archäologische Ausgrabungen zu besichtigen. Dort lernte sie den 15 Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan kennen. Am 11.9.1930 heirateten die beiden in Edinburgh. Seitdem nannte sie sich Agatha Christie Mallowan. Sie sagte einmal „Heirate einen Archäologen: je älter du wirst um so interessanter wirst du für ihn.“
In diesem Jahr veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Mary Westmacott ihren ersten Nicht-Kriminalroman „Singendes Glas“, in den auch viel Autobiographisches einfloss.
Im Zweiten Weltkrieg arbeitete sie zeitweise im University College Hospital in London. Während des Krieges schrieb sie fast ein Dutzend Krimis, darunter „Zehn kleine Negerlein“ und „Das Böse unter der Sonne“. Am 21. September 1943 wurde Agathas Enkelkind Mathew geboren.
Nachdem ihr Mann Max 1945 wieder nach Hause kam, geriet ihr Privatleben wieder in Ordnung.
1949 begannen die 10 Jahre dauernden Ausgrabungen von Max Mallowan in Nimrud. Agatha half ihm dabei und schrieb auch noch ihre Autobiographie. Sie wurde in Fachkreisen als Archäologin anerkannt. Ihre Erlebnisse bei den Ausgrabungen schilderte sie anschaulich in „Erinnerungen an glückliche Tage“, das sie unter ihrem neuen Namen „Mallowan“ veröffentlichte.
1952 war die Uraufführung ihres ersten Theaterstückes „Die Mausefalle“ in London, das seither täglich aufgeführt wird und unglaublich erfolgreich ist.
1955 wurde die Agatha Christie Ltd. gegründet. Diese Aktiengesellschaft erwarb ihre Werke und bezahlte ihr vom Erlös ein Gehalt, das nicht mehr einem Spitzensteuersatz von über 90% unterlag.
Mit 65 Jahren erschien ein weiteres Meisterwerk der Queen of Crime: „Bertrams Hotel“. Es verkaufte sich im ersten Monat nach dem Erscheinen 50 000 Mal.
1970 erschien zu Agathas 80. Geburtstag ihr 80. Buch „Passengers to Frankfurt“. Ein recht wirres Buch, das bislang noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde, um eine faschistische Geheimorganisation, die die Weltmacht anstrebt. Agathas Vertraute waren fast alle über das Buch bestürzt, doch seine Autorin hatte den Nerv der Zeit getroffen und das Buch verkaufte sich unerwartet gut.
1971 verlieh ihr die britische Königin den Titel „Dame Commander of the British Empire“
In Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett wird Agatha Christie 1972 aufgenommen.
Im Jahre 1974 erschien ihr letzter Roman „Alter schützt vor Scharfsinn nicht“.
Am 12.01.1976, nach einem Schlaganfall drei Jahre zuvor und einer plötzlich einsetzenden Erkältung, starb Agatha Christie in Winterbrook House. Im selben Jahr erschien das Buch „Ruhe Unsanft“. Das Buch hatte Agatha über 30 Jahre früher geschrieben.
1977 wurde ihre Autobiographie „Meine gute alte Zeit“ veröffentlicht, die überwiegend in den Jahren 1950-65 entstanden war. Eine flüssig geschriebene, ehrliche Erinnerung an Dinge, die Agatha wichtig gewesen sind, mit Schwerpunkt auf ihre Kindheit.

Art der Literatur

Neben Dorothy Sayers gehört Agatha Christie zu den Begründern der modernen Kriminalliteratur.
Neben Kriminalromanen verfasste sie romantische Novellen, Gedichte, Theaterstücke (darunter das historische Bühnenstück „Akhnaton“ und „die Mausefalle“), ihre Autobiographie und einen Bericht über die Ausgrabungen mit ihrem Mann.

Kriminalroman

Ein Kriminalroman ist ein spannendes Prosawerk über eine Verbrechenshandlung beziehungsweise deren Planung und Ausführung sowie die Lösung des Falles durch die Polizei oder eines Detektivs, meistens aus dessen Sicht.
Entstanden ist der Kriminalroman aus den Räuber- und Abenteuerroman des 17.Jahrhunderts.

1926 sorgte Agatha Chrisite für eine Sensation: Sie veröffentlichte ihren Roman „Alibi“, in dem sich der „Ich-Erzähler“ am Ende des Buches als Mörder entpuppt. Dieser Trick erforderte eine gewisse Geschicklichkeit in der Erzählperspektive und stiess nicht nur auf positives Echo. Dieser Roman wurde von den Kritikern scharf angegriffen, weil er sich nicht an die „gültigen Konventionen“ für eine Detektivgeschichte hielte und sich zur Täuschung des Lesers eines unfairen Tricks bedienen würde.

