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Friedrich Dürrenmatt Referat

Inhaltsverzeichnis

Es folgt ein Friedrich Dürrenmatt Referat in verschiedenen Versionen von unterschiedlichen Schülern, das schön kurz gehalten ist da neben einem kompakt kurzen Lebenslauf Dürrenmatts auch sein Wirken in Form seiner Werke unterschiedlichster Art wie "Der Besuch der alten Dame".

Friedrich Dürrenmatt Referat

Friedrich Dürrenmatt Eckdaten:
T 05. Jänner 1921 in Konolfingen (Kanton Bern) in der Schweiz
U 14. Dezember 1990 in Neuenburg

Das Referat startet nun mit kurzen, ausformulierten Sätzen: Friedrich Dürrenmatt, geboren am 5. Jänner 1921 in Konolfingen (Kanton Bern) in der Schweiz, war Sohn eines protestantischen Pfarrers und einer einfachen Hausfrau. Er besuchte ein Gymnasium in Bern und studierte später sowohl dort, als auch in Zürich Theologie, Philo-sophie und Germanistik.

Er arbeitete zunächst als Zeichner und Graphiker und schrieb Literaturkritiken für die Züricher „Weltwoche“. Im Alter von 22 Jahren begann er mit den ersten schriftstellerischen Versuchen. Nach der ersten Erfolgen seiner Theaterstücke wandte er sich ganz der Literatur zu. Am 14. Dezember 1990 starb Friedrich Dürrenmatt schließlich im Alter von 69 Jahren an ei-nem Herzinfarkt in Neuenburg.

Dramen:
Romulus der Große, 1950
Die Ehe des Herrn Mississippi, 1952
Ein Engel kommt nach Babylon, 1954
Der Besuch der alten Dame (Interpretation, Inhaltsangabe, Charakterisierung etc), 1956
Die Physiker, 1962

Romane:
Der Richter und sein Henker Inhaltsangabe & Interpretation wie Charakterisierung, 1952
Grieche sucht Griechin, 1955
Die Panne, 1956
Das Versprechen, 1958

Hörspiele:
Unternehmen Wega, 1955
Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen, 1957

Preise:
Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1957
Schillerpreis der Stadt Mannheim, 1959
Buber-Rosenzweig Medaille, 1977
Österr. Staatspreis für Europ. Literatur, 1983
Karl Zuckmayer Medaille, 1984
Georg-Büchner-Preis, 1986
Ernst-Robert-Curtuis Preis, 1989

2. Referat über Friedrich Dürrenmatt und sein Leben

F. Dürrenmatt wird am 5. Jan. 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren, lebt auch in einem Pfarrheim, ist aber nicht sehr religiös. Sein Großvater schreibt Gedichte, in denen er die Bürokratie (allgemeine Verwaltung der Beamten) und die allgemeinen Missstände der Gesellschaft anprangert und verspottet. Darum musste er sogar einmal wegen eines seiner Gedichte ins Gefängnis, dass Friedrich Dürrenmatt sogar für eine Ehre hält, die er selber mit seinen gesellschaftlichen Werken nie erreicht, da er immer nur Auszeichnungen und Ehrungen bekommt. Darum bewundert und beneidet er seinen Großvater sehr.

Friedrich Dürrenmatt will ursprünglich Maler werden, besucht das Gymnasium mit mäßigem Erfolg, und studiert anschließend Germanistik und Philosophie. Besonders gefielen ihm die Naturwissenschaften in der Schule, welche er auch des öfteren in seine Werke mit einbezieht.
Er beginnt während des 2. Weltkrieges zu schreiben, den er aber nur indirekt durch die Zeitung und den Rundfunk miterlebt.
Besonders seine ersten Werke sind vom Inhalt her sehr seltsam geschrieben und waren auch noch nicht sehr erfolgreich, z. B. „Die Wurst“:
„Ein Mensch erschlug seine Frau und verwurstete sie (...) “. So beginnt die Geschichte „Die Wurst“. In diesem Stück geht es um einen Mann, der seine Frau ermordet und sie zu Wurst verarbeitet hat. Als er dann vor Gericht gestellt wird, wird er natürlich zum Tod verurteilt. Er hat aber noch einen Wunsch: Er möchte die letzte verbliebene Wurst, die als Beweisstück im Prozess gedient hatte, essen. Seinem Wunsch wird stattgegeben. Als die Wurst jedoch geholt werden soll, stellt sich heraus, dass sie bereits der Richter gegessen hat.

Seine gesamten Werke dieser Zeit sind sehr makaber und komisch geschrieben worden. Auch die Motive seiner Bilder sind meist Krüppel, Skelette, Scharfrichter, Menschentiere usw.
Erste erfolgreiche Geschichten gelangen ihm nach dem 2. Weltkrieg. In allen diesen Geschichten kann man eine grausame und machtgierige Hauptperson erkennen.. Das Motiv dafür war der 2. Weltkrieg, der bei Friedrich eine Art Trauma hinterließ, welches er sich so zu sagen von der Seele schreiben wollte, und dies auch als einer der ersten Autoren überhaupt tat.
1949 gerät Dürrenmatt durch seine Zuckerkrankheit, der Geburt seines zweiten Kindes und einigen Misserfolgen in finanzielle Bedrängnis und beginnt deswegen 1950 für die Zeitung „Der Schweizerische Beobachter“ an einem Fortsetzungsroman zu schreiben. Der Roman mit dem Titel „Der Richter und sein Henker“ erscheint in acht Folgen und wird ein großer Erfolg. Er schreibt weitere Kriminalromane, u. a. „Der Verdacht“, die ebenfalls sehr erfolgreich sind.

