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Innenpolitik Deutschlands im 1. Weltkrieg Referat

Inhaltsverzeichnis

Gliederung des Referats "Innenpolitik Deutschlands im 1. Weltkrieg":

Hier gibt es eine Übersicht zu allen 1. Weltkrieg Referaten und Arbeiten.

1. Der militärische Zusammenbruch                                        

1.1  Die letzten deutschen Großoffensiven                             
1.2    Der Waffenstillstand                             
1.3  Die Bedingungen des Waffenstillstandes                         

2. Innenpolitische Rückwirkungen                                    

2.1 Konflikte in Deutschland
2.2 Unzufriedenheit der Bevölkerung
2.3 Reformen & Kaiserabdankung
2.4 Meuterei auf Hochseeflotte
2.5 Ende der Monarchie

1. Der militärische Zusammenbruch Deutschlands

 1.1    Die letzten deutschen Großoffensiven

-          letzten deutschen Offensiven im Frühjahr 1918
-> großangelegte Offensive im Westen um Kriegsentsch. zu erzielen

-          Deutschland personell überlegen -> schnell große Gebietsgewinne

-          Problem: technisch Alliierte überlegen und aber nötige Reservetruppen fehlen

-          Am 8. August 1918: britische Divisionen durchbrachen deutsche Frontlinien ->

-          Widerstand der Verbündeten brach zusammen (Bulgarien besonders)
-> führte zu Durchmarsch der Alliierten

1.2    Der Waffenstillstand

-          Ludendorff und Hindenburg drängten auf Verhandlungen da Einsicht sie verlieren bald

-          Max von Baden: Angebot an amerikanischen Präsidenten (4.101918) [widerwillig und nur auf Druck der OHL] 

-          Chance für Wilson und sein Programm (14 Punkte Programm zur Friedenssicherung) 

1.3    Die Bedingungen des Waffenstillstandes

-          Deutschland muss sich Gegner unterwerfen & Bedingungen akzeptieren -> Friedensdiktat

-          Darf voraussichtlich große Verluste verzeichnen (Elsaß-Lothringen, …)

-          Unterzeichnet am 11 November 1918

2. Innenpolitische Rückwirkungen

2.1 Konflikte innerhalb von Deutschland

-          Auseinandersetzung um Kriegsziele-> Burgfrieden blieb nicht bestehen

-          Innenpolitische Differenzen trennen nationale Einheit (Spaltung SPD, unterschiedliche Ziel [Krieg/Frieden])

-          Reichsregierung hielt bis 1917 an Kriegsziel fest

2.2 Unzufriedenheit der Bevölkerung

-          gesamtes Deutschland zum „totalen“ Krieg aufgefordert, Arbeitspflicht für Männer

-          Mangel an Brot, Kartoffeln und Brennmaterial im Winter 1916/17

-          -> allgemeine Unzufriedenheit erstarkt, Kriegsmüdigkeit steigt, Motivation sinkt, Unmut macht sich breit, …

2.3 Reformen und die Abdankung des Kaisers

-          Ruf nach Reformen wird lauter -> Kaiser muss abdanken

2.4 Meuterei auf der Hochseeflotte

-          Matrosen wurden aufgefordert die Flotte in England auflaufen zu lassen („Ehrentod“)

-          Verweigerten „Todesfahrt“-> wurden an Land wieder verhaftet

-          -> Aufstand und Besetzung Kiels

2.5 Ende der Monarchie

-          unzufriedene Arbeiter und Soldaten bildeten Arbeiterräte

-          in ersten Novemberwochen o.g. Räte in allen Großstädten gegründet -> Solidaritätsgefühl erstarkt

-          hatten kein politisches Konzept und keine Organisation

-          Baden verkündet Rücktritt des Kaisers; Scheidemann verkündet Republik

Quellen zum Referat:

 „Das Kaiserreich 1871 – 1918“, Buchners Kolleg Geschichte, Bamberg 1982

 „Von der französischen Revolution bis zum Nationalsozialismus“, Buchners Kolleg Geschichte, Bamberg 1992

 „Grundrisse der Geschichte, Neuzeit seit 1789“, Stuttgart 1984

 „Schüler – Duden, Die Geschichte“, Dudenverlag, 3.Auflage, Mannheim 1996

·  Keegan, John: Der Erste Weltkrieg. Eine europäische Tragödie. Rowohlt Taschenbuch 2000.
·  Michalka, Wolfgang (Hrsg.): Der Erste Weltkrieg. Wirkung, Wahrnehmung, Analyse. Weyarn 1997
·  Kruse, Wolfgang (Hrsg.): Eine Welt von Feinden. Der Große Krieg 1914-1918. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt/Main 1997.
·  Mommsen, Hans (Hrsg.): Der Erste Weltkrieg und die europäische Nachkriegsordnung. Sozialer Wandel und Formveränderung der Politik. Köln 2000
· Peter Graf Kielmansegg: Deutschland und der Erste Weltkrieg, Stuttgart 1980
Internet:
www.dhm.de ->Stichwörter: Hindenburg, Ludendorff, Scheidemann

  • Aufgabe / Diskussion:

    1.) Filtern Sie die Kernaussagen Scheidemanns heraus und bewerten Sie diese.
    2.) Gehen Sie dabei auf dessen Rhetorik und deren Wirkung ein.
    3.) Interpretieren Sie die vorliegende Karikatur!

Philipp Scheidemann (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) in einer Rede über den 9. November 1918:
1 "Arbeiter und Soldaten! Furchtbar waren die vier Kriegsjahre, grauenhaft waren die Opfer, die    das Volk an Gut und Blut hat bringen müssen, der unglückselige Krieg ist zu Ende. Das Morden   ist vorbei. Die Folgen des Kriegs, Not und Elend, werden noch viele Jahre lang auf uns lasten.   Die Niederlage, die wir unter allen Umständen verhüten wollten, ist uns nicht erspart geblieben.
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 Unsere Verständigungsvorschläge wurden sabotiert, wir selbst wurden verhöhnt und verleugnet.   Die Feinde des werktätigen Volkes, die wirklichen inneren Feinde, die Deutschlands   Zusammenbruch verschuldet haben, sind still und unsichtbar geworden. Das waren die   Daheimkrieger, die ihre die Eroberungsforderungen bis zum gestrigen Tage ebenso   aufrechterhielten, wie sie den verbissensten Kampf gegen jede Reform der Verfassung und
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 besonders des schändlichen preußischen Wahlsystems, geführt haben. Diese Volksfeinde sind   hoffentlich für immer erledigt. Der Kaiser hat abgedankt. Er und seine Freunde sind   verschwunden, über sie alle hat das Volk auf der ganzen Linie gesiegt. Prinz Max von Baden hat   sein Reichskanzleramt dem Abgeordneten Ebert übergeben. Unser Freund wird eine   Arbeiterregierung bilden, der alle sozialistischen Parteien angehören werden. Die neue
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  Regierung darf nicht gestört werden, in ihrer Arbeit für den Frieden und der Sorge um Arbeit  und   Brot. Arbeiter und Soldaten, seid euch der geschichtlichen Bedeutung dieses Tages  bewußt: Unerhörtes ist geschehen. Große und unübersehbare Arbeit steht uns bevor. Alles für  das Volk. Alles durch das Volk. Nichts darf geschehen, was der Arbeiterbewegung zur Unehre  gereicht. Seid einig, treu und pflichtbewußt. Das alte und morsche, die Monarchie ist
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 zusammengebrochen. Es lebe das Neue. Es lebe die deutsche Republik.“

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt am Main, http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/scheidemann/index.html

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2006
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 14.09.16

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