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"Der Mönch, das Kind und die Stadt" Zusammenfassung & Interpretation

Inhaltsverzeichnis

Castro; Fernando Contreras: "Der Mönch, das Kind und die Stadt", dieses Werk wird folgend in einer sehr ausführlichen Facharbeit  analysiert. Dabei werden die Figuren charakterisiert, der Inhalt zusammengefasst, biographische Daten des Autoren als Referatsteil etc.

Costa Rica wird am 8. Oktober 1502 von Christoph Kolumbus entdeckt.
Obwohl keine großartige Kolonisation stattfindet, erfolgt die Integration in die Capitanía General von Guatemala, eine der neuen spanischen Provinzen in der „neuen Welt“.

Die Unabhängigkeit von Spanien wird am 12.10.1821 erreicht, woraufhin Costa Rica ein Bundesland der Mittelamerikanischen Konföderation, in der Mexiko die Hauptstadt ist, wird.
1838 wird Costa Rica ein unabhängiger Staat, und trennt sich von der Konföderation. Damit ist es der erste unabhängige Staat Mittelamerikas.
Am Ende des 19. Jahrhunderts finden die ersten demokratischen Wahlen in der gesamten zentralamerikanischen Region statt.

Das 20. Jahrhundert vergeht friedlich bis auf den Bürgerkrieg 1948, der wegen Konflikten während der Präsidentenwahlen entsteht. Es gibt innerhalb weniger Wochen über 2000 Tote, und in den Bürgern wächst ein starkes Bewusstsein zum Frieden heran. 1949 wird das Militär durch den neuen Präsidenten, Figueres Ferrer, abgeschafft, was ihn sozusagen zum "Großvater" des Landes, wie es heute ist, macht. Das Militär wird durch ca. 9000 Polizeikräfte, die "Guardia Civil" ersetzt.

José Figueres Ferrer

Die indianische Population ist fast verschwunden, doch es gibt noch Legate wie z.B. perfekt runde Steinkugeln in allen Größen, die nur hier und in keinem anderen Land gefunden werden, auch gibt es noch Gold- und Jadekunst, die im Nationalen Jademuseum ausgestellt werden. Die hauptsächlichen Indiostämme sind die Chibchas, die Borucas und die Diquis, kleine Völkergruppen, die sich unabhängig von den großen Maya-, Azteken- und Inkakulturen entwickelt haben.

Gold- und Jadekunst aus Costa Rica Indianische Steinkugeln

Costa Rica heißt vom Spanischen ins Deutsche übersetzt "Reiche Küste" und wurde von den Spaniern so genannt, weil sie dachten, hier viel Gold finden zu können. Dies gelang ihnen nicht, da die Indios ihnen die Lage der Minen nicht verrieten. Statt dessen fanden sie eine so vielfältige Natur, dass der Name trotzdem berechtigt erscheint: es herrscht subtropisches Klima und verschiedene Tier- und Pflanzenarten aus Nord- und Südamerika treffen sich hier und bilden ein einzigartiges Ökosystem, denn Costa Rica liegt im Zentrum Mittelamerikas in der Zentralamerikanischen Landbrücke, die Nord- und Südamerika miteinander verbindet und an ihrer schmalsten Stelle nur 119km breit ist. Insgesamt hat Costa Rica eine Fläche von 51.100 km², wovon ein Viertel unter Naturschutz steht. Damit ist Costa Rica der Vorreiter Lateinamerikas in punkto Naturschutz.

Costa Rica besteht aus 7 Provinzen: San José, Cartago, Heredia, Alajuela, Limón, Puntarenas und Guanacaste, die wiederum in 81 Kantone mit insgesamt 421 Distrikten unterteilt sind. Die Hauptstadt befindet sich in der Provinz San José und trägt den gleichen Namen. Im Südosten grenzt Costa Rica an Panama, im Nordwesten an Nicaragua.

Landkarte Costa Ricas

Die Bevölkerungsdichte beträgt 66 Einwohner pro km², mehr als 50% der 3,9 Mio. Costaricaner wohnen im Valle Central, dem „Zentraltal“, das ungefähr in der Mitte des Landes liegt und das ca. 10% der Landesfläche ausmacht.
Somit gibt es große Unterschiede in der Bevölkerungsballung: im Zentraltal haben sich die Hauptstädte der sich in ihm befindlichen Provinzen San José, Heredia, Cartago und Alajuela schon soweit ausgedehnt, dass sie fast schon zusammenwachsen, während in den litoralen Regionen noch ein ländliches, ein nach europäischen Maßstab äußerst unmodernes und einfaches Leben herrscht.

Die Amtssprache ist Spanisch und 90% der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Religion an. Die protestantische Religion ist in den provinziellen Regionen kaum bekannt und wird teilweise als eine Art Sekte angesehen.

Die Costaricaner nennen sich Ticos (m.) und Ticas (f.), was eine Anspielung auf die Marotte ist, alles zu verniedlichen und statt die übliche Diminutivendung, -ito und -ita, die Abwandlung -tico und -tica zu benutzen. So wird aus "chiquito" (klein) "chiquitico" (kleinerchen). Sie sind zuvorkommende und freundliche Menschen. Zur Begrüßung sagen sie nicht "buenos días", sondern einen für sie typischen Spruch: "pura vida" was soviel heißt wie "reines Leben".

Es gibt eine multikulturelle Gesellschaft, die aus Kreolen und Mestizen, die jedoch kaum noch voneinander zu unterscheiden sind, Mulatten und einer Minderheit von Asiaten und Schwarzen besteht. Diese kamen, zum Teil versklavt, wegen des Baus der Eisenbahn um 1900 herum ins Land. Den wenigen verbliebenen Indios, die ihre alte Kultur noch ausleben, sind von der Regierung 22 Reservate garantiert.
In Costa Rica wohnen auch 250.000 Ausländer, die somit 7,6% der Bevölkerung ausmachen.

Die Bevölkerungswachstumsrate ist stark gefallen seit den fünfziger Jahren, sie liegt 1999 bei 1,9%, 1950 lag sie bei 3,5%, wobei die Anzahl der Kinder pro Frau 3,2 beträgt. Die Hälfte der Kinder ist unehelich, ein Drittel haben keinen offiziellen Vater.

Trotz des stabilen politischen und des vergleichsweise stabilen wirtschaftlichen Systems leben 22% der Menschen in Armut oder extremer Armut. Der Minimallohn liegt bei 200€ im Monat. Eine der hauptsächlichen sozialen Stützen ist das Familienleben, doch langsam lösen sich diese Strukturen auf.

Armut ist in Costa Rica ein Problem.

Männer und Frauen sind in Costa Rica gesetzlich zwar gleichberechtigt, doch im Alltag zeigt sich noch ein deutlicher Unterschied. Die Löhne für die Frauen liegen ca. 20% unter dem der Männer, und obwohl die Frauen schon eine Rolle in der Politik eingenommen haben, sind sie noch immer unterprivilegiert.

Prostitution ist ein großes Problem geworden, besonders weil auch die sexuell-kommerzielle Ausnutzung von Kindern stattfindet. Es besteht eine gefestigte "Vergnügungsinfrastruktur". Die Ausbreitung von HIV geht schnell vonstatten, Ende 1999 werden 12.000 Infizierte gezählt, es gibt eine Dunkelziffer.

