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Einleitung "Nathan der Weise"

Inhaltsverzeichnis

Folgend eine mögliche Klausureinleitung über "Nathan der Weise" als Beispiel:

Das  Drama „Nathan der Weise“ wurde 1779 veröffentlicht und gehört zu den bedeutsamsten Werken der deutschen Aufklärungsbewegung des 18. Jahrhunderts. Der Autor dieses Werkes, Gotthold Ephraim Lessing (geb. 1729 in Kamenz, Oberlausitz), war eine bedeutende Einflussgröße  dieses Zeitalters der Aufklärung - dessen Werke „Nathan der Weise“, „Emilia Galotti“ (1772) u.a. prägten das Bild der aufklärerischen Literatur und symbolisieren das Streben nach Toleranz und Humanität.
In Lessings Werken findet man aufgrund seines pietistischen Elternhauses immer wieder religiöse Hintergründe. So liegt auch der Entstehung seines fünf Akte Dramas „Nathan der Weise" ein religiöses Motiv zugrunde. In dem sogenannten „Fragmentstreit“  von 1778  veröffentlicht Lessing eine Serie von Pamphleten gegen den dogmatischen Hauptpastor J. Goeze. Daraufhin bekam Lessing Schreibverbot und ging zu seiner „alten Kanzel dem Theater“ zurück. Durch einen fiktionalen Text, in Form eines Dramas, entging er einerseits dieser Zensur und erreichte andererseits durch das Theater ein weites Hörerspektrum, wodurch er seinem vorrangigen Ziel,  die Menschen aufzuklären, ein großes Stück näher kam. Mit „Nathan der Weise" schuf Lessing also ein Plädoyer für Toleranz und Humanismus, indem er aufzeigt, dass Charakterstärke und Edelmut nicht aus der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion erwachsen. Dieser Zusammenhang wird durch den vorliegenden Textausschnitt des Werkes XYZ folgend eingehend dargelegt werden.
(Nach dieser Themenhinführung macht man einen großen Absatz und beginnt mit dem Einleitungssatz)

EINLEITUNGSSATZ

INHALTSANGABE

ANALYSE & INTERPRETATION

SCHLUSS

Dieser Artikel ist zu verwenden in einer Klausur als Hinführung zum Thema, danach erst folgt der sich auf den Text beziehende Einleitungssatz Einleitung, siehe auch:
Aufbau einer Analyse und Interpretation

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4.2 / 5 Sternen (42 Bewertungen)
  • Autor: Tom Zeddies
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2006
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 29.06.16

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  • curriculum schrieb am 07.06.2015:

    Hallo, meiner Meinung nach, gehören viele Elemente deiner Einleitung eher in den Schluss als in den Einleitungssatz. Die Entstehungsumstände und die Einordnung in die Literaturepoche, sind klare Bestandteile eines guten Schlusses.
    MfG

  • deuschland schrieb am 05.10.2011:

    RESPEKT WEITER SO BRUDER :D

  • Moderator schrieb am 08.12.2010:

    Lieber User,

    diese Einleitung stellt eine vom Inhalt und Anspruch auf den Deutsch-Leistungskurs ausgerichtete, abiturrelevante Klausurhinführung dar. Es ist durchaus üblich und für 15 Pkt. auch erforderlich, zu einer Klausur eine solche Hinführung zu schreiben, die ca. eine Halbe Seite lang ist. Ich verweise an dieser Stelle auf den am Schluss verlinkten Artikel..
    Die Tempuskritik kann ich nicht nachvollziehen, ich habe es so gelernt.

    PS: ausgefuchste, abgrundböse Schüler schreiben sich eine solche Einleitung zuhause vor, ehe sie diese zur Klausur aus dem Block zaubern ;)

  • Anonym schrieb am 08.12.2010:

    Es ist eine ziemlich ausführliche und detailreiche Einleitung. Das Problem ist jedoch, dass es wohl zu detailreich und ausführlich, was in einer Klausur definitv zu Zeitdruck führen könnte. Es wäre also sinnvoller diese Einleitung nochmals zusammenzufassen und einen richtigen Kerngedanken einzubringen, anstatt eine detailierte Beschreibung der Hintergrundgeschichte des Dramas darzulegen.
    Ein anderes Manko ist vor allem die Zeitform Präteritum, welche sich einerseits fälschlicherweise in der Einleitung mit dem Präsenz abwechselt und andererseits eigentlich überhaupt nicht in eine Textinterpretation/-analyse gehört!
    Alles in allem sollte diese Einleitung verbessert oder von der Seite entfernt werden, da sie sonst falsche Eindrücke in Schülern weckt, die sich gerade informieren wollen.

    MfG

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