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Julius Cäsar Referat

Inhaltsverzeichnis

Folgend ein Cäsar Referat, das explizit Cäsar Gallienkriege beinhaltet. Vortrag ist als Stichpunkt- und Referatsversion vorhanden. Punkt 1, 3 und 4 ist zur Zeit leider nicht textlich verfügbar. Siehe aber dazu die Powerpoint-Präsentation zum Cäsar Referat.

Gliederung des Cäsar Referats:

Einleitung

1.) Vorgeschichte zum gallischen Krieg

1.1 Auseinandersetzung zwischen Popularen und Optimaten
1.2 Marius und die Heeresreform
1.3 Sulla und die unheilvolle Allianz zwischen Heer und Heerführer
1.4 Triumvirat zwischen Crassus, Pompeius und Caesar

2.) Der gallische Krieg durch Julius Cäsar / Caesar

2.1 Zuleitung
2.2 Eroberung Galliens (57–53 v. Chr.)
2.3 Der gallische Aufstand und Schlacht bei Alesia
2.4 Ende des Krieges
2.5 Auffälligkeiten

3.) Der Bürgerkrieg

4.) Folgen, Wirkung und Fazit

EINLEITUNG Cäsar

Wir hatten die Aufgabe...

Allein  jede schlacht würde ein semester füllen…

VIDEO 1

Der römische Staatsmann, Feldherr und Autor

Gaius Iulius Caesar:

100vChr in Rom

stammt Patrizier Fam. der Iulier

--> königlich-göttliche Herkunft (ähnlich Alex.)

 

Bereits mit 16: Oberpriester des Jupiter

 

Mit 19 erste Schlachten, erregt Aufsehen

und strebsame Pol.karriere

 

Wie er nach Gallien, Umstände und Zus.hänge: Jannis

2. Gallischer Krieg

Gallia est omnis divisa in partes tres..

„Gallien ist in seiner Gesamtheit in drei Teile gegliedert. Einen bewohnen die Belger, den zweiten die Aquitaner, den dritten das in der Landessprache Kelten, bei uns Gallier genannte Volk.“

So beginnt Caesars berühmtes Werk "Bellum Gallicum",  welches er wohl selbst verfasste und

woran kaum jemand vorbeikommt, der Latein lernt.

 

Das Werk erlaubt es, die Feldzüge recht genau zu verfolgen. Dennoch ist es nicht unproblematisch, da Caesar das Geschehen von seinem Blickwinkel aus schilderte.

2.1 Zuleitung

Im politisch zersplitterten „freien Gallien“

existierte eine Vielzahl von Stämmen,

deren Namen uns vor allem durch Caesar bekannt sind.

 

Sie bestanden entweder mehrheitlich aus Kelten

oder es herrschte eine keltische Oberschicht über die ursprünglich einheimische Bevölkerung.

Einige Stämme wie die Haeduer

waren sogar mit Rom verbündet.

Gallien geriet teilweise in den Sog verschiedener Völkerwanderungsbewegungen;

eine davon bot Caesar den Anlass für eine erste militärische Intervention.

 

Aus bisher nicht geklärten Gründen

(Wanderung / Ariovist)

zog das Volk der HELVETIER nach Süden

KLICK VIDEO 2

Sie wandten sich im Frühjahr 58 v. Chr. an Caesar (dortige römischen Statthalter) da sie zu diesem Zweck die römische Provinz Gallia Narbonensis durchqueren wollten, was Caesar aber abwies;

Er ließ einen Wall zwischen d. Flüssen

Jura & Rhone anlegen (beim Genfersee),

um ihnen einen Durchmarsch unmöglich zu machen.

Die Helvetier umgingen daraufhin die römische Provinz.

 

Dennoch zog Caesar Truppen zusammen,

darunter zwei in Oberitalien neu ausgehobene Legionen, verließ die Grenzen der römischen Provinz Narbonensis und verfolgte die Helvetier,

schlug sie in der Schlacht bei Bibracte

und zwang sie zur Umkehr.

Dieses Vorgehen Caesars ist in der modernen Forschung unterschiedlich beurteilt worden

(Historiker untsch. Meinungen)

FAKT:

römischen Statthaltern formal untersagt, ohne staatliche Legitimation außerhalb der Provinzgrenzen militärische Aktionen durchzuführen.