Trotzdem gilt Costa Rica als eins der stabilsten Länder Mittelamerikas, gegenüber seinen Nachbarländern ist es weit entwickelt mit einer Analphabetenquote von 5%, was die niedrigste ganz Amerikas ist, und einem Bruttosozialprodukt von immerhin 2995 US-$, was im mittel- und südamerikanischen Vergleich relativ viel ist.

Die Lebenserwartung der Costaricaner beträgt 76 Jahre.

Aufgrund seiner politischen Stabilität und Neutralität wird Costa Rica auch die „Schweiz Mittelamerikas" genannt und ist ein privilegierter Partner im politischen und entwicklungstechnischen Bereich.

Schon kurz nach der Unabhängigkeit von der Konföderation unterscheidet sich Costa Rica von seinen Nachbarstaaten in zwei Dingen: die Kirche hat nicht allzu viel Einfluss auf den Staat und es wird kaum Außenpolitik ausgeübt, d.h., es findet eine Art Abkapselung von den Nachbarstaaten statt.

1949 wird eine Art Grundgesetz entworfen, nach dem die Exekutive aus einem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten und einem Ministerkabinett besteht, die Legislative besteht aus 57 auf 4 Jahre gewählten Abgeordneten. Das Recht ist nach spanischem und französischem Vorbild kodifiziert.

Heute hat Costa Rica lebendige und gute Verhältnisse zu den Nachbarstaaten und bemüht sich, ein Modell für Frieden zu sein. Der ehemalige Präsident Oscar Arias trägt zum Frieden in der Region bei und erhält 1987 den Friedensnobelpreis. Heutiger Präsident ist Dr. Abel Pacheco, der der Partei PUSC angehört.

Es gibt 2 Große Parteien im Land: Die PLN (Partido de Liberación Nacional - Partei der Nationalen Befreiung) ist liberalistisch und die PUSC (Partido de la Unidad Social-Cristiana - Partei der Christlich-Sozialen Union) sozialistisch orientiert.

Ziel dieser beiden Parteien und auch der amtierenden Regierung ist in erster Linie die Förderung des öffentlichen Sektors, womit die Bereiche der Telekommunikation, Versicherungen, Verkehr usw. gemeint sind die vorrangig für den Aufschwung der Wirtschaft sind.

Noch bis in die 80ger Jahre basiert die Volkswirtschaft auf der Landwirtschaft, die wichtigsten Exportgüter sind zu diesem Zeitpunkt Kaffee, Bananen und Ananas.
Kaffee ist um 1950 das Hauptprodukt, die herrschende Klasse ist die der "Kaffeebarone", der "oligarquía cafetalera", durch die ein Straßensystem und Möglichkeiten zur Telekommunikation geschaffen werden.

Kaffe war eins der Hauptexportgüter.

Inzwischen sind die wichtigsten Wirtschaftszweige die Chemie-, Pharma- und Düngermittelindustrie und die Herstellung von Textilien, Deutschland ist zweitwichtigster Handelspartner nach den USA. Es investieren große Firmen wie zum Beispiel INTEL im Land und es wird versucht, noch andere Firmen zur Investition zu werben. Der wichtigste Devisenbringer aber ist der Tourismus. 2000 besuchten insgesamt 770.000 Touristen, darunter 22.500 Deutsche, das Land.

Trotz dem vermeintlichen „Aufschwung durch Fortschritt“ gibt eine hohe Inlandsverschuldung und die Inflationsrate im Jahr 2000 liegt bei 12%.

Die Höhe des späteren Einkommens verhält sich proportional zur Schulbildung. Diese steht offiziell allen offen, es herrscht jedoch ein großer Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Schulen, wobei die Schullaufbahn folgendermaßen vonstatten gehen kann: zuerst wir ein Jahr die Vorschule besucht, dem folgen sechs Jahre Grundschule und letztendlich 5 Jahre Sekundär- und Mittelstufe mit dem Ziel, das Bachillerato (die Fachhochschulreife) zu erreichen.

Öffentliche Schule

Es herrscht eine Schulpflicht von neun Jahren, doch in der Realität sieht das anders aus: nur 15% der Schüler erreichen das Bachillerato, nur 67% von ihnen beenden die 6. Klasse. Eine Klasse in einer öffentlichen Schule zählt durchschnittlich 38 Schüler. Der Unterricht wird fast ausschließlich frontal gegeben, man muss viel auswendig lernen und es ist kaum Lehrmaterial vorhanden. Es herrscht Lehrermangel, trotzdem werden 80% des Budgets für Löhne ausgegeben, so dass sich die Schüler alles Material selber kaufen müssen, hinzu kommt noch die Schuluniform, was sich viele der ärmeren Familien nicht leisten können. Oft müssen Kinder im Schulalter bei der landwirtschaftlichen Arbeit mithelfen.

Die Avenida Central in San José

LITERATUR IN COSTA RICA

Es gibt kaum bekannte Literatur aus Costa Rica. Ab ca. 1900 findet eine eigenständige Entwicklung statt mit einer kontinuierlichen Literaturproduktion. Zu diesem Zeitpunkt bildet sich die "Generation 1900" heraus, eine Gruppe liberaler Autoren, Politiker und Philosophen, die in zwei Lager gespalten sind: die Nationalisten und die Europäisten.

Die Europäisten orientieren sich noch stark am europäischen Stil, während die Nationalisten den Costumbrismo hervorbringen (costumbre = Tradition, Gewohnheit), den man als eine Art Sittenschilderung bezeichnen kann, in der die Romantik, wie wir sie aus Europa kennen, auf die Umgebung des eigenen Landes übertragen wird. Dies ist die Wurzel zu einer eigenständigen Literatur-Kultur.

Die ersten Werke des Costumbrismo schreibt Carlos Gagini (1965-1952). Seine costumbristischen Novellen "Chamarasca" (1898) und "Cuentos grises" (Graue Märchen), 1918, und seine gegen den Amerikanischen Imperialismus gerichteten Werke "El árbol enfermo" (Der kranke Baum) und "La caída del águila" (Der Fall des Adlers) sind von wichtiger Bedeutung, da sie die spätere Literatur entscheidend prägen.

Der Costumbrismo findet viel Anklang beim Volk wegen seines ironischen Tones. Der bekannteste Costumbrist, er ist sozusagen der Costumbrist „par excellence“, ist Manuel Gonzales Zeledón (1846-1936), auch bekannt als "Magón". Er schreibt unter anderem 1910 das Werk "La propia" (die Eigene). Ein Literaturpreis wird nach seinem Namen benannt.

Als Gegenströmung zum Costumbrismo entsteht der Modernismo, eine literarische Strömung des sozialkritischen Realismus, es findet die Kritik an der reichen Schicht und ein Verlangen nach einer Gesellschaft für die Schwachen statt. Der Modernismo erlebt seinen Höhepunkt um 1940. Wichtige Autoren der "Generation der 40ger" sind Carlos Salazar Herrera, Carlos Luís Fallas ("Mamita Yunai", 1940), Joaquín Gutierrez ("Puerto Limón" 1950, "Manglar" 1947). Die Generation der 40ger kann als die Blütezeit der costaricanischen Literatur bezeichnet werden.

