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"Der Richter und sein Henker" - die Wette

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Friedrich Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker - die Wette

Du kennst den Charakter und die Lebenseinstellung von Bärlach. Erkläre anhand dieser Kenntnisse, ob er die Wette gewonnen oder verloren hat!

Meiner Meinung nach hat Bärlach die Wette verloren. Zwar gab er nie auf und schaffte es am Ende Gastmann des Mordes an Schmied zu überführen (siehe Zitat Lutz S. 107 Z. 20-31 "... denn es ist bewiesen, dass Gastmann auch Schmied ermorden ließ..."), auch wenn Gastmann in dieser Hinsicht unschuldig war, und er ist verantwortlich für Bärlachs Tod, sodass Gastmann Bärlachs Sieg in der Wette nicht mehr anfechten könnte, aber meiner Meinung nach hat dennoch Gastmann die Wette gewonnen.

Gastmann hat schließlich vor 40 Jahren wie gefordert vor Bärlachs Augen und vielen anderen Zeugen einen deutschen Kaufmann umgebracht, was man ihm nicht nachweisen konnte (S. 69 Z. 3-16). Außerdem hat Bärlach (hier gibts seine Charakterisierung) sich selbst widersprochen, da er in seiner These zur Wette meinte, man könne mit Menschen nicht wie mit Schachfiguren operieren (S67 Z.6), aber später selber Tschanz wie eine Schachfigur behandelt und auf Gastmann hetzt (S.114 Z.33).

Der entscheidenste Punkt für mich ist jedoch, dass Gastmann bis zu seinem Lebensende nicht gefasst wurde.
Auch wenn man anhand Bärlachs Lebenseinstellung und seinem Charakter den Sieger der Wette bestimmt, hat Bärlach meiner Meinung nach verloren, da er der Gute des Romans mit hoher Moral ist, letztendlich Gastmann jedoch im Rahmen des Ungesetzlichen und Unmenschlichen umbringen lässt und ihm den Mord an Schmied anhängt (S.115 ff).

2. Version einer Hausarbeit zur "Wette"

Aufgabe: Formuliere die Wette zwischen Gastmann und Bärlach mit eigenen Worten. Beschreibe die Beziehung beider Personen zueinander und ihre schicksalhafte Begegnung nach vierzig Jahren.

Lösung: Gastmann und Bärlach trafen sich vor 40Jahren in einer Kneipe in der Türkei. Dort sagte Bärlach im betrunkenem zustand, dass es keinen "Perfekten Mord" gebe, doch Gastmann sagte, mehr um zu widersprechen, dass gerade die Verworrenheit des Menschen es möglich mache, Verbrechen zu begehen, die man nicht nach weisen könne. Aus Übermut, schlossen sie dann eine Wette. Es schien auch so, als ob Gastmann diese Wette gewinnen würde, da er selbst in Bärlachs‘ Gegenwart einen Mord beging, den Bärlach ihm nicht nachweisen konnte.

Die Beziehung beider Personen scheint eigentlich so zu sein wie bei alten Freunden, sie duzten sich und schienen alles voneinander zu wissen, was sich natürlich als falsch erweist. Dies merkt man vor allem bei ihrer schicksalhaften Begegnung im Taxi. Hier wird klar, dass beide ziemlich wenig voneinander wissen, da Gastmann glaubt, dass Bärlach denkt, er wäre Schmieds‘ Mörder, was nicht stimmte. Bärlach sagte trocken, dass, da er es nicht schaffe ihm die Morde zu beweisen, die er begangen habe, ihm dafür des Mordes an Schmied zu überführen, den er nicht begangen hat. Gastmann hatte Bärlach also doch falsch eingeschätzt. Der Satz, in dem Bärlach Gastmann sagt, dass er ihn gerichtet habe und ihm schon den Henker geschickt habe, machte Gastmann wütend.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2013
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 17.08.16

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