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"Andorra" Zusammenfassung & Inhaltsangabe (Max Frisch)

Inhaltsverzeichnis

Max Frisch "Andorra" Zusammenfassung und Inhaltsangabe

Personen:

Andri, Barblin, der Lehrer, die Mutter, die Senora, der Pater, der Soldat, der Wirt, der . . Tischler, der Doktor, der Geselle, der Jemand
Stumm: ein Idiot, die Soldaten in schwarzer Uniform, der Judenschauer, das andorranische Volk

Erstes Bild

Es ist der Tag vor dem St. Georgstag. Barblin weißelt das Haus seines Vaters, ein Soldat beobachtet sie. Der Soldat will sie verführen, aber Barblin ist schon Verlobt, das den Soldaten nicht sonderlich zu stören scheint.
In zwischen verhandelt der Lehrer mit dem Tischler. Er will, dass sein Adoptivsohn Andri das Tischlerhandwerk erlernt. Der Lehrer bemerkt einen Pfahl mitten am Platz, der Gestern noch nicht da stand.
Die Leute haben Angst vor den „schwarzen Männern da 'drüben“, weil sie angeblich Andorra überfallen wollen. Andri ist ein Jude, und deshalb mag ihn keiner, besonders der Soldat nicht. Außer Barblin. Sie ist nämlich sein verlobter. Deshalb stellt der Soldat ihn auch vor dem ganzen Volk bloß.

Zweites Bild

Andri und Barblin liegen im Bett und unterhalten sich über das, was die Leute über die Juden sagen. Andri hat Angst.

Drittes Bild

Andri ist endlich ein Tischlergeselle auf der Probezeit. Er muß einen Stuhl machen, dem die Beine nicht ausfallen. Der Tischler will seine Arbeit prüfen, aber er nimmt einen anderen Stuhl dem er die Beine ausreißen kann. Er schimpft mit Andri und macht einen Verkäufer aus ihm, weil seiner Meinung nach die Juden den Umgang mit Geld im Blut haben. Andri gefällt das alles nicht. Er weiß, das der Tischler all das nur macht weil er ein Jude ist.

Viertes Bild

Der Arzt untersucht Andri. Als der Doktor anfängt die Juden zu schimpfen, zuckt Andri zusammen. Als der Doktor Andri einige Pillen geben möchte geht er einfach weg. Der Doktor ist auf die Juden eifersüchtig, weil sie in allen Lehrerstühlen sitzen und Ehrgeiz haben.
Andri sagt, dass er Barblin heiraten möchte. Der Lehrer will es aber nicht, worauf Barblin wegläuft Andri hinterher. Der Lehrer geht in die Kneipe.

Fünftes Bild

Der Lehrer sitzt vor der Pinte und trinkt. Er gesteht, das seine Tochter zu schade für den Juden ist.

Sechstes Bild

Andri schläft vor der Kammer der Barblin. Der Soldat schleicht sich in ihre Kammer und vergewaltigt sie. Der Lehrer kommt früh Morgen nach Hause und versucht mit Andri zu reden. Andri schickt ihn fort. Dann bricht er in Barblins Kammer ein und traut seinen Augen nicht.

Siebtes Bild

Der Pater versucht Andri zu erklären, dass er anders ist wie die Anderen. Andri bricht zusammen, weil er denkt, dass ihn keiner Lieben kann. Nicht einmal er selbst. Der Pater versucht ihm zu erklären, dass wenn er sich selbst nicht Liebt, kann er Andere auch nicht Lieben, und die können ihn nicht zurücklieben.

Achtes Bild

Der Doktor, der Wirt, der Tischler, der Soldat, der Geselle und der Jemand unterhalten sich. Der Doktor reißt große patriotische Sprüche. Auf einmal kommt eine Senora. Der Doktor, der Jemand, der Tischler und der Geselle gehen weg. Andri erscheint und wird gleich vom Soldaten angesprochen. Andri haut ihm seine Mütze in den Dreck. Es erscheinen drei weitere Soldaten und der Geselle. Alle schlagen auf Andri ein und treten ihn als er am Boden liegt. Die Senora versucht ihm zu helfen.
Es stellt sich heraus, dass der Lehrer seine Frau betrogen hat. Als dann das Kind kam, war er zu feige die Wahrheit zu sagen. Deshalb sagte er, das er das „Judenkind“ vor den schwarzen gerettet habe. Und so wurde Andri zum Juden.

Neuntes Bild

Andri will es nicht glauben, dass er kein Jude ist. Er vertraut keinem mehr, und sieht schon sein Ende. Jemand hat einen Anschlag auf die Senora verübt, die dabei umgekommen ist. Der Wirt meint, es sei Andri gewesen. Er habe es mit eigenen Augen gesehen.

Zehntes Bild

Jeder Andorraner hat Angst, weil die Schwarzen bald das Land überfallen werden. Andri raucht und redet mit seinem Vater. Andri meint es sei sein Schicksal am Pfahl zu sterben wie seine vorfahren. Er glaubt noch immer nicht, dass er kein Jude ist.

Elftes Bild

Die Schwarzen haben Andorra überfallen. Andri und Barblin sind in Barblins Kammer. Man hört Trommeln, das immer stärker wird. Die schwarzen Soldaten kommen um Andri abzuführen. Barblin versucht ihren Bruder zu verstecken. Vergebens.

Zwölftes Bild

Alle Andorraner tummeln sich auf dem Platz. Schwarze Soldaten teilen schwarze Tücher aus. Jeder muss seine Schuhe ausziehen und vermummt und barfuss vor dem Judenschauer über den Platz hinwegmarschieren. Jeder Verdächtige wird angehalten. So auch Andri. Der Judenschauer mustert ihn, dann werden seine Taschen geleert. Sie wollen ihm auch den Ring wegnehmen den ihm die Senora geschenkt hat. Als er das nicht hingeben will, wird ihm der Finger abgehackt. Er wird abgeführt.
Barblin weißelt die blutigen Pflastersteine. Sie hat ihren Verstand verloren. Der Lehrer hat sich aufgehängt. Barblin erwartet Andri aber noch zurück.

Das Stück zeigt, wie einer wegen wahren oder unwahren Vorurteilen gegen eine bestimmte Gruppe ausgestoßen werden kann. Es zeigt auch, dass es wesentlich einfacher ist jemanden zu verurteilen, als ihn kennen zu lernen.

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4.1 / 5 Sternen (30 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 24.07.16

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