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"Der Untertan" Zusammenfassung & Interpretation

Inhaltsverzeichnis

Der folgende Text umfasst das Werk "Der Untertan" von Heinrich Mann und soll vor allem eine Inhaltsangabe respektibe Zusammenfassung aller Kapitel geben, als auch Ansätze zur Interpretation und Analyse des Textes. Der Lehrer möchte vor allem autobiographische Züge des Autors in der Interpretation lesen, zu dem sollen oftmals Charakterisierungen und Personenbeschreibungen aus "Der Untertan" erfolgen. Natürlich auch als "der Untertan Referat" geeignet, wobei an dieser Stelle der ehrliche Hinweis erfolgen muss, dass es im folgenden Interpretationsaufsatz den einen oder auch anderen Rechtschreibfehler zu finden gibt.

Übernehmt also nicht unreflektiert, sondern hinterfragt auch diese Analyse des Untertans hinreichend, sodass persönliches Vorankommen im Umgang mit Texten Dritter reibungslos zu gewährleisten ist.

Heinrich Mann - Lebenslauf und Biographie:

  • 1871 Heinrich Mann wird als ältester Sohn des Senators Thomas Johann Heinrich Mann in Lübeck geboren

  • 1889 Abgang vom Gymnasium (widersetzt sich dem herrschenden Drill) Buchhändler-Gehilfe in Dresden
  • 1890-92 Volontär im S. Fischer Verlag in Berlin. Besuch philosophisch und geisteswissenschaftlicher Vorlesungen an der Friedrich Wilhelm Universität in Berlin.
  • 1891 Tod des Vaters. Liquidierung der Firma Mann. Erste Rezension in "Die Gesellschaft"
  • 1894 Erster Roman: "In einer Familie"
  • 1896-96 Herausgeber der konservativen Zeitschrift "Das Zwanzigste Jahrhundert. Blätter für deutsche Art und Wohlfahrt"
  • bis 1914 weitere Romane, z.B "Im Schlaraffenland", "Die Jagd nach Liebe", "Professor Unrat" usw.
  • 1914 "Untertan" als Fortsetzungsroman in einer Münchner Wochenzeitschrift.
  • Heirat mit Maria Kanova. Abbruch der Beziehungen zu seinem Bruder Thomas Mann nach der Erscheinung dessen "Gedanken zum Kriege"
  • 1916 "Der Untertan". Privatdruck in beschränkter Auflage. Geburt der Tochter Henriette Maria Leonie..
  • 1918 Novemberrevolution, Heinrich Mann nimmt teil am "politischen Rat geistiger Arbeiter" in München. Der Untertan.
  • 1922 Aussöhnung mit Thomas Mann.
  • 1923 Tod der Mutter
  • 1926 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Dichtkunst (1931 Präsident der Sektion Dichtkunst)
  • 1928 Trennung von seiner Frau Maria (930 Scheidung)
  • 1933 Ausschluß aus der Akademie der Künste nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten.
    Flucht nach Frankreich. Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft.
  • 1933-40 Aufenthalt in Nizza, Prag, Genf und Zürich.
  • 1939 Heirat mit Nelly Kröger
  • 1940 Kapitulation Frankreichs. Flucht in die USA-
  • 1944 Freitod seiner Frau Nelly
  • 1947 Ehrendoktorwürde der Ostberliner Humboldt-Universität.
  • 1949 DDR-Nationalpreis I. Klasse für Kunst und Literatur
  • 1950 Berufung zum ersten Präsidenten der neugegründeten Ostberliner Akademie der Künste.
    Tod in Santa Monica.

Geschichtlicher Hintergrund des Romans "Der Untertan":

Bereits vor 1871 ist Preußen eine Industriemacht. Im hochkapitalistischen Staat Deutschland wird der Gegensatz zwischen Bürgertum und Adel zugunsten des Gegensatzes zwischen Kapital und Arbeit, Bourgeoisie und Proletariat verdrängt. Die feudalen Machstrukturen bleiben jedoch erhalten, da der Prototyp der Bürgers der erfolgreiche privatwirtschaftliche Unternehmer war, der sich nur seinen wirtschaftlichen Interessen und seiner Familie widmete und politisch inaktiv war, was im Werk "Der Untertan" deutlich zum Tragen kommt. Die Kultivierung des Ordens- und Titelwesens sowie die Idealisierung des Reserveoffiziers charakterisieren in "Der Untertan" die Untertanmentalität des Bürgers. Die Bürger unterwerfen sich freiwillig der militärischen Hierarchie und kopieren die Umgangsformen der Feudalklasse. Zusammen mit dem Adel bilden das Bürgertum eine wirtschaftliche und politische Interessengemeinschaft gegen das aus der Industrialisierung hervorgegangene Proletariat, was die Übernahme der Ideologie des Feudaladels durch das Bürgertum bedeutete: Nationalismus, Militarismus, Antisozialismus, Antisemitismus und Imperialismus.

