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"Der Pferdeflüsterer" Inhaltsangabe & Zusammenfassung

Inhaltsverzeichnis

Nicholas Evans: "Der Pferdeflüsterer" Inhaltsangabe und Zusammenfassung

An einem schönen Wintermorgen treffen sich zwei Freundinnen, Grace und Judith, um mit ihren Pferden auszureiten. Sie reiten einen Weg entlang, den sie noch nicht kennen.
Zur gleichen Zeit fährt ein LKW-Fahrer mit seinem 40 Tonnen schweren Truck in Richtung
einer Fabrik, wo er etwas abliefern muß.
Die beiden Freundinnen reiten einen Abhang hinunter. Plötzlich kommt das Pferd von Judith
ins Rutschen, dabei fällt sie fast hinunter, bleibt aber mit einem Bein im Steigbügel hängen.
Grace versucht das Pferd ihrer Freundin zu fassen, dieses hat sich jedoch so erschrocken, dass
es immer weiter läuft und Judith hinter sich her schleift. Grace will es einfach nicht gelingen,
das Pferd ihrer Freundin aufzuhalten.

Als der Truck um eine Kurve biegt, sieht der Fahrer aus einiger Entfernung die Mädchen mit den Pferden. Er versucht zu bremsen, was ihm aber auf der eisglatten Straße nicht gelingt. Er
hupt, um die Mädchen von der Straße zu treiben. Es tut sich nichts. Der Truck kommt immer
näher und die Mädchen befinden sich noch immer auf der Straße. Dann passiert das Unglück:
Grace wird von Pilgrim abgeworfen., der bäumt sich vor dem Truck auf, als ob er ihn auf-
halten will, wird aber sofort zurückgeschleudert. Dieses wiederholt sich mehrmals, bis der Truck irgendwann zum Stehen kommt. Während Pilgrim mit dem Fahrerhaus kämpft, werden Judith und ihr Pferd vom Auflieger des Fahrzeugs, der quer über die Straße schlittert, erfaßt. Sie sind sofort tot.
Grace überlebt schwer verletzt und wird in das naheliegende Krankenhaus gebracht, wo ihr ein Bein bis zum Knie amputiert werden muß. Als ihre Mutter, Annie, die aus beruflichen Gründen einen Tag später aus New York zu ihrem Wochenendhaus nach Chatham kommen will, im Krankenhaus eintrifft, wird sie schon von ihrem Mann, Robert, erwartet. Grace ist noch bewußtlos.

Pilgrim ist durch den Schock des Unfalls vom Unfallort weggerannt. Die beteiligten Personen, die auf Anordnung von Annie, das Pferd wieder einfangen sollen, würden Pilgrim auf Grund seiner Verletzungen am liebsten vom Leben befreien. Doch Annie setzt durch, das Pferd am Leben zu lassen und es in eine Tierklinik zu bringen. Mit Mühe und Not schaffen sie es, Pilgrim in die Klinik zu bringen, jedoch nur mit Beruhigungsmitteln.
Grace liegt einige Wochen auf der Intensivstation. Als sie aufwacht und ihr klar wird, dass man ihr einen Teil Ihres Beines amputiert hat und das ihre Freundin den Unfall nicht überlebt hat, reagiert sie darauf völlig in sich gekehrt.
Nach einem längeren Aufenthalt in der Tierklinik wird Pilgrim in einem abgelegenen Stall, bei Freunden untergebracht, wo er zusätzlich zu seinen schweren Verletzungen, jetzt
auch noch total verwahrlost. Es traut sich niemand an ihn heran, da er noch immer total verstört und bösartig ist.
Grace hat inzwischen eine Prothese bekommen, die ihr das Gehen erleichtern soll.
Annie und Robert, die das Leid ihrer Tochter kaum ertragen können, entschließen sich, Pilgrim mit Grace einen Besuch abzustatten. Als sie ihn jedoch sehen, wird das Leid noch
größer. Grace wirkt noch verstörter und verschließt sich immer mehr. Da hört Annie etwas
von einem Pferdeflüsterer, der angeblich kranke Pferde wieder heilen kann. Sie setzt sich mit
ihm in Verbindung und bittet ihn sich Pilgrim einmal anzusehen. Tom Booker, der sogenannte
Pferdeflüsterer, kommt nach New York, besucht zunächst seinen Sohn, der bei seiner Ex-Frau
lebt, und fährt dann zu Pilgrim. Er ist entsetzt über den Zustand des Pferdes und erklärt Annie,
dass Pilgrim nicht zu helfen ist. Doch Annie kann dies nicht glauben und versucht ihn noch mehrmals nach seiner Abreise telefonisch zu erreichen. Als es ihr dann endlich gelingt, ihn an
das Telefon zu bekommen, bittet sie ihn, sich Pilgrim anzunehmen. Er lehnt dies jedoch strikt ab.
Nach längerem Überlegen kommt Annie auf die Idee selbst mit dem Auto und Pferdehänger,
Pilgrim und Grace zu Tom Booker nach Montana zu fahren, da sie glaubt, dass er nicht mehr
ablehnen kann, wenn sie nach einer solch langen Reise plötzlich vor seiner Tür steht.
Diese Idee findet Grace zunächst völlig unmöglich. Sie möchte nicht mitkommen, doch Annie schafft es schließlich doch sie zu überreden. Als sie sich dann auf den Weg nach Montana begeben, der durch mehrere Bundesstaaten der USA führt, redet Grace kaum ein Wort mit ihrer Mutter. Annie, die nach mehreren Tagen Fahrt völlig erschöpft und enttäuscht ist, verläßt den Wagen und läuft weg.

