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"Die Väter" Inhaltsangabe ( Hans Peter Richter)

Inhaltsverzeichnis

Hans Peter Richter: Die Väter Inhaltsangabe und Zusammenfassung UND Interpretation als persönliche Meinung über die Deutung also Absicht des Autors.

Die Väter

Hans Peter Richter wurde 1926 in Köln geboren. Er ist Jugendbuchautor und wurde berühmt durch das Buch „Damals war es Friedrich“, wo es um die Judenverfolgung geht. „Die Väter“ ist das 16 Kapitel aus dem Buch „Wir waren dabei“, das er auch schrieb.
In diesem Text geht es um drei Jungen, diese wollen die Geburtstagsfeier für Adolf Hitler in ihrem Jugendheim vorbereiten. Die einzelnen Väter kommen zu Wort. Der Vater des Erzählers (Hans Peter Richter) findet Hitler gut, da dieser ihm Arbeit verschafft hat Sie können sich auch endlich mal etwas leisten und müssen nicht von Arbeitslosenunterstützung leben. Die zweite Familie ist sehr wohlhabend. Der Vater von Heinz schwärmt von Hitler. Er vergöttert ihn richtig. Heinzens Vater hat durch Hitler eine gut bezahlte Arbeit bekommen. Den beiden Jungs gibt er ein großes Bild von Hitler, damit sie es auf ihrer Feier enthüllen können. Ganz anders ist es bei der letzten Familie. Sie sind arm, weil Günthers Vater gegen Hitler arbeitet. Man hat ihn schon einmal ins Zuchthaus gesteckt, auch deshalb findet er keine Arbeit. Er versucht den Jungen klar zu machen, dass Hitler ihnen Krieg bringen wird. Aber Günthers Mutter bringt ihn zur Ruhe. Sie hat Angst vor Hitlers Schlägertruppen.  BEvor wir fortfahren können, hier ein kleiner Einschub zu Hans Peter Richter: Die Väter Inhaltsangabe und Zusammenfassung, der jetzt schon beendet ist.

Der Autor benutzt bestimmte „Bilder“ um die finanzielle Situation der Familie da zu stellen. Die erste Familie ist weder reich noch arm. Es gibt bei ihnen Schnitzel (Seite 88 Zeile 1) und Eintopf (Seite 88 Zeile 16) zu essen, um zu zeigen, dass sie zur Mittelschicht gehören.
Die reiche zweite Familie gibt es ein Dienstmädchen (Seite 89 Zeile 13), was sich zur Zeit des Nationalsozialismus (NS) nur sehr reiche Leute leisten konnten. Außerdem bekommt der Besucher Tee (Seite 89 Zeile 21)
Die dritte Familie bekommt nur die Reste der Schlachtsuppe vom Metzger. Sie haben keine gleichen Teller und weil die Schlachtsuppe nicht für alle reicht, ißt die Mutter vom Teller des Vaters mit.
Der Text ist sonst leicht zu verstehen. Eine Inhalsangabe "Die Väter" kann man entwder durch eigenes Lesen des WErkes oder hier erfahren.

Der Autor möchte uns mit dem Text zeigen, wie unterschiedlich die Meinungen über Hitler und seine Regierung war. (Heute ist es mit der Regierung nicht anders). Je nachdem wie die Familien zu Hitler standen, war dann auch die finanzielle Situation. Der Vater von Hans Peter Richter ist nur ein Mitläufer und hängt in der Mittelschicht. Heinzens Vater schwärmt von Hitler und unterstützt ihn auch. Er hat eine gut bezahlte Position bekommen. Günthers Vater ist gegen Hitler und ist ein Zuchthäusler.
Vielleicht will uns Hans Peter Richter auch mitteilen, dass einige Leute so begeistert von einer Sache sind und nicht merken, dass diese Sache für andere Leute und für sie gefährlich ist.

Ich denke die Situation von Günthers Familie ist mies. Der Vater hat doch nur seine Meinung bei den Wahlen 1933 gesagt, aber seit der Notverordnung von 1933 wurden ja sogar Zeitungen zensiert. Die Meinung der Väter aus den andern zwei Familien kann ich nicht verstehen. Ich weiß nicht, wie jemand so blind sein kann. Man hat doch wissen müssen, was Hitler vorhatte. Schon bei dem Schlagwort „Deutschland braucht mehr Heinzens Vater kann man nicht von Unwissenheit sprechen, da er auf Seite 90 Zeile 11 sagt: „Deutschland wird größer werden...“ Hans Peter Richters Vater ist ein Mitläufer und hat sich die Sache nicht richtige überlegt. Diese merkt man daran, dass er sagte: „Der Hitler hat nun einmal den Tick mit den Juden.“ (Seite 88 Zeile 28).Nur Günthers Vater hat den Durchblick, aber er wurde eingesperrt. Man hätte ihn später sogar wie die Juden in ein KZ gebracht und erschossen.

Ich bin wütend und traurig zugleich. Wütend darauf, dass sehr viele Menschen einem Mann hinterher gelaufen sind, der nur ein möglichst großes Reich für seine Diktatur haben wollte und dieses mit Kriegen versuchte durchzusetzen. Und traurig darüber, dass es den Leuten, die wussten, was Hitler vorhatte, so dreckig ging, wie in diesem Text beschrieben. Obwohl sie nur ihr Land und die Menschen, die diese Gefahr nicht sahen oder nicht sehen wollten, retten wollte.

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4.1 / 5 Sternen (7 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 11. Klasse
  • Erstellt: 2004
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 27.06.16

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  • Nielu schrieb am 26.02.2012:

    Also das ist ja schön und gut.. aber ich suche bereits schon seit über einer Stunde die Inhaltsangabe des Buches "Wir waren dabei". Soweit ich weiß ist dieses Buch ein sehr interessantes und sehr gutes Buch für eine Vorstellung oder für ein Referat. Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen, wäre echt nett von euch. Lg Nielu

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