Eine wichtige Rolle in der Literatur nehmen auch Frauen ein. So ist z.B. María Isabel Carvajal (1888-1949), auch bekannt als Carmen Lyra, eine der größten costaricanischen Frauen im literarischen und sozialen Bereich, sie macht das Leben und Elend der Landbevölkerung zum Thema und führt die Kinderliteratur in Costa Rica ein, weshalb der nationale Jugendliteraturpreis nach ihr benannt wird. Eine weitere nennenswerte Autorin ist Anacristina Rossi (1952), die mit ihrem ersten Roman "María la noche" das Thema der Beziehung zwischen Mann und Frau in den Vordergrund stellt.

Die Thematik in der costaricanischen Literatur ändert sich nur zögerlich, immernoch dominiert der kritische Sozialrealismus, fiktive Literatur orientiert sich an der Realität, was deutlich in dem von mir zu dieser Arbeit gewähltem Buch zum Ausdruck kommt.

ZUM AUTOR FERNANDO CONTRERAS CASTRO

Von dem Autor des Buches “Der Mönch, das Kind und die Stadt“, Fernando Contreras Castro ist leider nicht viel bekannt. Nach ca. fünf Stunden Internetrecherche und dem Besuch von insgesamt drei Bibliotheken: der Zentralbibliothek, der Stadtteilbibliothek von Hamburg Hamm und von Niendorf, habe ich leider keine Information zu diesem Autor gefunden.

Letztendlich habe ich dadurch, dass ich die costaricanische Buchkammer per E-Mail angeschrieben habe, die elektronische Adresse des Autors bekommen und ihm direkt einen Brief geschrieben, in dem ich um Informationen über sein Leben gebeten habe. Doch trotz der zwei versendeten E-Mails an ihn habe ich keine Antwort bekommen. Dies ist ein heftiger Rückschlag, da meine einzige Hoffnung, noch an brauchbares Material zu dem Autor zu kommen, in seiner Antwort auf meine Post lag.

Alles, was ich über Fernando Contreras Castro herausfinden konnte ist, dass er 1963 geboren ist und an der Universität von Costa Rica als Hochschullehrer arbeitet. Auf der Internetlink „perlentaucher.de“ fand ich die Information, dass er als einer der wichtigsten Autoren der neuen Generation Lateinamerikas gilt, was ich jedoch bezweifle, da ich sonst mehr über ihn hätte erfahren können und es verschiedene Quellen zu seiner Biographie gäbe.

Somit stehe ich der Aufgabe, die Biographie des Autors in Erfahrung zu bringen und niederzuschreiben, relativ hilflos gegenüber.

Fernando Contreras Castro

Des Weiteren habe ich in Erfahrung bringen können, dass er bisher folgende Werke veröffentlicht hat:

- „Ùnica mirando al mar“ („Ùnica schaut aufs Meer”, Roman, 1993)
- „Los Peor” („Der Mönch, das Kind und die Stadt”, Roman, 1995)
- „Urbanoscopio“ („Urbanoskop“, Märchen, 1997)
- „El tibio recinto de la oscuridad” („Das lauwarme Gefäß der Dunkelheit”,
Roman, 2000)

Außerdem hat Fernando Contreras Castro viele Artikel und Essais zu der Thematik der Umweltprobleme und der sozialen Ungerechtigkeit veröffentlicht.

Für sein Werk „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ wird ihm der nationale Preis von Aquileo J. Echeverría verliehen.

INHALTSANGABE VON „DER MÖNCH, DAS KIND UND DIE STADT“

In dem Roman „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ von Fernando Contreras Castro im Jahr 1995 geschrieben, geht es in erster Linie um den ehemaligen und etwas sonderbaren Franziskanermönch Jerónimo Peor und Polyphem, ein einäugiges Kind.

Jerónimo lebt bei seiner Schwester Consuelo Peor in einem Bordell in der Hauptstadt Costa Ricas, San José, wo Consuelo als Köchin arbeitet. Er verbringt seine Zeit mit langen Spaziergängen durch die Stadt, bei denen er ein Pappschild bei sich trägt, auf dem Nachrichten Gottes für die Menschern stehen.

Die eigentliche Handlung beginnt damit, dass eine junge, hochschwangere Frau vor der Tür des Bordells aufgrund einer Pflanzenschutzmittelvergiftung zusammenbricht. Diese hat sie sich auf einer Plantage zugezogen, bevor ihre Eltern sie aufgrund der Schwangerschaft verstoßen haben. Für das Erste wird sie im Bordell aufgenommen bis es ihr besser geht, Jerónimo heilt ihre Vergiftung mit seinen Kräutern, über die er große Kenntnisse besitzt. Während ihres dortigen Aufenthalts bringt sie ein Kind zur Welt, dass nur ein einziges Auge hat. Sie akzeptiert das Kind aufgrund seiner Anormalität nicht und die Geschwister Peor müssen sich des Kindes annehmen. Während alle Bewohner des Bordells das Kind als eine Art Monster ansehen, sieht es Jerónimo als ein Wunder, als ein „Zeichen unserer Zeit“ an und das Kind gibt ihm einen neuen Lebensinhalt.

Er gibt ihm den Namen Polyphem und als Polyphem älter wird, fungiert Jerónimo als ein Lehrer für das Kind, der die griechische Mythologie als Tatsache annimmt. Während dieser Zeit kommt Polyphem nie aus dem Bordell heraus aus dem Grund, dass er wegen seines einen Auges Aufsehen erregen könnte und versteckt werden muss.

Demnach ist die Welt, die Jerónimo ihm beibringt, die einzige Welt, die er kennt. Als er dann acht Jahre alt wird, lernt er die wirkliche Welt kennen, er zieht sich eine Mütze über die Stirn, so dass das eine Auge nicht zu sehen ist, und begleitet Jerónimo auf seinen Streifzügen durch die Stadt. Dort lernt er die Straßenkinder San Josés kennen und wird langsam zu einem sich normal entwickelndem Kind.

Gerade während er diese neue Freiheit für sich gewinnt, erkrankt Polyphem an Epilepsie. Im Alter von neun Jahren kommt er ins Krankenhaus und fällt ins Wachkoma. Als Jerónimo fragt, wie es Polyphem gehe, bekommt er die Antwort, dieser vegetiere nur noch vor sich hin, worauf von Jerónimo die Frage kommt, in welche Pflanze er sich denn verwandle. Um Jerónimo vor der Trauer der Realität zu bewahren, wird ihm gesagt, dass Polyphem sich in einen Limonenbaum verwandelt habe, kurze Zeit später wird vor das Krankenhaus ein solcher Baum gepflanzt. Jerónimo nimmt an, dass dieser Baum Polyphem sei und besucht ihn jeden Tag, bis er unter ihm eines Tages stirbt.

FIGURENKONSTELLATION IN „MÖNCH, DAS KIND UND DDER IE STADT“ (Charakterisierung)

Im folgenden Text wird die Figurenkonstellation (respektive Charakteristik) in dem Buch „Der Mönch, das Kind und die Stadt“, von dem costaricanischen Autor Fernando Contreras 1995 geschrieben, analysiert und verdeutlicht. Die Handlung spielt in der costaricanischen Hauptstadt San José.

