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Referat über Pearl S. Buck

Inhaltsverzeichnis

Einordnung seiner Romane in den Lebenslauf von Autor Pearl S. Buck, wobei Interpretation und Inhaltsangabe einiger Romane unausweichlich ist. Der richtige Name lautet übrigens Pearl Sydenstricker Buck.

Das große Thema, was in allen werken Pearl S. Buck vorkommt, sind die unterschiedlichen Kulturen Chinasund Amerikas. Wie auch in ihren drei Romanen „Wo die Sonne aufgeht“, „Die gute Erde“ und „Söhne“. In diesen Werken werden vor allem die Kultur und Traditionen Chinas dargelegt. Der Roman „Wo die Sonne aufgeht“ zeigt wie die Kinder, die einen amerikanischen Vater haben, in China leben. Diese Kinder haben dort kein Recht auf Schulbildung und sie existieren eigentlich nicht. Oft werden solche einfach kaltblütig umgebracht oder kastriert. China ist ein altes Land und will seine Rasse und Tradition aufrecht erhalten „Wir sind ein altes Volk und sehr stolz.“ Sie wollen keine Mischung verschiedener Rassen „Diese neuen Menschen – was sollen wir nur mit ihnen anfangen?“ Auch bekennt sich Pearl S. Buck zu ihrem unerschütterlichen Glauben an die Liebe zweier Menschen „Sie hegten nicht den geringsten Zweifel an die Liebe, sie wussten, dass sie nichts trennen konnte.“ Sie will damit die Hoffnung der Menschen auf die ewige Liebe stärken.

In dem Roman „Die gute Erde“, der auch erfolgreich verfilmt wurde, finden sich die Unterschiede zwischen Ost und West auch gekonnt wieder. In diesem Werk wird vor allem das Eheverhältnis der Chinesen deutlich. Den Männern werden die Frauen vom Vater ausgesucht. Wenn Traditionen gebrochen werden, reagiert das Volk sehr schockiert „...durchzuckte ihn tiefes Bedauern, als er sah, dass ihre Füsse nicht eingebunden waren.“ Chinesische Männer haben das Recht sich Konkubinen zu nehmen; die Frauen haben sich dem nicht zu widersetzen. Frauen sind Gefangene in ihrem eigenen Haus und haben nur den Zweck zu arbeiten und Söhne zu gebären. Die Geburt eines Mädchens trägt keine Bedeutung „Diesmal ist es nur eine Sklavin.“ In China gibt es von Gleichberechtigung keine Spur „Sie immer ein paar Schritte hinter ihm, wie es sich für eine Frau schickte.“ In diesem Buch ist ein zusätzliches Thema die Liebe eines einfachen Bauern zu seinem Land. Aus dem auch sein Lehmhaus entstanden ist. Das Land verschafft ihm Reichtum und die Erde bedeutet ihm alles „Diese Erde hielt ihm am Leben.“

Das Buch „Söhne“ setzt dieses Werk fort. Auch hier finden sich alte Bräuche und der Glaube Chinas wieder. Z. B. dass ein Toter sieben Geister hat und jeden 7. Tag ein Geist aus dem Körper fährt. Erst danach darf er beigesetzt werden. In diesem Roman findet sich schon ein Ansatz von Neuordnung „Er wolle sich seine Frau selbst wählen.“
Aber Pearl S. Buck erkennt auch, dass es dauert bis sich diese neue Erkenntnis in China durchsetzt „Neue Frauen waren selten.“

Alle ihre Werke behandeln die ostasiatische Welt und ihre Begegnung mit westlicher Lebensweise. Pearl S. Buck will Verständnis wecken für die Menschen jener Welt, ihre äußeren Reaktionen und inneren Wandlungen, die sie aus nächster Nähe beobachten konnte. Ihre Romane sind ein leidenschaftlicher Appell an das Weltgewissen, eine über den literarischen Anspruch weit hinausgehende Botschaft der Gleichberechtigung der Rassen auf unserer Erde.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2005
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 07.11.16

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