Schulzeux.de > Deutsch

"Matto regiert" Zusammenfassung & Interpretation

Inhaltsverzeichnis

Glauser, Friedrich: Matto regiert Inhaltsangabe und Interpretation folgt.

Inhaltsangabe und Zusammenfassung "Matto regiert"


Kapitel 1. Verwahrloste Jugend

Der Wachmeister Studer wird am Morgen um 5 Uhr von seinem Vorgesetzten, dem kantonalen Polizeidirektor angerufen. Es handelt sich um einen gewissen Herrn Pieterlen, welcher aus der Irrenanstalt Randlingen ausgebrochen ist und zur gleichen Zeit sei auch der Direktor Borstli verschwunden. Man werde von einem Dr. Laduners, welcher gedeckt behandelt werden will, abgeholt. Der Dr. Laduners wollte unbedingt, dass Wachmeister Studer den Fall behandelt. So wird er also von einem Mann mit hoher Stirn und einem breiten Lachen abgeholt, welcher ein komisches Schweizerdeutsch spricht, Obwaldnerisch mit hochdeutschen Wörtern. Sie kennen sich schon lange von Wien her, als Studer in einer Besserungsanstalt für schwererziehbare Jugendliche nach dem Rechten sah, dabei kam heraus, dass Laduners Pfarrer war und die Jugend verändern wollte. Die beiden fahren nun in die Klinik.

Kapitel 2. Brot und Salz

Studer wird in der Irrenanstalt einquartiert. Im Büro des Direktors ist Blut am Boden und eine Schreibmaschine liegt mit ausgestreckten Tasten herum, auch das Fenster ist eingeschlagen. Er kann in einem Gästezimmer schlafen. Die Frau des Dr. Laduners redet Berndeutsch und man hat das Gefühl, dass sie auch ein bisschen spinnt, so auch ihr Mann. Es kommt heraus, dass das ganze an einem Fest passiert ist, wo man das einholen der Ernte auf dem eigenen Landwirtschaftsbetrieb feiert. Ein junger Mann ist in Privatbehandlung, welcher der Sohn des Oberst Caplaun ist (der Oberst war an einer Schiebung beteiligt, und ist der Freund des Studer). Studer macht sich eine Liste der Personen (unten ist sie aufgeführt und wird ständig ergänzt.), denn er hat ein schlechtes Namengedächtnis.

Kapitel 3. Der Tatort und der Festsaal

Studer ist in dem Büro des Direktors und räumt ein bisschen auf. Danach redet er mit dem Portier, welcher eine eingebundene Faust hat (Fenster ist zerschlagen und es hat Blut.), der erzählt ihm viel über den Direktor, auch dass er 1200 Franken bekommen hat und 2 x verheiratet war. Im Festsaal findet er ein Kärtchen von einer Frau die ihn um 10 Uhr anrufen will. Danach möchte sie spazieren gehen (ohne e geschrieben). Eine Hulligerschrift sei es. Danach sah er vor der Tür des Kasinos ein Blitzzug, für eine Körperliche Therapie.

Kapitel 4. Die weisse Eminenz

Studer geht mit Laduners auf die Visite und lernt dabei vier weitere Pfleger kennen, 2 Frauen und 2 Männer. Er sieht wie die Patienten arbeiten auf dem B und R Trakt. Es kommt ihnen dann ein gewisser Herr Smocker entgegen, welcher der Zellengenosse von Pieterlen ist. Smocker hat ein Attentat auf einen Regierungsbeamten vorgetäuscht, nachdem die ihn abgelehnt haben. Er wurde bei einer Berner-platte verhaftet.

Kapitel 5. Wachsaal B

Im Wachsaal am Telephon sei eine Männerstimme gewesen, aber der Direktor habe zweimal abgenommen. Er ist mit einer Gewissen Irma befreundet gewesen. Innere Angelegenheiten gehen Studer nichts an aber er will alles genau wissen. Der Bohnenblust gab auch genügen Auskunft. Dusche sei eine rein erzieherische Maßnahme.

Interpretation "Matto regiert"


Entstehung des Buches:

Das Buch wurde um 1936 geschrieben, also kurz vor dem 2. Weltkrieg. Es erschien damals im Jean Christophe Verlag, Zürich. 1943, mitten im Weltkrieg erschien die 2. Auflage in einer bereinigten Version. Eine Rede von Hitler aus dem Buch gestrichen und diese ist auch heute nicht mehr enthalten. 1947 verfilmte Leopold Lindtberg den Krimi in Mundart. Heinrich Gretler spielte, wie auch andere Male, dem Wachmeister Studer. 1980 sendete der SWF eine Deutschverfilmung aus.

Schreibstil:
Friedrich Glauser schreibt sehr viel in der indirekten Rede und verwendet meist das Aktiv. Die Zeit ist im Präteritum, mit mehreren eingeschobenen Kapiteln die im Plusquamperfekt erzählt werden. Sonderbar ist, dass er viele CH - Deutsche Wörter verwendet. Matto Regiert umfasst 239 Seiten, ohne die Nachgelieferte Original Rede von Hitler und ist im Arche - Verlag erschienen.