Agatha Christies Werke

Der Erfolg von Agatha Christies Büchern geht auch nach ihrem Tod weiter.
Sie schrieb 66 Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und 14 Theaterstücke, ihre Autobiographie „Meine gute alte Zeit“ und sechs Liebesromane, welche unter dem Pseudonym „Mary Westmacott“ veröffentlicht wurden.
Agatha Christe wird nicht umsonst als „Meisterin aller Rätsel“, „Herzogin des Todes“ oder „First Lady des literarischen Mordes“ bezeichnet.
Ihre Werke wurden in 103 Sprachen übersetzt, was sogar Shakespeare, dessen Werke man in 89 Sprachen lesen kann, übertrifft.
Die Gesamtauflage von Agatha Christies Büchern, für die sie mehr als siebentausend Akteure erfand, wird nur von der Bibel und den Werken Lenins übertroffen.
Im Allgemeinen haben ihre Bücher zwischen 157 und 218 Seiten, wobei die Fälle immer erst ganz zum Schluß gelöst werden. Die Schauplätze sind hauptsächlich England, aber auch Frankreich, die Schweiz, Monaco, Schottland, die Karibik, Türkei, Ägypten und die Strecke des Orientexpresses.
Die Anfänge der Bücher sind unterschiedlich. Meistens ist der erste Satz eine Art Einleitungssatz, wie zum Beispiel in „Der blaue Express“: „Es war beinahe Mitternacht, als ein schmächtiger Mann den Place de la Concorde überquerte.“.
In fast genauso vielen Büchern ist der erste Satz aber auch schon wie mitten aus der Geschichte gegriffen, wie beispielsweise in „Karibische Affaire“: „‚Betrachten wir nur einmal die Ereignisse in Kenia‘ sagte Major Palgrave.“
Nur „Dreizehn bei Tisch“ beginnt mit dem Satz: „Das Gedächtnis des Publikums ist kurz.“
In jedem Buch wird mindestens ein Mord begangen. Die meisten Morde geschehen in „10 kleine Negerlein“. Auch die Mordmotive sind immer unterschiedlich.
Agathas beliebteste Todesarten sind erwürgen, erschiessen und vergiften.
Die bekanntesten Serienfiguren sind die strickende, raffinierte alte Jungfer Miss Marple aus St. Mary Mead, die in 12 Romanen und 21 Kurzgeschichten erscheint, sowie der belgische, grünäugige Detektiv Hercule Poirot, der in 33 Romanen und 50 Kurzgeschichten mitspielt. Zu ihm wurde sie angeblich durch einen belgischen Patienten inspiriert, den sie im ersten Weltkrieg betreute.

Viele ihrer Werke wurden verfilmt. Dabei liebte Agatha dieses Medium nicht gerade, das Theater lag ihr mehr am Herzen. Zahlreiche Romane schrieb sie eigenhändig für das Theater um. Ihr mit Abstand erfolgreichstes Stück wurde „Die Mausefalle“, das seit über 37 Jahren täglich in London aufgeführt wird.
Das Theaterstück „Zeugin der Anklage“ wurde später mit Marlene Dietrich zu einem Klassiker der Filmgeschichte. Von den vier Miss Marple Verfilmungen mit Margaret Rutherford war Agatha Christie anfangs nur enttäuscht, später entsetzt. Hatte man sich bei „Sechzehn Uhr fünfzig ab Paddington“ im wesentlichen noch an die Romanvorlage gehalten, so ersetzte man bei „Der Wachsblumenstrauss“ und „Vier Frauen und ein Mord“ einfach Poirot durch Miss Marple. Schließlich basiert „Murder ahoi!“ auf überhaupt keinem Roman von ihr, Das erzürnte sie noch mehr als die vorangegangenen Änderungen. Als die Verfilmung von „Mord im Orientexpress“ geplant war, schrieb sie deshalb: „...wenn ich nun zulasse, dass man es in eine übermütige Posse verwandelt, in die Miss Marple – womöglich noch als Lokomotivführerin eingebaut wird, mag dies wohl ein grosser Spass sein, aber es würde auch ziemlich meinem Ruf schaden.“ Wie wohltuend heben sich davon die Miss Marple Filme der letzten Jahre ab. Joan Hickson wird bereits als Reinkarnation der Miss Marple gesehen. Als derjenige Schauspieler, der am nächsten den Typ des Hercule Poirot getroffen hat, kann Peter Ustinov angesehen werden. Der britische Schauspieler schlüpfte sechsmal in diese Rolle.
Schon früh fing Agatha an, Gedichte zu schreiben. Mit Grauen erinnert sie sich an eines, dass sie schrieb, als sie elf Jahre alt war:

