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"Aus dem Leben eines Taugenichts" Zusammenfassung & Inhaltsangabe

Inhaltsverzeichnis

Hierin findest Du mehrere verschiedene Inhaltsangaben wie Zusammenfassungen der Kapitel und Interpretationen zu "Aus dem Leben eines Taugenichts". Es gibt längere und kürzere Zusammenfassungen.Nach der unten einzusehenden wirklich fantastischen Zusammenfassung aller Kapitel, folgt sodann eine Interpretation des Werks. Dazu wird zunächst ein Überblick über Eichendorffs Leben notwendig. Warum ist das so ist, erschließt sich bei jeder Analyse von selbst: anhand biographischer Daten des Autors kann man in der Interpretation versuchen, das Geschehen einzuordnen (zum Beispiel autobiographischer, selbst erlebter Bezug).

Danach folgt dann eine kurze Inhaltsangabe (für die, denen die obige zu lang war) und schließlich die eigentliche Interpretation, aus welcher sich auch eine Charakterisierung des Taugenichts herauslesen lässt. Wer ein Referat über Eichendorff sucht bzw. als Ergänzung erhanziehen möchte, wird im Link fündig. Update: der Übersichtkeit wegen wurde die "Aus dem Leben eines Taugenichts" Interpretation in einen eigenen Artikel verschoben.

"Aus dem Leben eines Taugenichts" Inhaltsangabe und Kapitelzusammenfassung

Nun die ausführlichste Version einer Inhaltsangabe und Kapitelzusammenfassung!

Erstes Kapitel

- Beschreibung des Hauses und das es Frühling ist
- Beschreibung der Eigenschaften des Taugenichts (faul, Geige spielend)
- Vater möchte das nicht länger mit machen und gibt ihm etwas Geld, damit er arbeiten geht und das Haus verlässt
- Verabschiedet sich von allen arbeitenden Menschen, die sich aber nicht darum kümmern
- Bemerkt, dass hinter ihm ein Wagen mit zwei Frauen fährt, die ihm sehr gefallen und ihm mit nach Wien nehmen
- Bekam aber Heimweh und schlief in der Kutsche ein
- In Wien arbeitete er als Gärtner im Schloss, sah eine wunderschöne Frau im Schloss und schwärmte von ihr (beobachtete sie)
- Sie bekam ihn jedoch mit und ging ihm aus dem Weg
- Es wurde ein Fest veranstaltet und sollte alle (auch die Frau) mit einem Floß ans andere Ufer fahren
- Er sang ein Lied über die Schönheit der Frau / sie verschloss die Augen
- Als sie drüben waren und alle weg waren, legte er sich ins Gras und weinte

Zweites Kapitel

- Bekam eine neue Anstellung als Zöllner, worüber er sich sehr freute
- Legte jedes Mal einen Blumenstrauß auf einen Tisch, den sich die Frau nahm
- Als sie einmal von der Jagd wiederkam sahen sie sich unverhofft – gingen wortlos auseinander
- Das Rechnen fiel ihm schwer
- Er legte keine Blumen mehr hin
- Es wurde ein Maskenball veranstaltet und er sollte Blumen für die Frau besorgen, da sie sich als Gärtnerin verkleidete
- Er brachte den Garten wieder in Ordnung und pflückte die wunderschönsten Blumen
- Er setzte sich in eine Baumkrone und da kamen die Kammerdienerinnen und die dickere Frau, die jedoch zornig wieder verschwanden, als sie keine Blumen sahen
- Er erblickte auf dem Balkon die schöne Frau mit einem hohen Herren
- Er wird wieder traurig und ihm packt die Reiselust wieder und zieht nach Italien

Drittes Kapitel

- Wusste jedoch nicht den Weg nach Italien und fragte einen herankommenden Bauern, der ihm aber nichts sagte.
- Er legte sich unter einem Baum und träumte von der schönen Frau
- Als er wieder erwachte, stand der Bauer wieder vor ihm und es kam zu einem Wortgefecht worauf der Taugenichts floh
- Er kam in ein Dorf, wo er Geige spielte und die Leute sich um ihn versammelten
- Ein Mädchen kamen zu ihm und gab ihm einen Krug Wein
- Sie kamen ins Gespräch und die anderen gingen davon vor Müdigkeit
- Er war von dem Mädchen angetan
- als sie gingen sah sie suchend aus und er ging zu ihr hin und fragte was sie suchte
- sie sagte nichts und gab ihm eine Rose und sagte, dass er zu ihrem Vater gehen könnte, da er auch etwas von Musik versteht und reich ist.
- Als es dunkel wurde und er allein war kamen zwei Reiter, die ihn fanden und ihm befahlen sie zu dem Ort B zu bringen – er hielt sie für Räuber und tat es
- An einer Lichtung erkannten sie das er der Zöllner sei und sie sahen den Kirchturm von Ort B und aßen und tranken etwas und machten sich auf den Weg dorthin (sie waren Maler)