Personenliste (A1.) als kurze Charakterisierung:

Borstli Ulrich, Direktor, verschwunden. Frauenheld, 69 2 x Verheiratet
Pieterlen Peter, Patient, entwichen
Laduner Ernst, Dr. Med., II. Arzt, stellvertretender Direktor!
Bohnenblust Werner, Nachtwächter auf B, Wachsaal
Jutzeler Max, Abteilungspfleger, kurz Abteiliger auf B.
Caplaun Herbert, Sohn des Obersten, Angstneutose, Patient des Laduners.
Oberpfleger Weyrauch
Blumenstein, IV. Arzt, Schwager des Direktors
Neuville, Assistent
Wasmen Irma, Pflegerin 22 jährig

Nun folgt eine zweite Hausaufgabe zum
Inhalt von "Matto regiert"

Das Telephon klingelte um 5 Uhr. Studer wurde zu Nachtschlafender Zeit aus dem Bett geholt. Er nahm den Hörer ab und meldete sich Vorschriftgemäss mit Wachmeister Studer. Es war der Kantonale Polizeidirektor welcher ihm erklärte, dass ein Mann namens Pieterlen aus der Heil- und Pflegeanstalt Randlingen entwichen sei, und es sei ausserdem der Direktor Ulrich Borstli verschwunden. Es komme ein Dr. Laduner vorbei, der ihn abholen wolle und welcher auch gedeckt werden will. Als Laduner in die Wohnung trat, erkannte Studer den Doktor. Er lernte ihn auf einer Dienstreise in Wien kennen, als er dem Pfarrer Laduner half in einem Jugenderziehungsheim für Recht und Ordnung zu sorgen. Sie fuhren dann nach Randlingen, wo ihm die Frau vom Doktor Laduner ein Zimmer bereitgestellt hat und auch ein Frühstück auf dem Tisch stand. Laduner, war ein Mann mit einer hohen Stirn und einem Schweizer Dialekt mit vielen Deutschen Wörtern, ausserdem sagte er immer Ge-wiss.

Seine Frau war eine wunderschöne, rothaarige Sängerin, die ihm ab und zu etwas vorsang. Wie er nun so in seinem Zimmer aus dem Fenster schaute, sah er, dass die Anstalt die Form eines grossen roten Hufeisens hatte und man sah ganz klar die Unterteilungen der Anstalt. Beim Frühstuck sagte Laduner, es habe eine Sichlete stattgefunden, wo die erotischen Spannung zwischen den männlichen und den weiblichen Insassen beruhigt wurden. Studer beschloss gleich nachher den Raum zu untersuchen. Er fand, am Platz des Direktor Borstli einen Zettel unter dem Tischtuch. Es stand darauf, mit einer Schülerhandschrift geschrieben: "Ich läut dir dann um zehn Uhr an, und dann gehen wir spaziren" spazieren ohne ie. Komisch.

Studer sah sich nun im Büro des Direktors um, es war verwüstet und eine Scheibe wurde eingeschlagen. Überall waren Akten und Papiere verstreut. Laduner nahm nun den Studer zu der grossen Visite mit. Er lernte da vier neue Wärter kennen. Sie verrieten ihm, dass der Borstli ein Verhältnis mit der Irma Wasmen hatte, und die wiederum hatte ein etwas gestörtes Platonische Verhältnis zu Pieterlen. Studer fragte den Abteiliger Jutzeler, wer denn das Telephon am Abend der Sichlete abgenommen habe? Er selbst sei es gewesen. Ob es denn eine Frauenstimme war? Nein es sei eine Männerstimme gewesen. Aber der Direktor rief unmittelbar nach dem Anruf einen anderen Menschen an und wurde dabei sehr erbost.

Studers Ermittlungen gingen weiter und er traf die Köchin Kölla, die gesehen haben wollte, dass der Direktor die Irma Wasmen zu dem Frauentrakt brachte. Er überprüfte nun das Alibi der Wasmen, aber das war Hieb- und Stichfest!. Vom Portier Dreyer erfuhr er, dass der Direktor 1200 Franken von der Versicherung bekommen hatte, ausserdem war die Hand des Portiers verbunden, was auf das zerschlagene Fenster zurückführen konnte. Am nächsten Tag fand Studer den Direktor im Heizungsraum, er war rücklings auf den Boden gefallen. Seine Taschen waren leer, nur ein Sandsack lag daneben, was auf einen Mord hinwies.

Am Abend sass ein Gast auf Laduners Bett, welcher Studer kannte. Es war der weinender Herbert Caplaun, der Sohn vom Oberst Caplaun, welcher dem Studer vor Jahren die Karriere verhinderte. Nachdem Herbert gegangen war, erzählte der Doktor, dass der Pieterlen ein Demonstrationsobjekt sei und deshalb auch so wichtig. Der Wachmeister ging auf sein Zimmer und wollte die gesammelten Beweise deklarieren, dabei bemerkt er, dass ein Sandsack verschwunden war. Er untersuchte ihn aber glücklicherweise schon.

