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Kurt Tucholsky Referat

Inhaltsverzeichnis

Es folgt eine Kurzbiographie von Kurt Tucholsky als Referat und sein Lebenslauf. Ergänzend könnte man zu einem Tucholsky-Referat noch eins seiner Werke interpretieren.

Kurzbiographie Kurt Tucholsky als 1. Referatsteil

Für ein Referat sehr geeignet durch die Stichpunkte

+ 9.1.1890 in Berlin geboren
+ 1899 Tucholsky besucht Gymnasium
+ schlechtes Verhältnis zur Mutter
+ schrieb Chansons, Liedparodien, Satire, Spottlieder, Zeitungsartikel
+ Tucholsky orientiert sich beim Schreiben an bekannte Melodien
+ 1914 Doktor der Rechtswissenschaft
+ 1916 zum Unteroffizier befördert
+ 1918 Kriegende, Tucholsky kehrt nach Berlin zurück
+ legt sich verschiedene Pseudonyme zu, um mehr Texte in einer Zeitung zu schreiben (z.B. Theobald Tiger, Siegfried Jacobsohn...)
+ Sammlung von seinen Werken in "Fromme Sprüche"
+ 1919-1924 erfolgreiche Jahre von "Theobald Tiger"
+ 1920 Tucholsky findet seinen eigenen Stil
+ 1924 Tucholsky geht nach Paris
+ 1930 Tucholsky zieht nach Schweden
+ Juni 1930 Tucholsky reist in die Schweiz
+ 1931 Tucholsky wird in England aufgehalten
+ 1932 Tucholsky wird in Frankreich aufgehalten
+ Herbst 1932 Tucholsky bekommt psychische Probleme
+ 1934 seine Bücher werden verbrannt und verboten
+ Januar 1934 dt. Paß wird ungültig
+ Exil in Schweden
+ Mai 1934 letzte Reise nach Frankreich
+ viele Nasenoperationen
+ 21.12.1935 Tucholsky nimmt sich das Leben

+ Vorliebe für Prosa
+ durch Erlebnisse im 2. Weltkrieg ist er ein Feind des Militarismus geworden
+ setzte sich mit Nationalismus, Militarismus und Koruption in Justiz und Pressewesen auseinander
+ sarkastische und ironische Werke
+ empfand tiefes Mitgefühl für einfache Menschen
+ benutzte Sprachen der kleinen Leute (einfache Reime in Gedichten)
+ benutzte als Helden für seine Werke bekannte Personen aus seinem Umkreis
*schreibt leicht verständlich

2.: Referat ausformuliert

Kurt Tucholsky

In der Lübecker Straße Nr. 13 wurde am 09.01.1890 Kurt Tucholsky als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren. Sein Vater Alex Tucholsky war Kaufmann. Dieser heiratete die 14 Jahre jüngere Doris Tucholski, eine Cousine zweiten Grades.

Kurt Tucholsky wuchs mit zwei jüngeren Geschwistern in Berlin auf und machte sein Abitur am 21.09.1909. Er studierte bis 1912 Jura in Berlin und Genf. Zur gleichen Zeit begann er seine rege journalistische Tätigkeit auszuüben. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit trat Kurt Tucholsky aus der jüdischen Religionsgemeinschaft aus und ließ sich sein Erbe in Höhe von 60.000 Reichsmark auszahlen. Er begann im Sozialdemokratischen „Vorwärts“ kulturistische Beiträge zu publizieren. Unter den Pseudonymen Peter Panter, Theobalt Tiger, Ignaz Wrebel und Kaspar Hauser schrieb Tuchoslky Texte für die „Schaubühne“, seit 1918 „Weltbühne“, eine der aggressivsten und wirksamsten Wochenschriften der Weimarer Republik - dem Forum der demokratisch gesinnten Intellektuellen und Künstler. Seit 1918 war er Chefredakteur der satirischen Beilage des „Berliner Tageblatts“, anschließend ging er als Korrespondent für die „Weltbühne“ nach Paris, deren Leitung er nach dem Tod Carl von Ossietzkys 1926 übernahm. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten lebte Tucholsky in Schweden.

Tucholsky bezeichnete sich selbst als „Mann mit der eisernen Schnauze und dem goldenen Herzen“. Sein Werk ist in Vers und Prosa scharfsinnige Satire und Gesellschaftskritik. Im Mittelpunkt seines umfangreichen literarischen Schaffens stand zum einen das Verhältnis der Menschen zu Politik und Kultur, zum anderen der Kampf gegen den aufkommenden Nationalsozialismus und das verräterische Bonzentum der Parteien. Nach der Machtübernahme der Nazis wurden Tucholskys Bücher verbrannt. Er selbst gehörte zu den ersten, die aus Deutschland ausgebürgert wurden. In dem politisch-polemischen Textbildband „Deutschland, Deutschland über alles“ (1929), den er gemeinsam mit Wieland Herzfelde herausgab, kritisierte er die Weimarer Justiz und die soziale Unterdrückung als auch die sich bereits zu diesem Zeitpunkt abzeichnenden verbrecherischen Tendenzen der Nationalsozialisten.

Zu den größten Erfolgen Tucholskys zählten schon zu seinen Lebzeiten die beiden Liebesgeschichten „Rheinsberg“ und „Schloß Gripsholm“ (1931), die mehrmals verfilmt wurden.

Weitere Werke: „Der Zeitsparer“ (1914), „Fromme Gesänge“ (1919), „Träumereien an preußischen Kaminen“ (1920), „Ein Pyrinäenbuch (1927), „Mit 5 PS“ (1928), „Das Lächeln der Mona Lisa“ (1929).

Am 21. Dezember beging Kurt Tucholsky im schwedischen Exil Selbstmord.

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4.2 / 5 Sternen (9 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2003
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 24.11.16

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