Inhaltsangabe und Zusammenfassung "Der Untertan":

"Der Untertan" ist ein zeithistorischer Roman, in dem Heinrich Mann die Lebensgeschichte des wilhelminischen Bürgers Diederich Heßling von seiner frühen Kindheit bis zur Sicherung seiner gesellschaftlichen Position in seiner Heimatstadt Netzig erzählt. Abgesehen von Diederichs Kindheit und Jugend umspannt die erzählte Zeit die Jahre 1890-1897. "Der Untertan" erhält somit autobiographischen Teilcharakter.

Diederich ist der Sohn eines kleinen Papierfabrikanten in Netzig. Schon im Kindesalter lassen ihn die autoritäre Erziehung in Elternhaus und Schule zu einer schrankenlosen Bewunderung der Macht heranwachsen. Obwohl ihn sein Vater oft verprügelt, bewundert er ihn, da der Vater sehr viel Macht innehat (z.B. über seine Arbeiter, aber auch über Diederich selbst) Andererseits hat er auch Angst vor der ständigen Schläge, nimmt aber dadurch, wenn auch leidend an der Macht des Vaters teil. Trotzdem liebt er seinen Vater, weil man eben seinen Vater zu liebn hat. Seine Mutter nimmt in dem Roman eine gegensätzliche Stellung zum Vater ein. Sie ist wie Diederich gefühlvoll und weich. Einerseits fühlt Diederich sich dadurch zu ihr hingezogen, andererseits schwärzt er sie beim Vater, da weiche Züge unterdrückt werden müssen. Schließlich verehrt er die Macht, ganz gleich ob sie durch Vater, Schulleiter oder Schutzmann verkörpert wirDiederich In der Schule zeigt sich die Ergebenheit den Lehrern gegenüber durch Verpetzen der Mitschüler. Zu Hause zwingt er seine Schwestern zu einem Übermaß an Fehlern im Diktat, um ihnen dann grausame Strafen zu erteilen. Gelegentlich genügen ihm sogar leblose Gegenstände um sich in einen Machtrausch zu versetzen.

Nach dem Schulabschluß beginnt er ein naturwissenschaftliches Studium in Berlin. Dort wird er Mitglied einer nationalgesinnten Studentenkörperschaft, der Neuteutonia, die seinem künftigen Dasein eine entscheidende Prägung gibt. Diederich erhält durch die Trinksitten nach Kommando, den Chor-gesang und die Atmosphäre der Korporation inneren Frieden und lernt die Selbstbeherrschung, Beobachtung der Formen, Korpsgeist, Eifer für das Höhere. Die Neuteutionia vermittelt ihm eine politische Meinung sowie die Stärke in der Gruppe. Die Integration geht so weit, dass Diederich als Individuum in der Körperschaft untergeht und die Gruppe für Diederich "dachte" und "wollte".
Zudem erlebt er in Berlin die erste Liebesaffäre mit Agnes Göppel, der Tochter eines Geschäftsfreundes seines Vaters. Es gelingt ihm, sich dank funktionierenden Neuteutionia-Beziehungen nach kurzer Zeit von den Lasten des Militärdienstes zu befreien, was ihn aber keineswegs daran hindert, das Militär als nationale Institution nachhaltig zu lobpreisen.

