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"Flitterwochen, dritter Tag" Interpretation und Analyse

Inhaltsverzeichnis

Gabriele Wohmann, Flitterwochen, 3. Tag

Analyse und Interpretation der Kurzgeschichte,,Flitterwochen, dritter Tag" von Gabriele Wohmann mit Inhaltsangabe und Zusammenfassung des Geschehens. Sprachliche Analyse der sprachlichen Mittel ebenso etc.!

Markante Worte:
1.) Windstill/ feuchte Luft/ abwegiges Grau der See/ Witterung, Gewitter/ Schwüle = bedrückende,
= unangenehme Atmosphäre

2.) Polyp/ Unmaß/ Fangarme der Warze/ Narrenkappe/ körnige Oberfläche, wie Hühnerhaut/ schrundige Ding/ erstarrtes Feuerwerk/ leicht bekleidete Krake/ vertraulicher Vierfuß/ Verruca, die Warze/ das Wappen 
=abscheulich, fesselnd

3.) Arbeit aufgeben/ einfach kündigen/ regelmäßig spazieren gehen/ Wohnung mit der günstigen Lage/ Wohnung nach ihrem Geschmack einrichten/ Garten/ blödes Büro loswerden/ Abendspaziergänge/ Teebestellungen/ Leibgerichte/ Organisation 
=Zusammenleben

4.) ob es mir richtig behagte/ irgendein Trinkspruch/ Ja. Warum nicht?/ was man sich so zunuschelt kurz nach der Hochzeit/ -bloß Wildnis/ Nett, so einig zu sein/ ich fühlte doch nun ziemlich genau, dass es mir zusagte, das Ganze/ unser Gerede über alles, zum Beispiel.../ das schrundige Ding stand nicht zur Debatte/ Gewitter stand unmittelbar bevor, unser Zusammenleben auch, auch / die Schwüle war mir recht, das Meer lieb und wert, egal Reinhards Seitensprünge.../ Reinhard war mir jetzt näher/ Und was man so sagt. Es war nett/ ich habe kaum gezögert/ er wartete, wieder mir zugekehrt/ mein Mann mit der Warze 
=Gedanken der Frau

Auffälligkeiten: 
- Abgehackte Sätze
- Nur wörtliche Rede des Mannes wird wiedergegeben
- Innerer Monolog
- Viele Vergleiche/Assoziationen zur Warze
-,,Gefühls-Gedanken-Wiederspruch" der Frau

Inhalt: 
· Ehepaar in Flitterwochen sitzt zusammen in einer Bierkneipenterrasse
· Mann äußert Zukunftsperspektiven
· Frau ist gebannt von der Warze,,eines" Mannes und hört ihrem Mann nicht zu, versucht sich aber dazu zu überreden
· Frau im inneren Konflikt

Interpretation 

Das Kurzprosa,,Flitterwochen, dritter Tag" 1979 von Gabriele Wohmann, handelt von einem Ehepaar am dritten Tag ihrer Flitterwochen, an dem der Mann "Reinhard" seiner Frau gegenüber Zukunftsperspektiven äußert, seine Frau jedoch nur gebannt auf seine Warze starren kann. 

Das frischvermählte Ehepaar befindet sich am dritten Flitterwochentag auf einer Bierkneipen-terrasse und während ihr Mann "Reinhard" über ihre gemeinsame Zukunft philosophiert, kann seine Frau keinen Blick von seiner Warze lassen. 

Immer wieder versucht sie sich auf das Gespräch zu konzentrieren, stattdessen ist sie gefesselt von der eigentlich so vertrauten Warze, für die sie immer wieder neue Assoziationen findet. Sie ist mit ihren Gedanken in einer eigenen Welt, in der sie nur die Umwelt und die eklige Warze wahrnimmt. 

Ihr Mann hingegen bemerkt ihre geistige Abwesenheit nicht und schmiedet über ihren Kopf hinweg Zukunfts-pläne. Die Frau äußert sich im Zusammenhang mit der Warze immer so, als sei ein Dritter anwesend, der Besitzer dieses Auswuchses. 

