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"Nathan der Weise" Charakterisierung

Inhaltsverzeichnis

Folgend alle wichtigen Personen charakterisiert aus NATHAN DER WEISE.

1.0 Daja

Dialoganalyse

wirkt gegen Nathans Erziehung (S.14 Reclam)
möchte Recha mit dem Tempelherrn zusammenbringen, da sie in ihrer religiösen Verblendung meint, dass zu ihren Aufgaben gehöre, Recha ihrer angestammten Glaubensgemeinschaft zuzuführen. Das Auftauchen des Tempelherrn scheint ihr ein Zeichen zu sein (vgl

Recha liebt Daja, mag sich aber nicht dauernd von ihr bedrängen lassen und setzt sich Dajas Überredungsversuchen mit Vernunft zu Wehr; Es ist ihr wichtiger, den Lehren ihres geliebten Vaters zu folgen (vgl. S. 59, 60 Reclam)
Recha nennt Daja "gut", weil diese wie eine Mutter zu ihr war. Sie nennt sie allerdings auch "böse", denn sie wird durch Dajas religiösen Fanatismus geängstigt und gequält (S. 130, 131 Reclam)
das Schlimmste, was Daja Recha zugefügt habe, sei, ihr ihre Herkunft zu offenbaren (vgl. S. 131, 132);

1.1 Nathan

liebt Recha über alles (vgl. S 5,6 Reclam)
Recha ist sehr eng mit ihrem Vater verbunden, denn wenn er da ist, ist sie glücklich und fühlt sich geborgen. Ist er fort, ist sie in Gedanken bei ihm und spürt seine Rückkehr, noch bevor Nathan das Haus betritt (vgl. S. 7 Reclam)

1.2 Tempelherr

Geschehen und Beziehungen analysiert anhand der Dialoge

ist Rechas Retter, jedoch entzieht er sich allen Danksagungen, da er - von Vorurteilen behaftet - nichs mit Juden zu tun haben möchte (vgl. S. 46, 47);
Recha verliebt sich in den Tempelherrn (vgl. S. 58 Reclam)
als Nathan ihn zum Freund gewinnt, läßt er sich doch überreden, Recha zu besuchen und verliebt sich sofort in sie. Verständlicherweise ist er zunächst sehr verwirrt und erschrocken, da sich diese Liebe nicht mit seinen Ordensregeln vereinbaren läßt. (
Schließlich will er Recha heiraten, zunächst aus Liebe (S. 80 Reclam) und später auch, um sie vor dem Patriarchen zu bewahren (vgl. S. 124 Reclam)
Recha verkündet, dass sie nur den Verlust Nathans fürchtet - Der Tempelherr fühlt sich um seine Liebe betrogen (S. 135 Reclam)
als der Tempelherr im Gespräch mit Nathan erfährt, dass er in Wahrheit Rechas Bruder ist, erschrickt er wegen seiner Gefühle für Recha (vgl. S. 138 Reclam). Schließlich besinnt er sich un stellt fest, dass er viel mehr gewonnen hat, nämlich die Geschwis

1.3 Sittah

mag Recha und möchte sie als Freundin, denn sie hält sie für "schön, jung, klug und fromm" (vgl. S. 18 Reclam).
Es ist ihre Idee, Recha zum Palast zu führen (vgl. S. 102).
Recha vertraut Sittah an, dass sie Angst hat, ihren Vater zu verlieren (vgl. S. 129)

1.4 Saladin

beruhigt die völlig verstörte Recha und bietet ihr an, als Vater für sie dazusein. Damit entspricht er Rechas Meinung, dass Blut allein nicht den Vater macht (vgl. S. 133 Reclam)

2.0 Nathan als Rechas Erzieher

zieht Recha im Sinne der Vernunft auf (1. Aufzug, 2. Auftritt)
will aus Recha einen mitfühlenden, vernünftigen Menschen machen (vgl. S. 15, 16)
erzieht Recha nicht entsprechend den herrschenden Vorstellungen von Erziehung (vgl. S. 128)

3.0 Rechas Entwicklung

Dialoganalyse

schwelgt zunächst in Engelsschwärmereien (1.2)
wendet sich vom Engelsglauben ab, als Nathan Recha erklärt, dass das Fernbleiben ihres Retters durch Krankheit bedingt sein könne.
fiebert besorgt und verliebt einem Treffen mit dem Tempelherrn entgegen
sie begreift schließlich, dass "gut handeln" zwar schwerer, aber dafür besser ist als "andächtig schwärmen" (1.2; 2.4; 3.1)

verpottet den Tempelherrn, als der sich weigert, ihre Danksagung hinzunehmen (vgl. 3.2)
klagt intolerantes Verhalten an, als sie die Frage stellt, ob Blut allein den Vater mache. Im Gespräch mit Saladin stellt sie die geistige Vaterschaft über die biologische. Nathans Erziehung wird hier deutlich (vgl. 5.6, 5.7)
ist als erste zur geschwisterlichen Umarmung bereit, bedingt durch ihre Unschuld und ihre unbändige Freude über den wiedergewonnenen Vater. Der Gedanke, dass sie Rechenschaft über ihre Gefühle gegenüber dem Tempelherrn ablegen müsse, kommt ihr nicht.
betont durch diese Reaktion die Bedeutsamkeit der "freundschaftlichen" Liebe zwischen z.B. Vater und Tochter oder Bruder und Schwester (vgl. 5.8)

Dieser Artikel beschäftigt sich mit:

  • Charakterisierung Recha
  • Charakterisierung Daja
  • Charakterisierung Saladin
  • Charakterisierung Sittah
  • Charakterisierung Derwisch (Al-Hafi)
  • Charakterisierung Tempelherr
  • Charakterisierung Patriarch

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4.1 / 5 Sternen (14 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: 10. Klasse
  • Erstellt: 2001
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 04.12.16

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