Nach Staatsexamen und Doktor-Promotion kehrt Diederich in "Der Untertan" in seine Heimatstadt zurück, wo er den Betrieb des inzwischen verstorbenen Vaters übernimmt und sogleich zum Tyrannen über die eigene Familie und seine Arbeiter aufschwingt. Er will entschieden gegen die Sozialdemokratie in seinem Betrieb vorgehen, schließlich verbündet er sich aber später heimlich mit Napoleon Fischer, seinem Maschinenmeister und Funktionär der sozialdemokratischen Partei, der ihm Unterstützung bei der Karriere als Stadtrat zusichert. Diederich erweist sich mehr und mehr als Imitation des Kaisers, bis hin zu Mimik, Gestik, Redeweise, Barttracht und selbst der Übereinstimmung des eigenen Denkens mit dem Monarchen. Er bricht sogar seine Flitterwochen ab, um dem Kaiser in Rom zu begegnen und ihm zu huldigen. Er fungiert als Agitator am Stammtisch und Eiferer gegen das Proletariat, der selbst die Erschießung eines Demonstranten mit der Berufung auf die Autorität des Kaisers begrüßt. Folge seiner erfolgreichen Bemühungen um gute Beziehungen in Netzigs nationalen Kreisen und dank der Ehe im der wohlhabenden, aber gesellschaftlich in Zweifel gestellte Erbin Guste Daimchen, sowie seiner politischen Intrigen kommt Diederich Heßling geschäftlich und politisch gut voran. Er steigt auf zum Stadtverordneten und Generaldirektor und schließlich gelingt es ihm, die einflußreichen Persönlichkeiten, vor allem die Familie Buck, die für die liberale Strömung und Rechtfertigung der 48er Revolution stand, zu überspielen.
Als Krönung seines Aufstiegs soll Diederich in "Der Untertan" die Ehre zuteil werden, die Festrede am Tage der Denkmalsweihe für das Reiterstandbild Wilhelm I. zu halte. Aber ein losbrechendes Unwetter nimmt der nationalen Gedenkstunde alle Würde und dem Festredner jegliche Wirkung. Diederich muß statt des erhofften gesellschaftlichen Glanzes mit Beifall und Ordensverleihung unter dem Rednerpult Zuflucht vor den Wassermassen suchen und erhält von einem Schutzmann im Vorbeigehen den Wilhelmsorden. Den Schluß des Romans "Der Untertan" bildet die Szene am Totenbett des alten revolutionären Buck, der ihn in seinen letzten Atemzügen noch im Hintergrund als "Teufel" wahrnimmt.

Analyse von Gattung, Aufbau und Sprache (stilistische Mittel) "Der Untertan":

Der Roman richtet sich nach dem Modell des bürgerlichen kritisch-realistischen Romans des 19. Jahrhunderts. Er gliedert sich in 6 Kapitel, deren zeitliche Abläufe keine Regelmäßigkeiten aufweisen. Die ersten beiden Kapitel beschreiben die Entstehung und Entfaltung des Charakters des Untertans primär als Erfahrung der Macht, während die übrigen Kapitel die anschließende Machtausübung des Untertans thematisieren. Gelegentlich wird der Handlungsverlauf in "Der Untertan" durch längere Dialoge gebremst, deren besondere Sprache der direkten Charakteristik des entsprechenden Sachverhalts dienen.

Betrachten wir die verwendetetn Stilmittel aus "Der Untertan" genauer, so sind mehrere Beispiele für Tiervergleiche zur Charakterisierung von Personen auffällig. "Und Napoleon Fischer schlich, je aufrechter und heller Diederich dastand, desto affenählicher vorbei, die Arme nach vorn hängend, mit schiefem Blick und den fletschenden Zähnen in seinem dünnen Bart." Guste wird als "fette Gans" oder als "frisch gewaschenes Schweinchen" dargestellt. Es treten auch häufig Verben aus dem Bereich des Animalischen auf, z.B. "heischen", "keifen", "krähen", "schnaufen" etc. Auffällig ist auch die Namengebung. In der Titelfigur "Heßling" wird durch Austausch des Vokals "E" durch "ä" unschwer "häßlich" als charakterisierendes Eigenschaftswort erkannt. Ebenso geht bei der Verdrehung des Namens "Jadassohn" "Judassohn" hervor.

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Zitat von seinem Neffen Klaus Mann zum Werk "Der Untertan", der damit einen wunderbaren Ansatz zur Interpretation liefert: "Dieser Stil war dem deutschen Mittelstand nicht vertrauenerweckend, er war nicht bieder, behäbig, sentimental oder schakalhaft, vielmehr nervös, reich mit Reizen beladen, die man bei uns fremdartig empfand; europäisch raffiniert, dabei höchst persönlich - eigenwillig und unverwechselbar geprägt."

Interpretation und Charakterisierung "Der Untertan":

Nur als allgemeiner Hinweis: Wie man genau einen Text analysiert und interpretiert, ist hier zu finden Aufbau einer Interpretation und Analyse. Obwohl Manns Werk kein allzuschwer zugängliches Buch darstellt, so ist eine tiefgreifende Interpretation von "Der Untertan" nicht einfach und bedarf vieler Informationen, möchte man eine 1 schreiben! Sehr gut eigent sich hier die Analyse der Sprachlichen Stilmittel um so auf weitere Interpretationsansätze zu schließen.

