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"Die Wolke" Inhaltsangabe & Interpretation

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Gudrun Pausewang: "Die Wolke" Inhaltsangabe & Interpretation

Die Wolke Inhaltsangabe

Heute möchte ich euch das Buch „Die Wolke“, von Gudrun Pausewang geschrieben, vorstellen. Gudrun Pausewang wurde 1928 in Wichstadl geboren. Sie schrieb bekannte Romane und Novellen. Als ihr Sohn geboren wurde, entstanden auch eine ganze Reihe von außergewöhnlichen, erfolgreichen Kinderbücher. Einige dieser wurden mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Aber nun zum Inhalt von dem Buch „Die Wolke“:
Als plötzlich mitten im Unterricht von der Feuerwehr Alarm gegeben wird, weiß kein Schüler so recht, was jetzt los ist. Doch der Klassenbeste Elmar weiß sofort, dass im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, das ca. 80 km entfernt ist,ein Unfall passiert sein muss und im ganzen Gebiet ABC Alarm gegeben wurde. Im Werk die Wolke (hier eine Inhaltsangabe) hat Janna-Berta, ein fünfzehn-jähriges Mädchen Glück, mit einem Bekannten in ihren Heimatort mitfahren zu können, denn ein Schulbus ein Schulbus wäre um diese Zeit nicht gefahren. Während der Heimfahrt ist auf den Straßen schon deutlich eine Unruhe zu spüren, es gibt die ersten Staus und Menschen hasten umher – die Panik liegt in der Luft. Janna-Berta ist für diese zwei Tage alleine zu Hause und muss auf ihren kleinen Bruder Uli aufpassen.

Ihre Eltern sind mit ihrem zweiten Bruder Kai, der erst drei Jahre alte ist, in Schweinfurt. Dieser Ort ist direkt neben Grafenrheinfeld, wo der Super-GAU war. Janna-Berta ahnt Furchtbares und läuft nach Hause und läuft nach Hause, wo Uli schon wartet und sich freut, dass er schulfrei hat. Im Radio hört Janna-Berta, die erste fundierte Meldung über den Kernkraftwerk Unfall und ihr wird das Ausmaß der Katastrophe jetzt deutlich klar. Alle Nachbarn packen ein und verlassen den kleinen Ort. Janna-Berta beschließt, den Keller einzurichten und dort abzuwarten, wie es im Radio empfohlen wird. Plötzlich ruft ihre Mutter aus Schweinfurt an und sagt Janna-Berta, dass sie unbedingt mit Uli verschwinden muss, bevor die Wolke mit dem nuklearen Staub auf sie die Wolke Inhaltsangabe zukommt und der Keller nicht sicher genug ist. Janna-Berta packt kurzerhand ein paar Sachen und fährt mit Uli mit dem Fahrrad davon. Sie hat Schwierigkeiten, ihn von dem Ernst der Lage zu überzeugen, z.B dass man den Wellensittich nicht mitnehmen kann.

Es stellt sich bald heraus, dass es eine gute Entscheidung war, mit dem Rad zu fahren, denn auf allen Straßen herrscht Stau, Chaos und Panik. Sie kommen in die Nähe des Bahnhofs, von dem sie hoffen einen Zug aus dem Gebiet zu bekommen. Uli wird von einem in Panik geratenen Raser überfahren und getötet. Ab diesem Zeitpunkt fällt Janna-Berta in eine Lethargie, ihr ist alles egal. Irgend eine Familie nimmt sie mit die Wolke Inhaltsangabe zum Bahnhof, der von der Polizei schon abgesperrt ist. Die Familie klettert mit Janna-Berta beim Bahnhof über eine große Mauer, durch das Gedrängle verlieren sie sich aber bald und Janna-Berta beschließt, vor den Massen der Menschen zu flüchten, die alle panisch um ihr Leben bangen.

