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"Im Westen nichts Neues" Referat & Inhaltsangabe

Inhaltsverzeichnis

Nun ein Referat zu Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues mit Inhaltsangabe.

Gliederung des Referats: Im Westen nichts Neues

  1. Biographie von Erich Maria Remarque und Entstehungsgeschichte des Romans Im Westen nichts Neues
  2. Literaturgattung und Absicht des Autors
  3. Inhalt Im Westen Nichts Neues
  4. Persönliche Reaktion auf den Inhalt
  5. Aktueller Bezug
  6. Raum für Zwischenfragen
  7. Hypothese über das Leserbild des Erzählers
  8. Probleme während der Lektüre
  9. Angaben zu Im Westen nichts Neues

Biographie von Erich Maria Remarque und Entstehungsgeschichte des Romans Im Westen nichts Neues

1898 wird Erich Maria Remarque (eigentlich Erich Paul Remark) als Sohn des katholischen Buchdruckers Peter Franz Remark geboren.
Von 1904 bis 1912 absolviert er die Volksschule in Osnabrück, anschließend besucht er die kath. Präparandie (drei-klassige vorstufe zum katholischen Volksschulbildungsseminar) in Osnabrück.
1915 beginnt er eine Ausbildung auf dem Katholischen Königlichen Schullehrer-Seminar, welche er nach gut einem Jahr, wegen seiner Einberufung zur Armee, unterbrechen muss.
1916 wird Remarque zur Armee eingezogen. Er absolviert eine sechsmonatige Ausbildung, nach der er in Hem-Lenglet an der Westfront eingesetzt wird.

Im Juli 1917 erleidet er eine Verletzung, die durch einen Granatsplitter hervorgerufen wurde, dies ist der Grund eines heimatlichen Lazarettaufenthalts, den er bis zum Kriegsende ausdehnen kann. Aus dem Duisburger St. Vinzenz-Hospital heraus, bittet er seinen, an der Front verbliebenen Schul- und Kriegskameraden Georg Middendorf um Nachrichten von den Frontereignissen, um sie in seinem jetzt bereits geplanten „Roman“ zu verwenden.
Doch vorerst widmet sich Remarque anderen Dingen, so verfasst er 1920 seinen ersten Roman: Die Traumbude, und er ist Redakteur verschiedener Zeitungen und Zeitschriften. Referat
Erst im Herbst 1927 kehrt Remarque zum Kriegsthema zurück. Er beginnt mit der Niederschrift von Im Westen nichts Neues. Anfangs wollte Remarque die Kriegserlebnisse von Paul Bäumer, wie die Hauptfigur des Buches heißt, sehr autobiographisch darstellen, doch schließlich ändert er seinen Text, der nun von wenigen autobiographischen Elementen getragen wird, in die heute bekannte Fassung. Der Autor plante eine Trilogie, deren erster Teil Im Westen nichts Neues darstellen sollte.