Diederich als Machtmensch

· Schon als Kind fühlt sich Diederich von verschiedenen Mächten bedroht. "Nach so vielen furchtbaren Gewalten, denen man unterworfen war, nach den Märchenkröten, dem Vater, dem lieben Gott, dem Burggespenst und der Polizei, nach dem Schornsteinfeger, der einen durch den ganzen Schlot schleifen konnte, bis man auch ein schwarzer Mann war, und dem Doktor, der einen im Hals pinseln durfte und schütteln, wenn man schrie - nach all diesen Gewalten geriet nun Diederich unter eine noch furchtbarere, den Menschen auf einmal ganz verschlingende: die Schule." (S.8)

· Zunächst hat Diederich vor den Mächten Angst. Sein Verhältnis zur Macht ändert sich jedoch. Er liebt seinen Vater, Diederichh. er übernimmt auch einfach dessen WeltbilDiederich Er ordnet sich schon bald bedingungslos den bestehenden Machtinstanzen unter und sein Gewissen wird von außen geprägt. Diederich verehrt nicht nur einzelne Personen, sondern die Autorität schlechthin. Er bekennt sich zum Prinzip der Macht: "...jeder muß über sich einen haben, vor dem er Angst hat, und einen unter sich, der vor ihm Angst hat." (S.382)

· In dem Maße, in dem Diederich sich mit der Macht identifiziert, wird er auch selbst zum Machtträger. Der Preis ist Verzicht auf Selbstverwirklichung. Diederich handelt "im Geiste eines Höheren" (S.284) und fügt sich bereitwillig der Macht des Stärkeren. Diese läßt er jedoch bei jeder Gelegenheit Schwächere spüren. (z.B verpetzt Mutter, droht Arbeitern, Schwestern müssen viele Fehler im Diktat machen, jüDiederich Mitschüler muß vor Kreuz knien) So entlädt sich sein Haß, der sich eigentlich gegen die Mächtigen richten müßte.

· Diederich politische Gesinnung ist ebenfalls Ausdruck seiner blinder Verehrung der Macht. Mit allen Mitteln versucht er die oberste Macht, die im Kaiser verkörpert ist, zu stärken. Der Kaiser ist für Diederich die absolute Macht, die nur Gott Rechenschaft schuldig ist.

Gefährdung des Machtprinzips als Angelpunkt der Interpretation des Untertans?

· Das Gegenteil von Diederich Charakter als Machtmensch ist seine eigene Natur, die er nicht immer unterdrücken kann. Schon am Anfang des Romans wird Diederich als "weiches Kind" beschrieben, "das am liebsten träumte". Während seines Studiums verspürt er oft Heimweh, im Tierpark ist ihm bange vor den Bestien. All diese Eigenschaften werden auch durch die Mutter verkörpert: "Frau Heßling wird mit der Wochenarbeit nicht fertig, klatscht mit dem Mädchen und nascht" (S.7) Um ihre Verstöße gegen die Normen ihres Mannes zu verbergen, ist sie gezwungen zu lügen. (S.6) Diederich verachtet seine Triebnatur "...aber er fühlte gar keine Achtung vor seiner Mutter. Ihre Ähnlichkeit mit ihm selbst verbot es ihm." (S.7) Er verachtet sie soweit, dass er sogar körperliche Züchtigung als angenehm empfindet: "Wenn er genascht oder gelogen hatte, drückte er sich so lange schmatzend und scheu wedelnd am Schreibpult umher, bis Herr Heßling etwas merkte und den Stock von der Wand nahm." (S.9)

· Diederich ist zwischen den höheren Gewalten und seinen natürlichen Trieben hin- und hergerissen, so dass er eine ausgeprägte Ich-Schwäche aufweist. Seine Persönlichkeit ist sehr schwach, da er zwischen den äußeren Einflüssen ("Über-Ich") und seiner Natur ("Es") kein Ausgleich finden kann. D bildet kein eigenes Gewissen sondern verlegt es in die fremde Autorität, der er blinde Gehorsam leistet. Seine Ich-Schwäche wird auch in seiner ersten Liebesbeziehung deutlich. Mal glaubt Diederich Agnes zu lieben, mal verachtet er sie. Schließlich gewinnt jedoch das "Über-Ich", da die Karriere Vorrang hat.

Macht und Rausch im Untertan:

· Diederich hat in Gegenwart der Macht Rauscherlebnisse. "Ein Rausch, höher und herrlicher als der, den das Bier vermittelt (...) Die Macht, die über uns hingeht und deren Hufe wir küssen! Die über Hunger, Trotz und Hohn hingeht! Gegen die wir nichts können, weil wir sie lieben..." (S.57) Diese Übertreibung (Hyperbel) steht in "Der Untertan" ganz klar für die schwierigen Verhältnisse der damaligen Zeit.

