Schulzeux.de > Deutsch

"Die Judenbuche" Zusammenfassung & Interpretation

Inhaltsverzeichnis

Droste-Hülshoff, Annette von: Die Judenbuche Inhaltsangabe und Zusammenfassung aller Kapitel bzw. einzelnen Seiten und zwischen wiein den Zeilen ist auch eine Interpretation von "Die Judenbuche" zu finden! Unten folgt eine zweite Version einer Zusammenfassung.

Seiten 3-5

Heute entschied ich mich endlich dazu, das Buch aufzuschlagen. Schon nach den ersten Zeilen war mir völlig klar, dass ich mich in der nächsten Zeit öfters langweilen werde! Ich hatte natürlich keine Ahnung wie es weitergehen wird, aber die Einleitung schockierte mich. Ich habe schon lange kein Buch in der Hand gehabt, das so uninteressant gewesen ist!

Seiten 5-7

Nach dem ich noch 2,5 Seiten des Buches gelesen hatte, wurde mir klar, dass das Buch vielleicht doch nicht so schlimm war, wie ich es gedacht hatte! Das hat mich natürlich richtig gefreut. Die Art, wie der Autor Friedrichs Eltern beschrieb gefiel mir.

Seiten 8-10

Die nächsten 3 Seiten fand ich ziemlich spannend. Außerdem kam auf der Seite 10 von der Mutter ein ganz wichtiges Kommentar. Sie nennt einen Mann,, verfluchter Jude', und das zeigt uns, wie die meisten Menschen damals auf Juden zu sprechen waren.

Seite 11
Diese Seite ist für den Leser sehr wichtig, denn man bekommt hier sehr viele Informationen über Friedrich und über sein Leben. Man erfährt etwas über sein Charakter und z.B. da drüber, dass er ein Einzelgänger ist, der von anderen Kindern oft gehänselt und geschlagen wird. Ich finde allerdings, dass der Autor das nicht all zu spannend gestaltet hat.

Seiten 12-14

Aus diesen Seiten habe ich erfahren, dass Friedrichs Mutter, ihn von seinem Onkel, Simon, adoptieren lässt. Meiner Meinung nach ist diese Textstelle gut verfasst worden, so dass ich nicht den Wunsch hatte, das Buch wegzuschmeißen, was ich leider nicht vom ganzen Buch behaupten kann.

Seiten 15-16

Die beiden Seiten liefern eine langweilige Beschreibung von Friedrichs,,Spaziergang' zu seinem Onkel.

Seiten 17-20

Hier erfuhr ich, dass Friedrich in der Nacht nach Hause kam und einen Jungen dabei hatte. Der Junge, ist der Schweinehirt von Simon. Es wird beschrieben, dass der Arme sehr schlecht behandelt wird und, dass keiner sich um ihn kümmert. Aus dem Text kann ich außerdem entnehmen, dass Margaret Angst hat, dass es ihrem Jungen genauso ergehen könnte. Eine zusätzliche Information ist auch, dass Friedrich nun bei seinem Onkel arbeiten wird.
Es ist eine Textstelle, die sehr informationsreich, aber auch absolut langweilig ist!

Seiten 21-23

Ich konnte feststellen, dass sich langsam eine Handlung entwickelt. Der Text wird etwas interessanter. Er handelt von einer Bande von Holzfrevlern, den Blaukitteln, die im Jahr 1756 in dieser Gegend ihr Unwesen trieben.

Seiten 24-27

Aus diesen 4 Seiten konnte ich verstehen, dass viele Leute nicht gerade gut über Friedrich und über seine Mutter zu sprechen sind. Aus diesem Grund hat Friedrich ab und zu Stress mit ihnen. Ich fand diesen Abschnitt der Geschichte nicht langweilig, sondern sogar etwas spannend.

