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Friedrich Schiller Referat

Inhaltsverzeichnis

Es folgt ein ausformulierter Lebenslauf zu Friedrich Schiller Biografie, ist vor allem für die Schule geschrieben und als SCHILLER REFERAT geeignet.

Referat zu Friedrich Schiller Biographie

Sein Vater: Johann Casper Schiller (geb.1723 gest.1796) absolvierte die militärische Laufbahn, bevor er die
Leitung der Hofgärtnerei der Solitude bei Stuttgart übernahm.

Seine Mutter: Sie war die Marbacher Wirtstochter Elisabeth Dorothea Schiller. geb. Kodweis (1732
gest 1802)

1749 Am 22.Juli heiratet Johann C. Schiller in Marbach Elisabeth D. Kodweis.

Friedrich Schiller:

1759 10. November. Als zweites Kind wird Johann Christoph Friedrich geboren (erstes Kind:
Christophine geb.1757)

1760 Rückkehr des Vaters aus dem Krieg.
In den nächsten Jahren wechselnde Aufenthalte

1764 Die Familie Schiller lebte in Lorch.

1765 Schiller besuchte bis 1766 die Dorfschule in Lorch

1767 Schiller lernte in der Lateinschule in Ludwigsburg, da er später in den württembergischen Kirchen-
dienst treten wollte

1772 Schiller hat Konfirmation.
Er hat seine ersten Aufführungsversuche: "Die Christen und Absalom"

1773 Aufgrund mehrerer Ermahnungen vom Herzog Karl Eugen mußte Johann C. Schiller seinen Sohn
von der Lateinschule holen um ihn auf die Militärakademie zu schicken, wo ihn ein Kasernenleben
mit Perücken-und Uniformzwang, Absonderung vom Elternhaus und fest geregeltem Tagesablauf
erwartete
Die herzogliche Willkür bestimmte ihn zum Studium der Rechte

1774 Enge Freundschaft mit F. Scharffenstein und F.W. von Hoven,
entschied sich für Jurastudium

1775 Ende des Jahres, als die Akademieschule verlegt und in "Hohe Karlsschule" umbenannt wurde,
wechselte er zur Medizin, in der Hoffnung, als Arzt einen dem urspr. angestrebtem Amt des
Seelsorgers eher entsprechenden Beruf ausüben zu können,
Unter dem Einfluss F.G. Klopstocks schrieb Schiller seine frühesten erhaltenen Gedichte; auch
dramatische Entwürfe entstanden

1776 Angeregt durch seinen Lehrer Abel, vertieft sich Schiller in die Lektüre Shakespeares
Die ersten Szenen des Stückes "die Räuber" entstehen
Lateinische Dissertation Philosophie der Physiologie bleibt ungedruckt
Schiller wird gezwungen, eine zweite Arbeit zu schreiben
14. Dezember. Karl August von Sachsen-Weimar und Goethe wohnen den Feierlichkeiten am
Stiftungstage bei.

Schillers Biografie nimmt Form an

1779 Schiller schreibt in Mannheim heimlich sein Schauspiel "die Räuber".
Es ist ein leidenschaftlicher Protest gegen den Mißbrauch der Gewalt durch die Herrschenden
Die Folge ist ein Zerwürfnis mit dem Herzog und die Flucht aus Württemberg
Im Oktober reichte Schiller seine erste, allerdings abgelehnte Dissertation ein

1780 Im November eine zweite Dissertation (Versuch über den Zusammenhang der thier. Natur des
Menschen mit seiner geistigen),in der Frage nach der Verbindung von Körper und Geist im
Mittelpunkt steht
Der phys. Zwang, den Schiller in der Akademie erfuhr, und die Einsicht in die Bedrohung der
geistigen Freiheit des Menschen verhindert nicht, dass Schillers Auffassung durchaus optimistisch
war: Fortschreitende Vervollkommnung (Tugend) bringe den Menschen seinem Ziel, der Glückse-
ligkeit, immer näher
1780 Im Dezember tritt Schiller, ebenfalls auf Geheis des Herzogs, die miserabel bezahlte Stelle eines
Regimentsmedikus in Stuttgart an; er trägt bereits das Werk mit sich, das vor allen anderen seinen
Namen berühmt machen sollte: das schon 1776 begonnene und 1781 in Druck gegebene Schauspiel
"die Räuber". Obwohl dieses leidenschaftliche Jugenddrama mit seinen Rühr- und Spektakelszenen
deutlich genug die Zeichen der Unreife trägt, ist es doch bereits genial im Zugriff, mit dem hier zwei
extreme Möglichkeiten menschlichen Verhaltens, personifiziert in Karl und Franz Moor, dramatisch
verarbeitet werden.
Weniger überzeugend ist die Lyrik aus Schillers kraftgenialischer Zeit. Sie findet sich, zusammen
mit den überhitzten "Oden an Laura" (einer angeblichen Huldigung für seine Stuttgarter Zimmer-
wirtin), in der "Anthologie auf das Jahr 1782".