„Kannt‘ ‚ne hübsche Schlüsselblume
stand auf einer Heide,
wollte sein ‚ne Glockenblume
im hellen blauen Kleide.“

Agatha meint, dass sie es nicht deutlicher zum Ausdruck hätte bringen können, wie sehr es ihr an literarischem Talent mangelte. Nur eines ihrer Gedichte gefällt ihr:
„Im Wald
Nackte braune Zweige vor einem blauen Himmel
(Und Schweigen im Wald),
Blätter, die leise unter den Füssen rascheln,
Knorrige braune Stämme, die ihre Zeit abwarten
(Und Schweigen im Wald).
Lieblich der Frühling im jugendlichen Kleid,
Schmachtend der Sommer, überreich an Liebe,
Leidenschaft des Herbstes, die sich in Schmerz wandelt,
Blatt, Blume und Flamme – sie welken dahin,
Und die Schönheit – die Schönheit bleibt
Entblösst im Wald zurück!

Nackte braune Zweige vor einem närrischen Mond
(Und etwas regt sich im Wald),
Blätter, die rauschen und sich von den Toten erheben,
Zweige, die winken und gehässig schielen
(Und etwas wandert im Wald).
Lebendig die Blätter, sie wirbeln und pfeifen!
Vom Tod zu teuflischem Tanz gepeitscht!
Die Bäume schwanken und kreischen vor Entsetzen!
Ein Wind zieht fröstelnd und schluchzend vorbei...

Und die Angst – die nackte Angst kommt aus dem Wald!“

Unter dem Pseudonym Mary Westmacott schrieb Agatha Christie einige psychologisch faszinierend aufgebaute Gesellschafts- und Liebesromane. 1944 erschien das Buch „Absent in the Spring“.

Beurteilung

Der Gedanke, tagelang ohne Lesestoff in der Wüste festzustecken, hat auch für mich etwas beunruhigendes. Es ist gut nachvollziehbar geschildert, wie dort langsam aber sicher die Mauer der Selbstherrlichkeit, die Joan Scudamore um sich herum aufgebaut hat, zerbröckelt, sie erkennt, dass sie in ihrem Leben eigentlich nichts richtiges gemacht hat. Gequält stellt sie fest, dass ihr Mann bei Kindern und Dienstboten so beliebt ist, weil er ihnen zuhört, ihnen Liebe entgegenbringt, und sie ihr eigenes Leben leben lässt.
Da stellt sich die Frage: Warum hat er sich nicht von dieser Frau getrennt da er doch offensichtlich eine Andere geliebt hat? Die Antwort darauf liefert er selbst, als die älteste Tochter sich in einen verheirateten Mann verliebt: die Ehe ist ein Vertrag, den man nicht einseitig brechen darf, den man als Erwachsener, mündiger Mensch eingegangen ist. Und der lässt seine Frau nicht spüren, dass sie ihn seiner Träume beraubt hat. Sorgfältig vernichtet er den Brief der Tochter, der ihre wahre Meinung zum Besuch der Mutter kundtut, um ihr den Schmerz zu ersparen, sollte sie ihn jemals finden.
Besonders gefallen hat mir an diesem Buch, dass es trotz Joans Schuldeingeständnisses kein Ende nach dem Motto „und von nun an lebten alle glücklich und zufrieden, bis an ihr Lebensende“ gibt.
Nicht ganz so gelungen fand ich dagegen die Darstellung von Joans Gedankensprüngen in der Wüste. Die vielen Absätze, die mit „...“ endeten, haben mich dann doch gestört. Auch wenn die seltenen Diskussionen zwischen Joan und ihrem Mann geschildert wurden, war das Muster ewig gleich: erst ist er sanft und verständnisvoll, um irgendwann heftig zu antworten und das Zimmer zu verlassen.
Aber im Großen und Ganzen war ich von diesem völlig anderen Roman von Agatha Christie positiv überrascht.

Wie und warum gelangte Agatha Christie zu diesem Erfolg?