Ihr Schicksal ist nichts wert, dass Uli tot ist, ist jedem egal. Sie glaubt noch immer daran, dass Uli noch am Leben ist, dass sie ihn einfach nur irgendwo vergessen hat. Sie steht unter schwerem Schock und irrt ziellos herum, will zurück zu Uli. Es beginnt zu regnen und sie geht mitten im radioaktiven Wolkenbruch durch die Gegend. Ein alter Bus bleibt stehen und nimmt sie gegen ihren Willen mit,das Militär hat in der Zwischenzeit schon einen Sperrgürtel um das Gebiet gezogen, die Grenze zu Ostdeutschland ist ebenfalls schon gesperrt und dort wird sogar auf alle geschossen, die versuchen, trotzdem über die Grenze zu kommen. Während der Fahrt mit dem Bus, besteht Janna-Berta darauf sofort aussteigen zu dürfen. An diesem Ort bricht sie aber bald zusammen und erwacht in einer der Notlazarette, die überall in Schulen und Turnsälen errichtet worden sind. Sie muss oft erbrechen und erfährt bei einem zufällig mitgehörten Gespräch des Arztes, dass sie im Raum für „leichtere Fälle“ liegt, wo „50% reelle Chancen haben“. Im Raum liegen fast nur Kinder, sie ist die Älteste. Die Nächte im Notlazarett sind schwül, lang, vom Geschrei der Kinder und von Angstträumen zerrissen. Janna-Berta weigert sich zu sprechen und starrt in dieser Zeit stunden lang auf die Decke. Nach einem Besuch des Deutschen Gesundheitsminister verbessern sich die Zustände in dem Notspital: ein Zivildiener wierd eingestellt, der viele Neuigkeiten hat und auch einen Fernseher hat. Das Ausmaß der Katastrophe wird jetzt klar: mehrere Sperrzonen um das verstrahlte Gebiet, das Gebiet im Umkreis bis etwa 200 Km wurde evakuirt, 15000 Tote in den ersten Tagen, bis jetzt etwa sagenhafte 18000 Tote, die die Strahlenkrankheit nicht überlebt haben, der Notstand wure im gesamten Deutschland ausgerufen, Großdemonstrationen gegen Atomkraftwerke mit Ausschreitngen in ganz Europa, Forderung nach Entschädigungszahlungen von Nachbarländern, die in die Milliarden Höhen gehen und Sammelaktionen für Betroffene.

Mit der Zeit verbessert sich Janna-Bertas Zustand deutlich, sie aber noch sehr schwach, hilft aber teilweise sogar mit den anderen Kinder Betreuung zu geben. Der neue Zivildiener findet in den Listen der Toten des Roten Kreuzes Janna-Bertas reszliche Familie, traut sich aber ihr es nicht zu sagen. Er vertröstet Janna-Berta immer wieder. Ihre Bettnachbarin ist Türkin und sie versteht sich tiemlich gut mit ihr. Nach einer Woche die Wolke Inhaltsangabe verschlechtert sich der Zustand aller Strahlenkranken plötzlich wieder, Janna-Berta gehen die Haare aus., sie hat schweren Durchfall und Magenschmerzen. Der Zivildiener sammelt von den Einheimischen Mützen und Kappen, mit denen die Kranken ihre Glatzen bedecken können. Ihre türkische Bettnachbarin stirbt in einer kühlen Nacht an den Folgen ihrer Krankheit. Da Janna-Berta auch in der Suchliste steht, kommt bald eine Tante, namens Helga aus Hamburg zu ihr, die Janna-Berta nicht besonders mag. Von ihr erfährt sie schließlich, dass ihre Eltern, ihr erst dreijähriger Bruder Kai und ihre Großmutter noch am selben Tag der Katastrophe gestorben sind. Janna-Berta wird, nachdem sie sich einigermaßen erholt hat, von Helga nach Hamburg aufgenommen und beginnt dort, in die Schule zu gehen. Aber ganz so wie früher ist es nicht, sie wird oft von Mitschülern ignoriert, auf der Straße wegen ihrer Glatze angegafft und von einigen sogar schwer beleidigt. Vor den Geschäften in der Hansestadt stehen die Leute Schlange, sobald es Lebensmittel aus Übersee gibt, Menschen, die zuviel Platz in ihrer Wohnung haben, sind dazu verpflichtet, Flüchtlinge aus dem verstrahlten Gebiet bei sich aufzunehmen. Durch die Glatze ist Janna-Berta eindeutig als Opfer der Katastrophe zu erkennen, die Menschen machen weite Bögen um sie und niemand nähert sich ihr freiwillig, weil sie „strahlt“. Aber sie weigert sich eine Perücke aufzusetzten, da si nicht verstecken möchte, dass sie jetzt so aussieht. Die Interpretation zu die Wolke ergibt sich ja hier wie von selbst oder.