Die Autorin benutzt in ihrer Kurzgeschichte die Montagetechnik "aus der Perspektive der Frau", deren Namen ungenannt bleibt. 

Durch die kurzen, abgehackten, stellenweise sogar befehlshaften Gedankenzüge der Frau wird ihr Desinteresse für den Leser sehr stark in den Vordergrund gestellt. Schon der erste Satz,,Reinhard am dritten Tag gegen fünf, auf der Bierkneipenterrasse:..." (Zeile 1-2) zeigt wie distanziert die Frau ihrem Mann gegenüber sitzt. Der Satz gleicht, durch die sachliche Wer-, Wann- und Wo- Beantwortung,.dem Beginn eines Berichtes sehr. Sachlich und neutral will die Frau ihren Lebensgefährten unter die Lupe nehmen und fixiert ihren Blick auf seine ekelerregende Warze. 

Ihr Mann hingegen befiehlt ihr sozusagen, sie müsse ihre,,Arbeit aufgeben" und,,einfach kündigen" (Zeile 2-3). Er entwirft ihr ein Lebenskostüm, in das ausfüllen soll. Die Frau kom-mt,,aber nicht dahinter, ob es mir (ihr) richtig behagt (e) " (Zeile 3-4). Sie ist sich unsicher, ob ihre Entscheidung Reinhard zu heiraten richtig war, äußert diesen Gedanken jedoch nie, sondern mustert ersatzweise die Warze.,,Die Warze sah wie ein Polyp aus" (Zeile 7). Wie ein Polyp mit Fangarmen will auch "Reinhard" versuchen, sie einzufangen und an ein Leben zu fesseln, das sie vielleicht gar nicht möchte. 

Ihre Gedanken kreisen in der ganzen Geschichte pausenlos um die Warze, welche als Ersatz für "Reinhard" steht. Wie auch der Auswuchs, der,,einer Narrenkappe ähnlich" (Zeile 17-18) ist, ist auch "Reinhard" ein Narr, der ihre Gefühle nicht versteht und über Unwichtiges wie,,Abendspaziergänge, Teebestellungen, Leibgerichte" (Zeile 3 Seite 35) redete. Da es aller-dings der dritte Tag ihrer Flitterwochen ist und sie erwartungsgemäß glücklich sein müsse, stellt sie sich nie die Frage, ob sie "Reinhard" überhaupt noch liebe, da ihr vermutlich die möglichen Reaktionen der Familie oder der Freunde Angst machen. Sie will sich zurückhalten und ihre Gedanken zügeln, als sie bemerkt, dass diese ausarten.,,Das schrundige Ding auf der Schulter, erstarrtes Feuerwerk, stand nicht zur Debatte." (Zeile26-28) Ihre Sichtweise wechselt immer wieder. Einerseits nennt sie ihren Mann "Reinhard" und andererseits bezeich-net sie ihn als,,Mann mit der Warze" (Zeile 19-20). 

Reinhard prostet ihr,,mit irgendeinem Trinkspruch" (Zeile 6) zu und redet über Dinge, die,,man sich so zunuschelt kurz nach der Hochzeit" (Zeile 15-16). Die Frau ist nachdenklich und verwirrt. Ihrem Mann fällt dieser Zustand jedoch nicht auf und sie muss akzeptieren, dass der Mann, der ihr gegenüber sitzt, ihr Ehemann ist. Der Mann, mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringt wird. Sie verfällt weiter in ihren inneren Konflikt und macht sich Vorwürfe, dass ihr die gravierenden Fehler ihres Mannes zuvor nicht aufgefallen sind. 

