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"Zwei" Gedichtinterpretation (Gustav Falke)

Inhaltsverzeichnis

Gustav Falke: Zwei

Interpretation des Gedichtes „Zwei“

In dem, 1896 veröffentlichten, Gedicht „Zwei“ von Gustav Falke wird bewiesen, dass die Natur manchmal über die Hoffnung siegt.

Dieses Gedicht ist in vier Strophen unterteilt. Jede Strophe hat vier Zeilen, und es liegt ein gleichmäßiges Reimschema vor, in dem sich immer die zweite und die vierte Zeile reimen (a,b,c,b). Die trübe Stimmung wird verstärkt, durch das abwechselnd betont, unbetonte Metrum, den Trochäus. Er wirkt mit der, mit einer Ausnahme (Str.2/Z.2), immer weiblichen Kadenz sehr schön zusammen mit dem traurigen Text.

In der ersten Strophe stellt der Autor das lyrische Ich und das Gegenüber vor.
Das „Du“ im Text ist meiner Meinung nach eine Frau, da diese eine weiße Rose in der Hand hält, und das lyrische Ich müsste ein Mann sein, weil es eine schwarze Rose hält.
Dieses, wie ich es jetzt mal nenne, Paar, steht sich gegenüber und zwischen ihnen fließt ein Fluss.

In der zweiten Strophe wird näher auf die Verbindung und das zwischenmenschliche Verhältnis der Personen eingegangen. Sie versuchen sich gegenseitig zu erreichen, werden aber durch den Fluss voneinander getrennt. Ihre Schatten versuchen, über den Fluss zu springen, würden es aber nie schaffen.

In der dritten Strophe wird der Fluss breiter, selbst das Rufen des Paares verhallt im Wind und nur noch ihre stummen Blicke treffen sich.
Schließlich kommt in der vierten Strophe ein schwarzer Schwan daher geschwommen und der Kontakt droht zu reißen.

Ich glaube, die Situation des Getrenntseins soll ein junges Paar zeigen, das von ihren Eltern gehindert wird, zusammen ihr Leben zu verbringen. Den breiten Fluss deute ich als immer größer werdenden Hass der Eltern des Paares zueinander. Dieser Hass treibt das Paar immer weiter auseinander, soweit das sie sich nicht mehr sehen kann.
Den schwarzen Schwan deute ich als Vorboten von einem Ereignis, das die beiden jungen Menschen ganz auseinanderreißen wird, wie z.B.: Das Umziehen in eine andere Stadt. Ich glaube der Autor erzählt von einer Art Jugendliebe, die er selbst liebte und verlor.

Mir gefällt dieses Gedicht recht gut, weil es meiner Meinung nach eine damals alltägliche Situation der jugendlichen Paare wiedergibt. Man sollte froh sein, das Eltern den Kindern heute etwas mehr Raum zum Entfalten ihrer Gefühle geben.

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4 / 5 Sternen (45 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Deutsch
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2014
  • Note:
  • Aktualisiert: 12.11.16

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