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Inhaltsangabe "Der Hauptmann von Köpenick"

Inhaltsverzeichnis

Alles über Carl Zuckmayer sowie eine Inhaltsangabe "Hauptmann von Köpenick" (Zusammenfassung). zuerst eben ein Zuckmayer Referat und dann die Inhaltsangabe.

Carl Zuckmayer Referat (Biografie)

Carl Zuckmayer (schrieb ja den "Hauptmann von Köpenick"), er wurde am 27. Dezember 1896 als Sohn eines Fabrikanten in Nackenheim geboren. 1900 kam Zuckmayer nach Mainz wo er auch schliesslich das Gymnasium besuchte. Während des ersten Weltkrieges zog er, wie so viele junge deutsche Männer, begeistert in den Kampf. Allerdings verabscheute er kurze Zeit später den Krieg. Nach dem Krieg 1918 begann er sein Studium in Heidelberg Jura und Nationalökonomie, dann jedoch Literatur und Kunstgeschichte. Nach verschiedenen Studiengängen arbeitete er schliesslich als Dramaturg in Kiel, später wechselte er an das Münchner Schauspielhaus und schliesslich arbeitete er zusammen mit Bertold Brecht an Reinhards Theater in Berlin. Das Stück “Fröhlicher Weinberg “ machte Zuckmayer zu einem der meistgespielten Dramatiker Deutschlands, und schliesslich wurde er für seinen ersten erfolg mit dem Kleistpreis ausgezeichnet. Nach der Zeit am Deutschen Theater in Berlin lebte er eine weile als freier Schriftsteller zunächst in Salzburg und dann wieder in Berlin. 1929 erhielt er den Georg-Bücherpreis. Im Filmbereich wurde er als erfolgreicher Drehbuch Autor bekannt. Unter anderem schrieb er das Drehbuch zu “der Blaue Engel“.

Durch sein öffentliches Auftreten gegenüber dem Nationalsozialismus und seine jüdische Abstammung mütterlicherseits, wurde das Aufführen seiner Stücke. Während dieser Zeit Lebte er in Salzburg. Nachdem sich Österreich Deutschland anschloss, entzog sich Zuckmayer einer Verhaftung durch die Flucht in die Schweiz. Von dort aus floh er über Kuba in die USA, wo er als Drehbuchautor und Dozent arbeitete.
1946 kehrte er als Zivilbeauftragter der amerikanischen Regierung für Kulturfragen nach Deutschland zurück. Dann lebte er 1951 nochmals für kurze Zeit in den Staaten. 1957 erhielt er den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt.

1958 zog Zuckmayer nach Saas-Fee im Wallis in der Schweiz. 1960 bekam er den grossen Österreichischen Staatspreis und 1967 erhielt er den Orden pour Mérite für Wissenschaft und Künste. Am 18. Januar 1977 starb Zuckmayer in Saas-Fee.

Stil von Carl Zuckmayer

Carl Zuckmayers ersten Stücke, zumeist Dramen floppten. Erst seine Volksstücke machten ihn zu dem Berühmten Bühnenautor den wir heute kennen.
Mit seinen Volksstücken wurde nämlich eine grosse Publikumsbandbreite angesprochen und ins Theater gelockt.
Mit der gelungenen Milieubeschreibung, seinem Talent für Dialektik und der Charakterzeichnung seiner Figuren wurde dem Zuschauer eine Reale Welt vor Augen geführt. Und jeder wird angesprochen.
Zuckmayer liebte die Volkstümlichen lebensnahen Helden. Dies kann dann durchaus gesellschaftskritisch wirken.

Daten Zum Stück “ der Hauptmann von Köpenick“
Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende
Abteilung von Soldaten nach dem Rathaus, lies den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeindekasse und fuhr in einer Droschke davon.

Dieser Zeitungsartikel aus einer Berliner Zeitung nahm sich Zuckmayer als Vorlage. Stoff und Gestaltung des Stückes ist jedoch das meiste erfunden.