Viertes Kapitel

- Er schlief ein und als er aufwachte waren sie angekommen
- Sie setzten sich in ein Wirtshaus und tranken und aßen
- Ein buckliger Kerl setzte sich zum Taugenichts und versuchte sich zu verständigen – es war ein Ausländer
- Er wurde müde und schlief ein
- Am nächsten Morgen wurde er vom Posthorn geweckt jedoch waren die Maler verschwunden mit dem Buckligen
- Hatten Beutel voll Geld hinterlassen
- Er setzte sich in die Kutsche und fuhr nach Italien

Fünftes Kapitel

- Sind in Windeseile von Ort zu Ort gebraust, wobei er bemerkte, dass er kein Geld mehr hatte
- Wollte aus der Kutsche rausspringen, traute sich aber nicht
- Sie brausten durch einen Wald und kamen zu einem Schlosshof wo er fürstlich behandelt wurde mit Essen und Trinken
- Er schlief dort ein

Sechstes Kapitel

- Er hatte dort ein fürstliches Leben (gutes Essen und Trinken – er brauchte nur etwas zu sagen und er bekam es)
- Er bekam einen Brief von der schönen Frau, die Aurelie hieß wo darin stand, dass er wieder zurück kommen solle, da alles so öde sei
- Er freute sich
- Die Haushälterin und der Verwalter sperrten ihm im Zimmer ein
- Der Jüngling befreite ihn und der Taugenichts versteckte sich zunächst in der Baumkrone, da ihn die Haushälterin und der Verwalter suchten

Siebentes Kapitel

- Er kam nach Rom und hörte eine Gitarre und dazu eine wunderschöne Stimme
- Er kletterte über einen Zaun und bemerkte an den Füßen, dass es Aurelie ist, die ins Haus rannte
- Er schlief auf der Schwelle ein
- Am nächsten Morgen ging er zu einem Brunnen zum frisch machen und traf einen deutschen Mann
- Sie redeten miteinander und es stellte sich heraus, dass er Maler sei und den Taugenichts zum Frühstück eingeladen hat
- Der Maler wollte ihn abmalen für eines seiner Gemälde (Hirtenbild als Hirte)
- Sie redeten miteinander über Leonardo da Vinci und Gouido Renee, daraufhin sagte der Taugenichts, dass er sie persönlich kannte, worauf der Maler fragte ob er Violinenspieler ist, was der Taugenichts bejahte
- Der Maler sagte, dass er von einer Gräfin aus Deutschland gesucht werde und ihn ein Bild zeigte und der Taugenichts erkannte Aurelie
- Er machte sich auf den Weg

Achtes Kapitel

- Wollte zum Brunnen kam jedoch nicht dorthin, da zu viele Menschen auf den Straßen waren
- Er schlief ein und als er aufwachte sah er den Maler wieder, der ihn in einen Garten führte wo noch andere Maler saßen
- Es kam ein zankendes Paar hinzu und die Frau lehnte sich an den Taugenichts an und steckte ihm einen Zettel zu, worauf stand, dass er 11.00 Uhr an einer kleinen Tür stehen sollte (Kammerjungfer vom Wiener Schloss)
- Ging nach Unterhaltung mit dem wütenden Mann, der ebenfalls Künstler war (Eckbrecht) zum Treffpunkt
- Sah dort Eckbrecht und ging auf ihn los, da er dachte, dass Eckbrecht was von der Gräfin wolle – es war jedoch die Kammerjungfer
- Wach geworden vom Geschrei sind die Anwohner aufgestanden, um nachzusehen
- Kammerjungfer lenkte sie auf eine falsche Spur und sagte dem Taugenichts, dass die Gräfin wieder in Deutschland sei und schickte ihn fort
- Er beschloss, nie mehr nach Rom zu kommen

Neuntes Kapitel

- War wieder auf dem Weg nach Österreich und traf drei Musikanten, die ihn zuerst für einen Engländer hielten (durch den Frack, den er trug)
- Taugenichts stimmte jedoch mit Violine ein und bemerkten dass er auch ein Musiker sei
- Beratschlagten wohin sie gehen und einer der drei Waldhornspieler meinte nach Wien zum Schloss, da dort ein Vetter von ihm sei
- Stimmten ein und gingen los
- Überfahrt mit einem Schiff
- Engländer und junges Mädchen ebenfalls an Bord
- Kamen ins Gespräch und der Engländer (Geistlicher) meinte, dass es bald eine Hochzeit auf dem Schloss gebe worauf der Taugenichts hellhörig wurde und indirekt sich beschrieb
- Engländer musste lachen
- Taugenichts sah schon das Schloss