Nach diesen Erfolgserlebnissen beginnt Dürrenmatt sich mehr mit den gesellschaftlichen Problemen zu befassen. So entstehen auch seine wahrscheinlich wichtigsten Werke „Der Besuch der alten Dame“ (1956) und „Die Physiker“ (1962).
Ab 1966 beginnt für ihn eine neue Schaffensphase. Er bearbeitet fremde Werke, wie z.B. „König Johann“ von Shakespeare oder „Urfaust“ von Goethe, aber auch eigene Werke für die Bühne. Er nimmt sogar eine feste Stellung im Theater ein und befasst sich nun mehr mit der Gegenwart als mit der Vergangenheit.
In den letzten Jahren seines Lebens baut sich ein immer verspannteres Feld zwischen Dürrenmatt und seinem Publikum und Kritikern.
Schließlich stirbt Dürrenmatt mit 69 Jahren am 14. Dez 1966 in seinem Haus in der Schweiz.

3. Dürrenmatt Referat

Es folgt eine 3. Ausarbeitung eines  F. Dürrenmatt Referats.

Friedrich Dürrenmatt

1921 Geburt Friedrichs am 5.1.1921 in Konolfingen (Kanton Bern); Vater: protestantischer Pfarrer; Großvater: Kantonspolitiker, Dichter; besucht zuerst die Primärschule in Konolfingen
1933 wechselt er auf die Sekundarschule Großhöchstetten, frühes Maler- und Zeichnertalent
1935 Umzug nach Bern; bis 1937 Berner Freie Gymnasium, dann Umschulung ins Humboldtianium
1941 Maturitätsprüfung (Abitur), studiert dann in Zürich Philosophie, Literatur und Naturwissenschaften, wechselt nach einem Semester nach Bern und setzt dort sein Studium fort; zeichnet und schreibt Theaterstücke; erste unveröffentlichte Stücke: "Komödie", "Weihnacht" und "Der Folterknecht"; entschließt sich endgültig trotz seines Zeichnertalents, kein Maler zu werden
1946 heiratet er die Schauspielerin Lotti Geißler
1947 lebt er als freier Schriftsteller und Journalist in Basel und schreibt die Dramen "Es steht geschrieben" und "Der Blinde"; außerdem das Hörspiel "Der Doppelgänger"
1948 Umzug nach Ligerz (Bieler See); Uraufführung der Komödie "Romulus der Große"
1950 schreibt er aus finanzieller Bedrängnis im "schweizerischen Beobachter" den Kriminalroman "Der Richter und sein Henker" in 8 Folgen. Zusammen mit "Der Verdacht" sichern ihm diese Werke einen großen Leserkreis
1951 Journalist (die "Weltwoche"), Mitherausgeber einer Zeitung und Mitdirektor des Stadttheaters in Basel; Erzählung "Der Tunnel"
1952 Umzug nach Neuchâtel (Neuenburg); er schreibt dort 3 Sketchs und ein Chanson für das Zürcher Kabarett "Cornichon"; er schreibt weitere, mehr oder weniger erfolgreiche, Werke, bis ihm dann
1962 wieder ein großer Erfolg mit "Die Physiker" gelang
1971 scheidet er als Mitdirektor des Stadttheaters in Basel aus
1983 Tod von Lotti Geißler
1984 heiratet er die Schauspielerin Charlotte Kerr
1990 stirbt das Multitalent Friedrich Dürrenmatt am 14.12.

Weitere wichtige Werke:
"Der Alte" (1945)
"Die Ehe des Herrn Mississippi" (1952)
"Ein Engel kommt nach Babylon" (1954)
"Grieche sucht Griechin" (1955)
"Der Besuch der alten Dame" (1956)
"Die Panne" (1957)
"Der Meteor" (1966)
"Der Sturz" (1971)
"Der Mitmacher" (1973)
"Die Frist" (1977)
"Achterloo" (1983)
"Durcheinandertal" (1989)
"Midas" (1990)

Preise:
Hörspielpreis für "Die Panne" (1957)
Schillerpreis (1959)
Grillparzerpreis (1968)
österreichischer Preis für Literatur
bayerischer Literaturpreis (Jean-Paul-Preis, 1985)

Zu der poetisch-träumerischen Ausprägung in "Ein Engel kommt nach Babylon" kommen in "Der Besuch der alten Dame" Momente des Grotesken und Satirischen hinzu. In seinem gesamten Schaffen der damaligen Zeit sind makabere wie auch absurde Begebenheíten zu finden. Er lebte in seinem ganzen Leben in der Schweiz, was ihn aber nicht hinderte, diese auch zu kritisieren. Er faßte seine Kritik einmal so zusammen: "am meisten leben in unserem Lande die Toten" (Werkausgabe, Bd. 28, S.197).

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 03.12.16

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