Was ist nun der Schlüssel zum Erfolg von Agatha Christies Romanen? Das „Strickmuster“ des klassischen Kriminalromans ist fast immer gleich: Der Mord geschieht am Beginn der Handlung, nachdem der Leser mit Ort, Zeit und Personen vertraut gemacht worden ist. Der Kreis der Verdächtigen sollte nicht zu groß sein, deshalb sollte der Ort auch möglichst abgeschieden sein. (z.B. eine einsame Insel in „zehn kleine Negerlein“, ein Schlafwagen im „Orient Express“ oder ein einsames Lager in „Rendezvous mit einer Leiche“). Im nun folgenden Gang der Aufklärung werden die Verdächtigen verhört, Spuren und Indizien entdeckt. Am Ende werden meist alle Verdächtigen zusammengerufen und der Meisterdetektiv führt den Schuldigen vor, nachdem er erläutert hat, wie und warum er zu dieser Schlussfolgerung gekommen ist. Die Kunst der Kriminalautorin besteht darin, in den ca. 170 Seiten der Handlung falsche Fährten in den Vordergrund, wichtige Hinweise auf den Täter in den Hintergrund zu rücken. Es gilt als Ehrensache für Krimiautoren dem Leser alle notwendigen Fakten an die Hand zu geben. Hauptmann Hastings, der „Watson in den Poirot Geschichten“, wirft – quasi stellvertretend für den Leser – Poirot Geheimniskrämerei vor, er sei eine „menschliche Auster“. Doch Poirot entgegnet – stellvertretend für seine Schöpferin – er verheimliche ihm keine Fakten, aber deren Interpretierung überlasse er ihm.

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Das Spiel mit Hinweisen, scheinbaren Widersprüchen macht wie beim Puzzlen, mit dem Poirot einmal das Lösen eines Falls vergleicht, die Lektüre der Christie-Romane so interessant. Sie ist die Meisterin der „Cozy Murders“, eines Mordes in gemütlicher, anheimelnder Atmosphäre. Ihr liegt es fern in ihren Romanen Gesellschaftskritik zu üben, ihre Täter sind nicht Opfer von gesellschaftlichen Mißständen. In ihren Roman hat irgend jemand die Spielregeln verletzt. Nun gilt es denjenigen zu finden und ihn zu hängen, bzw. ins Gefängnis zu bringen.
Agatha Christie verstand es, Schlagzeilen zu machen. 1926 kam sie erstmals in die Schlagzeilen, als in ihrem bereits erwähnten Krimi „Alibi“ sich der Ich-Erzähler als Mörder entpuppte. Sechs Monate später wurde in der Öffentlichkeit wieder für Wirbel gesorgt, als sie nach dem Scheitern ihrer Ehe für 11 Tage spurlos verschwand. Ihr Erfolgsrezept kam in den 30er, 40er, 50er Jahren an und es kommt auch noch heute an. Seit einigen Jahren finden auf Schlössern und in Landhotels sogenannte „Mörder Wochenenden“ statt, bei denen ihre Kriminalfälle nachgespielt werden. Zu ihrem 100. Geburtstag im Jahre 1990 wurde der Rummel um ihre Person besonders groß. Ihre Erben erlaubten zum ersten Mal, den Namen Christie kommerziell zu verwenden. So trugen dann Teetassen, Vasen, eine neue Rosensorte und sogar Büroklammern ihren Namen.
Edmund Crispin sagte 1975 über den Erfolg von Agatha Christie:
„Es gibt keine endgültig überzeugende Erklärung dafür, wie es eine Frau aus der Mittelklasse, nett, konventionell, und ein wenig angepasst in ihrem Verhalten, immer wieder fertigbrachte, die Leser total in ihren Bann zu ziehen.“

