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"Das Amulett" von Conrad Ferdinand Meyer

Inhaltsverzeichnis

Der folgende Text behandelt das Werk " Das Amulett " anhand einer Inhaltsangabe und Zusammenfassung desselben sowie einiger Ansätze zur Interpretation von "Das Amulett ". Selbstverständlich auch als Teil eines Referat brauchbar!

In der Novelle "Das Amulett" von C.F.Meyer geht es um einen Hugenotten, der die Geschichte vom Tod seines Freundes erzählt.

Hans Schadau, der 1553 geboren wurde, wächst bei seinem Onkel in Bern auf, nachdem sein Vater und seine Mutter kurz hintereinander sterben. Mit 17 Jahren wartet er ungeduldig auf die Kriegserklärung Frankreichs um die Niederlande von Spanien zu befreien. Später ist es soweit und Schadau wird nach Paris gerufen. Auf dem Weg dorthin trifft er in einer Herberge den Katholiken Boccard. Zusammen mit ihm und einem älteren Herr diskutieren sie über die Spannung zwischen den Protestanten und Katholiken und necken sich gegenseitig wegen ihrer Religion. Mit unter ihnen ist auch ein junges Fräulein, Gasparde, Tochter Dandelots, in die sich Herr Schadau verliebt. Sie ist bei dem Admiral Chatillon aufgewachsen, nachdem ihr Vater und ihre Mutter gestorben waren.
Nachdem er schon acht Tage in Paris ist, macht er sich auf den Weg zum Admiral, bei dem er dann als Schreiber arbeitet.

Während eine Predikt von einem Pater gehalten wird, sieht Schadau einen Mann, den Grafen Guiche, der Gasparde belästigt. Am nächsten Tag trifft er Boccard wieder und nachdem sie auf dem Rückweg der Besichtigung des Lovres eine Abkürzng nahmen, treffen sie den Grafen Guiche und seinen Sekundanten, die über Schadau eine verächtliche Bemerkung machen. Sie einigten sich auf einen Zweikampf am nächsten Morgen. Als Boccard bemerkt, dass Schadau ein langsamer Fechter ist, bittet er ihn, sich an die Mutter Gottes zu wenden, die ihn schon mal von seiner Lähmung heilte. Doch da Schadau dies ablehnt, versteckt Boccard sein Amulett der Mutter Gottes heimlich in seinem Wams. So gehen sie am nächsten Morgen zu der Kampfstelle. Der Kampf beginnt und als der Guiche einen blitzschnellen Stoß auf Schadaus Brust macht, prallt dessen Degen am Amulett ab und Schadau rammt seinen Degen in Guiches Brust. Als Schadau mitbekommt, dass das Amulett ihn rettete, ist er zunächst empört, doch nicht unangetan von Boccards Freundestreue. Gasparde bekommt gleich davon mit nd sie schwören sich ewige Treue.

Die Lage der Religionsstreitereien verschlechtert sich immer mehr. So kommt es, dass nach einem Monat der Admiral schwer verwundet wird nd Gasparde und Schadau zu sich ruft, um sie vor seinem Ende zu trauen.
In Schadaus Zimmer liegt ein Brief von seinem Onkel, doch er öffnet ihn nicht, denn Boccard will ihn unbedingt dem Herrn Pfyffer im Louvre vorstellen. Es ist Batholomäustag. Doch im Louvre wird Schadau gefangengenommen und von Pfyffer in Boccards Kammer eingesperrt. Stunden sitzt er dort und denkt an seine Gemahlin, die auf ihn wartet. Als er aus dem Gitterfenster hinausblickt, sieht er den König, dessen Bruder der Herzog von Anjou und Katharina von Medici, jeder von ihnen Katholik, und er ahnt Schreckliches.
Als im Morgengrauen Boccard in seine Kammer kommt, befragt er ihn, was passiert sei. Hugenotten werden gejagt und ermordet und keiner soll am Leben bleiben. Schadau will raus und zu seiner Frau und schließlich hilft Boccard ihm, und verkleidet als königlicher Schweitzer rennen sie zu Gasparde. Auf den Straßen liegen überall Tote und Sterbende, sie sehen Chatillon, wie seine letzten Kräfte schwinden und er tot auf das Pflaster stürtzt. Gasparde wird von einer Meute in die Ecke gedrängt, unter ihnen Lignerolles und als Schadau kommt sinkt sie bewusstlos in seine Arme.

Lignerolles erkennt ihn und will sich grad auf ihn stürzen, da ersticht Schadau ihn mit seinem Schwert. Schnell fliehen sie, Gasparde tragend, die Gassen entlang, doch nach kurzer Zeit wird Boccard durch die Schläfe erschossen, ausgerechnet aus Schadaus Waffe, die er zurückgelassen hatte. Dann treffen sie Schadaus ehemaligen Fechtmeister, der ihnen Reisepapiere und zwei Pferde gibt. So flüchten Gasparde und Schadau und nach zwei Wochen kommen sie zu seinem Jugendhaus. Als Schadau seinen Brief wiederfindet und darin den Tod seines Onkels erfährt, ist es ein weiterer Schlag für ihn. Mit 58 Jahren reitet er dann zu Boccards Vater um mit ihm einen Handel abzuschließen. Als er bei ihm das Amulett wieder sieht, erinnert er sich an das Geschehene.

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4.3 / 5 Sternen (13 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 11. Klasse
  • Erstellt: 2002
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 31.08.16

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  • Schlaumeier schrieb am 28.12.2014:

    Gute Inhaltsangabe, allerdings konnte ich einen Tempuswechsel, sowie einige Rechtschreibfehler entdecken. Bedenke, dass in einer Inhaltsangabe ausschließlich das Präsens und das Perfekt verwendet wird. Der Konjunktiv wurde weitgehend richtig angewandt. Verzichte bitte bei weiteren Inhaltsangaben auf Wörter wie "da", "grad", etc, da diese nur in einer Nacherzählung genutzt werden.

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