Sie glaubt, dass sie nicht mehr weiter kann. Als sie nach
mehreren Stunden von einem Fremden angesprochen wird, ob dass ihr Wagen sei und dass sich
in dem Wagen jemand Sorgen um sie macht, geht sie schließlich zurück.
Sie fahren weiter und kommen dann auch bald in Choteau, das ca. noch eine Stunde von der
Farm von Tom Booker entfernt liegt, an. Dort mieten sie ein kleines Appartement.
Am nächsten Tag fährt Annie zu den Bookers und erklärt Tom, warum sie gekommen sind.
Sie bittet ihn sich Pilgrim doch nochmals anzusehen. Der möchte zunächst nicht, erklärt sich
dann aber doch bereit in die Stadt zu kommen, um sich Pilgrim anzuschauen.
Als er dann den Tag darauf an ihre Tür klopft, ist Grace immer noch verstimmt und sehr unhöflich zu ihm. Nachdem er sich noch einmal Pilgrim angesehen hat, verspricht er Annie, dass er versuchen will mit Pilgrim zu arbeiten, er jedoch nicht versprechen kann, ob er jemals
wieder gesund wird. Sie bringen Pilgrim auf die Farm und Grace muß versprechen Tom bei seiner Arbeit mit Pilgrim zu helfen.


Von nun an ist ein richtiges Programm angesagt. Sie fahren täglich auf die Farm, um Tom, der mit seinem Bruder, dessen Frau und deren drei Kinder dort lebt, bei seiner Arbeit mit
Pilgrim zu unterstützen. Außerdem muß Grace täglich zu einer Therapie wegen ihrer Behinderung.
Nach einiger Zeit schlägt Frank, Toms Bruder, vor, dass Annie und Grace in das Flußhaus einziehen sollen, in dem er vor langer Zeit mit seiner Familie gelebt hat. Das Haus befindet sich ganz in der Nähe der Farm und so bleibt ihnen die tägliche Anreise erspart.
Diane, die Frau von Frank ist damit erst nicht einverstanden und läßt sich die Unzufrieden-
heit über Annies Anwesenheit auch öfter anmerken.
Grace freundet sich sofort mit Joe, einem der Söhne von Frank und Diane, an.
Annie, die eine Karrierefrau ist richtet das kleine Haus mit sämtlichen Bürogeräten ein und
verrichtet ihre Arbeit, die sie zu erledigen hat, von dort aus.
Tom und Annie verstehen sich nach kurzer Zeit sehr gut.


Grace und Annie unternehmen sehr viel mit den Bookers und das Verhältnis zwischen Tochter und Mutter verbessert sich immer mehr. Grace lebt sogar richtig auf während des
Aufenthaltes auf der Farm. Eines bereitet ihr jedoch noch sehr große Sorge: sie fragt sich,
ob sie je wieder auf einem Pferd sitzen wird. Eigentlich hatte sie dieses Thema abgehakt,
aber inzwischen würde sie es ganz gerne einmal ausprobieren. Dank Joe, ihrem Verbündeten
auf der Farm, gelingt es ihr dann auch eines Tages auf ein Pferd aufzusteigen und einen kleinen Ausritt zu machen. Trotz ihrer Prothese klappt es sehr gut. Sie sagen den Anderen
jedoch nichts davon. Es kommt noch mehrmals vor, dass die Beiden heimlich ausreiten. Doch
irgendwann finden es alle Anderen heraus.
Auch Annie und Tom reiten öfter gemeinsam aus, lernen sich besser kennen, und stellen dabei fest, dass sie sehr viel füreinander empfinden. Als die Bookers eines Tages zu einem
Viehtrieb aufbrechen, kommen auch Grace und Annie mit.

