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Inhaltsangabe "Das Leben des Martin Luther King" von Arnulf Zitelmann

Inhaltsverzeichnis

Arnulf Zitelmann: Das Leben des Martin Luther King

Thema: Die Lebensgeschichte des Martin Luther King 
Verlag: Beltz & Gelberg
Autor: Arnulf Zitelmann geb.1929,
dieses Buch wurde mit dem Friedrich-Bödeker-Preis ausgezeichnet.

Dr. Martin Luther King junior 
Geb.: 15.01.1929 in Atlanta, Georgia USA
Friedensnobelpreisträger 1964
Ermordet: 4.April 1968 in Memphis, Tennessee

Dieses Buch handelt über das Leben des bekannten Martin Luther King und die Rassendiskriminierung in den Vereinigten Staaten Amerikas. 

Dr. Martin Luther King, Jr wurde am 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia geboren. Er war der älteste Sohn von Martin Luther King, einen baptistischen Priester, und Alberta Williams King. Als er 15 Jahre alt war trat er ins Morehouse College ein und wurde mit nur 17 Jahren zum Baptisten-Priester geweiht und arbeitete danach an der Universität von Boston. 
In seiner Studentzeit hörte dem jungen Priester zum erstenmal der Name Gandhis. Er studierte die Werken des indischen Nationalisten und Freiheitskämpfer, dessen Ideen des gewaltfreien Widerstandes und Protestes er übernahm.

Während seiner Zeit in Boston lernte er Coretta Scott aus Alabama kennen. Die beiden heirateten im Juni 1953 und im darauf folgenden Jahr nahm King die Ernennung als Pastor in Montgomery an. Seine Predigten klärten viele Schwarze über die Mißstände der Rassendiskriminierung auf und wurde dadurch bald sehr bekannt. 

Neben sein eigentlichen Amt als Pastor organisierte Martin Luther King einen Bus Boykott (1955-56) um entschieden gegen die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln zu demonstrieren. Während dieser Aktion, die 381 Tage andauerte, wurde er verhaftet und ins Gefängnis geworfen, sein Haus fiel einem Bombenattentat zum Opfer und seine Leben und das seiner Familie wurde mehrmals bedroht. Der Boykott endete damit, dass das Bundesgericht beschloß, Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt zu verbieten. Ein Erfolg für die schwarzen Amerikaner! 
Der Bus Boykott war ein strahlender Sieg für die Unterstützer des gewaltfreien Protests und Martin Luther King stieg zum höchst respektierten Anführer dieser Bewegung auf.
In der Presse nannte man Martin Luther King den „neuen Gandhi“ oder „Schwarzen Moses“.
Es war Martin Luther Kings Engagement und Autorität zu verdanken, das der gewaltlose Widerstand noch immer die offizielle Weise des Protests war, obwohl er nicht unbedingt sehr beliebt war.

1963 leitete Martin Luther King eine große Bürgerrechts-Kampagne in Birmingham, Alabama, in der sich die Menschen für das Wahlrecht der schwarzen Amerikaner, die Beendigung der Rassentrennung, eine bessere Schulausbildung und bessere Wohnverhältnisse im Süden einsetzten. 
Während diesen gewaltlosen Protesten wurde King einige Male verhaftet und ins Gefängnis geworfen.
Das Bundeskriminalamt verstärkte die Ermittlungtätigkeiten gegen den Negerpastor und suchte Mittel, sein Ansehen in der Öffentlichkeit herabzusetzen.

Am 28. August 1963 sollte ein weiterer Höhepunkt in der Lebensgeschichte Martin Luther Kings und der Bürgerrechtsbewegung stattfinden: der "Marsch auf Washington". Etwas ähnliches hatte bis dahin niemals zuvor stattgefunden: 200.000 Schwarze und Weiße marschierten gemeinsam in die Hauptstadt ein, um vor dem Denkmal Abraham Lincolns, zu demonstrieren. 
Den größte Eindruck jedoch hinterließ Dr. Martin Luther King. Im Time Magazine wurde King zum "Mann des Jahres" erklärt und es war zu lesen: "Nach 1963 wird der Neger dank der Hilfe Martin Luther King Jr. nie wieder sein, wo er vorher war."
Was sicherlich jedem am stärksten in Erinnerung blieb, war Martin Luther Kings berühmte Rede "I have a dream"

1964 wurde Martin Luther King Jr. der Friedensnobelpreis für seine Arbeit in der Bürgerrechtsbewegung verliehen. 

Ständig sind Unruhen. Im Sommer 1967 entlädt sich die Wut in den Gettos, da täglich 67 Millionen Dollar in Vietnam verpulvert werden und deswegen die Schwarzen kaum Etwas zum Essen haben. 

Es war ein heißer Donnerstag in Memphis weil ein Protestmarsch streikender Müllmänner an diesem 4. April 1968 in Gewalt zu Ende ging, Martin Luther King Jr. hatte sich auf Zimmer 306 im Lorraine-Motel zurückgezogen, um über den Streik nachzudenken und an seiner Predigt für den kommenden Sonntag zu arbeiten. Gegen sechs Uhr abends trat er auf den Balkon seines Zimmers, und in diesem Moment fiel ein Schuß. Ein einziger Schuß aus einem Jagdgewehr, der Martin Luther Kings Leben beendete. Einige 100.000 Menschen nahmen an seiner Beerdigung in Atlanta teil. 
Seit 1986 ist der dritte Montag im Monat Januar amerikanischer Nationalfeiertag zum Gedenken an den Geburtstag von Martin Luther King, jr.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2007
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 13.11.16

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