Nun existierte aber ein Senatsbeschluss, das den Haeduern im Falle einer Bedrohung Hilfe zu sichert;

Es ist dabei freilich fraglich,

inwiefern Caesar dies nur als Vorwand nahm,

um aktiv ins Geschehen eingreifen zu können.

Da die Römer nach ihrer eigenen Vorstellung aber nur gerechtfertigte Kriege führten,

konnte Caesar nicht ohne Grund im freien Gallien intervenieren – und fand eine Begründung im Vorgehen des bereits erwähnten Ariovist.

Dieser  germanische Kriegerfürst

hatte Land im heutigen Elsas erworben.

 

Die Ansiedlung der Germanen nahm Caesar als Vorwand, um im Sommer 58 v. Chr. gegen diese loszuschlagen:

Nach Caesar plante Ariovist die Unterwerfung ganz Galliens ,

jedoch ist der Wahrheitsgehalt dieser Aussage mehr als zweifelhaft (wie so manch andere in Caesars Werk)..

 

Der Feldzug Caesars, der sich in diesem Zusammenhang zum „Schutzherrn aller Gallier“ aufspielte,

war ein voller Erfolg:

Ariovists Heer wurde geschlagen, der Suebenfürst selbst entkam nur mit knapper Not.

Bereits viele Zeitgenossen sahen hier

in Caesars Vorgehen nichts anderes als

maßlosen Ehrgeiz und egozentr. Selbstverwirklichung.

 

Der im 3. Jahrhundert n. Chr. lebende

Historiker Cassius Dio weiß sogar davon zu berichten,

dass Caesars eigene Offiziere sich geweigert haben sollen, nur aufgrund der Ambitionen ihres Feldherrn einen Krieg vom Zaun zu brechen.[5]

Erst durch eine Rede habe er sie dann zum Kampf bewegen können. KLICK VIDEOansprache soldaten

 

Wahrscheinlich hatte er dabei auch das Vorbild seines zeitweiligen Verbündeten &  Freundes Pompeius

vor Augen, der Jahre zuvor im Osten sagenhafte Erfolge gefeiert hatte und damit zum ersten Feldherrn der Republik geworden war. (magnus Titel)

In Gallien bot sich nun die Gelegenheit, Pompeius sogar noch zu überflügeln und „Ostlastigkeit“ des RR

2.2 Die Eroberung Galliens (57–53 v. Chr.)

Im Frühjahr 57 v. Chr. begann Caesar den Feldzug, dessen Ziel es war, das gesamte jenseitige (freie) Gallien bis zum Rhein zu unterwerfen.

 

Eine angebliche Verschwörung der Belger und anderer Gallier diente diesmal als Vorwand.[7]

Caesar hatte zu diesem Zweck seine Truppen verstärkt, er verfügte nun über insgesamt acht Legionen.

 

(im Sommer 53 stieg diese Zahl auf zehn),

wobei freilich nicht alle Truppen im Feld standen

und oft auch nicht die volle Sollstärke erreichten.

(6000 Mann)

Eine derartige militärische Machtkonzentration

in der Hand eines Statthalters

musste schon von sich aus den Senat beunruhigen, zumal Caesar die Soldaten in den folgenden Jahren zu einer schlagkräftigen und auf seine Person eingeschworene Truppe formen sollte:

 

Dies war nicht nur dem Charisma Caesars zu verdanken, er verstand es auch, den Truppen immer wieder einen materiellen Anreiz zu bieten.

So verdoppelte er ihre Soldzahlungen

und betrieb in Gallien regelrechte Raubzüge,

die auch seine Kassen füllten.

Caesar konnte sich bei seinem Vorgehen (wenigstens vorerst) auf gallische Bündnispartner wie die Haeduer stützen und nutzte gleichzeitig die Gegnerschaft verschiedener Stämme immer wieder zu seinen Gunsten (typisch röm. Bündnispolitk)

Die römischen Truppen drangen rasch nach Norden vor, die Belger wurden in erbitterten Kämpfen unterworfen

 

Es folgte ein römischer Vorstoß bis zur Atlantikküste.