Die wichtigsten Figuren sind Jerónimo, der ehemalige und etwas seltsame Franziskanermönch, Consuelo, seine Schwester, die als Köchin in dem Bordell, wo die Geschichte spielt, tätig ist, Polyphem, ein einäugiges Kind und Polyphems Mutter.

Der wohl faszinierendste Charakter des Buches ist Jerónimo. Er gilt als verrückt, doch im Laufe der Handlung wird deutlich, dass er gleichzeitig auf naive Art ein sehr weiser Mann ist: „„Jerónimo ist völlig verrückt“, flüsterte der alte Evans seinem Sohn zu […]. „Er mag ja verrückt sein“, flüsterte Alberto Evans zurück, „aber dumm ist er deshalb noch lange nicht…““ (S.120, Mitte).

Er lebt bei seiner Schwester Consuelo im Bordell, nachdem er des Franziskanerordens verwiesen wird. In seiner Jugend schließt er sich diesem Orden an, er verbringt Jahre auf Reisen durch Süd- und Mittelamerika und lernt dort aufgrund seines übermäßigen Durstes nach Wissen viele Dinge, die sich in der Zukunft als nützlich erweisen. So ist er zum Beispiel dazu imstande, durch seine Kenntnisse der Heilkräuter Polyphems Mutter von einer Pflanzenschutzmittel- vergiftung zu heilen und auch dem schwerkranken Mann Consuelos seine Sprache wiederzugeben: „Jerónimos Mittel hatten ihn innerhalb von drei Jahren aus der Abhängigkeit geholt, […]. Er begann zu sprechen, ganz wenig, […].“ (S.103, oben)

Während seines Studiums bei den Franziskanern vertieft Jerónimo sich dermaßen in die Bücher, dass er eines Tages halb verhungert und verdurstet in der Bibliothek der Klosters aufgefunden wird. Ab diesem Zeitpunkt ist er verwirrt und da er in seinen Studien nicht über das 16. Jahrhundert hinauskommt, nimmt er die so gewonnenen Erkenntnisse als seine unwiderlegbare Realität an, woraufhin er nicht mehr im Kloster verweilen darf. („Dort hatte er alle seine Kenntnisse gewonnen, nur war er in seinen Studien nicht weiter gekommen als bis zum 16. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. […] „Die Welt ist eine Scheibe“, sagte Jerónimo […].“ S.75, Mitte)

Trotzdem bleibt er auf eine sonderbare Weise tief religiös. So versucht er den Menschen das Wort Gottes zu vermitteln, indem er sich während seinen langen Streifzügen durch San José eine Botschaft auf einem Pappschild um den Hals hängt: „Am Abend […] schrieb Jerónimo einen neuen Satz auf sein Schild und trat damit auf die Straße hinaus: „Die einzige Regel ohne Ausnahme ist die, dass jede Regel ihre Ausnahme hat, womit sie in sich selbst den Widerspruch trägt, der ihre Ausnahme bestätigt.““ (S.39, unten)

Ein großer Teil des in dem Buch enthaltenen magischen Realismus wird somit von der Person Jerónimos repräsentiert, da in seinem Kopf reine Magie herrscht, die jedoch auf die Realität projiziert werden kann. Seine Welt ist für ihn real, die in ihr enthaltenen Strukturen sieht er als völlig natürlich und selbstverständlich an, wobei er noch einige eigene Ideen in seine Logik mit einbringt wie zum Beispiel die, dass Gott eine Frau ist: „Da packte Jerónimo sie fest an den Schultern und schüttelte sie kräftig, […]. Dann sah er ihr direkt in die Augen und versuchte sie mit diesen Worten zu trösten: „Glaub an Gott und Sie wird dir auch dabei helfen!““ (S.29, Mitte). Es findet eine Einswerdung von Phantasie und Wirklichkeit statt. Dazu ist Jerónimo absolut gleichmütig, alles hat seinen Sinn und seinen Lauf: „Abgesehen von dem schwangeren Mädchen machte Jerónimo von da an keinen Unterschied zwischen den Dingen, für die er sich mit stoischem Gleichmut interessierte, von den alltäglichsten bis zu den abstraktesten, und es war, als ließe er sich in einem Teich treiben, in dem er es sich gleichermaßen erlaubte, stundenlang den Ameisen im Garten zuzusehen oder mit seinen Schildbotschaften durch die Stadt zu laufen.“ (S.19, Mitte).

Er verfügt über eine ausgeprägte Phantasie, die ihm ermöglicht, sich bei geschlossenen Augen in das San José der 30ger Jahre zurückzuversetzen, wozu ihn sein Freund Don Felix, ein „richtiger“ Blinder, inspiriert („Jerónimo öffnete die Augen und sah vor sich nur das große Gebäude der Zentralbank. Er schloss sie wieder, und die „Plaza de la Artillería“ tauchte in ihrer ganzen Schönheit wieder auf.“ S.49, unten)

Auch Jerónimos Forschungsdrang bleibt bestehen: er erschmeckt die Stadt, indem er an allem leckt, ohne dies in irgendeiner Form als abstoßend zu betrachten: „Mit dieser Ferkelei hatte er schon herausgefunden, dass die „Schwester Stadt“, wie er sie nannte, nicht überall gleich schmeckte […].“ (S.20, oben).

Jerónimo scheint alle Wesen zu lieben und hat dabei keine Vorurteile, da er das Gute überall sieht. So versucht er, den Cracksüchtigen Straßenkindern San Josés durch seine Kräuter zu helfen („Mit seinen geheimen Mixturen schaffte es Jerónimo, die Burschen, die ihn darum baten, in wenigen Tagen von ihrer totalen Abhängigkeit zu befreien, […].“ S.68, unten) und bastelt das Gebiss einer alten betrunkenen Prostituierten, dass im Gully gelegen hat, wieder zusammen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass dies nach der allgemeinen Meinung „verdorbene“ Menschen sein könnten.

Consuelo, Jerónimos Schwester, ist körperlich wie psychisch eine überaus starke Frau und hart im Nehmen: „Consuelo Peor war allein, und dies hatte sie dazu gezwungen, für Einkünfte zu sorgen, um nicht unterzugehen. So hatte sie sich daran gewöhnt, einen Lohn zu erhalten und ihn selbst zu verwalten, ohne irgend jemand Rechenschaft darüber abzulegen. Ihr Mann war nicht mehr als ein schwarzer Schatten, […].“. Sie schafft es, gleichzeitig für die Küche in dem Bordell alleine verantwortlich zu sein, Jerónimos Marotten zu ertragen und für ihren schwerkranken Mann zu sorgen, der nach einem Schlaganfall zum Pflegefall wird.

Sie kann forsch und grob wirken, doch auf eine ironische Art ist sie überaus freundlich und auch nachdenklich. Ihre mütterliche Ader zeigt sich in der Fürsorge, die sie den Mädchen des Bordells, Jerónimo und Polyphem zukommen lässt. Consuelo verkörpert das typische Bild einer vom Leben gebeutelten Frau, die sich auf keinen Fall unterkriegen lässt. Sie ist der ruhige, gelassene Geist des Bordells, der nie die Fassung verliert und immer weiß, was zu tun ist: „Ein breites, weißes Band um die Stirn, eine bodenlange Schürze vor dem Bauch und mit den Armen einer Titanin arbeitete Doña Consuelo Peor von ersten Tageslicht an, beaufsichtigte die […] Mädchen, die das Lokal reinigten und sorgte unterdessen für starken Kaffee, Reis mit Bohnen, Spiegeleier und Brot für das Frühstück der Gladiatorinnen der Nacht. Den restlichen Tag kümmerte sie sich geduldig und genau höchstpersönlich um die Ordnung und Sauberkeit des Lokals, […].“ (S.8, oben).