1781 Das Drama erschien Mitte des Jahres im Selbstverlag, anonym und mit fingiertem Druckort.
Kurz darauf bot der Intendant des Mannheimer Nationaltheaters, W. H. von Dalbergs, Schiller an,
"Die Räuber" nach einer gründlichen Bearbeitung zur Aufführung anzunehmen.

1782 13.Januar. Die Räuber werden in Mannheim mit großen Erfolg gespielt
Schillers Flucht nach Mannheim, ausgelöst durch die Entdeckung seiner heimlichen Anwesenheit
bei der sensationellen Uraufführung der "Räuber" und einer weiteren verboten Reise dorthin, zieht
nicht die nach den Versprechungen des Intendanten Dalberg erwartete Karriere als Mannheimer
Theaterdichter nach sich, sondern Jahre der Not und der Angewiesenheit auf die
Hilfe von Freunden. Friedrich Schiller Biografie
Die zweite unerlaubte Reise nach Mannheim im Mai wurde dem Herzog bekannt, der darauf hin
eine vierzehntägige Arreststrafe im Juli verhängte. Im August, als Schiller wenig später jede
nichtmedizinische Schriftstellerei streng verboten wurde, floh er mit Hilfe seines Freundes
J. Andreas Streicher in der Nacht vom 22. auf den 23. 9. aus Stuttgart.
Auf den Gut seiner Gönnerin Henriette von Wolzogen, wo er am 21.12.82 ankam, in Bauerbach
(Thüringen), das Schiller bis 1783 als Versteck dient, vollendete er die Trauerspiele "Die
Verschwörung des Fiesko zu Genua" (1783) und "Kabale und Liebe" (1784).
In den beiden Dramen wird die zügellose, willkürliche Freiheit des Individuums der Freiheit als
sittlicher Forderung gegenübergestellt.

1783 Ende Juli 1783 kehrte Schiller nach Mannheim zurück, wo er am 1. September für ein Jahr als
Theaterdichter angestellt wurde.

1784 Noch einmal arbeitete er den inzwischen gedruckten und bereits in Bonn (20.7.1783) und Frankfurt
am M. (8.10.1783) aufgeführten "Fiesko" um. Die Mannheimer Aufführung am 11.1.1784 hatte nur
geringen Erfolg. Hingegen rief die Mannheimer Erstaufführung von "Kabale und Liebe" am 15.4.
1784 (vorgegangen war die UA in Frankfurt am M. am 13.4.1784) stürmischen Beifall hervor.
Schiller wurde zum ordentl. Mitglied der angesehenen "Kurfürstl. Deutschen Gesellschaft"
gewählt, in der er am 26.6.1784 eine Rede hielt "vom Wirken der Schaubühne auf das Volk".
Dalberg verlängerte den Theaterdichter- Vertrag mit Schiller nicht. Doch blieb Schiller zunächst
in Mannheim, weil er hoffte, sich durch eigene Veröffentlichungen, so v.a. durch die Herausgabe
einer von ihm gegründeten Zeitschrift (Rheinische Thalia, 1785-86), halten zu können. Jedoch wuchs
seine Schuldenlast, an der auch die Ernennung zum "Weimarischen Rat" am 27.Dezember durch
den Herzog Karl August von Weimar nichts änderte. Da Schiller von den wenigen freundschaftl
Beziehungen, wie der zu Charlotte von Kalb, keine Hilfe erwarten konnte, nahm er im Dezember
die Verbindung zu einem Kreis sächs. Verehrer um C.G. Körner, Ludwig Huber, Dora Stock,
Minna Stock auf.