In den folgenden Jahren

führte Caesar in den Sommermonaten

mehrere Unterwerfungsfeldzüge gegen die Gallier,

die von einem Rheinübergang im Spätsommer 55 v. Chr. und zwei Flottenexpeditionen nach Britannien unterbrochen wurden.

Diese dienten vermutlich vorrangig der Demonstration römischer Macht.

Vor allem Überq. Rhein ing.Meisterleistung, …

KLICK VIDEO rheinbrücke

- trug Brücke ab, Botschaft: Roms Macht UND CäsarS

(geht wohin wie es ihm passt).

Bei seiner Rückkehr aus Britannien im Herbst 54 musste Caesar wieder mehrere Aufstände der Gallier niederschlagen,

und erlitt dabei im November 54 v. Chr. bei Atuatuca die empfindlichste Niederlage des Gallischen Krieges.

(1 Legion und fünf Kohorten vernichtet).

Nun schien Gallien gesichert zu sein,

sodass Caesar die Legionen in ihr Winterquartier entließ.

 

In dieser scheinbaren Ruhe brach dann  Anfang 52 v. Chr. der große gallische Aufstand aus. KLICK

2.3 Der gallische Aufstand unter Vercingetorix

Der große Aufstand der Gallier,

der das Eroberungswerk Caesars in ernsthafte Gefahr brachte,

nahm in Cenabum (Orléans) seinen Anfang:

Die Stadt wurde von den Karnuten erobert,

die auch mehrere römische Bürger umbrachten.

Zum Anführer des Aufstandes wählten die Gallier

einen jungen Arvernerfürsten namens Vercingetorix. 

 

Die Versuche des Vercingetorix,

die römischen Garnisonen,

die in ihren gallischen Winterquartieren lagen,

von Caesar zu isolieren, schlugen fehl.

(verfolgte Prinzip der verbrannten Erde, diese Selbstaufopgferung beeiruckte  Caesar sehr) .

 

Es gelang ihnen also nicht, die Römer auszuhungern,

die nun ihrerseits in die Offensive gingen.

In der Schlacht von Gergovia

erlitten die Römer jedoch eine Niederlage,

die sie zum Rückzug zwang.

Auch die Haeduer und einige weitere Stämme,

die bisher treu zu Caesar gehalten hatten,

schlossen sich nun dem Aufstand an.

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Dennoch waren die Römer keineswegs besiegt. Seltsamerweise: Rückzug des Vercin. nach Alesia.

(Ort war zwar gut befestigt, aber Mobilität und Nachschub nicht ggb)

SCHLACHT ALESIA

Caesar handelte rasch: Er legte einen gewaltigen doppelten Belagerungsring um die Stadt,

der einerseits die Gallier drinnen, wie auch das anrückende gallische Entsatzheer draußen hielt.[14]

KLICK VIDEO alesia schlacht

--> FußballtrainerVGL. (trainer  wechselt sich bei Rückstand selbst ein, Team ist motiviert und dreht den Spieß um..)

 

Bei den folgenden Angriffen erlitten die Gallier hohe Verluste,

während die römischen Verluste begrenzt blieben. Weder dem Entsatzheer noch den ausgehungerten Galliern in Alesia gelang der Durchbruch.

KLICK (verc.bild niederlage)

Das gallische Heer zog schließlich ab,

die eingeschlossenen Gallier ergaben sich Ende September 52.

Vercingetorix selbst wurde als Gefangener nach Rom geführt, wo er später hingerichtet wurde.

2.4 Das Ende des gallischen Krieges

Caesar ließ seine Truppen nach der Eroberung Alesias Winterquartiere beziehen.

Nach und nach unterwarfen sich schließlich

die noch im Aufstand befindlichen Gallier,

denen jetzt auch eine zentrale Führungsgestalt fehlte.

 

Da die Gallier vom langen und verlustreichen Kampf ohnehin ermüdet waren,

nahmen sie nun die römische Herrschaft an,

zumal Caesar geschickt führende Adlige für seine Sache gewann.

(wieder gutes BSP ausgeklügelte Bündnispolitik)

 

Dennoch war die Bilanz des gallischen Krieges furchtbar.