Polyphems Mutter, María, kommt nicht oft in der Handlung vor, allerdings nimmt sie einen entscheidenden Platz ein. Sie ist jung und naiv und für ihr Alter sehr resigniert.

Nachdem sie Polyphem gebärt, entscheidet sie sich, im Bordell zu bleiben und zu arbeiten, da sie keinen anderen Weg für sich sieht, nachdem sie ihr Kind geboren hat: „Sie liebte dieses Kind nicht, […], weil es sie andauernd an die Umstände seiner Zeugung erinnerte und weil sie ihm die Schuld an ihrer neuen Arbeit gab.“ (S.29, unten). Sie sieht Polyphem als ihre Strafe dafür an, gesündigt zu haben und schwanger geworden zu sein und fällt sogar in Ohnmacht, als sie ihn und seine anatomische Anomalie das erste Mal sieht: Polyphem wird mit nur einem Auge mitten auf der Stirn geboren, da die Mutter ihre Schwangerschaft auf einer mit Pflanzenschutzmitteln besprühten Plantage austrägt und dadurch das Kind in dieser Form geschädigt wird. („Das Kind war in allem ganz normal, außer dass auf seiner Stirn ein einziges, großes, schwarzes Auge prangte. Die junge Mutter war vor Schreck in Ohnmacht gefallen.“ S.26, oben). Sie stößt ihn zurück und findet ihn so seltsam, dass sie sich überwinden muss, ihn das erste Mal an ihre Brust zu nehmen.

Polyphem ist ein aufgewecktes Kind, überdurchschnittlich intelligent und neugierig. Dadurch, dass Jerónimo als sein Lehrmeister fungiert und ihm dabei beibringt dass er ein „ganz normaler Zyklop“ sei, empfindet sich Polyphem als normal, er denkt, er sei eine seltenere Rasse, von der es noch mehrere Individuen geben würde: „Polyphem konnte zählen, […] und wusste eine unendliche Zahl an Geschichten und Fabeln zu erzählen, wie die von dem großen Zyklopen, der ein Hirte in Sizilien gewesen war. […]. „Das waren meine Urahnen! Und sie sahen genauso aus wie ich, und sie machten die Blitze für Jupiter!““ (S.83, unten).

Auch Polyphem ist einer der Träger des magischen Realismus im Roman, da er zwar durch die grausame Wirklichkeit zu dem wird, was er eigentlich ist, ein Mensch mit einer erheblichen Behinderung, dies jedoch anders sieht und dies als seine eigene Realität annimmt, welche nach und nach auch von seiner Umgebung angenommen wird. Als Jerónimo das Kind das erste Mal sieht, bezeichnet er es als ein „Zeichen unserer Zeit“ („„Er wird aber sehr wohl überleben“, antwortete Jerónimo, „denn er ist ein Zeichen unserer Zeit.““, S.26, unten), womit er auf seine Art recht hat. Polyphem ist ein Zeichen der Zeit, in der die Chemieindustrie ihre Opfer fordert. Diese Tatsache ist jedoch niemals als wichtiger Bestandteil in der Handlung enthalten, es geht vielmehr um die Form, wie die Menschen damit umgehen und wie sie es sehen.

Die anfängliche Beziehung zwischen Jerónimo, Consuelo und der Mutter Polyphems ist problematisch, denn sie ist dagegen, dass diese als Ersatzeltern fungieren, da sie trotz der Abneigung gegen ihren Sohn eifersüchtig auf die Peor-Geschwister ist: „Die junge Frau war eifersüchtig auf die beiden Peor-Geschwister, was sie jedoch nicht dazu veranlasste, sich mehr um ihr Kind zu kümmern.“ (S.35, unten).

Doch am Ende wendet sich das Blatt und sie empfindet nur noch Dankbarkeit, als sie sieht, dass Jerónimo, als Polyphem an einer unheilbaren Epilepsie erkrankt, jeden Tag zu ihm ins Krankenhaus geht und wenn es ihm erlaubt wird, auch dort schläft. Sie fängt an, zu sehen, was sie an ihrem Kind hat: „„Schlechte Nachrichten“, antwortete er (Doktor Evans) mit brüchiger Stimme. Polyphems Mutter lief, kaum hatte sie diese Worte gehört, die Treppe hinauf und schloss sich in ihr Zimmer ein, um in ihr Kissen zu heulen.“ (S199, Mitte).

Polyphem ist in seiner infantilen Naivität seine Mutter sehr wichtig, auch wenn er spürt, dass sie etwas gegen ihn hat. Als Ersatzeltern fungieren jedoch in erster Linie Consuelo und, wobei Jerónimo den wichtigeren Part übernimmt. Da Consuelo den Tag über sehr beschäftigt ist, übernimmt er den Hauptteil der Erziehung und bald ist Polyphem Jerónimos neuer Sinn des Lebens: „Mit dieser neuen Kompassnadel fand Jerónimo endlich einen Sinn in seinem Dasein.“ (S:33, oben). Polyphem nennt ihn „papá Jerónimo“ und gibt ihm sein grenzenloses Vertrauen. Sie lieben sich gegenseitig wie sich Kind und Großvater lieben, und Polyphem ist es aufgrund seines kindlichen Denkens möglich, die Theorien und Lehren Jerónimos neutral aufzunehmen und zu verstehen: „So erinnerte sich und rekonstruierte er, der Geschichtslehrer Jerónimo. Und Polyphem lernte eine Welt kennen, die von jedem neuen Wort getragen wurde, das frisch aus dem Mund seines Lehrers drang, um in ein Nest zu fallen, […].“ (S.113 unten / S.114 oben). Auch bringt Jerónimo ihm Latein bei, woraufhin sich beide bald in einer Mischung aus Spanisch und Latein unterhalten, die sonst niemand versteht: „Von seinen ersten Lauten an brachte er ihm neben dem costaricanischen Spanisch auch Latein bei, und so wuchs Polyphem auf ganz natürliche Weise zweisprachig heran, […].“ (S.38, unten).

Später, als Polyphem mit acht Jahren aus dem Bordell herauskommt, indem er eine Mütze über die Stirn zieht und somit nicht weiter auffällig ist, nimmt Jerónimo ihn mit auf seine Streifzüge durch die Stadt. Hierbei besteht weiterhin ein Vertrauensverhältnis, doch dadurch, dass Polyphem nun Erfahrungen aus dem realen, freien Leben sammelt, wird er mutig und übermütig: „[…], und sie kamen immer später nach Hause, sehr zum Unwillen von Consuelo, die mit Schrecken sah, wie Polyphem sich von einem eingesperrten, unschuldigen Kind sich in das verwandelte, was sie ein „Straßengör nannte.“ (S.144, unten). Bald spielt er mit den Straßenkindern der Hauptstadt, von denen fast alle kriminell sein und betteln müssen, um zu überleben.

