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Gedichtanalyse "Fragen eines lesenden Arbeiters" von Bertolt Brecht

Inhaltsverzeichnis

Gedichtinterpretation von Berthold Brechts "Fragen eines lesenden Arbeiters "

Gedichtanalyse „Fragen eines lesenden Arbeiters“ von Bertolt Brecht

1. Welcher Sachverhalt?
Bertolt Brecht zeigt mit seinem Gedicht, das die Herrscher über viele Völker nicht so groß waren, wie oft geschildert. Sie veranlassten zwar, Denkmäler, Paläste und andere große Monumente zu bauen, aber es waren ja nicht sie selbst, die die Steine heranschafften und aufbauten. Sie ließen diese Arbeit von anderen machen, dem kleinen Mann, der oft nicht viel Geld dafür bekam. Natürlich auch von Sklaven. Die Köni-ge und Kaiser führten Kriege, aber sie brauchten dazu nicht nur Sol-daten, sondern zum Beispiel auch Köche, die sie mit Mahlzeiten ver-sorgten. Doch für die Hilfe die das Volk leistete, bekam es nicht viel. Es musste immer mehr bezahlen. Es fragt auch, was mit den Men-schen passiert, wenn sie ihre Arbeit verrichtet haben. Wo gehen sie hin? Die reicheren Leute hatten es gut und hielten sich Sklaven, aber die die arbeiten mussten, hatten ein schweres Leben.

2. Auf welche Weise?
Das Gedicht hat kein Reimschema und keine erkennbare Ordnung. Die Strophen sind verschieden lang und es gibt auch keinen deutli-chen Rhythmus.

3. An wen ist es gerichtet?
Es ist an alle diejenigen gerichtet, die arbeiten müssen. Sie sollen sich fragen, ob sie sich nicht vielleicht ausbeuten lassen.

4. Zu welchem Zweck?
Der Leser soll die Geschichte hinterfragen. Man sollte nicht immer nur die Könige und Herrscher erwähnen, sondern auch diejenigen, die geholfen haben, die Kriege zu gewinnen, die Städte und Paläste auf-zubauen. Denn ohne Volk gäbe es auch keinen Herrscher. Sie sind von ihren Untertanen oder Bürgern abhängig und brauchen ihre Hilfe. Wenn der Herrscher jedoch befiehlt, einen weiteren überflüssigen Pa-last zu bauen, wird das Volk ausgebeutet. Das ist die Gefahr bei einer Königsherrschaft. Das Volk lässt sich ausbeuten, während der König einem Größenwahn verfällt und immer mehr Paläste bauen will. Das heißt, er will sie ja nicht bauen, sondern er will sie haben. Und deshalb braucht er jemanden, der sie baut.

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4 / 5 Sternen (8 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2011
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 28.07.16

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