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"Maya oder das Wunder des Lebens" Zusammenfassung

Inhaltsverzeichnis

Nun eine Zusammenfassung des Inhalts aus Jostein Gaarders "Maya oder das Wunder des Lebens"

Autor: Jostein Gaarder
Verlag: Carl Hanser Verlag
Preis: DM 39,80
€ 20,35
Seitenzahl: 429 Seiten
Alter: Ab 13 Jahre
Gattung: Roman über die Evolution
ISBN: 3446198989

Die Geschichte spielt kurz vor der Jahrtausendwende auf der phillipinischen Insel Taveuni am 180° Meridian. Das Buch „Maya” ist eigentlich ein langer Brief, geschrieben von einem norwegischen Evolutionsbiologen namens Frank Andersen. Frank schreibt diesen Brief an einem Donnerstagabend im teuersten Hotel in Madrid an seine Exfrau Vera. Frank und Vera hatten sich getrennt, als ihre Tochter Sonja bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Schuld an diesem Schicksalsschlag war Vera. Vera und Frank lieben sich noch, doch beide denken, dass es besser sei, getrennt zu leben. Um aber wieder zusammen zu kommen, erzählt Frank Vera in seinem Brief über die Reise nach Taveuni, wie er dort über das Wunder des Lebens diskutiert und wie er den Sinn des Lebens erkennt. Darüber hinaus erzählt er ihr auch über seinen Aufenthalt und seine schicksalhaften Begegnungen in Madrid.
Auf Taveuni trifft er einen Schriftsteller namens John Spooke, der auch den Prolog und das Nachwort im Buch geschrieben hat, und ein sehr interessantes Pärchen: Aná Maria Maya und José. Beide sind spanische Zigeuner, aber sie geben sich als Reporter eines spanischen Nachrichtensenders aus. Sie sollen eine Reportage über „... die Silvesternacht am warmen 180° Meridian...” drehen.

Wenn Aná, José und Frank zusammen sind, reden sie nur englisch, doch wenn Aná und José alleine sind, sagen sie mysteriöse Verse auf, alle auf spanisch. Frank versteht die beiden und belauscht sie. Er schreibt alle Verse auf, doch irgendwann schöpfen Aná und José Verdacht, und sie stellen Frank auf die Probe - mit einer simplen Frage.
Auf Taveuni trifft Frank einen neuen „Diskussionspartner”. Einen Gecko, den er Gordon nennt nach seinem Lieblingsgin. Gordon der Gecko ist sozusagen Frank selbst, und mit der Hilfe von Gordon erfährt Frank viel über sein wirkliches ICH und über etwas, was er sich am sehnlichsten wünscht. Etwas ist seltsam: Frank scheint Aná Maria Maya irgendwoher zu kennen, doch er weiß nicht woher. Selbst der Schriftsteller John Spooke erkennt sie, aber auch er weiß nicht woher.

Kurz bevor Frank zu einer Konferenz nach Salamanca, in der Nähe von Madrid, abreisen will, fragt John Spooke ihn, ob er in Madrid noch „eine Runde durch den Prado dreht.” Frank wundert sich, denkt sich aber nichts dabei.
In Salamanca sieht Frank Aná und José in einem Lokal essen. Doch plötzlich steht Aná auf und schreit, dass sie nach Hause will, und fällt in Koma. José hebt Aná auf und stürzt aus dem Lokal, dabei bemerkt er Frank. Im Laufschritt sagt José noch zu ihm: „Wir müssen reden, Frank. Gehst du ab und zu in den Prado?” Ein riesiges Rätsel baut sich vor Frank auf, weil er jetzt auch von José gebeten wurde ins Prado, ein Kunstmuseum mit Bildern u.a. La Maja Desnuda von Goya, zu gehen. Er weiß nicht, warum er ins Prado soll, aber als er in Madrid gemeinsam mit José ins Prado geht, macht Frank eine ungewöhnliche Entdeckung. Dort erzählt José von Joker, einem kleinen Zwerg mit Narrenkostüm. Joker hat wohl das Leben von Aná beeinflusst, denn er ist offensichtlich das Geheimnis der Welt. José erklärt Frank, dass Joker einen bestimmten Sinn hat, denn ohne Joker wäre Aná sicher gestorben. Frank erfährt auch von der Geschichte des Jokers, wie er entstanden ist und wie er das Leben eines ganzen Stammbaumes verändert und beeinflusst hat.

Aná, José und Frank begegnen Joker im Botanischen Garten in Madrid. Als Aná den Zwerg im Narrenkostüm sieht, läuft sie ihm hinterher. Beim Versuch, Joker zu fangen, bricht Aná zusammen, und stirbt kurz darauf - glaubt Frank. Wird Frank auf alle Fragen, die er auf Taveuni gestellt hat nach der Schöpfung und dem Sinn des Lebens eine Antwort finden und werden ihm die Antworten den Weg seines Schöpfers zeigen? Zitat von José: „Es ist kein Wunder, dass der Schöpfer angeblich einen Schritt oder zwei zurückgetreten ist, nachdem er den Mann aus Lehm geformt und ihm Leben eingehaucht hatte, um aus ihm ein lebendiges Geschöpf zu machen. Doch das eigentlich Überraschende daran war Adams fehlendes Erstaunen.”

Cover:
Auf der Rückseite des Buches ist Joker abgebildet, wie er vor der Tür zur Welt sitzt. Neben Joker liegt ein Kartenspiel. Unser Bild von der Welt hat dort einen Riss bekommen und man sieht, wie Joker sehnlichst auf die Tür zur Welt schaut und dabei langsam in den Hintergrund verschwindet.
Auf der Vorderseite sieht man Gordon Gecko, wie er auf das Bild La Maja Desnuda starrt. Man sieht, genau wie auf der Rückseite, einen Riss in der Welt und ein Kartenspiel.
Ist Joker nur eine Trumpfkarte in einem Kartenspiel, oder sind wir die Karten in seinem abgekarteten Spiel?

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 10.08.16

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