Agatha Christies Detektive

In Agatha Christies Werken treten mehrere Detektive auf. 1920 wurde der exzentrische, scharfsinnige kleine Belgier Hercule Poirot ins Leben gerufen. Er ist neben Miss Marple, die 10 Jahre später in „Mord im Pfarrhaus“ ihren ersten Auftritt hatte, wohl die berühmteste Figur Agatha Christies. Ausserdem schuf sie noch einige andere Detektive, die allerdings weniger bekannt sind, wie zum Beispiel Hauptmann Hastings, der in fünf Fällen an Hercule Poirots Seite stand, Ariadne Oliver, die zusammen mit Hercule Poirot sechs Fälle löste, Tommy & Tuppence Beresford, Superintendent Battle und Inspektor Japp.
Viele Belgier waren damals von Deutschland nach England geflüchtet. Poirot ist klug, doch sein Äusseres (klein, überkorrekt und steif gekleidet, üppiger Schnurrbart und eiförmiger Kopf) verleitet viele, ihn zu unterschätzen. Wegen seiner Fremdheit vertrauten ihm so manche, denen er im Laufe seiner Fälle begegnete, ihre Geheimnisse an, denn Engländer behandelten ihresgleichen anders als Ausländer. Und wenn sie dennoch versuchten, Poirot zu täuschen, er kam ihnen mit seinen kleinen grauen Zellen auf die Schliche. Der Begriff „kleine graue Zellen“ taucht in den Büchern oft in Zusammenhang mit Poirot auf, was vermutlich eine Anspielung auf seine geringe Körpergröße sein soll. Auch über seinen Schnurrbart wird gelegentlich gespottet. In „Dreizehn bei Tisch“ sagt Hauptmann Hastings beispielsweise: „Aber das einzige, was Poirot aus dem Gleichgewicht wirft, ist die Möglichkeit, dass sein Schnurrbart leiden könnte.“
Oder in „Alibi“ sagt Dr. Shepard über ihn: „Liebste Caroline, der frühere Beruf
dieses Mannes unterliegt keinem Zweifel. Er ist Friseur im Ruhestand. Sieh dir nur seinen Schnurrbart an.“
Seine Liebe zu Details, die scheinbar im Widerspruch zu den Fakten stehen, für Methode und Ordnung sind seine Mittel, um ein Verbrechen aufzuklären, selten Spurensuche am Tatort, nie Verfolgungsjagden.
Sein Freund Hastings beschreibt Hercule Poirot ziemlich treffend: „Dann tippt er sich mit absurder Selbstzufriedenheit an seinen eiförmigen Schädel und sagt mit grosser Genugtuung: ‚Die eigentliche Arbeit geschieht hier drinnen. Die kleinen grauen Zellen – denken sie immer an die kleinen grauen Zellen, mon ami!‘“
1940 schrieb sie „Vorhang“, Poirots letzten Fall. Dieses Buch wurde jedoch erst kurz vor ihrem Tod veröffentlicht. Es ist tatsächlich sein letzter Fall, da die Autorin seiner so überdrüssig wurde, dass sie ihn sterben liess. Da er jedoch ihre Haupteinnahmequelle war, war es nötig, dass er bis zur Veröffentlichung von „Vorhang“ noch ein paar Fälle löste.
Die alte Katze Miss Jane Marple ist eine scheinbar harmlose, alte Jungfer, die gerne klatscht. Sie würde das Wort „klatschen“ natürlich energisch zurückweisen. Sie behauptet von sich selbst, dass sie sich vielmehr für das menschliche Verhalten interessiere, welches, ihrer Meinung nach, in seinen Grundzügen stets gleich ist. Durch ihre Lebenserfahrung und Menschenkenntnis, sowie ihre scharfe Beobachtungsgabe ist sie der Lösung immer etwas näher als die Inspektoren. Viele Eigenschaften teilt Miss Marple mit Agatha Christies Oma. Sie erwartet beispielsweise von allem das Schlechteste und meistens stellt sich ihre Vorahnung als berechtigt heraus. Auch kauft Miss Marple ebenso gerne in Army und Navy Kaufhäusern (z.B. in Bertrams Hotel) ein, wie Agathas Oma das auch tat.
Ariadne Oliver spiegelt teilweise Agatha selbst wieder. Sie ist Kriminalschriftstellerin. Und wie Agatha isst Mrs. Oliver leidenschaftlich gerne Äpfel in der Badewanne.

Hercule Poirot Miss Marple
Die Gegenüberstellung

Beide besitzen die Gabe, jeden noch so kleinen Hinweis richtig zu deuten, über den der Leser achtlos hinweg liest. Zum Beispiel: ein achtlos bekritzelter Briefumschlag, Geheimschriften und die Angewohnheit des Pfarrers seine Uhr um 15 Minuten vor zu stellen.
Beide lieben es, am Ende des Buches alle Beteiligten zu versammeln und zu jedem eine mögliche Mordversion aufzustellen. Erst ganz am Ende erfährt man, wer der wirkliche Mörder ist und wie alle Geschehnisse im Zusammenhang stehen.
Wie Monsieur Poirot löst auch Miss Marple ihre Fälle hauptsächlich mit ihrer ausgezeichneten Kombinationsgabe, wobei bei Hercule Poirot seine Verhöre eine grössere Rolle spielen, während Miss Marple lieber die Rolle der Beobachterin übernimmt. Sie arbeitet oft stundenlang im Garten und beobachtet dabei die Leute. Ihre Hinweise hört, sieht oder erfährt sie auf diese Art eher „zufällig“.
Die Leute weihen Poirot meisten von selbst in ihre Geheimnisse ein und erzählen ihm das Meiste ohne sein zutun, da er so sympathisch und gemütlich wirkt. Seine Umgebung hat großes Vertrauen in seine detektivischen Fähigkeiten. Er ist verschlossen und behält alles für sich. Miss Marple dagegen wird von allen für ein altes „Klatschweib“ gehalten, das furchtbar neugierig ist und der von Aussenstehenden nicht besonders viel Vertrauen entgegengebracht wird.