Am Abend übernachten sie alle im Freien. Annie wacht in der Nacht auf und geht zu dem Fluß in der Nähe. Plötzlich ist Tom auch da und sie unterhalten sich eine Weile und auf einmal fallen sie sich in die Arme und
küssen sich. Zum Glück erfährt niemand etwas von dem Vorfall.
Robert, Grace und Annie telefonieren fast täglich miteinander. Er sehnt sich sehr nach den
Beiden und will sie in Montana besuchen kommen. Annie ist darüber nicht sehr begeistert,
da sie ihre Gefühle völlig aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Als Robert dann schließ-
lich ankommt, versteht er sich sofort mit allen sehr gut. Die Bookers organisieren eine Grill-
feier und sind Robert gegenüber sehr gastfreundlich.
Grace möchte ihrem Vater zeigen, dass Pilgrim sehr große Fortschritte gemacht hat und sich
sogar schon von Tom reiten läßt. Nach einem Gespräch mit Tom beschließen sie, dass Grace
am nächsten Tag den Versuch wagen soll, auf Pilgrim zu reiten.
Doch daraus wird leider nichts, da von ihrer Prothese der Schaft bricht. Darüber ist sie sehr
traurig. Doch ihr Vater beruhigt sie und verspricht mit ihr nach New York zu fliegen, um ihr
eine neue Prothese anpassen zu lassen. Annie soll sich in der Zeit ein paar Tage Erholung gönnen und alleine in dem Haus am Fluß bleiben. Frank will mit seiner Familie auch ein paar
Tage Urlaub machen. Auch Tom verabschiedet sich, da er sich irgendwo ein Pferd ansehen soll. So bleibt Annie ganz alleine zurück und genießt es zuerst, ein wenig alleine zu sein. Doch schon bald sehnt sie sich nach Tom. Als der dann plötzlich in der Tür steht, fallen sie
sich in die Arme, verbringen die drei Tage und Nächte, die ihnen alleine bleiben, gemeinsam
und lieben sich.
Als alle wieder auf der Farm eintreffen, müssen sie ihre Liebe zunächst verheimlichen.
Da es Pilgrim immer besser geht und Grace auch inzwischen auf ihm reiten darf, gibt
es für Annie eigentlich keine Veranlassung mehr in Montana zu bleiben, nur Tom.
Sie beschließt erst einmal mit Grace und Pilgrim zurückzufahren, um dann mit Robert zu
reden und sich von ihm zu trennen. Ihren Job hat sie bereits durch die Intrigen anderer ver-
loren.
Die Bookers veranstalten am Abend vor ihrer Abreise ein Abschiedsparty. Dort wird Grace
Zeuge, wie ihre Mutter und Tom sich küssen. Sie gerät in Panik und wirkt völlig verstört,
als sie zurück zu den Anderen kommt.
Am nächsten Morgen sattelt sie Pilgrim und reitet mit ihm davon.
Als Annie bemerkt, dass ihre Tochter weg ist, alarmiert sie sofort Tom. Die Beiden ahnen, dass
Grace etwas von ihrer Beziehung mitbekommen hat.
Tom und Frank machen sich auf den Weg, um Grace zu suchen.

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Sie reiten den Weg, den sie
auch gemeinsam bei dem Viehtrieb geritten sind. Nachdem sie fast die ganze Strecke abge-
ritten sind und immer noch keine Spur von Pilgrim und Grace entdeckt haben, hören sie
plötzlich merkwürdige Geräusche, mit denen sie zuerst nichts anzufangen wissen.
Doch dann entdecken sie Pilgrim, der mit einem wilden Mustang kämpft. Grace steht total
verstört an einen Felsen gelehnt. Tom geht direkt auf die beiden kämpfenden Pferde zu, ver-scheucht Pilgrim und stellt sich direkt vor den wilden Hengst. Der stürzt sich auf Tom und tötet ihn.
Frank, glaubt seinen Augen nicht zu trauen, da sein Bruder, der sonst so gut mit allen Pferden
umgehen kann, plötzlich etwas für ihn völlig unerwartetes macht.
Annie trifft der Tod von Tom sehr hart. Sie fährt mit Pilgrim und Grace zurück und zieht nach
Chatham in ihr Wochenendhaus. Robert und Grace bleiben weiterhin in New York wohnen.
Am Wochenende kommt Grace sie öfter besuchen. Auch Robert bleibt ab und zu in Chatham,
wenn er seine Tochter von New York bringt. Sie leben zwar jetzt nicht mehr zusammen, ver-
stehen sich aber ganz gut.
Annie hat den Tod von Tom zwar noch nicht ganz überwunden, ist aber trotzdem sehr glück-
lich, da sie noch einen Sohn bekommt, der sie immer an ihren geliebten Tom erinnert.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 30.11.16

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