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Inhaltsangabe "Die Schachnovelle" von Stefan Zweig

Inhaltsverzeichnis

Zweig, Stefan: Die Schachnovelle - Referat, Inhaltsangabe und  Buchrezension

Schachnovelle von Stefan Zweig

Kurzbiografie Stefan Zweig: 1881-1942:
Jüdischer Herkunft, geboren in Wien, wandte sich vor allem der erzählenden Dichtung zu. Er glaubte an das friedliche Zusammenwirken aller Völker und an die fortschreitende Humanisierung unserer Welt. Dieser Glaube wurde aber durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges zerstört. Er war gegen Nationalismus und Militarismus. Und durch Hitlers Armeen verlor er die Hoffnung auf eine glückliche Wendung und nahm sich am 23. Februar 1942 mit seiner zweiten Frau das Leben. Einige Werke von ihm sind: "Brennendes Geheimnis", "Angst", "Schachnovelle" und der einzige Roman "Ungeduld des Herzen".

Schachnovelle (1942):
Letzes Erzählwerk von Stefan Zweig, stellt die Auseinandersetzung zwischen Brutalität und Geist, wie sie in der Politik jener Zeit zutage trat, am Gleichnis des Schachspielers dar.

Inhaltsangabe Schachnovelle:
Der Erzähler macht mit einem Freund eine Kreuzfahrt. Noch im Hafen wurde er durch die Presse aufmerksam, dass ein berühmter Schachspieler, der derzeitige Weltmeister im Schach namens Czentovic, das Schiff betrete. Da dem Erzähler das Spiel Schach nicht unbekannt war, wollte er versuchen, dem Weltmeister eine Unterhaltung "aufzuzwingen". Das gelang ihm aber vorerst nicht.


Nur durch eine Schachpartie mit seiner Frau, später mit einem Mitreisendem, einem Herrn McConner gelang es ihm, Czentovic um eine Schachpartie herauszufordern. Nach einigen Spielzügen kam es dann zum Hindernis. Fast in einen Fehler geraten, stoppte ein fremder Mann das Geschehen und half den Herausforderern, das Spiel in ein Unentschieden ausgehen zu lassen. Verdutzt forderte nun Czentovic den unbekannten Mann allein heraus, der aber verschwand dorthin, woher er kam, aus dem nichts.
Der Erzähler suchte ihn daraufhin an Deck und fand ihn auch. Der mysteriöse Mann nannte sich Dr. B.. Er erzählte, dass er das Spiel vor 25 Jahren zum letzten Mal gespielt habe. Auf die Frage, warum er gegen den Weltmeister stand halten könne erzählte er:
In Kriegsgefangenschaft der Gestapo war er monatelang in einem Hotelzimmer eingesperrt, welches er nur zum Verhör verlassen habe. Er hatte dort nichts zu schreiben, zu lesen und auch keine andere Beschäftigung. Zum Raum gehörte nur ein Bett, ein Sessel, ein Fenster und die Tür.

Nach ein paar Monaten ergab sich ihm die Möglichkeit, einem Wächter ein Buch zu stehlen. Allein der Gedanke ein Buch lesen zu können, wäre für ihn die einzige Abwechslung seit Monaten. Es war ein Schachbuch über 150 Meisterpartien von Schachspielen. In den folgenden Monaten studierte er das Buch von vorn bis hinten auswendig, spielte jeden Zug mit geformten Brotstücken heimlich nach. Kurzes break zum durchatmen und weiter geht es schon mit der Inhaltsangabe Schachnovelle:
Wiederum ein paar Monate später stand er wieder in einem Nichts, da er jeden einzelnen Spielzug im Kopf hatte und nichts Neues mehr erlernen konnte. Daraufhin erlernte er, gegen sich selbst zu spielen, sich selbst zu schlagen. Daran erkrankte er psychisch und konnte somit aus der Gefangenschaft, dank eines Krankenhausaufenthaltes, fliehen.
Für Dr. B. wäre es sehr gefährlich zu spielen, da diese Krankheit ihn wieder befallen könnte. Trotzdem sagte er nur einer einzigen Partie zu. Die erste Partie gewann er auch gegen Czentovic, bei der Zweiten kam der psychische Druck wieder auf ihn, und er mußte die wohl spannendste Partie abbrechen, bevor es zu spät gewesen wäre.

Schlussteil der Inhaltsangabe Schachnovelle ist hiermit eingeleitet, bei Fragen gerne kommentieren!

Update: Es folgen weitere eingesandte Hausaufgaben als Inhaltsangabe zur Schachnovelle:

Inhaltsangabe #2

Zweig, Stefan: Die Schachnovelle

An Bord eines Passagierschiffes trifft Stefan Zweig einen Bekannten. Dieser erzählt ihm, das der Schachweltmeister, Mirko Czentovic, an Bord ist.
Czentovic wird als 12 Jähriger Bursche von einem Pfarrer adoptiert. C. ist das faulste Kind im Dorf. Er sieht immer dem Pfarrer und dem Dorfpolizisten beim Schach zu. Eines Tages kann C. durch einen Zufall die Partie für den Pfarrer zu Ende spielen, weil dieser für einen Menschen die letzte Ölung machen muss. C. gewinnt in nur 14 Zügen. Der Pfarrer nimmt C. ins Nachbardorf mit, um Schach zu spielen. Die erste Partie verliert C., weil er die sizilianische Eröffnung nicht kennt. In der zweiten Partie macht er ein Remis, die dritte und vierte gewinnt er.
Stefan Z. will C. kennen lernen, weil er auch ein Schachspieler ist, jedoch nur ein drittklassiger. Aber es gelingt ihm nicht. Durch ein Schachpartie will er einen „Köder“ legen. Sein Vorschlag ist, dass C. allein gegen alle spielt. Durch einen Zufall hat es einen Millionär, der das ganze finanziert. Die erste Partie gewinnt C. ganz klar. Bei der zweiten Partie greift Dr.B. ein, er kann sie auf ein Remis retten. C. fragt ob die Herren noch eine dritte Partie wünschen, der Millionär stimmt sofort zu, aber Dr.B. allein gegen C.


Dr.B erzählt von seiner Einzelhaft in einem Hotel in Wien zur Hitlerszeit, und auch dass er ein Schachbuch gestohlen hat mit 150 Schachpartien. Er lernt sie alle auswendig. Als er alle in- und auswendig konnte, versuchte er ein abstruses Experiment. Es funktioniert jedoch nicht, er wollte gegen sich selbst Schachspielen, er wird verrückt. An einem Morgen wacht er in einem Hospital auf, er sieht Menschen die sprechen können. Am Anfang kann er dies alles nicht glauben, erst als der Arzt ihm alles erklärt. Der Arzt erzählt nichts der Gestapo und lässt ihn ausreisen.
Die erste Partie gewinnt Dr.B.. Gegen denn Entschluss spielt er eine zweite Partie. C. merkt das Dr.B eine Schwäche zeigt, wenn er lange warten muss. Die Besessenheit holt Dr.B. wieder ein. Als er merkt, was er getan hat, entschuldigt er sich und zieht Konsequenzen. ER wird wahrscheinlich nie wieder Schach spielen

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5 / 5 Sternen (1 Bewertung)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2001
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 05.10.16

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  • möchteAnonimbleiben schrieb am 04.03.2015:

    Die Zusammenfassungen sind gut, aber zum teil fehlerhaft und lückenhaft. Sie eignen sich um zu erfahren was passiert aber nicht ausreichend um für eine Probe zu lernen. :)

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