Auch wenn alle Quellenangaben letztendlich spekulativ ? Verlust an Menschenleben immens gewesen sein, zumal auch die Infrastruktur

durch Plünderungen oft gründlich zerstört wurde.

Das Land war im Jahr 50 v. Chr. militärisch gesichert, es blieb sogar im folgenden Bürgerkrieg ruhig.

Gallien wurde in der Folgezeit rasch romanisiert

und zu einem Kernland des Imperiums.

2.5 Auffälligkeiten im gallischen Krieg

-              Cäsar nutzte Propaganda (Schaffung Feindbild, übergroße Bedrohung inszeniert, blendete Senat mit gefälschte / übertriebene Berichte als Legitimationsgrundlage -> KLICK Video 5 berichte

 

-              Wohlbedachte Selbstdarstellung (Retter der Republik, einzige Vertreter völkischer Interessen)

+ unglaubliches Charisma und Rhetorik

 

-              Soldatenbindung (Schwur, Sold und Belohnung, Veteranenscholle, überzeugt sie dass nur er ihre Int. + Leistung anerkennt ,

aber auch persönliche Einsatz im Kampf…)

--> unerschütterl. Vertr.verh. (typ. für römRep.)

 

-              Diplomatie (clevere Bündnispolitik ? Ausspielen rivalisierender Stämme, Belohnung für Treue [bspw später Überläuferstädte Pomp. Keine Gnade] )

-              Ingenieurswesen (gewaltige befestigte Lager inkürze, Bau röm. Straßen,

KLICK VIDEO

röm. mörtel Kalk und Puzzolanasche  fast so gut wie beton, wenn Str. schlecht: NACHTS marschiert..

UND nicht zuletzt Rheinbrücke)

 

--> Cäsar nutzte also viele Tricks und Kniffe,

aber auch durch kompetentes Bau- und Heerwesen: erfolgreiche Intervention GALLIENS …

 

Erst als Cäsar ZU mächtig, Senat fordert konsequent Entmachtung, soll Truppen auflösen und nach Rom (wäre Ende Karriere).

KLICK

 

Schlacht bei pharsalos Cäsar (cäs) vs Pompeius (PP) :

auch HIER zu finden.


AusgangsBILD Schlacht bei 
Pharsalos Cäsar vs pompeius

Cäs: infanterie in 3 reihen aufstellt
und nur auf seinen befehl vorrücken , er bei Kavallerie (KAV)

Zahlenmäßig: Sieht sich 6 fach überleg. KAV
und doppelt soviel Infanterie ggü

BILD 1
Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius


Beide in breiter Formation,
Pomp aber eine Reihe tiefer,
Cäs. Reserve und unbemerkt 4te reihe (aus der 3ten jeder 2 te)
--> Falle für KAV, liegen versteckt im Gras

BILD 2
Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius

PP: Inf. los, Kav. wartet mit ihm als Befehlsh. bevor:

BILD 3
Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius

Schließlich Angriff , ausgerechnet Labienus führt KAV
(ex Vertrauer Off., Überläufer)

BILD 4
Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius

Alles wie geplant, CÄS‘ Kav. (best of RR) gut aber zugrunde, PP siegessicher

BILD 5
Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius

Letzten Moment: Cäsar letzt. Trumph:
Lanzenträger stoßen vor, feindl. Kav. Schock wie paralysiert, auf einmal Lanzen ausm Nichts

BILD 6 und 7
Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius

Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius


--> Panik und Rückzug trotz Überzahl


BILD 8
Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius

Truppen verlieren Koordination, splittern und werden so leichte Beute

RESULTAT-BILD
resultat Schlacht bei Pharsalos Cäsar vs pompeius

PP verliert, Cäsar gewinnt (und damit auch den BK)

Imho: Problem PPs war multikulti Heer (keine eingeschworene Truppe) und Nötigung zum Angriff durch ungeduldige Senatoren

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4.1 / 5 Sternen (14 Bewertungen)
  • Autor: Tom Zeddies
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 2. Semester (Uni)
  • Erstellt: 2009
  • Note: 2+
  • Aktualisiert: 22.07.16

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