Seiten 28-33

In dieser interessanten Textstelle war Friedrich einer der Verdächtigen des Mordes an einem Förster, mit dem er am Tag vor dessen Tod noch einen Streit gehabt hat. Nachher fiel der Verdacht doch mehr auf die Blaukittel, die nach dieser Tat mit ihren Verbrechen aufhörten.
Auf der Seite 33 spricht der Autor den Leser das erste mal direkt an.
Seiten 33-35

Das ist eigentlich wieder einer, der langweiligen Abschnitte. Die wichtigste Information, die ich dem entnehmen konnte, ist dass Friedrich einen schlechten Charakter bekommen hat. Während seine Mutter immer stiller, scheuer und saumseliger wurde, entwickelte sich Friedrich nämlich zu einem Mann, der äußerlich ordentlich, nüchtern und treuherzig, aber listig, prahlerisch und oft roh war. Er war jemand ohne richtige Freunde und jemand der nur anerkannt wurde, weil man ihn fürchtete.

Seiten 36-39

In diesem Teil der Geschichte geschieht wieder etwas wichtiges. Auf einer Hochzeit im Dorf B. verläuft alles sehr gut, bis auf die Tatsache, dass der Jude Aaron Friedrich an seine Schulden bei Ihm erinnerte. Dieser schuldet ihm nämlich 10 Taler wegen einer silbernen Uhr, die Aaron ihm verkauft hatte. Allerdings erinnert er ihn daran vor allen Gästen, was für Friedrich natürlich sehr peinlich ist.
Abgesehen davon erfuhr ich in diesem Teil sehr viel über das Leben der Dorfbewohner zur dieser Zeit. Die Informationen sind aber meiner Meinung nach das einzige, warum es sich lohnt diese Seiten zu lesen.

Seiten 40-45

Die Spannung steigt wieder, aber nur gering. Der Jude, Aaron, wird in einer Nacht tot aufgefunden. Es ist seine Frau, die ihn im Wald entdeckt. Sie verständigt den Gutsherr und deutet es an, dass ihr verstorbener Ehemann gerächt werden muss. Friedrich ist der Hauptverdächtige. Man will ihn verhaften, doch er ist schon verschwunden. Sein Verschwinden verstärkt den Verdacht noch mehr.

Seiten 45-47

In diesem kleinen Abschnitt erfahren wir, was die Juden der Umgebung in Folge des Todes unternahmen. Jeden Tag trauerte z.B. immer jemand von ihnen über den gestorbenen bei der Witwe. Eines Tages gingen sie dann zum Gutsherr und kauften für eine riesige Summe (200 Taler) eine Buche, die Buche unter der Aaron wahrscheinlich getötet wurde. Sie setzten auch eine Inschrift in den Stamm:
Eine völlig andere Information, die ich hier bekam, ist die Tatsache, dass Friedrich wahrscheinlich unschuldig ist. Ein Sträfling gesteht nämlich den Raubmord an einem Juden namens Aaron, den er irgendwann in einem Waldstück begangen hat. Es wird außerdem erwähnt, dass mit Friedrich auch Johannes Niemand verschwunden ist.
Diese 2 Seiten sind zwar auch nur eine Beschreibung der Geschehnisse, aber sie langweilen mich nicht so sehr, wie der grösste Teil dieser Erzählung.

Seiten 47-58

In diesem letzten Abschnitt der Geschichte, die wie es mir vorkommt, doch nicht so uninteressant und sinnlos war, wie ich es gedacht habe, standen Informationen, die mir viele Geschehnisse erst klar gemacht haben.
Es wird berichtet, dass Johannes Niemand nach 28 Jahren aus der türkischen Gefangenschaft zurückkehrt. Er ist sehr krank und alt und so wird er vom Gutsherr, aber auch von anderen Bewohnern des Dorfes B. sehr freundlich empfangen. Man versorgt ihn mit allem, was er braucht und er wird sogar als Löffelschnittzler und als Bote im Schloss eingestellt. Doch eines Tages verschwindet er und man findet ihn erst nach 2 Wochen im Wald, hängend auf der JUDENBUCHE. Als man die Leiche dann runternimmt, stellt sich heraus, dass der Tote, Friedrich Mergel ist!

Erst nach dem ich diese letzten Seiten durchgelesen hatte, wurde mir klar, dass Friedrich möglicherweise etwas mit den Blaukitteln zu tun hatte. Und dass er vielleicht doch Aarons Mörder war.
Die Inschrift auf der Judenbuche wird dem Leser ebenfalls erst in den letzten Zeilen übersetzt.