Zehntes Kapitel

- Kommen am Schloss an
- Er kam zuerst am Zollhaus vorbei wo alles so war wie er es verlassen hatte, jedoch ein neuer Zöllner dort war – erschrak und lief weg
- Hörte Leonardo und ist über die Mauer geklettert – sah jedoch die schöne Frau, sie sah ihn und alles lachte
- Man setzte ihn einen Kranz auf und er entdeckte, dass Guido eine Frau war
- Leonardo ging zu Guido und fragte ob er alles wüsste – sie schüttelte den Kopf
- Flora (Guido) hatte sich in jemanden Neues verliebt und der alte wollte sie wiedergewinnen jedoch der Neue nicht wollte
- Leonardo nahm dann die verkleidete Flora mit auf sein Schloss in Italien, um Gras über die Sache wachsen zu lassen
- Als Taugenichts Leonardo und Guido im Wirtshaus waren, kam ein Spion der Bucklige und Leonardo und Guido mussten verschwinden
- Auf dem Schloss hielt man den Taugenichts für Guido
- Es kam wieder laute Musik auf und Aurelia rannte weg. Taugenichts rannte hinterher
- Es kam heraus, dass Leonardo der Graf ist und Flora die Gräfin und Aurelie keine Gräfin sei
- Der Herr auf dem Balkon beim Maskenball war der Sohn von der Gräfin
- Sie bekamen alle ein Stück Land und heirateten

Kurzzusammenfassung aller Kapitel "Aus dem Leben eines Taugenichts"

Kapitel 1 (Seite 5 - 12):
Mühle (Heimat); Wien (Schloss)
Aufbruch von zu Hause, Fahrt nach Wien im Reisewagen, Ankunft Schloss, wird Gärtnerbursche, träumt viel von schöner Frau, kein Lust zur Arbeit, Lied für Schöne, merkt wie reich und schön sie ist, er arm, verlassen, traurig, weint

Kapitel 2 (Seite 12 - 22):
Wien (Schloss)
Taugenichts wird Zolleinnehmer, tolle Arbeit, will nicht mehr weg, Portier sein Freund, Blumen für Schöne, bis persönlich, dann nicht mehr, Ball soll er Blumen bereitstellen, allerdings für andere Dame, denkt das Schöne verheiratet, will weiterreisen nach Italien

Kapitel 3 (Seite 22 - 32):
Wiesental; Weg nach B.
Taugenichts weiß Weg nach Italien nicht, landet im Wiesental, nach dem komischer Traum, kurz da, dann Räuber, den er Weg nach B. zeigen soll, auf gut Glück, sind Maler, die ihn kennen, wollen auch nach Italien

Kapitel 4 (Seite 32 - 37):
Weg nach Italien
In B. Postkutsche, durchs Land reisen, in einem Ort Rast, dort Bekanntschaft mit "Adlernase", Maler verschwinden, Taugenichts mit Geld weiter in Kutsche

Kapitel 5 (Seite 37 - 41):
Postkutsche; Schloss
Taugenichts landet im Schloss, wird großartig behandelt

Kapitel 6 (Seite 41 - 48):
Schloss
Taugenichts hat schönes Leben, erhält Brief von der Schönen, soll zurückkommen, will er auch, allerdings eingeschlossen, Hausherren mit Messer, Student verhilft ihm zur Flucht

Kapitel 7 (Seite 49 - 55):
Rom
Taugenichts kommt nach Rom, begeistert, sieht Schöne im Garten, allerdings Grundstück verlassen, lernt Maler kennen, der erzählt, dass Schöne in Rom und sich nach ihm erkundigt hat

Kapitel 8 (Seite 55 - 64):
Rom (Wirtshaus)
Auf der Suche nach der Schönen gibt die Kammerjungfer Zettel mit Zeit und Ort, wo Schöne sich mit Taugenichts treffen will, Unterhaltungen mit Malern, dann um 23 Uhr Treffen, aber andere, Taugenichts enttäuscht, Kammerjungfer wütend, sagt aber richtige Schöne in Wien, schmachtet nach ihm, er verlässt Italien

Kapitel 9 (Seite 65 - 73):
Österreich; Donau
Taugenichts lernt 3 Prager Studenten kennen, die auch zum Schloss wollen, fahren mit Boot auf Donau, dort geistlicher und junges Mädchen, erzählen von baldiger Hochzeit auf Schloss, Schöne und Taugenichts

Kapitel 10 (Seite 73 - 80):
Schloss (Wien)
Leonard ist Graf, Guido ist Gräfin Flora, beide wollen heiraten, anderer Graf dagegen, deswegen Versteckspiel, alles inszeniert, Schöne Nichte des Portiers, Heirat mit Taugenichts

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4.1 / 5 Sternen (12 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 13.07.16

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