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Inhaltsangabe "Das Brot" von Wolfgang Borchert

Inhaltsverzeichnis

Wer gerne eine Analyse dieser Kurzgeschichte ansehen möchte, der klickt einfach diese "Das Brot" Interpretation an.

Inhaltsangabe & kurze Zusammenfassung "Das Brot" von Wolfgang Borchert

In der Kurzgeschichte "Das Brot" von Wolfgang Borchert, erschienen 1946, geht es um eine Frau, deren Mann nachts heimlich eine Scheibe des raren Brotes isst, sie ihn dabei erwischt, doch aus Liebe zu ihm, ihn aus der peinlichen Lage rettet und so tut, als hätte sie es nicht gemerkt.
Mitten in der Nacht wacht die Frau, von einem Geräusch aus der Küche geweckt, auf. Als sie in die Küche kommt, trifft sie auf ihren, nur mit einem Hemd bekleideten Mann, mit dem sie schon sehr lange verheiratet ist. Als sie sich umblickt, begreift sie, dass er sich ein Stück Brot abgeschnitten hat. Die Kälte der Fließen erfüllt ihren ganzen Körper, genau wie der Ärger und die Enttäuschung über ihren Mann, der heimlich das Brot isst, das jetzt, kurz nach dem Krieg, so knapp ist. Er habe etwas gehört entschuldigt er sich. Beide denken von einander, wie alt der andere soch aussähe, beide ärgen sich über den anderen. Er, weil sie ihn ertappt hat, sie, weil er das getan hat.

Die Frau tut einfach so, als ob sie nichts von dem Brot gemerkt hätte, jedoch kann sie ihren Mann vor Enttäuschung nicht ansehen. Er hat sie angelogen und ihr, das ihr zustehende Brot weggegessen. Immer wieder beteuert er, dass er hier unten in der Küche sei, weil er etwas gehört habe. Sie hilft ihm aus seiner Verlegenheitindem sie ihn ins Bett schickt. Gemeinsam kommen sie zu dem Schluss, die Dachrinne hätte die Geräusche gemacht, die beide angeblich in die Küche geführt haben. Im Bett atmet die Frau ganz regelmäßig, damit ihr Mann denkt, sie schlafe. Darauf hört, wie ihr Mann leise das Brot kaut. Am nächsten Abend gibt sie ihm unter dem Vorwand, sie verträge es nicht gut, eine Brotscheibe von sich. Nun begreift der Mann, dass die Frau weiß, was er getan hat. Er lehnt das Brot verlegen ab, doch seine Frau besteht darauf.

Der Autor will mit dieser Geschichte beschreiben, dass Menschen aus Liebe verzeihzen und Opfer bringen, wie z. B. die vom Mund abgesparte Brotscheibe. Mir gefällt diese Geschichte, da sie eine Aussage hat, die auch heute, ohne Hungersnot aktuell ist.

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4.2 / 5 Sternen (113 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2008
  • Note:
  • Aktualisiert: 10.07.16

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  • usussusu schrieb am 25.09.2014:

    Vom Sinn her, ist die Kurzgeschichte angemessen.
    Es gab Fehler und ziemlich "viele" Neben information.

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