2. Inhaltsangabe von "Die Judenbuche"


Der 1842 erschienenen Novelle liegt eine wahre Begebenheit zugrunde, die Annette von Droste-Hülshoff seit ihrer Kindheit aus Erzählungen vertraut war:

Im westfälischen Dorfe B. wird 1738 Friedrich Mergel als einziger Sohn eines Halbmeiers, eines Grundeigentümers aus der Unterschicht, geboren. Sein Vater ist ein Säufer, zählt zu den »gänzlich verkommenen Subjekten« und stirbt früh. Simon, ein von der Autorin mit dia-boli-schen Zügen gezeichneter Bruder der Mutter, nimmt sich des Jungen an. Friedrich erweist sich unter dem Einfluss seines Onkels als anstellig, ist bald seine rechte Hand und steht rasch auch an der Spitze des jungen Volkes im Dorfe. Sein ständiger Begleiter Johannes Niemand, Simons Schweinehirt und wohl unehelicher Sohn, ist Friedrichs »verkümmertes Spiegelbild«.

Die Förster der Gegend haben einen schweren Stand gegenüber den bandenartig auftretenden Holzfrevlern. Bei einem Zusammentreffen mit diesen wird der Oberförster Brandis getötet, ein Ereignis, an dem Friedrich indirekt - er warnt die Holzfrevler und schickt Brandis den »unrechten Weg« - eine Mitschuld trägt, die allerdings nicht bewiesen werden kann. Der Mord bleibt unaufgeklärt, die Holzfrevler lassen sich nicht wieder sehen. In Friedrich treten die un-günstigen Seiten seines Charakters - Leichtsinn und Hang zum Grosstun - immer mehr hervor. Auf einer Dorfhochzeit wird er von dem Juden Aaron um 10 Taler gemahnt, die ihm Friedrich für eine silberne Taschenuhr schuldet. Wenige Tage später wird Aaron im Wald ermordet auf-gefunden, und als Friedrich verhaftet werden soll, ist dieser unauffindbar.

Die Juden der Um-gegend aber kaufen die Buche, unter der der Mord geschehen ist, und versehen sie mit der Inschrift in hebräischer Sprache: »Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.« Friedrich bleibt verschwunden und ebenso sein Freund Johannes Niemand. Etwa ein halbes Jahr danach sagt im Gefängnis ein Mitglied einer Bande aus, er be-reue einen Mord an seinem jüdischen Glaubensgenossen Aaron, den er im Walde erschlagen habe. Seitdem gilt Friedrichs Schuld als zweifelhaft.

28 Jahre vergehen. Da kehrt Johannes Niemand als gebrochener Greis aus türkischer Sklave-rei ins Heimatdorf zurück. Die Gutsherrschaft nimmt sich seiner an, und er erzählt von seiner und Friedrichs Flucht und von ihren Erlebnissen. Die beiden hatten sich von den Öster-reichern an-werben lassen und waren im Türkenkrieg auseinandergekommen. Johannes Niemand lebt nun im Schutze der Gutsherrschaft, kehrt aber eines Tages von einem Boten-gang nicht zurück und wird in den Ästen der Judenbuche erhängt aufgefunden. Als man ihm die Halsbinde löst, er-kennt ihn der Gutsherr als Friedrich Mergel.

Hilf uns und deinen Freunden, indem du diese Seite teilst, verlinkst und bewertest

- Noch keine Bewertung -
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2013
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 02.07.16

Schreibe jetzt deine Meinung

    Was ist 11 - 10? Ergebnis:  
Wähle dein Bild:

Mitmachen

Drag & Drop oder: Durchsuchen... Endungen: .doc(x) .xls(x) .ppt(x) .pdf .txt .rtf .jpg .gif .png .bmp

Danke für deinen Besuch bei Schulzeux.de

Zeig diese Seite deinen Freunden

Mithelfen ist ganz einfach

Du hast sicher auch noch Hausarbeiten, Vorträge etc. auf deinem PC. Veröffentliche sie in wenigen Sekunden und hilf damit tausenden Mitschülern.

Mehr Infos

Schulzeux.de auf Facebook

Schulzeux.de bei Google+