Zuckmayer schrieb das Buch 1931 und es wurde am 5. März das erste Mal uraufgeführt.

Das Stück wurde bereits Dreimal Verfilmt.

Der erste Akt spielt um etwa 1900 der Zweite und der Dritte zehn Jahre später.

Die drei Akte sind in sieben Szenen unterteilt.

Die Dialoge werden in einem berlinischen Dialekt gehalten und ab und zu werden einige Sätze Hochdeutsch gesprochen.

Def. Der Komödie

Das Stück das ich euch vorstelle heisst der Hauptmann von Köpenick, und ist eine Komödie. Die Komödie wird definiert durch eine Ausdrucksform die ein Konflikt oder ein Scheinkonflikt Komisch dargestellt.

Inhaltsangabe "Der Hauptmann von Köpenick"

Nun eine Zusammenfassung und Inhaltsangabe von "der Hauptmann von Köpenick": Hauptmann von Schlettow Lässt sich gerade in Adolf Wormsers Uniformgeschäft con dem Gesellen Wabschke die Uniform anpassen. Es werden noch über viele Details, wie die Gesässknöppe diskutiert. Während dieser Diskussion zwischen Wabschke und dem Hauptmann kommt Willhelm Voigt in den Laden. Er ist auf der Suche nach Arbeit, wird aber für einen Bettler gehalten und vor die Tür gewiesen. Er taucht nun in einem Potsdamer Polizeibüro wieder auf. Dort würde er gerne eine Aufenthaltsbewilligung oder gar einen Pass beantragen. Er bekommt jedoch keinen, da er schon vorbestraft ist. Seine Tat bestand darin, dass er, als er noch ein junger Dachs war, die Reichspost überfiel. Dafür musste er fünfzehn Jahre sitzen. Die Beamten sagen Ihm dass er erst eine Aufenthaltsbewilligung bekommen wird, wenn er eine ehrliche Arbeit nachweisen kann. Aber da stellt sich noch ein Problem, keine Aufenthaltsbewilligung, keine Arbeit und umgekehrt.
Nun sitzt Voigt mit seinem Kollegen Kalle in einem Cafe und plaudern ein Wenig darüber, wie schwierig es ist, als ehemaligen Knacki Arbeit zu bekommen. Dann taucht plötzlich der Hauptmann mit

Dr. Jellinek auf. Die Beiden haben im Nebenzimmer Billiarde gespielt. Der Hauptmann ist aber in Zivil, weil dieses Cafe für Militär verboten ist. Deshalb fühlt sich der Hauptmann auch nicht wohl, besonders als zwischen Kalle und einem Gardegrenadier ein Schlägerei beginnt, wegen einem im Lokal anwesenden Frauenzimmer. Der Hauptmann kann sich nicht mehr halten und versucht mit militärischen Befehlen Herr der Lage zu Werden. Dies gelingt ihm aber nicht. Ohne die Uniform hat er eben nichts zu melden. Nun kommt es Zur Schlägerei zwischen dem Hauptmann und dem Gardegrenadier. Ein Polizist greift schliesslich ein und führt die beiden Streithähne ab. Voigt zieht einen wichtigen Schluss: Wat hab ick immer jesacht? Wie der Mensch aussieht, so wird er auch jesehen.

Voigt ist wieder auf Arbeitssuche, er meldet sich in einer Schuhfabrik. Diese Fabrik nimmt aber nur Leute die gedient haben. Der Chef der Firma sagt dass aber nicht offen, denn Voigt währe schon Qualifiziert. Der Chef gibt die fehlende Aufenthaltsbewilligung als Ausrede.

Durch die Schlägerei die sich der Hauptmann geliefert hat, musste er den Dienst Quittieren. Die Neuerworbene Uniform wandert zurück in Wormsers Laden und wartet dort auf ihre Bestimmung.