Damit fühlen sich die Menschen provoziert und sie stößt noch auf eine größere Abwehrhaltung, weil niemand an den Unfall erinnert werden möchte. Janna-Berta will nicht bei Tante Helga in Hamburg bleiben. Hier fühlt sie sich zu sehr eingeengt. Helga bittet Janna-Berta mehrmals eine Haube aufzusetzen und will ein Geburtstagsfest mit allen nahen Verwandten besucht. Eines Tages wird Janna-Berta von ihrer Verwandten und Freundin, namens Almut, besucht. Almut wohnt in Wiesbaden mit ihrem Freund Rheinhard und Rheinhards Vater in einer Kellerwohnung. Janna-Berta beschließt, zu Almut nach Wiesbaden zu ziehen. Sie will weg von den geregelten die Wolke Inhaltsangabe Verhältnisse, weg von der Schule und will nichts mehr davon hören, wie sie sich ohne Zukunft ihre Schulbildung vorstelle. Bald lebt sie sich ein bei Almut und sie fühlt sich richtig wohl dort. Hier kann sie weinen, wannsi will und auch „scheisse“ sagen, so laut sie will, niemand bemitleidet sie und es ist jemand für sie da, wenn sie eine Schulter zum Weinen braucht. Alle arbeiten und organisieren viel an einem Hibakusha-Zentrum, ein Platz, wo sich alle Opfer solidarisieren können. Hibakusha nennen sich alle Opfer des Supergaus, das ist auch der Name, den die Hiroshima-Opfer trugen. Sie sehen einen Wandel der Gesellschaftsstruktur vorher, der in verstrahlt und gesund unterteilt und viele Nachteile für die eigentlichen Leidensträger der Katastrophe bringen wird.

Sobald Sperrzone Drei in der Janna-Bertas Heimatort liegt, aufgehoben wird, packt sie ein paar Sachen zusammen, nimmt eine Schaufel, und fährt- auch auf die Gefahr hin, dass die Strahlung noch nicht ganz abgeklungen ist, in das Gebiet. Sie sucht Uli, der bei der Flucht gestorben ist. Sie begräbt ihn mit der Schaufel und fährt zu ihrem Haus. Die Großeltern sind aus Mallorca zurückgekehrt und sie wissen noch nicht, dass Janna-Berta die einzige ist, die noch lebt. Tante Helga hatte sie in den Briefen angelogen und gesagt, sie seien in einer Spezialklinik, die abgeriegelt sei. Nachdem Opa die Katastrophe aus seinem Blickwinkel verharmlost und den Schäden der Deutschen Wirtschaft nachtrauert, beginnt Janna-Berta zu erzählen

Ich hoffe euch hat mein Referat ein bisschen gefallen.Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, denn man kann sich vorstellen, welche Folgen ein Supergau in Deutschland haben könnte. Vielleicht gibt uns das Buch zu denken unsere Umwelt mehr zu schonen und nicht zu verschmutzen. Eine Interpretation der Wolke liegt wie wir finden deutlich auf der Hand!

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4.2 / 5 Sternen (5 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2006
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 28.08.14

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