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"Liebeskummer" Inhaltsangabe & Interpretation (christine nöstlinger)

Inhaltsverzeichnis

Der Text "Liebeskummer" wurde von Christine Nöstlinger gegen Ende des 20. Jhd. geschrieben. Christine Nöstlinger ist eine bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin, die 1984 den internationalen Jugendbuchpreis erhielt.
Ich vermute nach erstem lesen, das es um ein Problem zwischen den Eltern und einem Teenager geht. Vermutlich dient der Text zur Aufklärung von Problemen zwischen beiden. Er soll Missverständnisse vorbeugen, und das gegenseitige Verständnis zwischen Eltern und Sohn bzw. Tochter fördern.

Die Eltern einer jugendlichen Tochter bemerken an einem ganz normalem Abend das ihre Tochter Liebeskummer hat. Der Vater möchte sofort alles wissen, schaltet den Fernseher aus, und fragt die Mutter nach den Freunden bzw. dem Freund der Tochter. Die Mutter beantwortet ihm die Fragen, worauf der Vater sofort etwas unternehmen möchte. Er möchte seine Tochter trösten. Die Mutter hält ihn sofort davon ab, und erklärt ihm das er den Liebeskummer seiner Tochter nicht trösten kann. Die Eltern erinnern sich an ihre Zeit als Teenager, und wollen alles besser machen. Der Vater schlägt vor wegzufahren, was die Mutter allerdings ablehnt. Die Mutter erzählt von ihren Erfahrungen in Sachen Liebeskummer, wobei der Vater völlig erstaunt wirkt. Der Vater schaltet den Fernseher wieder an, und schaut ein Fußballspiel. Die Tochter steht derweil im Flur und Telefoniert. Sie erzählt, dass die Eltern nichts mitbekommen haben und sich für ihre Probleme nicht interessieren. Liebeskummer (christine nöstlinger) - Inhaltsangabe & Interpretation

"Der Vater schaut kugelrund,..." Der Vater scheint nicht besonders erfreut zu sein über den Liebeskummer der Tochter, und wirkt leicht genervt. Die Mutter versucht dem Vater den Grund für den Liebeskummer zu erklären. "Weil sie am Telefon von Gabi gehört hat..." Für die Mutter ist sofort klar was los ist, im Gegensatz zum Vater. "Wer ist Michi?" Der Vater möchte weiter alles wissen, um möglichst gleich zu handeln. "Die mit der langen Nase und dem Silberblick?" Der Vater geht sofort auf die schlechten Eigenschaften der Person ein, die offensichtlich am Liebeskummer seiner Tochter mit schuld ist. Er zeigt damit seine Ignoranz ihr gegenüber. "Ich hab gleich gewusst, das der Knabe ein Trottel ist." Auch dem ehemaligem Freund der Tochter kritisiert er. Er drückt damit aus, das dem Michi mit seiner Tochter etwas entgeht, und das er blöd ist wenn er stattdessen jemand wie Andrea besser findet. Der Vater ist besorgt um seine Tochter und belauscht sie an der Tür. Dies merkt man als er nach dem Bier holen wieder zu seiner Frau in das Wohnzimmer kommt. "man muss sie aufheitern", sagt der Vater weil er nicht möchte das seine Tochter unglücklich ist. Er will etwas unternehmen um sie Aufzumuntern. "Dann bring den Michi dazu, dass er herkommt..." Damit will die Mutter die Direkte Konfrontation, und eine Aussprache erreichen. Der Vater ist daraufhin wie geschockt, und will die Tochter lieber trösten. "Das geht nicht", sagt die Mutter. Sie erklärt ihm das er seine Tochter in allem, nur nicht in Sachen Liebeskummer trösten könne. Die Mutter fragt ihn wie es bei ihm früher war. "Das ist doch lächerlich! Seine Eltern mit ihm zu vergleichen" begegnet er der Mutter sofort. Bei ihm sei ja alles ganz anders gewesen...!