1785 Im März 1785 lud Körner ihn nach Leipzig ein, im April reiste Schiller nach Sachsen.
Schiller blieb zunächst einige Monate in Gohlis (heute zu Leipzig), wo er in G.J. Göschen einen
neuen Verleger fand, und siedelte im September 1785 nach Loschwitz (heute zu Dresden), im
Oktober nach Dresden über. In Körner gewann Schiller einen kunstverständigen und selbstlosen
Freund, dem er bis zu seinem Tod herzlich verbunden blieb. So sehr er die Gesellschaft der Freunde
schätzte, so unvermeidlich führte doch die unselbständige Gastexistenz zu allmählicher Stockung
seiner produktiven Kräfte.
Im Körnerschen Hause erlebt er von 1785-1787 jene Freundschaft, der er mit dem berühmten
Hymnus "Lied an die Freude" (1785) ein Denkmal setzt. Es folgt die Zeit der theoretischen
Besinnung und der prosaischen Schriften, begleitet von der Herausgabe der Zeitschrift "Thalia", in
der 1785 die ersten Folgen seines "Geistersehers" erscheinen, einer von der Figur Cagliostros
inspirierten Kriminalerzählung.

1786 Schillers Fortführung der "Rheinischen Thalia" als "Thalia" (bis 1791, "Neue Thalia" 1792-93).

1787 Abschluß, des sich zum Freundschaftsdrame entwickelnden "Don Carlos, Infant von Spanien"
und die "Philosophischen Briefe" (in: Thalia, Heft 3, 1786; Heft 7, 1789)
Am 20.7.1887 brach Schiller mit großen Hoffnungen nach Weimar auf, doch mußte er auf ihre
Erfüllung noch lange warten. Einen Tag später traf Friedrich Schiller Biografie in Weimar ein. Hier schloß er sich zunächst
erneut Charlotte von Kalb an und kam auch mit J.G. Herder und v. a. C. M. Wieland in nähere
Beziehung.

1788 In Weimar beschäftigte er sich fast ausschließlich mit historischen Studien, deren erste Frucht
die "Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der Spanischen Regierung" (1788) war.
Goethe, dem er bei der ersten Begegnung in Weimar (1788) menschlich nicht näher kommt,
vermittelt Schiller - nach dem Erfolg von dessen "Geschichte des Abfalls der vereinigten Nieder-
lande von der Span. Regierung" (1788) - die unbesoldete Geschichtsprofessur in Jena.

1789 Am 11.05.1789 zog Schiller nach Jena um, am 26.05.1789 hielt er vor einem begeisterten
Auditorium seine Antrittsvorlesung (Was heißt und zu welchem Ende studiert man
Universalgeschichhte) Neben der Beschäftigung mit der Geschichte, die ihn auch in den folgenden
Jahren fast ganz in Anspruch nahm, blieb Schiller nur wenig Zeit für poetische Arbeiten, auch stand
es bereits seit der Mannheimer Zeit um Schillers Gesundheit nicht zum Besten. Dennoch entstanden
Gedichte wie "Die Götter Griechenlands" (1788) und "Die Künstler" (1789) sowie die Erzählung
"Spiel des Schicksals" (1788)
August Aufenthalt in Leipzig. Schiller verlobt sich mit Charlotte von Lengefeld

1790 22.02.1790 heiratet Schiller Charlotte von Lengefeld; zuvor erhielt er den Hofratstitel,
dem 1802 das Adelsdiplom folgte.
Im gleichen Jahr beginnt Schillers bedeutendste historische Arbeit, die "Geschichte des
Dreißigjährigen Krieges", zu erscheinen.

Schiller erkrankt zunehmend

1791 Schiller erkrankte an einer lebensgefährlichen Krankheit (vermutlich einer kruppösen
Pneumonie mit trockener Rippenfellentzündung). Er erholte sich nur langsam.
Die Folgen der Krankheit, die sich in immer neuen Anfällen bis zu Schillers Tod einstellen
und aufgrund ihrer Symtome den Schluß auf einer kronischen Bauchfellentzündung zulassen,
bedeuteten fortan eine stets akute Bedrohung, der sich Schiller voll bewußt war.
Er begann im März mit dem Kant-Studium. Im Juli unternahm er eine Kur in Karlsbad

1792 Er setzt sein Kant-Studium fort.
Oktober. Die französische Nationalversammlung erteilt Schiller das französische Bürgerrecht.

1793 14. September. Karl, Schillers ältester Sohn wird geboren.

1794 Schiller hat Verlagsbeziehungen zu Cotta geknüpft.
15. Mai Schiller kommt in Jena an.
Sommer. Schiller hat ein Gespräch mit Goethe über die Urpflanze und leitet die Freundschaft
der Dichter ein.
September. Schiller hält sich in Weimar bei Goethe auf.