Haben Agatha Christies Werke mit ihrer persönlichen Lebenseinstellung zu tun?

Agatha Christie machte den salonfähigen Mord zu ihrem Markenzeichen. Aber hinter dem verbreiteten Bild einer Bestseller produzierenden, liebenswerten alten Dame verbirgt sich eine zweite, weniger bekannte Agatha Christie: viktorianisch geprägt, doch überraschend unkonventionell, freiheitsliebend, nach heutigem Verständnis eine „emanzipierte Frau“.
Sie war davon überzeugt, dass Verbrecher und Mörder die gesellschaftlichen Spielregeln verletzt haben und dass die Gesellschaft vor ihnen geschützt werden muss.
In ihren Grundüberzeugungen konservativ eingestellt, plädierte sie für die Todesstrafe. In ihrer Autobiographie schreibt sie: „Ich versage es mir, über Mörder ein Urteil zu fällen – aber sie sind ein Übel für die Gemeinschaft, sie reissen alles an sich und säen Hass. Ich will glauben, dass sie so geschaffen wurden, dass sie mit einem Geburtsfehler zur Welt gekommen sind und vielleicht sogar unser Mitleid verdienen; trotzdem darf man sie nicht schonen (...) Es gilt die Unschuldigen zu schützen“. Und genau das verwirklicht sie in ihren Büchern.

Agatha Christies Ziele

Agatha Christie schrieb ihr erstes Buch aufgrund einer Wette. Sie diskutierte mit ihrer Schwester über einen Kriminalroman und Madge behauptete, dass Agatha so etwas nie im Leben schreiben könnte.
Zunächst betrachtete sie die Schriftstellerei nur als Zeitvertreib, nach den ersten Erfolgen sah sie sich als Berufsschriftstellerin, die mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdiente. Gesellschaftskritik lag ihr fern. Sie möchte mit ihren Romanen nichts bewegen und niemanden von irgendetwas überzeugen, sie dienen überwiegend der Unterhaltung.

Die Aufnahme beim Publikum

Zuerst hatte Agatha Christie relativ wenig Erfolg. Ihre erste Geschichte „The house of beauty“ wurde nach mehrfacher langer Überarbeitung unter dem Titel „The house of dreams“ im Sovereign Magazine veröffentlicht. Zwar veröffentlichte dieses Magazin noch mehrere Kurzgeschichten von ihr, doch anscheinend war die Nachfrage des Publikums nicht sehr groß.
Ihr Roman „Alibi“ machte sie über Nacht berühmt. Das Publikum war jedoch geteilter Meinung. Die einen waren von dem Buch begeistert und hielten es für eine Meisterleistung, während manche anderen, vor allem ihre Schriftstellerkollegen fanden, dass sie damit die Leser in die Irre führen wollte.
Als Agatha im gleichen Jahr aufgrund ihres Verschwindens wieder in die Schlagzeilen kam, kannte bereits jeder ihren Namen. So war es auch kaum verwunderlich, dass sie nach kurzer Zeit in dem Hotel erkannt und zurückgebracht werden konnte.
Das Publikum war von ihrer Arbeit so begeistert, dass die Verkaufszahlen schnell stiegen.
Nach den Bestsellern „Mord im Orientexpress“, „Tod auf dem Nil“ und „Zehn kleine Negerlein“ brach Agatha Christie mit „Ein Mord wird angekündigt“ erstmals den Verkaufsrekord.
Es folgten weitere Klassiker, zahlreiche Verfilmungen und erfolgreiche Theateraufführungen.
Agatha Christie ist wohl eine der weltbekanntesten Kriminalschriftstellerinnen und auch über 24 Jahre nach ihrem Tod hat sie noch einen grossen Fankreis, der eher zu als abnimmt.

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4.2 / 5 Sternen (5 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2012
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 16.07.16

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