Zentraler Begriff für Reinhards schlechten Charakterzüge ist die Warze, welche,,wie die Haut auf Hühnerbeinen" (Zeile 22) beschaffen ist und einer,,leicht bekleidete (n) Krake" (Zeile 13) ähnelt. Reinhard wird versuchen, wie eine Krake mit Saugnäpfen, sie zu einer treusorgenden Hausfrau zu machen, die für ihren Mann den Job aufgibt und sich um ihn kümmert. Mit einer gewissen Autorität versucht er ihr die Aufgabe ihrer Arbeit wie ein Angebot zu unterbreiten.,,Hauptsache, du bist dein blödes Büro los" (Zeile 26), obwohl ihr seine Absichten genau bekannt sind. Umso empörter ist sie, dass,,der Mann mit der neukatalanischen Warze" (Zeile 17), der ihr gegenüber sitzt, ihr,,Mann mit der Warze" (Zeile 24-25) ist. 

Spricht Reinhard sie an, so wirkt es, als ob sie sich davon überzeugen müsse, dass ihre Ent-scheidung richtig gewesen sei. Mit einer gewissen,,Scheinzufriedenheit" beantwortet sie seine Fragen.,,Ja. Warum nicht?" (Zeile 9) und,,Nett sich so einig zu sein" (Zeile 20) ver-deutlichen den oben erwähnten Eindruck sehr stark. 

Auffällig sind Wörter wie,,Schließlich:..." (Zeile 9) und,,..., dann meine" (Zeile 17),,,..., zum Beispiel" (Zeile 25-26). Wieder bestätigt sich der Eindruck eines Berichtes oder einer Auf-zählung ohne jegliches Interesse der Frau. Neben der Warze beschreibt sie ihre Umgebung als eine sehr Bedrückende, mit feuchter Luft und Windstille. Sie versucht sich von der Richtig-keit der Hochzeit zu überzeugen und versucht die beklemmende Atmosphäre und die Warze ihres Mannes als etwas Positives zu sehen. 

Plötzlich ist ihr das Beklemmende recht und sie resigniert. Sie überlässt ihr Leben dem Schicksal, das Reinhard für sie ausgesucht hat. Die Frau gibt auf. Sie weiß, dass sie nicht dazu fähig ist, die Beziehung weiter zu untersuchen, da sie das Ergebnis fürchtet. 

Sie stellt sich die Frage,,,ob das nicht wehtut, wenn mehr als nur ein Hemd auf die Warze Druck ausübte" (Zeile 7-9), so möchte sie ebenfalls wissen, ob die Beziehung einem großen Druck gewachsen ist. Reinhard gibt im Grunde die richtige Antwort auf die nicht ausge-sprochene Frage:,,Organisation" (Zeile 9). Wenn sie ihren Job aufgibt und sie friedlich und zufrieden in dem, nach ihrem Geschmack eingerichteten Haus mit dem verwilderten Garten leben, ab und zu Abendspaziergänge machen und ihr Leben so leben, wie Reinhard es vorgibt, wird es gelingen. 

,,Der Mann mit der Warze bahnte sich den besten Weg zwischen den Korbsesseln" (Zeile 19-20), wie auch im wahren Leben findet Reinhard durch Organisation immer das Patentrezept. Diesmal auch für das bevorstehende Eheleben. Der Frau gingen zuvor noch Gedanken durch den Kopf, wie,,Gewitter stand unmittelbar bevor, unser Zusammenleben auch,..." (Zeile 1-2), doch nun gibt sie auf. 

Gabriele Wohmann bringt in ihrem Kurzprosa die Probleme vieler, zumeist junger Paare zum Ausdruck. Viele Verheiratete bemerken erst nach der Hochzeit, dass sie sich noch nicht genügend kennen und bereuen im Inneren ihren Entschluss. Sie wagen nicht, ihre Bedenken zu äußern, aus Angst vor der Familie oder Freunden. Eher fügen sie sich ihrem Schicksal und fühlen sich ihrem euphorischen Partner gegenüber verpflichtet. 
Während der Mann sich seine Traumwelt von einer harmonischen, traditionellen Ehe schafft, begreift die Frau, dass seine Welt sich nicht mit ihrer Welt vereinbaren läßt. Für sie ähnelt das Ganze eher einem Albtraum, den sie auf die Warze projiziert. In geballter Form steht die Warze für die Attribute ihres Mannes, mit denen sie sich unter normalen, nichtehelichen Um-ständen nicht abfinden würde.Gabriele Wohmann warnt mit ihrer alltagsgetreuen Geschichte vor unüberlegten Entscheidungen, wie der Ehe.

