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Arthur Schnitzler Referat

Inhaltsverzeichnis

im Referat die die Rohdaten seines Lebenslaufes als biografie sitchpunktartig zusammengefasst:

  • 15. 5. 1862 Geboren in Wien
  • Sohn des berühmten und wohlhabenden jüdischen Kehlkopfspezialisten Professor Dr. Johann Schnitzler
  • Studierte Medizin in Wien
  • 1885 Promotion
  • 1886 – 1893 Arzt im Allgemeinen Krankenhaus und Assistent seines Vaters an der Poliklinik in Wien
  • 1893 Tod des Vaters: Eröffnung einer Privatpraxis
  • 1903 Heirat mit Olga Gussmann, Schauspielerin
  • 1921 Scheidung
  • 21.10.1931 Starb er in Wien

Arthur Schnitzler Lebenslauf

Arthur Schnitzler wurde am 15.5.1862 in Wien geboren. Sein Vater, Professor Dr. Johann Schnitzler war ein berühmter Kehlkopfspezialist, von dem sich die Wiener Sänger und Schauspieler behandeln liessen. Durch die alltäglichen Begegnungen mit den Künstlern wuchs Arthur Schnitzler schon von Kindheit an in die Theaterwelt und schrieb bereits als Schüler Dramen. Mit 18 Jahren hatte er 23 vollendet und mit 13 neuen begonnen. Wie sein Vater studierte er auch Medizin und wurde Arzt. Nach der Promotion arbeitete er als Arzt im Allgemeinen Krankenhaus in Wien, als Assistent seines Vaters an der Wiener Poliklinik und publizierte einige Fachaufsätze in der medizinischen Zeitung seines Vaters. Schon in dieser Zeit schwankte er zwischen der eventuellen Aufgabe seines medizinischen Berufes und dem literarischen Schreiben. Nach dem Tod seines Vaters eröffnete er eine Privatpraxis.  Und kurz darauf entschied er sich für die Literatur. Jedoch seine Tätigkeit als Arzt gab er nie ganz auf. Sein Lebenslauf kann also als durchaus bewegt bewertet werden. Das war von Vorteil für sein Schreiben. Seine psychologischen Beobachtungen bei seinen Patienten vertieften seine Menschendarstellungen, aber auch durch seine guten Menschenkenntnisse wurde Arthur Schnitzler zum Schilderer der grossbürgerlichen Gesellschaft in Wien um 1900. Die Frauen gehörten zu seinem Leben. Er war fast das ganze Leben in zahllose leidenschaftliche Beziehungen, manchmal auch mehrere zusammen, verwickelt. Erst Olga Gussmann gelang es, dem für kurze Zeit ein Ende zu setzen. 1921 war dann aber schon wieder die Scheidung. Frauen waren für Arthur Schnitzler’s Leben seine Schwäche, aber in der Dichtung seine Stärke. Am 21.10. 1931 starb er in Wien.

Werke Arthur Schnitzlers und die Hintergründe

Zumeist im Umfeld des Wiener fin de siècle angesiedelt, beleuchten Schnitzlers Werke das Triebleben ihrer Figuren, das sich um Lust und Tod zentriert. Was heisst fin de siècle? Wieso geht es in seinen Werken die ganze Zeit um Tod und Lust? Die Wiener Bevölkerung war seit Mitte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts von 500‘000 auf 2 Millionen angewachsen, das waren vor allem Einwanderer aus anderen Ländern. Der Grund war die Expansion der Industrie. Doch der Zuwachs führte zu Konflikten zwischen der multikulturellen Bevölkerung. Ausserdem bereitete sich der Antisemitismus aus. Dieser richtete sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung. Der Grund war, dass die eingewanderten Juden führende Köpfe in der Medizin und Politik waren und die alteingesessenen Bürger sich hintergangen fühlten. Man hatte Angst, diese zwei Anzeichen führten zum Untergang der damaligen Epoche. Lebensmüdigkeit, Melancholie, verbunden mit Genuss und Schönheit waren daraufhin die damaligen Merkmale der Kunst und Literatur. Und gerade diese führten in die Wiener Moderne. Diese ist mit ihrem ausgeprägten psychologischen Interesse stärker auf die seelischen Bereiche des Menschen ausgerichtet. Arthur Schnitzler benützte den Impressionismus als Lebensform aber der Schreibstil ist nicht eindeutig dem Impressionismus zuzuordnen. Da das soziologische Interesse genauso auftritt wie das Psychologische kann man ihn ebenso dem zeitgemässen Naturalismus zuordnen. Schnitzler hatte die gleiche Meinung wie wir denn er schrieb: Jeder Dichter ist Realist und Idealist, Impressionist und Expressionist, Naturalist und Symbolist zugleich, oder er ist überhaupt keiner.

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4.1 / 5 Sternen (11 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2001
  • Note: 2
  • Aktualisiert: 20.11.16

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