1928 werden erste Auszüge aus Im Westen nichts Neues in der Vossischen Zeitung abgedruckt, diese steigert dadurch ihre Auflage, woraufhin der Ullstein Verlag eine in Deutschland bis dahin nie da gewesene Marketingkampagne startet. Anfang 1929 wird schließlich das Buch herausgegeben, welches der bis dahin größte Bucherfolg in der Deutschen Geschichte wurde. Ein Jahr später waren bereits über eine Millionen Bücher verkauft. Bis heute wurde das Buch in 50 verschiedene Sprachen übersetzt und erreichte eine Weltauflage von 15 bis 20 Millionen Exemplaren.
1930 bringt die amerikanische Verfilmung heftigen Aufruhr mit sich. Die SA unter der Führung von Berlins „Gauleiter“ Joseph Goebbels stört die Aufführung in Berliner Kinos mit Stinkbomben und weißen Mäusen und pöbelt die Kinobesucher an, um die Leute aus den Kinos fern zu halten. Die Nazis machen druck den Film, der sogar deutsch Synchronisiert war und schon sämtliche Zensurhürden genommen hatte, zu verbieten, mit der Begründung er beschmutze das Andenken der deutschen Frontsoldaten. Goebbels konnte so die Standfestigkeit der Weimarer Republik testen. Sie erreichen eine Änderung im „Reichslichtspielgestetz“, wonach der Film das Ansehen der deutschen im Ausland schädige und er wurde verboten. Dies ist der erste große Sieg der Nazis gegen die Weimarer Republik und zugleich eine Niederlage der Demokratie - ein erster schritt zur Machtergreifung der Nazis. Weiterhin ist dies auch einer der größte Skandale in der Chronik der internationalen Filmgeschichte.
Am 7.05.1931wurde in der Nationalsozialistischen Zeitung „Angriff“ ein Ausschnitt des Buches abgedruckt. Die Zeitung die von Joseph Goebbels herausgegeben wurde veröffentlichte einen gekürzten und veränderten Abschnitt als „heroische Soldatengeschichte“ unter dem Autorenname F. Scheinpflug mit dem Titel „Nacht an der Front“. Dabei hatte niemand der Nazi-Redaktion, selbst Goebbels nicht, bemerkt, dass es sich dabei um Teile aus Remarques Roman handelte. Der Vorfall wurde zu einer der größten nationalsozialistischen Kultur-Blamagen.
1932 lässt sich Remarque in der Schweiz nieder.
1933 werden Im Westen nichts Neues und alle anderen Werke Remarques bei der Bücherverbrennung in Berlin verbrannt. Seine Bücher galten während des dritten Reichs als entartet. Remarque flüchtet vor dem nationalsozialistischen Regime und dem KZ.
1938 wird Remarque die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Daraufhin emigriert er in die USA. Nach dem zweiten Weltkrieg veröffentlich er noch einige Schriften, wobei Der Referat schwarze Obelisk das bekannteste Werk ist.
Am 25. September 1970 stirbt Erich Maria Remarque in Locarno.

Literaturgattung und Absicht des Autors

Im Westen nichts Neues ist ein Anti-Kriegsroman. Remarque macht mit dem Buch den Versuch eigene Erlebnisse, die er im Kriege machte, zu verarbeiten. Das Motto des Buches besagt, dass es weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sei. Es solle nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam. Obwohl der Autor keinerlei politische Stellung bezieht, lieferte es genügend Zündstoff für politische Diskussionen. Es gilt als einer der Höhepunkte der pazifistischen Literatur.

Inhaltsangabe: Im Westen nichts Neues

Erich Maria Remarque stellt mit Im Westen nichts Neues die Grausamkeiten des modernen Krieges dar. Die Kriegserlebnisse werden von Paul Bäumer in den Jahren von 1916-18 Tagebuchartig erzählt. Im Krieg schlagen sich Bäumer und seine Kameraden täglich mit dem Tod konfrontiert durch das Leben eines Frontsoldaten. Es wird der Stellungskrieg mit all seinen Grausamkeiten, Nahkämpfen, Trommelfeuer, Granaten - und Gasangriffen beschrieben. Das einzig positive stellt die im Krieg entstehende Kameradschaft dar.
Auf drängen ihres Klassenlehrers, der täglich die großen Heldentaten deutscher Frontsoldaten rühmt, meldet sich die Schulklasse von Paul geschlossen zur Armee. Doch schon im Kasernenhof, wo sie ihre Grundausbildung erhalten, werden die jungen Rekruten in ihrer Euphorie gebremst. Sie werden vom mittlerweile sprichwörtlich gewordenen Unteroffizier Himmelstoß bis zur völligen Erschöpfung geschunden. An der Front angekommen lernen sie schnell den Ernst des Krieges kennen. Zu Menschentieren mutiert, die nur ihr eigenes überleben sichern wollen, kämpfen Paul Bäumer und seine Kameraden gegen die Alliierten. Nach und nach sterben alle Klassenkameraden Pauls, es fällt einer nach dem anderen.

