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"Lenz" (Georg Büchner) Zusammenfassung & Interpretation

Inhaltsverzeichnis

Büchner, Georg: Lenz - Inhaltsangabe und Analyse

Protokoll: Auseinandersetzung mit dem Buch von Georg Büchner, Lenz
Unterrichtsthema: Sammlung der Einzelgruppenergebnisse zum Thema positive und negative Beeinflussungen auf die Gefühlswelt von Lenz

Gruppenergebnisse:
Alle Gruppen kamen zu dem Ergebnis, dass Lenz in kurzen Zeitabschnitten seine Gefühlswelt, basierend auf Einwirkungen oder Erlebnisse mit der Natur oder im Umgang mit Menschen, kurzfristig völlig ändert. Diese Gefühle lassen sich in positive als auch in negative Erlebnisse von Lenz einordnen.

Positiv wirkt auf Lenz Licht, das ihm innere Wärme und ein Gefühl von Geborgenheit gibt. Im Kontrast dazu die Dunkelheit, die ihn zu panischer Angst verleitet und ihn beinahe das Bewußtsein verlieren läßt, bis er sich durch Zufügung von eigener physischer Gewalt, die in unterschiedlichster Form auftritt, wieder zur Normalität und zur Erkenntnis der Realität bringt. Körperliches Schmerzempfinden, sei es durch Anstrengungen oder auch durch einen plötzlichen Kälteschock (planschen im Brunnstein) bringt ihn wieder zu Bewußtsein. Gesellschaft, in der er seine Kenntnisse der Literatur einbringen kann, oder in der er Akzeptanz für sein Verhalten findet, wirken positiv auf ihn. Sobald in ihm jedoch Erinnerungen an seine Vergangenheit geweckt werden, entstehen in ihm Angstgefühle demaskiert zu werden, seine aufgebaute Akzeptanz bei Oberlinger und den übrigen Bewohnern des Tales zu verlieren. Vergangenheit ist eine ausschließlich negative Erinnerung für ihn, da damit Pflichten und Verantwortungen verbunden sind, denen er sich nicht aussetzen will, sie bedeuten eine Gefährdung seiner jetzigen Position (Þ Hedonismus). Positiv wirken auf Lenz nur Menschen, die ihn nicht beeinflussen wollen und ihn in seiner Art akzeptieren. Lenz braucht die einfache elementare Verbundenheit mit der Natur, von deren Naturgewalt er jedoch zuweilen übermannt wird.

Oberlinger bringt ihn dazu in der Bibel zu lesen, eine Beschäftigung, die Lenz Sicherheit gibt, er hat wieder eine Idendifikationsfigur an der er sich festhalten kann. Die Kraft, die Lenz aus dem Glauben an die Religion zieht, bricht jedoch jäh zusammen nachdem er Beweise für die Existenz Gottes fordert, da er Gewißheit für seine Ruhefindung durch Gott braucht. Enttäuscht wendet er sich von Gott ab (Gott ist ein Zeichen für den Geist, für geistliche Tätigkeit), um sich wieder der Natur, der harten Realität (einfach, elementar, realitätsbezogen Þ
atheistisch) zu beugen.

Auflistung von Kontrasten in den Gefühlsbeeinflussungen von Lenz

Natur: a) schön, erhaben, frisch, b) übermächtig, angsteinflössend
harmonisch
Menschen: a) Akzeptanz, Vertrauen b) beeinflussend, unheimlich
Religion: a) Ruhe, Sicherheit b) Verlassenheit, Unsicherheit

Fazit: Lenz hat keine gradlinig verlaufende Gedanken/ Verhaltenstruktur, diese ordnet er äußeren Einflussen wie z.B. der Natur unter, und ist somit in seinem Verhalten sehr wechselhaft bzw. unbestimmt und nur durch seine Umwelt geprägt.

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4.5 / 5 Sternen (2 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2006
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 14.10.16

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