1795 Die erste Nummer der Horen erscheint. Sie enthalten Friedrich Schiller Biografie Briefe über die Ästhetische
Erziehung des Menschen. Für die nächsten Hefte aus Schillers Feder: Belagerung von
Antwerpen; über naive und sentimentalische Dichtung.
Schiller hat die Berufung nach Tübingen abgelehnt.

1796 Die Herausgabe des Musenalmanachs (erscheint bis1800).
Schiller und Goethe dichten die Xenien, die Musenalmanachs für 1797 erscheinen.
7. September. Schillers Vater ist Gestorben.
Der Wallenstein entsteht.

1797 Balladenjahr. Im Wettstreit mit Goethe entstehen Schillers Balladen (Der Taucher,
Der Handschuh, Die Kraniche des Ibykus u.a.), die im Musenalmanach für 1798
veröffentlicht werden.
Umdichtung des Wallensteins in Jamben.

1798 Weitere Balladen entstehen.- Fortsetzung der Arbeit am Wallenstein.
Am 12.10.1798 war die Uraufführung von "Wallensteins Lager" in Weimar

1799 Am 30.01.1799 Uraufführung von "Die Piccolomini" in Weimar
20.04.1799 UA von "Wallensteins Tod" in Weimar
September 1799 "Das Lied von der Glocke"

1800 Nachdem Schiller bereits 1791 wegen seines Gesundheitszustandes sein Lehramt aufgegeben
hatte, siedelte er im Dezember '99 nach Weimar über, um Goethe und besonders dem Theater näher
zu sein. Von der Anschauung der praktischen Theaterarbeit erhoffte Friedrich Schiller Biographie sich für seine Pläne wesentliche Hilfe.
Obwohl er von abermaliger schwerer Krankheit Anfang 1800 nicht mehr gesundete, vollendete Schiller neben Bühnenbearbeitungen und Übersetzungen nahezu Jahr für Jahr ein neues Drama

1800 14.06.1800 UA"Maria Stuart" (1801), 1799 begonnen, wird beendet; Bearbeitung von Shakespares "Macbeth"
(1801); Beginn der Arbeit an der "Jungfrau von Orleans"; einige Gedichte u.a. "Die Worte des
Wahns"
1801 11.09.1801 UA in Leipzig "Die Jungfrau von Orleans" (1801) beendet; Bearbeitung von G.E. Lessings "Nathan",
von C. Gozzis "Turandot"; einige Gedichte, u.a. "Der Antritt des neuen Jahrhunderts",
"Hero und Lenda", "Sehnsucht".
1802 Verleihung des Adelstietel (16.11.1802)
Beginn der Arbeit an der "Braut von Messina"; Bühnenbearbeitung von Goethes "Iphigenie"
einige Gedichte, u.a. "An die Freude", "Thekla. Eine Geisterstimme", "Die vier Weltalter",
"Kassandra", "Die Gunst des Augenblicks"
1803 19.03 1803 UA "Die Braut von Messina" (1803) beendet; Bearbeitung von L.B. Picards Lustspielen
"Der Neffe als Onkel" und "Der Parasit"; Beginn der Arbeit an "Wilhelm Tell"; einige Gedichte
u.a. "Der Graf von Habsburg", "Das Siegesfest"
1804 17.03.1804 UA "Wilhelm Tell" (1804) beendet; "Die Huldigung der Künste" (1805); Beschäftigung
mit H. Voss
Übersetzung von Shakespares "Othello"
1805 Arbeit am "Demetrius" (hg. 1815); Übersetzung von J. Racines "Phedre" (1804 begonnen)

Am 16.11.1802 wurde Schiller in den Adelsstand erhoben, am 04.02. bezog er sein eigenes Haus in Weimar.
In der Folge erwog er jedoch, die kleine Residenz zu erlassen, doch verzichtete er letztendlich darauf, auch als
sich ihm 1804 die Möglichkeit einer Übersiedlung nach Berlin bot. Von einem erneuten schweren Krankheitsanfall im Juli 1804 erholte sich Schiller nicht mehr. Er starb am 09.05.1805. Seine sterblichen Überreste wurden 1827 vom alten Friedhof der St. Jacobs-Kirche in die Weimarer Fürstengruft übergeführt.

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Textquelle zu Friedrich Schiller Biografie referat ist u.a. die gute alte wikipedia.

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4 / 5 Sternen (6 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 11. Klasse
  • Erstellt: 2009
  • Note: 2
  • Aktualisiert: 14.10.16

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