Der Vater will damit zum Ausdruck bringen wie gut sein Verhältnis zu seiner Tochter ist. Die Mutter nennt beispiele aus ihrer Jugend, und stellt fest das dies auch nicht Das richtige ist. Diese "Standartsätze" gaben ihr damals auch keinen Trost. Der Vater möchte mit der Familie wegfahren, in die nähe von München. Der Vater kann München nicht ausstehen, und wäre somit bereit ein "Opfer" dafür zu bringen seine Tochter wieder glücklich zu machen. Die Mutter rät von dem Ausflug ab, da die Tochter sich zur Zeit nicht für Klamotten interessiert. Außerdem sagt sie, sind am Wochenende die Geschäfte geschlossen, so das er ihr sowieso nichts kaufen könne. Der Vater fragt die Mutter nach dem Ernst der Lage, und ob die Tochter mit Michi Sex hatte. Die Mutter sagt sie glaube es nicht. "Dann ist es ja nicht so arg", sagt der Vater. Er denkt das es ja kein großer Liebeskummer sein kann wenn sie mit dem Michi kein Sex hatte. Die Mutter überzeugt ihn sofort vom Gegenteil: "Deswegen ist doch ihr Kummer nicht kleiner!" Die Mutter sagt das man auch ohne Sex die große Liebe erleben kann. "Dauernd glaubst du, das du deiner Tochter helfen kannst..." Die Mutter will das der Vater seiner Tochter ihre Freiheiten lässt. Sie denkt, das die Tochter damit selbst klarkommen muss. Der Vater schaltet den Fernseher wieder an, und schaut weiter Fußball. Die Tochter telefoniert derweil im Flur mit ihrer Freundin. "Meine Alten schauen im Wohnzimmer fern..." "die haben das gar nicht mitgekriegt...", sagt die Tochter. Sie meint, ihre Eltern würden ihren Liebeskummer gar nicht bemerken. Die Tochter fühlt sich etwas allein gelassen mit ihren Problemen, ihrem Liebeskummer.

Die Geschichte ist aus der Erzählerperspektive geschrieben worden. Dies gibt dem Leser das Gefühl mitten im geschehen dabei zu sein. Jeder kann sich aus eigenen Erfahrungen in die Rolle der einzelnen Personen hineinversetzen.
Handelnde Personen Sind die Mutter und der Vater die im Wohnzimmer über die Probleme ihrer Tochter diskutieren, sowie die Tochter selbst die ihren Liebeskummer in ihrem Zimmer auslebt.
Die Geschichte spielt t in der Nähe von München, in einer ganz normalen Wohnung einer Familie. Liebeskummer

Christine nöstlingers "Liebeskummer" - Fazit und Zusammenfassung

Ich denke meine Vermutung zum Sinn der Geschichte hat sich bestätigt. Der Sinn liegt in der Verständigung zwischen beiden Parteien, den Eltern und dem Kind.
Die Eltern müssten mit ihrer Tochter reden, um eventuelle Probleme aus der Welt zu schaffen. Bei einer guten Beziehung zwischen Eltern und Kind, so wie es in der Geschichte beschrieben wird, ist der Liebeskummer wahrscheinlich schnell besiegt.

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4.2 / 5 Sternen (20 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 11. Klasse
  • Erstellt: 2012
  • Note: 2
  • Aktualisiert: 15.07.16

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  • lana schrieb am 06.02.2013:

    ich persönlich finde das der text an sich eine andere überschrift haben sollte nicht liebeskummer, weil das kind am ende von etwas ganz anderes spricht, sondern das geheimnis der tochter oder sowas ähnliches was dem text eben dann mehr zustimmer würde als "liebeskummer" ich frag mich echt wie die leute damals getickt haben.............................

  • Lukas schrieb am 14.10.2012:

    [...] "nix mitbekommen haben." Also Bitte! Umgangssprache gehört in keine Inhaltszusammenfassung!

    Admin: vielen Dank, wurde korrigiert.

  • Lukas schrieb am 14.10.2012:

    "Der Text "Liebeskummer" wurde von Christine Nöstlinger gegen Ende des 19. Jhd. geschrieben." Unmöglich, da Christine Nöstlinger erst 1936 geboren wurde.

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