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"Alki? Ich doch nicht!" Zusammenfassung & Charakterisierung

Inhaltsverzeichnis

Stewart, Maureen: "Alki? Ich doch nicht!" kurze Zusammenfassung und Interpretation (Charakterisierung) der Hauptpersonen als Meinung und Charakteristik zum Buch. Durch diese Informationen eignet sich der Artikel auch exzellent für ein Referat zum Buch von Stewart.

"Alki? Ich doch nicht!" von Maureen Stewart

Zum Anfang einmal eine kurze Beschreibung respektive Charakterisierung der in der Geschichte vorkommenden Charaktere und Haupt-Personen:

Name: Vicky Lester (Hauptcharakter)
Beruf: Schülerin an einer High-School in Melbourne
Alter: 15
Geschwister: Eddy, 20 Jahre alt (Medizinstudent, Vegetarier, Kiffer), er sieht Vicky nicht gern mit Alkohol
Pete, 18 Jahre alt (Maurer, trinkt gerne, hört Heavy Metal)
Eltern: Vater, Banker
Mutter, Hausfrau (keine näheren Angaben)
Hobbys: Trinken, geht recht gerne zur Schule
Besonderheiten: sehr intelligent, lehnt Alkohol jedoch in keinster Weise ab

Name: Mr. Jones
Beruf: Sozialarbeiter
Alter: unbekannt
Geschwister, Eltern: unbekannt
Besonderheiten: setzt sich nach anfänglicher Unsicherheit sehr intensiv mit den Problemen der Jugendlichen auseinander, auch wenn diese das nicht so recht wollen.

Name: Sharon Johnson 
Beruf: Schülerin wie Vicky
Alter: 15
Geschwister: unbekannt
Eltern: Mrs. Johnson (sie ist sehr besorgt über die zunehmende Abhängigkeit ihrer Tochter gegenüber dem Alkohol, gibt Vicky als Ursache an)
Besonderheiten: Vickys beste Freundin, ist sehr oft betrunken, will aber weg vom Alkohol.

Name: Jerry Conolly 
Beruf: Schüler
Alter: 16
Geschwister: 1 Bruder
Eltern: Vater, Mutter (sind sehr reich, oft auf Reisen)
Besonderheiten: Freund von Sharon Johnson, trinkt auch gerne, besorgt meistens den Alk (oder sein Bruder).

Die Geschichte von Maureen Stewart gefällt mir persönlich sehr gut, weil man sehr viel aus ihr lernen kann. Sie ist sehr realitätsbezogen und ich kann mich gut in die Lage von Vicky Lester versetzen, jedoch habe ich eine andere Einstellung zum Alkohol. 

Ich könnte nie öfters in der Schule Whisky trinken, nur um mir die Langeweile zu vertreiben. Aber da die Jugendlichen keine Alternativen sehen, kann ich mir das gut vorstellen, so blöd das auch klingen mag. 

Sehr gut gefallen hat mir auch Vickys Einstellung zum Thema Drogen, da sie sich fast genau mit der meinen widerspiegelt (Einzelheiten über meine Einstellung möchte ich nicht erwähnen). Ich finde es cool, dass sie nie mit Drogen in Konflikt kommen will und davon auch fest überzeugt ist, obwohl, wenn man einmal mit dem Alkohol nicht mehr fertig wird, sind Kokain und Heroin nicht mehr weit entfernt. Doch sie weiss ja, wie sie es so formuliert, dass Drogen ihrem Körper nur schaden und sonst nichts. 

Jedoch verstehe ich nicht warum sie, da sie doch so "intelligent" ist, nicht erkennen will, dass auch Alkohol ihrem Körper schadet. Ich trinke auch sehr oft Bier und ähnliches, bin mir aber durchaus bewußt, was ich meinem Körper damit für einen Schaden zufüge und versuche deshalb, den Alkoholkonsum so weit wie möglich in Grenzen halten, was Vicky leider nicht gelingt. 

Jerrys Rolle in der Erzählung ist zu vergleichen mit einem Macho: die Eltern haben alles, er wird verwöhnt (in finanzieller Hinsicht), und da seine Eltern die Aufsichtspflicht vernachlässigen, hat er nichts besseres zu tun als in der Schule zu trinken, Parties zu schmeißen und damit den Girls zu imponieren. Diese Lebensweise schlägt sich natürlich in den schulischen Noten nieder. Was mich sehr wundert ist, dass seine Eltern das alles fast überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen. Reiche Leute haben gewissermaßen immer einen Stolz mir ihren Kindern und versuchen, das Beste aus ihnen zu machen. In diesem Fall passiert das aber nicht, was eigentlich nicht so sehr für die Realität spricht, aber es gibt ja immer Ausnahmen. 

Sehr lobenswert ist die Rolle Sharons, da sie die besten Voraussetzungen mitbringt, um eine "richtige" Alkoholikerin zu werden: schlechte Noten in der Schule, Probleme mit der Mutter, Probleme mit den Jungs, kein Selbstbewußtsein ecc. Dass sie sich dem Alkohol entziehen konnte, war für mich eine große Überraschung, war ich doch fest überzeugt, dass sie auf irgendwelche Weise am Alkohol zugrunde geht. 

Die Rolle der Außenseiterin fällt zuletzt dann doch noch Vicky zu, und zwar in dem Moment als die Eltern den Ernst der Lage erkennen. Da sie nun auch noch scheinbar ihre beste Freundin verloren hat, versteht sie die Welt nicht mehr. In ihrem Finale, dem Schulfest, versucht sie, die Eltern zu überlisten, was leider tödlich endet. 

Ich denke, dass dieses Ende perfekt zu dieser Geschichte passt, da nur auf diese Weise irgendwie auf die Gefahren des Alkohols hingewiesen werden kann. 
In diesem Sinne,

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4.5 / 5 Sternen (4 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2009
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 23.07.16

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