Hierauf folgt jedoch keine Standpauke Jerónimos. Sein gleichmütiges Wesen erlaubt ihm, diese Straßenkinder als das zu sehen, was sie wirklich sind: Kinder, die spielen wollen. Bald integriert er sich in Polyphems neuen Freundeskreis, woraufhin bald alle Kinder wollen, dass er ihr Großvater wird, wozu er natürlich zustimmt: „Ein fünfjähriges Mädchen schlug Jerónimo ganz im Ernst vor, er solle auch ihr Großvater sein. […]. Jerónimo lächelte und meinte: „Ich bin einfach euer aller Großvater“.“ (S.155 unten / S.156 oben).

Die Liebe Jerónimos zu seinem Ziehsohn geht über den Tod hinaus. Polyphem endet mit seiner unheilbaren Epilepsie im Krankenhaus. Als Jerónimo gesagt wird, Polyphem vegetiere nur noch vor sich hin, fragt er, in was für eine Pflanze dieser sich denn entwickeln würde, woraufhin ihm gesagt wird, Polyphem verwandle sich in ein Limonenbäumchen. Um Jerónimo die bittere Wahrheit zu ersparen, wird im Hof des Krankenhauses ein solcher Baum gepflanzt: „Die Arzte kamen mit einem kleinen Limonenbaum in den Garten hinaus, den Evans in einer Gärtnerei gekauft hatte und überreicht ihn Jerónimo. Er erkannte ihn sofort: „Ein Arbor Medica! Consuelo, der Junge hat sich in einen Arbor Medica verwandelt…in einen Limonenbaum!“ sagte er und konnte die Freudentränen nicht zurückhalten, während er den Plastiksack umarmte.“ S.200, Mitte). Darauf versucht Jerónimo, sich auch in einen Baum zu verwandeln um bei Polyphem zu sein: „Um den Hals trug er sein ewiges Stück Pappe mit der letzten Botschaft, die er darauf geschrieben hatte, einer Anweisung: „Pflanzt mich bitte neben Polyphem ein!“ (S.205, Mitte). Als er, nachdem dieser Versuch misslingt, beschließt, zu sterben, wird er neben dem Zitronenbäumchen begraben.

Das Verhältnis zwischen Polyphem und Consuelo ist nicht ganz so intensiv wie das zwischen Polyphem und Jerónimo, aber ebenso liebevoll. Sie ist seine Ersatzmutter, er nennt sie „mamá Consuelo“. Da sie wenig Zeit hat aufgrund ihrer Arbeit als Bordellköchin, kann sie sich allerdings nicht viel um ihm kümmern. Trotzdem ist sie diejenige, die ihre schützende Hand über ihn hält, wenn er von seiner Mutter abgewiesen wird („Instinktiv verspürte Consuelo den Wunsch, sich um die Ernährung und die anderen Bedürfnisse Polyphems zu kümmern, denn es war offensichtlich, dass er, obwohl seine Mutter ganz nah bei ihm lebte, das Schicksal eines verlassenen Kindes erlitten hatte.“ S.31, Mitte) und sie ist sehr besorgt um ihn, als die Krankheit ausbricht. Zum ersten Mal während der gesamten Handlung gerät sie hier aus der Fassung, es scheint, als würde ein Planet aus der Bahn geworfen: „Consuelo musste von ihren Helferinnen gestützt werden, weil sie das Gleichgewicht verlor, doch dann erholte sie sich schnell wieder und lief herbei, um das Kind zu sehen; es war immernoch bewusstlos. Sie packte ihren Bruder beim Kragen seiner Kutte und schrie ihn an, er solle ihr sagen, was geschehen sei. So fest zog sie, dass sie ihm ein Stück Stoff abriss.“ (S.191, Mitte). Dies deutet auf eine starke Bindung hin, die auch in der vorausgegangenen Handlung an mehreren Stellen deutlich hervorgehoben wird.

Auch bei Jerónimo nimmt Consuelo eine Schutzfunktion ein. Sie passt auf ihren schrulligen Bruder auf, verteidigt ihn gegen diejenigen, die ihn wegen seiner seltsamen Art auslachen: „Einmal wagte einer der Männer zu bezweifeln, dass Jerónimo seine fünf Sinne beisammen habe und meinte in Consuelos Gegenwart: „Verrückt ist der vielleicht gar nicht, der kann bloß nicht mehr.“ […]. Erst gedachte sie, still zu bleiben, doch dann lachte der Mann so lange über seinen eigenen Witz, dass sie schließlich hinter ihn trat und ihn mit einer eher geringen Anstrengung ihrer Kräfte an die Brust drückte. Dem Unglücklichen schwand die Farbe aus dem Gesicht, er verlor die Besinnung und fiel in sich zusammen wie ein leerer Sack.“ (S.8, Mitte). Auch geht sie Jerónimo sogar suchen, wenn er aus seinen nächtlichen Streifzügen nicht zurückkommt sondern auf einer Parkbank einschläft.

Sie und ihr Bruder sind seit dem Zeitpunkt seines Eintrittes in den Franziskanerorden getrennt, bis er Jahre später eines Tages durch die Tür des Bordells kommt und sie sich wieder erkennen. Jerónimo wird sofort aufgenommen und bald schafft Consuelo es, dass ihr Bruder im Hinterhof des Bordells wohnen darf und als ein fest zu diesem Etablissement gehörender Bestandteil akzeptiert wird.

Consuelo könnte in der Handlung für die Realität stehen, denn sie steht eindeutig mit beiden Beinen im Leben und bildet einen auffälligen Kontrast zu ihren weltfremdem Bruder, dessen Charakter auffällige Merkmale des magischen Realismus aufweist.

Allerdings scheint es oft so, als hätte Consuelo den Wunsch, aus ihrer durch das Schicksal aufgedrückten Rolle schlüpfen. Sie ist einer der wenigen Menschen, der einen Sinn darin sieht, Jerónimo zuzuhören und Schlüsse aus dem Gesagten zieht: „Auf jeden Fall musste ihr Bruder etwas von dem allen wirklich wissen, denn immerhin hatte er bewiesen, dass seine Einfälle die Mutter des Kindes gerettet hatten, mehr als einem Mädchen wieder die Seele in den Leib zurückgebracht hatten.“ (S.115, unten). So fällt immer wieder auf, dass sie gerne an das glauben möchte, was ihr erzählt wird, denn sie erkennt und versteht die eindeutige, einfache Logik ihres Bruders, die viele Wahrheiten ausdrückt. Sie kann jedoch nicht daran glauben, da sie aufgrund der Erfahrungen ihres Lebens zu verfallen an das ist, was man sieht. So würde sie gern die Ansicht übernehmen, dass Polyphem ein Zyklop ist, ihr strikter Realitätssinn erlaubt es ihr jedoch nicht.