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Diese Alltagssituation ergeht wahrscheinlich vielen Frischverheirateten so. Beschäftigt man sich näher mit diesem Thema, entdeckt man den Grad der Wichtigkeit einer solchen Warn-ung. Gerade bei der Eheschließung sollte man sich Folgendes zu Herzen nehmen:,, Bis das der Tod euch scheidet". Der Tod sollte in einem solchen Fall nicht als Erlösung vom Eheleben gesehen werden. 

Nach anfänglichen Verständnisschwierigkeiten, durch die verwendete Montagetechnik und zweimaligem lesens gefiel mir,,Flitterwochen, dritter Tag" immer besser. Trotzdem würde ich mich nicht ohne äußeren Einfluss mit ihren Texten beschäftigen. Die verwendete Mon-tagetechnik erfordert aufmerksames "zwischen den Zeilen lesen", was mich persönlich etwas verwirrte.

2. Version einer Interpretation und Inhaltsangabe wie Charakterisierung von
„Flitterwochen, dritter Tag“  Gabrielle Wohmann

Wohmann, Gabriele: Flitterwochen, dritter Tag - Interpretation unter dem Aspekt der Kommunikation.

Die Kurzprosa „Flitterwochen, dritter Tag“ von Gabriele Wohmann, handelt von dem Kommunikationsproblem eines Ehepaares am dritten Tag ihrer Flitterwochen, an dem der Mann „Reinhard“ seiner Frau gegenüber Zukunftspläne äußert, seine Frau allerdings nur gebannt auf seine Warze starren kann. 

Die Autorin Gabriele Wohmann, hat die Kurzprosa aus der Perspektive der Ehefrau, deren Namen ungenannt bleibt, geschrieben. Also aus der Ich- Perspektive. 

Das frisch vermählte Ehepaar befindet sich auf einer Bierkneipen- Terrasse. Der Mann Reinhard philosophiert über ihre gemeinsame Zukunft. Seine Frau versucht sich auf das Gespräch zu konzentrieren, doch kann sie keinen Blick von der ihr eigentlich so vertrauten Warze des Mannes lassen. Sie ist mit ihren Gedanken ganz bei der ekeligen Warze, für die sie immer wieder neue Assoziationen findet. Wie zum Beispiel „Polyp“ (vgl. Z. 14) „Narrenkappe“ (vgl. Z. 29) oder „wie die Haut auf Hühnerbeinen“ (vgl. Z.36). Dem Mann fällt dieser Zustand der geistigen Abwesenheit seiner Frau jedoch nicht auf. Er schmiedet weiter über ihren Kopf hinweg Zukunftspläne. Und genau darin besteht das Kommunikationsproblem des Ehepaares. Zwischen den beiden herrscht eine von Paul Wazlawick genannte komplementäre Beziehung, in der Reinhard die superiore und seine Frau die inferiore Stellung einnimmt. Schon der erste Satz „Reinhard am dritten Tag gegen fünf, auf der Bierkneipenterrasse…“ (vgl. Z.1-2), zeigt wie distanziert die Frau ihrem Mann gegenüber steht. Ihr Desinteresse wird durch die kurzen, abgehackten Gedankenzüge für den Leser stark hervorgehoben. Das Reinhard in dieser Ehe die superiore Stellung einnimmt, kann man sehr gut daran erkennen, dass er ihr gleich zu Beginn sozusagen befiehlt, sie müsse ihre „Arbeit aufgeben“ und „einfach kündigen“ (vgl. Z. 6-7). Reinhard hat diese Aussage in einer Du- Botschaft formuliert „du wirst deine Arbeit aufgeben“ (vgl. Z.2), was eine Art Zwang vermittelt. Wie ein „Polyp mit Fangarmen“ will auch Reinhard versuchen seine Frau an ein von ihm bestimmtes Leben zu fesseln, dass sie vielleicht gar nicht möchte. Die Aussage des Mannes lässt sich gut mit dem von dem Pädagogen „Schulz von Thun“ entwickeltem Schema der „Vier Ohren“ analysieren: 

Sachinhalt: Du wirst deine Arbeit aufgeben. 

