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"Biedermann und die Brandstifter" Inhaltsangabe & Zusammenfassung

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsangabe & Zusammenfassung "Biedermann und die Brandstifter" jeder Szene als Überblick!

MAX FRISCH: BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

Die Personen:

Herr Biedermann
Babette, seine Frau
Anna, ein Dienstmädchen
Schmitz, ein Ringer
Eisenring, ein Kellner
Ein Polizist
Ein Dr. phil.
Witwe Knechtling
Der Chor, bestehend aus den Mannen der Feuerwehr

Szene 1

Herr Biedermann ist ein wohlhabender Bürger. Eines Abends bekommt er unerwartet Besuch. Es ist ein Obdachloser, der eine Bleibe finden will. Herr Biedermann will ihn von seinem Dienstmädchen rauswerfen lassen. Aber der Mann schleicht sich hinein und fängt an auf Biedermann einzureden, wie viel Menschlichkeit er habe und das er am vorigen Abend in der Wirtschaft auf ihn einen großen Eindruck gemacht habe. Biedermann bietet ihm eine Zigarre, Wein und etwas Brot an. Der Mann - er heißt Schmitz – geniert sich nicht auch einige Auflagen herbeiholen zu lassen, dabei möchte er – so beteuert er es mehrmals – keine Umstände machen. Während Schmitz sichtlich das Essen, den Wein und die Zigarre genießt, reden sie über eine Brandstiftungsserie. Beide sind gleicher Meinung, dass wer so etwas macht, aufgehängt werden sollte. Schmitz hat sich praktisch selbst eingeladen, auf dem Dachboden zu übernachten. Biedermanns Frau kommt nach Hause, worauf Biedermann Schmitz geheim auf den Dachboden bringt. Biedermanns Frau, Babette, bemerkt von alldem nichts, fragt sich nur, von wo das rostige Fahrrad vor ihre Tür kam. In der Nacht hört sie jemanden Husten und Schnarchen.

Szene 2

Babette hat herausgefunden, dass Biedermann jemanden auf dem Dachboden versteckt. Auch sie will diesen jemanden zuerst hinauswerfen. Aber Schmitz redet auch auf sie so geschickt ein, dass er am Ende doch bleiben kann. Schmitz redet von Barmherzigkeit und kündigt an, dass auch sein Freund Willi Eisenring hierherkommt um zu Wohnen.

Szene 3

In der Nacht rollen Schmitz und Eisenring Fässer auf den Dachboden. Als sie sich am Morgen endlich hinlegen wollen, poltert und rüttelt Biedermann an der Tür. Eisenring macht auf. Biedermann tritt ein doch bemerkt er Eisenring zunächst nicht. Er schreit Schmitz an und will ihn hinauswerfen. Er bemerkt auch Eisenring, und fängt an auch ihn anzuschreien. Biedermann ist empört, weil plötzlich und ohne sein Wissen zwei Männer auf seinem Dachboden wohnten, und weil sie die ganze Nacht lang polterten. Eisenring will die schuld auf Schmitz schieben, worauf wiederum Schmitz die Schuld auf Eisenring zu schieben versucht. Biedermann bemerkt die Fässer, und fragt die Beiden, was die Fässer enthielten. Eisenring erwidert, dass sie Benzin enthielten. Biedermann will es nicht glauben, dass sein ganzer Dachboden voller Benzinfässer sei, doch Schmitz zeigt ihm ein Etikett, wo steht, dass die Fässer wirklich Benzin enthielten.

Inzwischen kommt ein Polizist, um mitzuteilen, dass Herr Knechtling, ein ehemaliger Mitarbeiter von Herrn Biedermann tot sei, und bittet Herrn Biedermann, auf die Wache mitzukommen. Der Polizist bemerkt auch die Fässer, und Fragt auch, was sie enthielten. Schmitz und Eisenring erwidern, dass da Haarwasser drin sei.
Biedermann teilt Schmitz und Eisenring mit, dass wenn er nach Hause kommt, die Benzinfässer nicht mehr vorfinden möchte, und geht weg.

Szene 4

Biedermann will Schmitz und Eisenring zu seinen Freunden machen, indem er sie zu einem Abendessen einlädt. Auf dem Dachboden findet er nur Eisenring vor, der gerade an einer Zündeinrichtung bastelt.
Als Biedermann eintritt, singt Eisenring Lili Marlen. Das war ein Lied im 2. Weltkrieg, das zur Aufmunterung der Soldaten diente. Hier wird klar, das sich Biedermann und die Brandstifter keine Freundschaft schließen können, weil sie sich im Kriegszustand befinden.

Biedermann und Eisenring unterhalten sich über Menschlichkeit und Gleichheit zwischen den einzelnen Gesellschaftsklassen. Dabei denkt Biedermann, das Eisenring nur scherze, als er mehrmals wiederholt, dass er eine Zündeinrichtung bastele, weil er grundsätzlich das Gute in jedem Menschen sieht.
Inzwischen kommt die Witwe Knechtling an.

Szene 5

Als Anna den Tisch decken will, schreitet Biedermann ein. Der Tisch ist mit Silberbesteck und Kristallgläsern gedeckt. Biedermann will aber kein protziges Abendessen, sondern ein schlichtes, familiäres Abendmahl ohne die Klassenunterschiede sichtbar zu machen, wie es Jesus mit seinen Jüngern hatte. Er nimmt sogar das Tischtuch herunter, damit es noch schlichter wirkt. Er wünscht sich auch keine Bedienung. Jeder soll sich selber etwas nehmen.

Den Kranz, den Babette für Knechtling bestellt hatte, wurde auf ihre Adresse geschickt, mit der Aufschrift: „Unserem unvergeßlichen Gottlieb Biedermann.“ Das ist auch eine Deutung auf den Untergang Biedermanns.
Die Witwe ist immer noch da, doch Biedermann will mit ihr nichts zu tun haben. Sie spielt sozusagen die rolle der „schwarzen Witwe“ die Unheil bringt

Szene 6

Alle sitzen beim Abendessen und lassen es sich schmecken. Biedermann ist noch immer fest davon überzeugt, das die Beiden mit der Geschichte von der ganzen Brandstifterei nur scherzen.
Eisenring erzählt von seiner Zeit als er Kellner war. Er sagt, dass er immer davon geträumt hat, bei einem so nobel gedecktem Tisch zu essen wie er sie im Hotel gesehen hat im. Daraufhin läßt Biedermann den Tisch neu Decken mit all dem Silber und Kristall den er zuvor hat wegnehmen lassen.

Man hört Sirenen in der Ferne. Schmitz und Eisenring wollen gehen, aber bitten zuvor Biedermann um Streichhölzer. Sie sagen, wenn er wirklich glaubt, dass sie keine Brandstifter sind, er ihnen die Streichhölzer ohne zu zögern übergebe. Biedermann will noch bevor sie gehen mit ihnen auf Brüderlichkeit trinken.
Inzwischen tritt ein gewisser Dr. phil ein, und sagt, dass er sich distanzieren wolle. Er liest eine Erklärung auf, von dem aber keiner etwas versteht, denn die Sirenen und das Gelächter auf der Straße werden immer lauter. Daweil gehen Schmitz und Eisenring weg. Dr. phil sagt das er von allem gewusst hat und entfernt sich. Man hört nur noch Sirenen, Gebell, das Knistern des Feuers und den Krach einstürzender Balken.

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4.3 / 5 Sternen (8 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 08.08.16

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