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Inhaltsangabe "Des Teufels General" und Analyse (Carl Zuckmayr) Referat

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsangabe und Analyse "Des Teufels General" von  Carl Zuckmayr .

Des Teufels General (Carl Zuckmayr)

Carl Zuckmayr 1896 in Nackenheim/Rhein geboren. In Mainz aufgewachsen. Studierte in Frankfurt und Heidelberg. Er wird Dramaturg (Angestellter des Theater, der die Stücke umschreibt) in München und Berlin. Wird Dramatiker, Drehbuchautor. "Der fröhliche Weinberg", "Der Hauptmann von Köppenick". 1933 schreibt er Drehbuch "Der blaue Engel". Dann bekommt er Aufführungsverbot. 1938 Flucht in die Schweiz, geht dann in die USA weiter und lebt dort als Farmer. Dort beginnt er mit "Des Teufels General", wurde im Juli 1945 fertiggestellt. 1958 in die Schweiz zurück. 1977 ist er gestorben. Auch noch bekannt: "Katharina Knie"

Entstehungsgeschichte:

Geschrieben in Vermont, USA, auf einer Farm. Während Kriegszeit. "Alle Deutschen sind Nazis" = Vorurteil der Amis. Kämpft gegen dieses Vorurteil. Amis hatten Verständnis dafür. Dezember 1941 (nicht lange nach dem Eintritt der USA in den Weltkrieg) las er in der Zeitung: Ernst Udett (General, Luftzeugmeister) verunglückte tödlich, neue Maschine, Staatsbegräbnis. Er und Udett trafen sich früher immer zum Essen. 1942 stieg er zur Farm hinauf und schrieb zwischen 18 und 21 Uhr abends den ersten Akt. 1943 las er es seiner Frau vor.1946 kam ein Entwurf davon nach Deutschland. Im Züricher Schauspielhaus wurde es dann im Dezember 1946 aufgeführt. Regie: Heinz Hilpert. Hauptrolle: Gustav Knut. Das Stück wurde sehr positiv vom Publikum aufgenommen.

Widmung:

Haubach, Leuscher, Moltke (gehörten zum Kreisauer Kreis). Das war eine zivile Widerstandsgruppe. 1944 wurden sie nach einem misglücktem Hitlerattentat hingerichtet.

Nach der Machtergreifung lebt Zuckmayr in Salzburg. 1927 Zusammenkunft mit anderen (Moltke, Baron Trapp...). Reiste mit dem Zug nach Zürich und dann nach London zu seiner Familie. Im Zug nach Zürich musste er aussteigen, weil er verdächtig war. Er kam jedoch wieder frei. Schlussendlich fährt er nach Zürich.

Rezeptionsgeschichte:

· Erste Aufführung 1946; Harras ist beispielhaft; Diskussion über Schuld und Sühne. Kraftvolles Werk; echtwirkendes Milieu; Schmidt-Lausitz ist Gestapo-Mann; Konsequenz der Katastrophe; politisch besinnt

· 1947: herrliches Theater; spannend; reine Dichtung?; darf Dichter sich in Politik einmischen?; kein belehrendes Stück

· "Hamburger Volkszeitung": es zeigt nur den Einzelnen; keine politische Erkenntnisse; wertvolle Bereicherung

· "Frankfurt": guter Kriminalstück, aber nicht dramatisch und keine Katharsis

· schwer in Ordnung, eigentlich Einzelszenen. Dramatik fehlt irgendwo

· 1955 Film

· In 60er Jahren hat Zuckmayr Stück verboten.

· 1967 schreibt er es neu... neue Aufführungen

Biographie- Carl Zuckmayer mit " Des Teufels General"

Referatsthema: Carl Zuckmayer (1886-1977) – Des Teufels General  (2. Version einer "des teufels general" analyse)

Es folgt eine weitere Hausaufgabe zum THema eines anderen Schülers.

1. Die Zeit in der Zuckmayer schreibt


- Deutschland wollte eine Republik gründen, das Frauenwahlrecht tritt in Kraft
- es entsteht ein republikanisches- demokratisches Deutsches Reich
- danach viele Revolutionen, Bürgerkriege und Wirtschaftskrisen
- die NSDAP versucht die Weimarer Republik zu stürzen, mit Erfolg
- 1933 kommt Adolf Hitler an die Macht – ein faschistisches Deutschland entsteht
- die Verfolgung von Gegnern der NS-Regierung zwingen Zuckmayer Deutschland zu verlassen
- 1945 ist die Schreckensherrschaft endlich zu Ende
- Zuckmayer kann wieder frei schreiben/denken, er versucht seine Eindrucke und Erlebnisse nieder zuschreiben.

2. Wichtige Lebensdaten

- am 27.12.1896 in Nackenheim (Rheinhessen) geboren
- 1914 Meldung als Kriegsfreiwilliger – Leutnant, Notabitur
- 1918 Student an den Universitäten Frankfurt a.M. und Heidelberg (Rechtswissenschaften, Philosophie,
Naturwissenschaften)
- 1925 Heirat der Schauspielerin Alice Frank
Uraufführung Der fröhliche Weinberg, Kleist-Preis
- 1929 Georg-Büchner-Preis und Dramatikerpreis
Drehbuch Der blaue Engel
- 1933 Zuckmayers Stücke bekommen auf Grund kritischer Aussagen gegen die NS-Regierung
Aufführungsverbot
- 1939 Zuckmayer wandert über die Schweiz und Kuba in die USA aus
- 1939-46 Drehbuchautor in Hollywood gleichzeitig auch Farmer
- 1946 Uraufführung Des Teufels General in Zürich, 1947 in Frankfurt a.M.
- 1955-57 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz und Ehrendoktortitel
- 1958 Übersiedlung in die Schweiz
- 1966 Veröffentlichung der Lebenserinnerungen Als wär’s ein Stück von mir
- am 18.01.1977 stirbt er in Visp/Schweiz

3. Bedeutende Werke

- Der fröhlich Weinberg (Komödie; 1925)
- Der blaue Engel (Drehbuch zu einem Film; 1928)
- Des Teufels General (Drama;1946)
- Die Fastnachtsbeichte (Erzählung;1959)
- Als wär’s ein Stück von mir (Autobiographie;1966)

4. Buchvorstellung DES TEUFELS GENERAL


- das Stück spielt in Berlin
- Spätjahr 1941, kurz bevor die Amerikaner in den Krieg eingriffen
- 3.Kriegsjahr – der Rußlandfeldzug hat begonnen
- Das Stück ist in drei Akte gegliedert:
1.Akt: Höllenmaschine
2.Akt: Galgenfrist oder die Hand
3.Akt: Verdammnis

5. Zuckmayers Werke und seine Absicht

Zuckmayer drückt in seinen Werken seine Abneigung gegen die NS-Regierung aus. Er versucht den Menschen durch historische und satirische Züge begreiflich zu machen wie schlimm es sein kann dem Nationalsozialismus zu verfallen. Er spricht sich gegen den preußischen Bürokratismus und Militarismus aus und hofft Verbündete damit zu finden.

Quellennachweis:
- Das moderne Lexikon (Band 5) /Bertelsmann GmbH/Lexikothek Verlag, 1981, S.438f
- BECK, Knut /GUTTENBRUNNER-ZUCKMAYER, Maria: Des Teufels General.
Frankfurt am Main: S.Fischer Verlag GmbH, 1996.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2005
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 30.11.16

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