Selbstoffenbarung: 
Ich will nicht, dass du arbeitest.
Appell: Gib deine Arbeit auf.

Beziehung: Du bist jetzt meine Frau 
Und hast nicht mehr zu arbeiten.
Du sollst nur für mich da sein.

Die Gedanken der Frau kreisen pausenlos um die Warze, welche auch als Ersatz für Reinhard steht. So nennt sie ihren Mann einerseits „Reinhard“ und andererseits bezeichnet sie ihn als „den Mann mit der Warze“ (vgl. Z. 10-11). Wie auch der Auswuchs, der „einer Narrenkappe ähnlich“ (vgl. Z. 29) ist, ist auch Reinhard ein Narr, der die Gefühle seiner Frau nicht versteht und über Unwichtiges wie „Abendspaziergänge“ und „Leibgerichte“ (vgl. Z. 50) redet. Da es allerdings erst der dritte Tag ihrer Flitterwochen ist und sie eigentlich erwartungsgemäß glücklich sein müsste, hält sie sich zurück und antwortet auf seine Fragen mit einer gewissen Scheinzufriedenheit „Ja. Warum nicht“ (vgl. Z.16) und „Nett, so einig zu sein.“ (vgl. Z.33). 
Es macht den Eindruck, dass sie nicht genau weiß, ob ihre Entscheidung Reinhard zu heiraten richtig war. „Ich kam aber nicht ganz dahinter, ob es mir richtig behagte.“ (vgl. Z.8-10)

Allerdings äußert sie diesen Gedanken nie. Weiter auf ihre Zweifel schließen, lässt ihre Beschreibung der Umgebung als eine Bedrückende, mit feuchter Luft und Windstille. Doch ihre Sichtweise wechselt immer. So wie sie ihren Mann einerseits Reinhard nennt und andererseits als „Mann mit der Warze“ bezeichnet, ist ihr das Beklemmende plötzlich recht „ich fühlte nun doch, dass es mir zusagte, das Ganze“ (vgl. Z.38-39). Am Ende gibt die Frau auf. Sie überlässt ihr Leben dem Schicksal, das ihr Mann für sie ausgesucht hat. Als Reinhard sie jedoch fragt, ob sie sich auf alles freue, gibt sie keine Antwort. Das lässt darauf schließen, dass sie, auch wenn sie sich ihrem Partner fügt, in Wirklichkeit immer noch Zweifel hat.
Auch die Frage „Freust du dich Schatz?“ (vgl. Z.66) lässt sich mit dem Schema von Schulz von Thun analysieren:

Sachinhalt: Freust du dich? 

Selbstoffenbarung: 
Ich möchte, dass du glücklich
Bist und dich freust.

Appell: Sei glücklich! 
Beziehung: Als meine Frau solltest
du glücklich sein.

Gabriele Wohmann spricht mit ihrer Kurzprosa das Problem, vieler junger Ehepaare an. Sehr viele frisch Verheiratete erkennen erst nach der Hochzeit, dass sie sich noch nicht genügend kennen und bereuen ihren Entschluss. Mansche fühlen sich dann aber vielleicht ihrem Partner gegenüber verpflichtet und fügen sich ihrem Schicksal, statt die Ehe wieder aufzulösen. 
Ich finde Gabriele Wohmann hat mit dieser Kurzprosa gut dargestellt, zu welchen Folgen eine so erhebliche Kommunikationsstörung führen kann. Ich denke man sollte in solchen Fällen kein Blatt vor den Mund nehmen und dem Partner mitteilen, was einen bedrückt oder verunsichert.

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4.4 / 5 Sternen (14 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2005
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 08.07.16

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