Im Gesamten betrachtet sind die in dem Roman beschriebenen Beziehungen unter den Charakteren sehr harmonisch. Nirgends herrscht Feindschaft, nur ein kleiner Groll der Mutter Polyphems zu Jerónimo stört zum Anfang der Handlung dieses Bild, doch auch dieses Problem wird nicht zu einem der tragenden Punkte in der Handlung. Es wird gezeigt, dass die Probleme in einem ärmlichen Verhältnis wie diesem nicht aus den Beziehungen zwischen den dort lebenden Menschen entstammen, denn es herrscht noch Zusammenhalt, um so besser überleben zu können.

BUCHKRITIK ZU „DER MÖNCH, DAS KIND UND DIE STADT“

Der Roman „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ von Fernando Contreras Castro hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Nachdem ich zwei Bücher von diesem Autor gelesen habe – den oben erwähnten Roman in deutscher Sprache und „Ùnica schaut aufs Meer“ (Ùnica mirando al mar“) auf Spanisch, der Muttersprache des Autors, kann ich vorsichtig sagen, dass er zu meinem Lieblingsautor geworden ist. Dies ist unter anderem aufgrund der Vielfalt an sprachlichen Mitteln, zu denen ich später kommen werde, und aufgrund der Thematik, die aktuelle gesellschaftliche und umweltbezogene Problematiken aufgreift und diese in einer besonderen Form wiedergibt, geschehen.

So wird in „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ das Problem der übermäßig versprühten Pflanzenschutzmittel aufgegriffen, welche für das Schicksal des einäugigen Protagonisten, ein Kind namens Polyphem, verantwortlich sind. Allerdings wird diese Angelegenheit kaum zu einem bewusst wichtig erscheinendem Handlungspunkt, vielmehr wird die Aufmerksamkeit des Lesers auf einen anderen Aspekt gelenkt: die Lebensweise, die die Figuren pflegen oder besser gesagt: pflegen müssen, denn die Handlung spielt hauptsächlich in den Armenvierteln der Hauptstadt Costa Ricas, San José, in einem Bordell.

Doch auch dies wird dem Leser nicht als Problematik dargelegt, ich habe den Eindruck, als handle es sich um eine alltägliche Umgebung, die sich durch einige feinen Unterschiede von meiner eigenen unterscheidet.

Die Aspekte des Romans, die mir im sozialen- und umweltbezogenen Bereich wichtig erscheinen, also die Tatsache, dass die Handlung im Armenmilieu vonstatten geht und ein Kind mit einer umweltgiftbedingten Behinderung leben muss, werden durch den in der Handlung enthaltenen magischen Realismus indirekt und auf eine zauberhafte Art anders interpretiert, so dass am Ende anderes zählt: Zusammenhalt, Liebe und Phantasie.

Diese durch den magischen Realismus ermöglichten Sichtweisen rütteln meiner Meinung nach den aufmerksamen Leser mehr auf als eine nüchterne Stellungnahme zur Situation, da hier mit Gefühlen gespielt wird. Zum Beispiel hat mich die Normalität, mit der Polyphem mit seiner Behinderung umgeht, sehr gerührt: er geht so weit, diese überhaupt nicht mehr als solche wahrzunehmen, da er sich als Zyklop betrachtet, was ihm sein „verrückter“ Lehrmeister Jerónimo durch die Welt-anschauung, die er dem Kind vermittelt, ermöglicht. Ein solcher Zauber kann wehtun, wenn der Leser sich die nur ein- oder zweimal in der Handlung beschriebene realistische und nüchterne Version der Lage vor Augen führt, da die Aussichts-losigkeit der Situation so im Hintergrund verdeutlicht wird und die sorglose Ansicht der Protagonisten als eine verdrängte Resignation erscheinen lässt.

So entsteht ein Eindruck eines bittersüßen Glückes, der sich durch den gesamten Roman zieht, bis zum Schluss.

Jerónimo ist die faszinierendste Person, die mir in einem Roman je begegnet ist. Er gilt als „verrückt“, doch in seinem Kopf befinden sich unwiderlegbare Weisheiten, die die meisten Menschen aufgrund ihres Umfeldes verloren haben. Er zeigt, dass man Glück aus den kleinsten Dingen, auch wenn sie nur in der Vorstellungskraft bestehen, schöpfen kann. Dies ist ein Wert, der in der heutigen Gesellschaft so gut wie verloren gegangen ist, da sich die Menschen um „wichtige“ Dinge kümmern müssen und ihnen dabei das Wichtigste entgeht: der alltägliche Zauber, der uns umgibt und durch den wir für kurze Momente wieder zu Kindern werden können.

Ich empfinde Jerónimo als ein subtiles und taktvolles Mittel, den Leser auf diesen Zauber wieder aufmerksam zu machen. Sein im Roman beschriebenes Dasein erscheint mir persönlich als ein nicht explizit ausgesprochener Appell an diejenigen, die zu versteift auf ihrer Realität beharren und sich der Magie nicht mehr öffnen können.

Auch die anderen Charaktere in dem Roman haben auf mich eine authentische Wirkung. Ich kann mich mit ihnen identifizieren, und sie haben sich für mich im Lauf der Handlung zu geliebten oder eben verhassten Personen entwickelt, was dem Inhalt etwas sehr persönliches gibt.

Der im Roman verwendete Sprachstil verstärkt die gefühlsbetonte Wirkung des Inhalts, er ist sehr blumig und arbeitet mit vielen sprachlichen Mitteln wie Metaphern, Wiederholungen und Vergleichen. Durch die Wiederholung der Einleitung im Schluss („Jerónimo Peor zögerte keinen Augenblick lang, geboren zu werden. Seinem Ureigensten Drang folgend kam er ganz einfach auf die Welt und Punkt.“ S.7, oben, Anfang – „Und eines Tages zögerte Jerónimo Peor, […], keinen Augenblick lang, zu sterben. Seinem ureigensten Drang folgend starb er ganz einfach und Punkt.“ S.207, unten, Schluss) wird zum Beispiel verdeutlicht, dass es sich beim Leben um einen Kreislauf handelt.

Dieser fast schon übertriebene Sprachstil und die überaus häufige Verwendung von Symbolen mag manchem Leser als zu kitschig erscheinen, doch an dieser Stelle muss ich sagen, dass die Übersetzung vom Spanischen ins Deutsche meiner Meinung nach der Sprache, die der Autor verwendet, viel an Ausdruck genommen hat. So passt die übertriebene Darstellung von manchen Dingen nicht zu der deutschen Sprache, die von sich aus schon ein hartes Klangbild hat und im Vergleich zum Spanischen eher einen weniger intensiven Ausdruck hat. Aus diesem Grund glaube ich, dass manche Teile der Handlung im Deutschen eher banal und kitschig wirken, obwohl die gleiche Handlung in spanischer Sprache bedeutungsgeladen und poetisch erscheint.

Der Punkt, dass die Wirkung des verwendeten Sprachstils im Deutschen an Intensität verliert, kann ich mir auch mit dem Unterschied zwischen der deutschen und der lateinamerikanischen Kultur erklären: wir Deutschen gehen im Allgemeinen weniger aus uns heraus, betonen unsere Gefühle nicht ganz so stark wie es im lateinamerikanischen Raum üblich ist. So passt der Sprachstil, den der Autor verwendet, perfekt zu den in Costa Rica herrschenden Umgangsweisen und stellt diese durch die sprachlichen Mittel indirekt dar.

