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"Mephisto" Inhaltsangabe und Zusammenfassung (Klaus Mann)

Inhaltsverzeichnis

Im Buch „Mephisto“ von Klaus Mann geht es um die Karriere des Schauspielers Hendrik Höfgens. Er ist in den 20er Jahren am Hamburger Schauspieler Theater engagiert. Hendrik ist dort der Star und alle Tanzen nach seiner Pfeife. Er hat häufig Nervenzusammenbrüche und Hysterische Anfälle, weil er angst hat, das er versagt und nicht so gut wird, wie die Schauspieler in Berlin. Sein Traum ist es nämlich, ganz groß rauszukommen. 
Er spielt sich vor allem den Bösewicht. Die Rolle liegt ihm am besten, und alle bewundern ihn deshalb. Er wird immer beliebter. Obwohl er das Böse am liebsten spielt, ist er schon da eher linksgerichtet und gegen den Nationalsozialismus. Deshalb macht er sich auch besonders einen der Schauspieler, Hans Miklas, zum Feind, der den Führer total verehrt. 

Hendrik hat außerdem eine heimliche Beziehung mit der Farbigen Juliette, die er auch „Prinzessin Tebab“ nennt. Dort lässt er sich in der Woche ca. zwei bis drei mal diskriminieren und lernt nebenbei auch noch das Tanzen. 
Mit der Hilfe einer anderen Schauspielerin, Dora Martin, wird der berühmte Gesellschaftskritiker Theophil Marder auf ihn aufmerksam. Er verschafft ihm ein Engagement in Berlin. An der Seite von Nicoletta Niebuhr wird er zum Star. Er lernt Barbara Bruckner, Nicolettas beste Freundin, kennen. Sie ist die Tochter des Geheimrates. Hendrik verliebt sich in sie und er macht ihr einen Antrag. Durch die Heirat bekommt Hendrik Zugang in die höheren Kreise. Er macht sich mit seinem Charme und seinem „aasigen“ Lächeln sehr beliebt. Er bekommt mehrere Engagements, u. A. auch in Wien mit Dora Martin. Dann bekommt er die Chance in Berlin ganz groß rauszukommen. Mit der Rolle des „Mephisto“ schafft er seinen großen Durchbruch. Agenturen und Theater reißen sich um ihn. Er erreicht eine unheimliche Popularität. Höfgens spielt in verschiedenen Städten. Er ist für den Dreh eines Filmes in Spanien, als er erfährt, dass der Führer Reichskanzler geworden ist. Er weiß, dass er seiner Zukunft schadet, wenn er sich gegen die Nationalsozialisten stellt. Er bekommt einen Brief von Lotte Lindenthal, der Gattin des Ministerpräsidenten. Sie hat bei ihrem Mann ein gutes Wort für Hendrik eingelegt. Er bekommt wieder Selbstvertrauen und geht so den „Pakt mit dem Teufel“ ein, indem er ins nationalsozialistische Deutschland zurückkehrt. Dort lernt er Lotte Lindenthal persönlich kennen. Er „schleimt“ sich regelrecht bei ihr ein. Mit ihrer Hilfe bekommt er die Rolle des „Mephisto“ wieder. Er hat wider einen großen Erfolg und wird diesmal auch von den Reportern entdeckt.

Während der Pause vom Theaterstück „Faust“ wird Hendrik zum Ministerpräsidenten gebeten. Auch er ist von seinem Charme überwältigt. Er darf sich ab jetzt zu seinem Freundeskreis zählen. In ihm hat er außerdem einen Protektor gefunden. Er erzählt ihm sogar von seiner bolschewistischen Vergangenheit. Der sieht darüber hinweg. 
Er lässt sich, um nicht aufzufallen, von Barbara, die in Paris wohnt, scheiden. Die ist nämlich ganz klar gegen Nazis. Doch Hendrik, der sich als einer ausgibt, um Erfolg zu haben, ist das zu riskant.
Da er sich aber nicht als Nazi sieht, und ein schlechtes Gewissen hat, hilft er seinem Freund Otto Ulrichs und holt ihn aus dem KZ. Außerdem stellt er einen jüdischen Sekretär ein.
Ganz überraschend wird Hendrik zum Staatstheater Intendanten ernannt.
Hendrik bekommt nach langer Zeit Lust, mal was anderes zu spielen. Er versucht sich mit „Hamlet“. Doch da es kein richtiger Bösewicht ist, mißlingt ihm die Rolle. Er wird von allen gelobt. Man hat aber nicht nach Talent bewertet, sondern nach dem Verhältnis zur Macht.
Er fährt nach der Enttäuschung nach Hause. Dort erwartet ihn bereits ein kommunistischer Widerstandskämpfer. Er sagt ihm die letzten Worte von Otto Ulrich. Diese Worte treffen ihn sehr. Nachdem der Unbekannte verschwunden ist, ist Hendrik sehr geschockt und verfällt in Selbstmitleid.

Quelle: Klaus Mann „Mephisto - Roman einer Karriere“ (1982)

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4 / 5 Sternen (38 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 10. Klasse
  • Erstellt: 2002
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 05.11.16

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  • Lea2007 schrieb am 03.03.2015:

    Viele Danke für diese unglaublich tolle Inhaltsangabe!:)
    Die hat mir echt unwahrscheinlich weiter geholfen *-*

  • Trinity410 schrieb am 28.10.2013:

    Ich muss gestehen, als ich mir diese Inhaltszusammenfassung das erste Mal durchgelesen habe, dachte ich sie wäre höchstens von einem Siebtklässler! Nun erfahre ich, dass du tatsächlich in der 10. Klasse bist?
    Der Sprachstil ist auf unterstem Niveau und Rechtschreibfehler sind auch nicht zu übersehen! Dennoch, der grobe Inhalt stimmt.
    Versuch das nächste Mal genauer und vor allem sprachlich geschickter zu arbeiten. In der 10.Klasse kannst du nicht mehr mit dem Standartsatz 'In dem Buch von XXX geht es um YYY' beginnen. Das ist einfach niveau- und einfallslos!
    Da du deine Arbeit hier veröffentlichst um anderen zu helfen, solltest du genauer auf die Qualität achten. Sonst übernehmen andere Schüler deine Fehler!

    Antwort Schulzeux-Team:
    Vielen Dank für diesen Lerntipp, davon sammeln wir gerne mehr um diese Seite stetig zu verbessern. Allerdings ist die Kritik nur begrenzt nachzuvollziehen - hier geht es um den Inhalt von Klaus Manns "Mephisto" und nicht um Form, 10. Klässler unterscheiden sich auch erheblich in ihrem Duktus, nicht jeder ist ein kleiner Nietzsche. Übrigens schreibt sich Standard mit "d" und nicht "t" - ein weit verbreiteter Fehler, der zeigt, dass "Rechtschreibfehler" auch im gehobenen Alter Einzug finden. MFG!

  • elso schrieb am 07.11.2012:

    danke hat mir sehr geholfen echt super !!!

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