Gleich am nächsten Tag machte er einen Fund der wieder mehr Leute belastete dafür auch ein paar entlastete, er fand eine Brieftasche vom Direktor Borstli hinter den Büchern von Dr. Laduner. Im selben Moment läutet das Telephon, wobei man den Studer die Empfangshalle bat. Es wurde Geld aus der Kasse des Portiers gestohlen, insgesamt 4000 Franken zu je 10 Hunderter. Da gerade die Beerdigung des Direktors stattfand, kamen nur wenige in Frage. Studer überlegte mal alle Mord - Motive: Da war der Gilgen, welcher der Unzucht mit Patienten beschuldigt wurde, der Portier, welcher zuwenig Geld hatte, der Dr. Laduner, der Direktor werden wollte, der Caplaun, aus Dankbarkeit, der Jutzeler mit dem selben Motiv, der Pieterlen, mit dem selben Motiv und auch wegen der Flucht.

Studer musste zugeben, dass Dankbarkeit ein seltsamer Beweggrund war, aber da er ja im Reich von Matto war, war alles möglich. Der Gilgen schied im nächsten Abschnitt aus, denn Studer ging zu ihm und findet da drei mal 10 Hunderternoten, und als er fragte wo der Rest sei, schwieg er nur noch. Im Schrank fand Studer dann noch den Sandsack und andere Beweismittel von Studer. Der Fall schien klar zu sein, Studer glaubte dies jedoch nicht denn der Gilgen wusste nicht, wie der Safe aussah. Gilgen stürzte sich nämlich dann aus dem Fenster. Studer bat den Jutzeler um Hilfe. Dabei erfuhr Studer, dass es in der Anstalt zwei verschiedene Parteien gab. Die eher Konservativen, denen auch der Direktor gehörte und eine eher Weltlichen, zu der sich der Jutzeler, der Gilgen, der Laduner und der Pieterlen zählten. Sie alle waren der Meinung, dass Laduner der neue Direktor werden sollte, da der alte nur schlechtes tat, wobei sich der Laduner für die Kranken einsetzte. Auch kommt es zur Entlastung des Gilgen.

In seinem Zimmer fand Studer Brotkrümmel auf dem Boden, obwohl er kein Brot gegessen hatte. Er fand über seinem Zimmer ein anderes, indem jemand etwa 3-4 Tage wohnte und ihn durch ein Astloch im Boden auch beobachtete. Studers Instinkt führte ihn nun darauf, dass sich der Pieterlen nicht mehr über ihm, sondern in dem Haus eines Freundes verstecken musste. Es war das Haus des Gilgen und als Studer da spät in der Nacht ankam, sah er die Irma Wasmen und den Pieterlen zusammen weggehen. Er folgte ihnen, und hörte, dass Pieterlen aus der Schweiz fliehen wollte und später wolle die Wasmen dann nachkommen. Studer lies die beiden laufen und ging zum Haus zurück. Genau als er durch die Tür trat, wurde der Portier Dreyer vom Caplaun, welcher eine Pistole in der Hand hielt, niedergeschlagen und lag bewusstlos am Boden. Er bedrohte nun den Wachmeister, jener nahm ihm sanft die Pistole ab. Caplaun unterschrieb nun ein Geständnis. Beim Zurückgehen in die Anstalt, stösst der Dreyer den Caplaun noch eine Klippe hinunter, er war sofort tot. Am nächsten Morgen wollte Studer alles dem Laduner erzählen, doch es kam alles ganz anders. Laduner lies nun den Studer diese Geschichte erzählen, bevor er alles aufklärte.

Caplaun lockte nämlich den Direktor in den Heizungsraum mit dem Vorwand, er habe eine geheime Liste von Toten Insassen, die und auch sonstige schwächen des Direktors angefertigt. Der Dreyer stand dann unter einer und als der Direktor, von Caplaun in die Enge getrieben wurde, nahm er den Fuss und zog den Direktor hinunter. Studer kam sich blöd vor, dass er nichts begriff und wollte nur noch nach Hause. Das Telephon klingelte und man erfuhr, das Dreyer bei einem Fluchtversuch unter einen Lastwagen rannte.

ANZEIGE Klassenfahrt
Jugendreise.de organisiert erlebnisreiche Schüler Klassenfahrten und fast jede Form von anderen Gruppenreisen.

Hilf uns und deinen Freunden, indem du diese Seite teilst, verlinkst und bewertest

4 / 5 Sternen (18 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 11.07.16

Schreibe jetzt deine Meinung

    Was ist 6 / 3? Ergebnis:  
Wähle dein Bild:

Mitmachen

Drag & Drop oder: Durchsuchen... Endungen: .doc(x) .xls(x) .ppt(x) .pdf .txt .rtf .jpg .gif .png .bmp

Danke für deinen Besuch bei Schulzeux.de

Zeig diese Seite deinen Freunden

Mithelfen ist ganz einfach

Du hast sicher auch noch Hausarbeiten, Vorträge etc. auf deinem PC. Veröffentliche sie in wenigen Sekunden und hilf damit tausenden Mitschülern.

Mehr Infos

Schulzeux.de auf Facebook

Schulzeux.de bei Google+