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"Die fünfte Frau" Inhaltsangabe & Charakterisierung)

Inhaltsverzeichnis

Folgend eine Zusammenfassung von "Die fünfte Frau" von Henning Mankell also eine Inhaltsangabe und auch Charakterisierung der Hauptpersonen..

1. Der Autor – Henning Mankell

2. Die Hauptperson – Kurt Wallander (Charakterisierung)

3. Über das Buch – „Die fünfte Frau“  (Inhaltsangabe)

Zur Person Henning Mankell - Lebenslauf und Biographie:

Henning Mankell wurde1948 in Härjedalen geboren. Sein Vater zog ihn alleine auf, da seine Mutter die Familie im Stich ließ. Mit 17 Jahren zieht er nach Stockholm und wird Regie-Assistent am Ricks Theater Stockholm. 1968 beginnt er selbst als Autor und Ressigeur zu arbeiten. 1985 wird er eingeladen in Mosambik bei einem Aufbau einer professionellen Theatertruppe zu helfen. Begeistert sagt er zu, da er schon immer von Afrika träumte. In Mo-sambik lebt er auch heute noch. Am Morgen schreibt er an seinen Romanen und am Nach-mittag arbeitet er mit seiner Theatergruppe. Die Sommermonate verbringt Mankell allerdings noch oft in Schweden, zusammen mit seiner 3. Ehefrau Eva, der Tochter von Ingmar Berg-mann.

Zur Person Kurt Wallander - Charakterisierung:

Kurt Wallander ist nicht der typisches Super-Cop, der ganz cool alle seine Fälle löst. In dem Buch wird er als einen ganz normalen Menschen beschrieben, der genauso seine Fehler und Probleme hat wie jeder einzelne von uns. Er liebt klassische Musik und trinkt gerne mal einen zuviel, am liebsten Whiskey. Seit ihn seine Frau Mona verlassen hat ernährt er sich von Fastfood und kämpft ständig mit seinem Gewicht. Trotz guter Vorsätze schafft er allerdings nicht sich zu ändern. Seine Wohnung ver-schwindet unter einer Staubschicht und seine Tochter entfremdet sich immer mehr von ihm. Die meisten Probleme hat er allerdings mit seinem Vater, der nie verstehen konnte, dass Wallander Polizist geworden ist. Nach dem Vater und Sohn eine ge-meinsame Italienreise gemacht haben und sich wieder besser verstehen, stirbt Wal-landers Vater.

Inhaltsangabe und Zusammenfassung:

Kurt Wallander wird auch in diesem Roman von Henning Mankell auf eine harte Pro-be gestellt.
Als ein alter Mann namens Johannes Lövgren wird vermisst wird, vermutet zuerst niemand etwas Böses. Doch ein paar Tage später wird er aufgespießt in einem Gra-ben gefunden. Wer diesen schrecklichen Mord begangen hat und vor allem warum ist nicht klar. Johannes Lövgren schien ein harmloser Bürger zu sein. Nach und nach werden alle Spuren verfolgt und sie führen Wallander bis zur Fremdenlegion.
Doch dann geschieht ein 2. Mord. Wieder wird ein Passant tot an einen Baumstamm gefesselt gefunden. Die Handschrift des Mörders ist eindeutig dieselbe. Doch was haben ein alter Mann und ein Orchideenliebhaber gemeinsam? Noch weiß Kurt Wallander keinen Rat.

Erst als wieder ein dritter Mord geschieht und sie die Frau des 3. Opfers, Eugen Blombergs, der in einem zugeschnürten Sack in einem See ertränkt wurde, befragen, geht es mit den Ermittlungen langsam vorwärts.

Textstelle:
...„Wenn ich recht verstanden habe, war er Forscher an der Universität?“
„Ja.“
„Milchallergien, stimmt das?“
„Ja.“
„Arbeiten Sie auch da?“
„Ich bin Lehrerin.“
Wallander nickte. „Sie wissen also nicht, ob Ihr Mann irgendwelche Feinde hatte?“
„Nein.“
„Und wenige Freunde?“
„Ja.“
„Sie können sich also nicht vorstellen, wer ihn hätte umbringen wollen? Und warum?“
Ihr Gesicht war hart angespannt. Wallander hatte das Gefühl, als sehe sie direkt durch ihn hindurch. „Niemand außer mich selbst“, antwortete sie. „Aber ich habe ihn nicht umgebracht.“
Wallander sah sie lange an, ohne etwas zu sagen. Birch war an seine Seite getreten. „Warum hätten Sie ihn umbringen können?“ fragte er.
Sie stand vom Stuhl auf und zerrte sich so heftig die Bluse herunter, dass sie zerriss. Es ging so schnell, dass Wallander und Birch nicht verstanden, was geschah. Dann hielt sie ihnen ihre Arme hin. Sie waren mit Narben übersät. „Das hier hat er mir angetan“, sagte sie. „Und noch vieles andere, von dem ich gar nicht reden will.“
Sie verließ das Zimmer mit der zerrissenen Bluse in der Hand. Wallander und Birch sahen sich an.
„Er hat sie mißhandelt“, sagte Birch. „Glaubst du, sie kann es getan haben?“
„Nein“, sagte Wallander. „Sie war es nicht.“
Sie warteten schweigend. Nach einigen Minuten kam sie zurück. Sie hatte ein Hemd angezogen, das sie über dem Rock trug. „Ich trauere nicht um ihn“, sagte sie. „ich weiß nicht, wer das getan hat. Ich glaube, ich will es auch nicht wissen. Aber ich begreife, dass Sie ihn finden müssen.“
„Ja“, sagte Wallander. „Das müssen wir. Und wir benötigen jede denkbare Hilfe.“
Sie sah ihn an, und ihr Gesicht war plötzlich vollkommen hilflos. „Ich weiß nichts mehr von ihm“, sagte sie. „Ich kann Ihnen nicht helfen.“
Wallander dachte, dass sie sicher die Wahrheit sagte. Sie konnte ihnen nicht helfen.
Doch sie glaube das nur. Sie hatte ihnen schon geholfen. Als Wallander ihre Arme gesehen hatte, waren seine letzten Zweifel verflogen.
Er wusste jetzt, dass sie eine Frau suchten.

Kurt Wallander bemerkt, dass doch alle Männer eine Gemeinsamkeit haben. Sie alle waren gewalttätig. Und alle waren gewalttätig ihren Frauen gegenüber. Johannes Lövgren ermordete eine Polin, die lange seine Geliebte war, die Frau des Orchideen-liebhabers starb unter mysteriösen Umständen auf einem zugefrorenen See und Eu-gen Blomberg misshandelte seine Frau. Langsam wird klar, dass nur eine Frau der Täter sein kann, auch wenn es fast unvorstellbar ist, wenn man die Grausamkeit, mit der die Morde begangen wurden, berücksichtigt.

Der Leser weiß von Anfang an wer der Täter, oder in diesem Fall eben die Täterin, ist und bekommt langsam ein Bild von ihr, ihrem Wesen und ihrer Persönlichkeit. Die gekränkte Natur dieser Frau wird brillant charakterisiert.

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4.1 / 5 Sternen (8 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 11. Klasse
  • Erstellt: 2003
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 09.12.16

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