In Europa müssen wir uns jedoch erst in diese Kultur einfühlen, um nicht nur den Inhalt, sondern auch die Wirkung der lateinamerikanischen Literatur zu verstehen. Auch dies ist einer der Aspekte, warum ich den Roman als so zauberhaft empfinde. Ich bewundere die Art des Autors, wie er es durch sprachliche Mittel schafft, eine ganze Kultur zu repräsentieren, die ich fast vergessen hatte.

Durch den Roman „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ wurden viele Erinnerungen an meine Jahre in Costa Rica geweckt und das Lesen war ein einziges neues Entdecken von etwas, das ich schon fast verloren hatte. Diese Kritik ist mir nicht leicht gefallen, da viel Persönliches was mich anspricht in diesem Roman steckt, wodurch ich ihn lieben gelernt habe und somit keine negativen Kritikpunkte gefunden habe, mit denen es sich leichter umgehen lässt als mit positiven Aspekten, die sich hier fast ausschließlich mit ihrer Gefühlswirkung erklären lassen.

INTERPRETATION ZUR FREI GESTALTETEN SEITE

Als frei gestaltete Seite zu dem Roman „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ habe ich ein ca. 68x40 cm großes Bild auf schwarzem Karton gemalt. Hierzu habe ich Tuschfarben und Farbstifte verwendet.

Das Bild stellt Jerónimo dar, wie er nach Polyphems Tod bei dem Limonenbäumchen sitzt, das gepflanzt wird, um ihm die Illusion zu geben, Polyphem lebe darin weiter. Aus dem Bäumchen wächst außer den Limonen noch ein großes, schwarzes Auge, das Auge Polyphems. Im Hintergrund ist die Stadt durch einige Gebäude angedeutet.

Jerónimo wird als graue Gestalt dargestellt, doch bei genauerem Hinsehen findet man in ihm die drei Grundfarben Rot, Blau und Gelb wieder, was symbolisieren soll, dass in ihm sich alles vereint und neu vermischt, um so einen eigenen Glanz innerhalb des Grau zu erlangen, wie es im Alltag mit den Dingen, die Jerónimo widerfahren, passiert: das langweilige, alltägliche wird bei Jerónimo zu einem einzigartigen Zauber.

Die Farben im Bild weisen jedoch einen starken Qualitätskontrast auf zwischen den bei Jerónimos Kutte und den Gebäuden im Hintergrund verwendeten Grautönen und den in kräftigen Farben gemalten Blättern und Früchten des Baumes. Hiermit soll angedeutet werden, dass das Leben Jerónimos und „seiner“ Stadt mit Polyphems Tod allmählich vergraut und allein durch das Pflänzchen weiter am Leben erhalten wird. In dem Moment, wo Polyphem stirbt, widmet sich Jerónimo ganz allein dem Limonen-bäumchen, sein Sinn des Lebens ist mit dem Jungen verschwunden und somit verfliegt auch seine Farbigkeit.

Das Gesicht Jerónimos ist unter der Kapuze seiner Kutte versteckt, da es in der Vorstellung des Betrachters entstehen soll, so wie Jerónimos Welt auch in seiner Vorstellung entsteht. Doch ein hauch von Gelb, das aus der schwarzen Kapuzenöffnung leuchtet, deutet darauf hin, dass darin ein Gesicht voller Liebe steckt.

Auf dem Bild kniet Jerónimo vor dem Baum und hält ihn mit den Händen umfasst, das Auge scheint über ihm zu ruhen, beide sitzen im stillen Zwiegespräch beieinander, die Fenster der Stadt im Hintergrund wirken unwirklich und dunkel und sollen die Wirkung erzeugen, als könne kein Außenstehender in das sich ereignende Geschehen einblicken, denn es findet allein zwischen Polyphem und Jerónimo in dessen Phantasie statt.

ARBEITSPROZESSBERICHT

Tag Zeit Was wurde gemacht?

16.02. ca. 1 Std. > Lektüre von „La loca de Gandoca“ von Anacristina
Rossi.
ca. 1½ Std. > Internetrecherche nach möglichen Autoren,
Entscheidung zu Fernando Contreras Castro.

17.02. ca. ½ Std. > Schreiben einer E-Mal an die „Revista
Comunicación“ in Costa Rica, um an
Informationen über Fernando
Contreras Castro zu kommen.

18.02. ca. 1 Std. > Lektüre von „Única mirando al mar” von Fernando
Contreras Castro.

20.02. ca. 1½ Std. > Lektüre von “Ùnica mirando al mar“ (zu Ende
gelesen).

21.02. ------- > Antwort zu meiner E-Mail an die „Revista
Comunicación“ mit E-Mail Adresse des Autors
erhalten.

25.02. ca. 1½ Std. > Lektüre von „Der Mönch, das Kind und die Stadt“
von Fernando Contreras Castro.

27.02. ca. 1 Std. > Lektüre von “Der Mönch, das Kind und die Stadt”.

29.02. ca. 2 Std. > Internetrecherche nach dem Autor.
ca. ½ Std. > E-Mail an costaricanische Buchkammer.
geschrieben, nach Informationen über Autor
gebeten.
ca. 1 Std. > Lektüre von „Der Mönch, das Kind und die Stadt“.
ca. ½ Std. > Entwurf einer E-Mail an den Autor.

12.03. ca. 2 Std. > Lektüre „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ (Zu
Ende gelesen).

17.03. ca. 2 Std. > Lektüre des gesammelten Internetmaterials zur
Situation des Landes.

22.03. ca. 2 Std. > Ordnen des Internetmaterials nach Kategorien,
Zusammenfassung in Spiegelstrichen, Lektüre
weiteren Internetmaterials.

23.03. ca. 1½ Std. > grobes Herausarbeiten des Textes zur Situation
des Landes.

24.03. ca. 3 Std. > Schreiben des Textes zur Situation des Landes.

28.03. ca. 3 Std. > Herausarbeiten der Figurenkonstellation im
Roman „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ in
Spiegelstrichen.

28. 03. ca. 1 Std. > Text über die Situation des Landes fertig gestellt,
Einfügen von Bildern.

30.03. ca. 2 Std. > Schreiben des Textes zur Figurenkonstellation.

31.03. ca. 2 Std. > Schreiben des Textes zur Figurenkonstellation.

02.04. ca. 2 Std. > Zitate in den Text zur Figurenkonstellation gesucht
und eingefügt, Text überarbeitet und fertig gestellt.

04.04. ca. 2 Std. > Schreiben der Buchkritik.

05.04. ca. 1½ Std. > Buchkritik überarbeitet und fertig gestellt.

07.04. ca. 1 Std. > Bearbeitung des Layout.
ca. 2 Std. > Internetrecherche zum Autor.
Schreiben des Textes „Zum Autor Fernando
Contreras Castro“.

11.04. ca. 4 Std. > Bild zur frei gestalteten Seite gemalt.

12.04. ca. 1 Std. > Bild fertig gestellt.
ca. 1 Std. > Bildinterpretation geschrieben.
ca. 1 Std. > Abtippen des Arbeitsprozessberichtes.
ca. 1 Std. > Entwerfen eines Inhalts- und
Quellenverzeichnisses.
ca. 1 Std. > Entwerfen eines Deckblattes.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2014
  • Note: 1+
  • Aktualisiert: 26.11.16

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