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Die Sprachen Mittelerdes Referat

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Die Sprachen Mittelerdes Referat und Interpretation /Buchvorstellung

J.R.R. Tolkien zeigte schon in seiner frühen Kindheit ein ausgeprägtes Interesse und begann als Jugendlicher, seine eigenen Sprachen zu entwickeln. Im Laufe der Zeit sammelte er ein geballtes Wissen an Fremdsprachen an, er sprach Altenglisch, Gotisch, Griechisch, Latein, Französisch und Deutsch. 
Durch langjährige Mythenforschung und vor allem durch philologische Experimente und Spielereien mit dem Altenglischen und den keltischen Sprachen wird Tolkien dazu angeregt, ein Phantasiereich zu erfinden, dessen Bewohner - er nennt sie "Hobbits" - eine eigene Sprache mit voll ausgebildeter Grammatik besitzen. Seine Sprachbegabung und seine Phantasie schon im Kindesalter waren also der Ursprung Mittelerdes.
Sein besonderes Interesse galt allerdings dem Walisischen, woraus er später für seine Werke Sindarin schuf, und dem Finnischen, woraus er Quenya ableitete. Eine Sprache so genau und systematisch zu entwickeln, das kann nur sehr wenigen Menschen gelingen.

Elbensprachen 

Sindarin und Quenya sind die bekanntesten, doch es gibt noch andere - den Ursprung beider Sprachen, das Ur-Elbische und das Altsindarin, Nandorin, Telerin und die verschiedenen Sprachen der Avari. 

Quenya ist die Sprache der Elbenvölker der Noldor und der Vanyar. Es gibt leichte Unterschiede zwischen den Dialekten der Vanyar und der Noldor, die aber kaum ins Gewicht fallen. Quenya ist sehr antiquiert und hat starke Ähnlichkeit mit der primitiven ur-elbischen Sprache. Im Laufe der Jahre jedoch wurde die Sprache immer weicher. Quenya wurde durch Rumils Schrift die erste geschriebene Sprache. 
Oft wird Quenya auch als die "Hohe Sprache" bezeichnet. Als gesprochene Sprache war sie in Mittelerde nie sehr gebräuchlich, doch als Schrift- und Zeremoniensprache blieb sie lange lebendig.

Sindarin entwickelte sich aus Quenya und ist die Sprache der mittelerdischen Grauelben. Ihre Entwicklung war im Gegensatz zu Quenya sehr dynamisch - der Klang der Sprache hatte sich ständig verändert. Die Noldor nutzten Sindarin für den täglichen Gebrauch. 
Gegen Ende des ersten Zeitalters wanderten viele der Sindar nach Eressa, so dass Sindarin auch in Aman immer gebräuchlicher wurde.
Viele waldelbische Völker übernahmen im dritten Zeitalter Sindarin, vor allem in der Gegend von Lórien und im Reich Thranduils. Unter www.sindarin.de finden Sie übrigens die Grammatikregeln, um Sindarin selbst zu erlernen.

Die Sprache der Zwerge 

Unter den Zwergen gibt es, nicht wie bei den anderen Völkern, eine einheitliche Sprache, die sie selbst "Khuzdul" nennen. Sie hat sich in der Zeit vom ersten zum dritten Zeitalter kaum in ihrem Klang verändert. 
Die Sprache selbst wird bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich von den Zwergen gesprochen, denn Elben lehnen sie aufgrund ihres zu rohen und unfreundlichen Klangs ab. Andererseits sind die Zwerge kaum bereit, ihre Sprache an andere weiterzuvermitteln, da sie der Meinung sind, dass "Khuzdul" die Sprache ihres Volkes sei.

Menschensprachen 

Über die Sprachen der Menschen ist von Tolkien weit weniger überliefert worden als von den Elbensprachen. Bekannt sind sieben Menschensprachen. Von der Sprache der Númenórer, auch "Adûnaisch" oder "Númenórisch" genannt, ist am meisten bekannt. 
Die Menschen erwachten nach den Elben und den Zwergen und wurden daher beim Entwickeln ihrer eigenen Sprache von diesen beeinflusst. Als die Menschen später Beleriand besiedelten, lernten sie auch Sindarin von den Elben, und aus Sindarin und der Menschensprache erwuchs die Sprache von Númenór.
Adûnaisch war von den Adligen, die überwiegend Sindarin sprachen, zwar wenig geachtet, wurde aber immer mehr zur Sprache des gemeinen Volkes.

Westron ist die zweite Sprache, über die einige Informationen vorliegen. In der Zeit von "Der Herr der Ringe" war sie die am meisten verbreitete Sprache in ganz Mittelerde.

Teilquelle und weitere Info: http://www.mittelerde-portal.de/index.php?action=sprachen&sprache=elben

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2004
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 17.11.16

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