Inhaltsangabe 2. Teil:

Als sein alter Schulfreund Kemmerich einen Oberschenkeldurchschuss erhält besuchen ihn seine Kameraden im Lazarett dabei erkennen sie dass er es wohl nicht mehr lange machen wird. Müller hofft dass er an Kemmerichs Stiefel rankommt bevor sie ein Sanitäter abgreift. Paul kann sie ihm mitbringen und als Müller im Gefecht stirbt erhält Paul die Stiefel, die aus besonders gutem Leder gemacht sind. An der Front lernt Paul Kat kennen, er ist mit seinen fast vierzig Jahren ein erfahrener Soldat und wird schnell Pauls bester Freund. Gemeinsam mit Kat bestreitet Paul die nächtlichen Patrouillen zwischen den Fronten. Bei einem Überraschungsangriff der während des Zurückmarschierens passiert tragen beide Verletzungen davon. Dies ist der Grund dafür, dass Paul Heimaturlaub erhält. Zuhause angekommen muss er feststellen, dass er sich stark verändert hat und das für ihn das Normale Leben fremd wirkt. Dies lässt ihn darüber nachdenken, was er nach dem Krieg mit machen wird, denn er hat ja noch keinen Beruf gelernt, alles was er kann ist töten. Als einer der letzten seiner alten Schulklasse erlebt er die letzten Tage des Krieges die noch furchtbarer sind als damals als er in den Krieg gezogen ist, weil es kaum zu essen gibt und sie das Ende des Krieges kaum abwarten können. Kurz vor Waffenstillstand wird Paul Bäumer an einem ruhigen Tag an der Front erschossen. Die Stiefel wandern nun weiter – und mit ihnen der Tod. Der Heeresbericht an diesem Tag beschränkt sich auf den Bericht, im Westen sei nichts Neues zu melden.

Persönliche Reaktion auf den Inhalt

Das Buch zeigt meiner Meinung nach sehr gut die Sinnlosigkeit eines Krieges, in dem es nur darum geht einen Landstrich oder eine Anhöhe einzunehmen. Es wird die Zerstörung sowohl des jeweiligen Landes als auch der Menschen dargestellt. Ich habe mich nach dem lesen gefragt wie es wohl wäre wenn ich selber in den Krieg ziehen müsste. Ich denke durch das Lesen des Buches bekommt man einen tieferen Einblick in das leben Soldaten im Krieg.
Außerdem ist es ein äußerst unterhaltsames Buch, das zu keinem Zeitpunkt langweilig ist. Es macht spaß zu lesen.

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Aktueller Bezug von Im Westen Nichts Neues

Der aktuelle Bezug liegt in Referat anbetracht des nahenden Irak-Krieges auf der Hand. Auch dort werden wieder Menschen gegeneinander Kämpfen, die wahrscheinlich genauso wenig wie wir wissen warum sie das machen. Im Irak-Krieg werden noch bessere und grausamere Waffen eingesetzt als in allen vorherigen Kriegen.

Raum für Zwischenfragen

Hypothese über das Leserbild des Erzählers

Das Buch ist für keine bestimmte Zielgruppe geschrieben. Da Remarque mit Im Westen nichts Neues keinerlei politische Absicht verfolgt. Die Sprache ist dem Thema angemessen und für jedermann verständlich

Probleme während der Lektüre Im Westen Nichts Neues

Probleme während der Lektüre gab es nicht, da der Roman sehr aufwendig geschrieben ist und es über den gesamten Text eine Steigerung gibt und ein Höhepunkt auf den anderen folgt. Der Referat Roman ist außerdem ziemlich packend geschrieben und man wird selber einbezogen, da der Text wie ein Tagebuch geschrieben ist. Man ist von dem Buch so gepackt, dass man es eigentlich gar nicht mehr weglegen will, sondern es am liebsten direkt ganz durchlesen möchte. Außerdem ist es auch eine Thematik, die jeden anspricht.

Weitere Angaben zu Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues ist Erstmals 1928 in Berlin in der „Vossischen Zeitung“ abgedruckt worden. Das Buch erschien erstmals 1928 in Berlin beim Propyläen Verlag (Tochtergesellschaft von Ullstein).
Mir lag eine Ausgabe vor die 1980 gedruckt wurde. Das Buch kann bei Amazon für € 6,90 bestellt werden. Ausleihen kann man das Im Westen nichts Neues in jeder Stadtbibliothek.

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4 / 5 Sternen (8 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2001
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 04.07.16

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