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"Atmosphärische Konflikte" Interpretation (Erich Kästner) -

Inhaltsverzeichnis

Lieber Schüler, hier bekommst du eine detaillierte „Atmosphärische Konflikte“ Interpretation mit Zusammenfassung des Inhalts. Es lassen sich außerdem stilistische Mittel beschreiben. Los gehts mit der Gedichtinterpretation und Analyse Kästners:

Das Gedicht „Atmosphärische Konflikte“ wurde von Erich Kästner geschrieben. In dem Gedicht geht es um den Übergang von Winter in Frühling.

Das Gedicht „Atmosphärische Konflikte“ ist in 5 Strophen aufgeteilt. Jede der Strophen beinhaltet 6 Verse. In der ersten Strophe verwendete er den Umarmenden Reim mit zwei einzeln stehenden Versen. Die erste Strophe handelt von den Bäumen, die nicht genau zu wissen scheinen, ob sie mit dem austreiben beginnen sollen. Die Bäume wollen erst einmal prüfen ob es nun draußen warm wird oder ob es sich noch einmal abfrischt. In der zweiten Strophe benutzte Kästner das selbe Schema, wie in der ersten Strophe. In der zweiten Strophe geht es um Kellner eines Cafe 's. Die sich mit der Frage beschäftigen, sollen sie die Stühle rein oder raus stellen. Sie können sich aber nicht entscheiden, weil sich das Wetter ständig ändert. Die dritte Strophe beinhaltet einen Paarreim (Vers 2. und 3. dieser Strophe) „Sie hocken Probe auf den Bänken in den Alleen, wobei sie denken: “ In der dritten Strophe spricht der Lyrische Sprecher, die Gefühle der Menschen in der Frühlingszeit an. Die Leute werden sich nicht einig ob sie die Gefühle auf sich einwirken lassen sollen oder sie ignorieren sollen. In der 4. Strophe reimen sich der erste auf den dritten Vers und es gibt einen Paarreim (Vers 22 und 23) „Na, günstigen Falles wird doch noch alles“. In der vierten Strophe heißt es, dass der Frühling den Menschen auf die Nerven geht. Im Frühling wird für gewöhnlich alles grün und man ist froh gelaunt. Doch in dem Gedicht lässt er lange auf sich warten. Die Sonne zeigt sich aber jetzt schon öfter und das Wetter bessert sich. In der fünften Strophe schrieb er nach dem gleichen Schema wie die vierte Strophe. In der fünften Strophe ist es nun warm doch der Lyrische Sprecher fragt sich ob es auch so bleiben wird. Die Blumen fangen an zu sprießen, das Herz ist nun offener. Darum stellen die Oberkellner die Stühle doch nach draußen, aber die Gefühle verstecken die Menschen auch jetzt noch in sich drin.


Erich Kästner verwendete in dem Gedicht „Atmosphärische Konflikte“ mehrere Personifikationen, wie (z. B. Vers 1) „Die Bäume schielen nach dem Wetter.“ damit meinte er, dass die Bäume sich dem Himmel entgegen richten, um ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen. Noch eine Personifikation befindet sich in dem 19. Vers „Der Lenz geht diesmal auf die Nerven“, damit will der Autor ausdrücken, dass es den Leuten und der Natur dieses wechseln der Temperaturen nicht gefällt. Eine weitere Personifikation ist (z. B. Vers 26) „Die Knospen springen im Galopp.“ Hier möchte Erich Kästner verdeutlichen, dass nun die Blumen bald aufblühen werden. Er gebrauchte auch drei Ankündigungen (z. B. Vers 2) „... Dann murmeln sie: “ oder auch (Vers 9) „und fragten ohne Unterlaß: “ und (z. B. Vers 15) „..., wobei sie denken: “. Nach jedem Doppelpunkt folgt eine Wörtliche Rede die immer über drei Verse geht. In diesem Gedicht benutzte er auch Pausen (z. B. Vers 10) „'Also, raus mit die Stühle,'“ oder (z. B. Vers 15) „in den Alleen, wobei sie denken: “, die dem Leser eine kurze Bedenkzeit geben sollen. Der Autor verwendete im Gedicht einige Zeilensprünge (z. B. Vers 8 und 9) „Die Oberkellner waren blaß und fragten ohne Unterlaß“. Erich Kästner wählte der Titel „Atmosphärische Konflikte“ aus dem Grund, weil uns das Wetter beeinflusst, wenn es warm ist fühlen sich die meisten wohler, als wenn es draußen kalt ist.

Ich finde das, dass Gedicht „Atmosphärische Konflikte“ sehr aktuell ist, da es besonders in der heutigen Zeit zu starken Wetterschwankungen kommt. Das Wetter, ob warm ob kalt spielt für viele eine große Rolle, wenn es warm ist, ist es leichter seine Gefühle zuzeigen und man hat mehr Lebendfreude. Die Kälte hingegen macht uns müde und schwach.

Übrigens haben wir auch gute Anleitungen zum Aufbau einer Analyse oder Interpretation von Texten!

Quellen der Analyse zu Atmosphärische Konflikte:

Dieter Mank: Erich Kästner im nationalsozialistischen Deutschland 1933–1945: Zeit ohne Werk? Lang, Bern/Frankfurt am Main 1981 (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 1, Dt. Sprache u. Literatur; Bd. 418)

Volker Ladenthin: Erich Kästners Bemerkungen über den Realismus in der Prosa. Ein Beitrag zum poetologischen Denken Erich Kästners und zur Theorie der Neuen Sachlichkeit, in: Wirkendes Wort 38 (1988), S. 62–77

    Klaus Kordon: Die Zeit ist kaputt – Erich Kästner. Beltz und Gelberg, Weinheim 1998

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    4.3 / 5 Sternen (6 Bewertungen)
    • Autor: Nicht angegeben
    • Fach: Deutsch
    • Stufe: Keine Angabe
    • Erstellt: 2001
    • Note: Ohne Wertung
    • Aktualisiert: 27.06.16

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    • Scoona-tool schrieb am 25.09.2010:

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