Literarische Einordnung "Der Untertan":

· Naturalistische Elemente:

das Werk insgesamt ist keineswegs naturalistisch. Der Niederschrift des Romans gingen eingehende Detailstudien bestimmter Lebensbereiche voraus. Der Autor informierte sich z.B genauestens über das Zeitungswesen, besichtigte eine Papierfabrik und beschäftigte sich mit der Strafprozeßordnung

· Expressionistische Elemente:

Heinrich Mann erfüllt zum Teil die Forderungen der Theoretiker des expressionistischen Romans. Er überwindet die bloß realistische Darstellungsweise, indem er seine Figuren typisiert. Er verzichtet jedoch auf mehrere parallel verlaufende Handlungsstränge. Er teilt jedoch nicht den Utopismus und Irrationalismus vieler Expressionisten, sondern hat immer auch die gesellschaftliche Wirklichkeit im Auge.

Säkundärliteratur zur Interpretation "Der Untertan":

Heinrich Mann: Der Untertan Interpretationen von Monika Hundt-Wittke
Heinrich Mann: Der Untertan von W. Emmerich
Abdankung/Der Untertan Analysen und Reflexionen von Ingeborg Scholz
Königs Erläuterungen
Interpretationen, Romane, Erzählungen van Rinsum
Mentor Lektüre Durchblick Der Untertan: Heinrich Mann

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4.1 / 5 Sternen (38 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2003
  • Note: 1-
  • Aktualisiert: 02.12.16

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  • Lecturer schrieb am 22.05.2012:

    Alles in allem gut für einen kurzen Überblick über politischem und gesellschaftlichen Hintergrund,einen kurz und prägnant zusammengefassten Inhalt und eine oberflächliche, unkomplizierte Analyse.
    Eignet sich hervorragend um sich darüber stichhaltig zu informieren,für längere Arbeiten jedoch empfiehlt es sich,mehrere analytische Ansätze heranzuziehen und mehr ins Detail zu gehen.

    Danke für den Überblick. (=

    Anmerkung Admin: Vielen Dank für deine Einschätzung zum Untertan von Heinrich Mann.

  • asdf schrieb am 29.03.2012:

    Ein wundervoll verfasste Zusammenfassung des Untertans. Durch dieses Meisterwerk konnte ich meine fast aussichtslose Lage retten. Dadurch konnte ich meine eins retten. Ich finde, dass alle Themenbereiche vorzüglich behandelt sind und kann nichts daran aussetzten.
    Ich bedanke mich nochmals herzlich und empfehle diese Seite jedem weiter, der etwas Wichtiges über den Untertan erfahren möchte.

    SZX-Antwort: vielen Dank für diese seriöse Zusammenfassung zum Untertan, kann man gleich problemlos in die eigene Lerntippsammlung integrieren.

  • lawl schrieb am 06.03.2012:

    cool

  • GAMZE schrieb am 14.02.2012:

    ich muss meine facharbeit über dieses Roman schreiben. Da ich mir die zusammenfassung hier durchgelesen habe, weil ich das Buch noch nicht habe, weiss ich jetzt ungefähr worum es geht, muss es trotzdem lesen, weiss aber gar nicht wie ich anfangen soll habe einen monat zeit...

  • nicnec schrieb am 29.01.2012:

    danke das sich jemand die mühe gemacht hat und das hier alles geschrieben hat

    ich fand das buch so extrem langweilig das ich froh war das hier zu finden

  • Daniel schrieb am 18.01.2012:

    @Joachim: Anstatt nur zu meckern schreib doch selber eine Inhaltsangabe + Charakterisierung & mach es besser.

    Auch wenn etwas fehlt ist es trotzdem gut ;)

  • Lea Büngel schrieb am 14.01.2012:

    Es sind sehr viele grammatikalische Fehler enthalten, und zu dem sinnfreie Sätze

  • Joachim schrieb am 13.01.2012:

    Die Inhaltsangabe wäre besser wenn sie in die einzelnen Kapitel unterteilt wäre, außerdem könnte die Charakterisierung ausführlicher sein und mehrere Personen sollten charakterisiert werden.

  • Andre´ schrieb am 06.11.2011:

    Hallo,

    finde es soweit gut beschrieben.
    Allerdings bin ich der Meinung das die Beziehung mit Heßling und den Frauen fehlt, sowie
    sein Sado-Masochistischer Charakter.
    (evtl. die Wulckow Episode, mit der Perversion und Satire des Romans)

    Aber ansonsten sehr weiter geholfen (:

  • Abdelaziz schrieb am 18.04.2011:

    guten Abend leute ich suche eine Zusammenfassung des Untertan

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