Voigt Hat andre Probleme. Er kommt aus diesem Teufelskreis nicht heraus und plant mit Kalle ein Ding. Während sich Kalle der Kasse im Polizeibüro bedienen darf, möchte sich Voigt einen Pass ausstellen und seine Vergangenheit Streichen.
Die Aktion misslingt. Von dieser Festnahme liest auch Wormser. Der Oberbürgermeister von Köpenick ist bei ihm im Laden und möchte anlässlich seiner Beförderung eine neue Uniform. Wormser packt die Gelegenheit am Schopf und will Hauptmann Schlettows Uniform verhöckern.

Die Geschichte macht nun einen Zehnjährigen Zeitsprung.
Nach Voigts Entlassung, steht er wieder dem gleichen Problem gegenüber. Er würde ja such gerne einfach Auswandern, aber für dies benötigte er leider einen Pass. Vorläufig lebt er bei seiner Schwester und deren Mann, den Hoprechts. Aber auch sein Schwager, der Beamter ist, Kann und will sich nicht gegen das Gesetz richten und Voigt helfen.

Der Bürgermeister, der die Uniform vom Exhauptmann Schettow gekauft aber noch nicht geliefert bekommen hat, ist verzweifelt, er sollte um punkt vier Uhr beim Kaisermanöver sein. Dabei wollte er eigentlich die neue Uniform tragen. Als er nach verzweifelten Rumtelefonieren immer sie immer noch nicht hat, holt er die alte aus dem Schrank. Beim Anziehen reisst diese aber. Im letzten Augenblick kommt Wabschke mit der Neuen Uniform und der Bürgermeister gibt ihm die alte als Anzahlung.

Zurück zu Voigt, dieser verlässt die Hoprechts, und sagt seinem Schwager er habe einen Plan.

Nun Treffen wir unsern Voigt bei einem Trödelladen, dort Kauft er die alte Uniform des Bürgermeisters. Nun zieht er sich um und hat gleich Gelegenheit die Wirkung der Uniform zu testen. Diese ist höher als erwartet.

Nun Beginnt die eigentliche Geschichte vom Hauptmann

Voigt erscheint beim Köpenicker Rathaus wieder, Aber nicht alleine, er hat das Kommando einer ostpreussischen Grenadier Truppe übernommen. Mit diesem Trupp verhaftet er den Bürgermeister Obermüller und den Stadtkrämer verhaften, und gibt dem Polizeiinspektor den Befehl diese beiden nach Berlin zu bringen. Beiläufig fragt Voigt noch nach einer Passstelle und muss
feststellen, dass die nächste sich Teltow befindet. Also entlässt er die Soldaten, steckt die Kasse ein und zieht ab.

Seit Tagen sucht man nun nach dem Hauptmann von Köpenick ohne die Geringste Spur, bis Plötzlich ein Passkommissar hinzukommt und erklärt, dass er den Hauptmann von Köpenick habe. Der Kommissar bringt Willhelm Voigt hinein. Dieser hat sich gegen das Versprechen, später einen Pass zu bekommen, selbst gestellt. Er gab auch das Versteck der Uniform preis. Nun wird Voigt auf dem Präsidium so gut behandelt wie noch nie. Er erzählt den Beamten seine Geschichte und gibt die Kasse mit dem Geld, bis auf ein kleines Sümmchen zurück. Er wird nun, nach verbüsster Strafe einen Pass erhalten. Voigt hat auch keine Angst dass das Versprechen nicht eingehalten wird, denn die ganze Angelebenheit ist ja öffentlich.

Interpretation Meine Meinung

Das Stück von Zuckmayer zeigt deutlich, wie wichtig zu jener Zeit das Militär ist. Es ist eigentlich im grossen und Ganzen recht witzig geschrieben, nur mit diesem Berlinischen Dialekt hatte ich ein wenig Mühe. Aber je länger man liest, umso mehr versteht man es. Zum Schluss möchte ich noch ein Sprichwort, bei dem ich denke, dass es ganz gut zum Stück passt. Kleider Machen Leute.

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5 / 5 Sternen (3 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2012
  • Note: 2+
  • Aktualisiert: 13.07.16

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  • ILuvNeggas schrieb am 05.06.2015:

    vielen Dank! :)

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