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Sozialisation Bismarcks

Inhaltsverzeichnis

 

Der ostelbische Junker Otto von Bismarck:
Herkunft, Jugendzeit und politisches Werden 

-

Eine Untersuchung der Ursachen zur politischen Sozialisation Otto von Bismarcks

 

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Hausarbeit zu     Bismarck

 

 

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erstes Gedankenexpose zum Inhaltsverzeichnis zur Bismarck HA:

1. Einleitung

1.1 Begriffsklärung „politische Sozialisation“

2. Otto von Bismarck – Herkunft, Jugendzeit und politisches Werden

2.1 Ursprung und Herkunft der Familie Bismarck

2.2 Die Eltern Bismarcks

2.3 Das Leben des jungen und heranwachsenden Otto von Bismarck

2.3.1 Schwierige Kindheit und schleppende Bildung

2.3.2 Die wilde Studienzeit

2.3.3 Der steinige Weg in die Diplomatie

2.3.4 Zwischen Geldnot und Liebschaften

2.3.5 Rückzug und Selbstbesinnung - als Landjunker auf dem elterlichen Gut

2.3.6 Konfrontation mit dem Pietismus

2.4. Das politische Werden Bismarcks

4. Zusammenfassung und Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

5.1 Quellenverzeichnis

5.2 Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Feststellung, dass „niemand den Stempel wieder verliert, den ihm die Zeit der Jugendeindrücke aufprägt“[1], machte Bismarck selbst in einem Brief an Leopold von Gerlach. Dieser prägende Stempel des persönlichen und sozialen Umfelds ist es, das den Menschen in seinem Lebensverlauf entscheidend beeinflusst und das Werden erheblich mitbestimmt. Die vorliegende Arbeit soll am Beispiel Bismarcks untersuchen, inwiefern das soziokulturelle Prägen des Individuums  auf dessen politisches Handeln Einfluss nimmt. Dieser Prozess der politischen Sozialisation des jungen Bismarck soll dabei anhand verschiedenster Quellen herausgearbeitet werden.

Auf dem Gebiet der Bismarck-Forschung gibt es drei herausragende Historiker, an denen niemand vorbeikommt: Ernst Engelberg, Otto Pflanze und Lothar Gall. Diese zeichnen sich durch langjährige Forschungsarbeit auf dem Gebiet der bismarckschen Biographie aus und gewähren einen fundamentalen Blick auf diese Thematik. In der sogenannten „Neuen Friedrichsruher Ausgabe“ sollen darüberhinaus die von 1924 bis 1935 herausgegebenen gesammelten Werke Bismarcks in einem Sammelband die Bismarckforschung auf ein neues Quellenfundament stellen, um die Auswahl der Quellen den modernen empirischen Standards der Wissenschaft anzupassen und neue Kontroversen anzuregen. Denn Laut Gall ist die Zeit der großen Bismarck-Kontroverse seit dem zweiten Weltkrieg vorbei oder wird nur verkürzt dargestellt.[2]

Besonders günstig stellt sich die Quellen- und Literaturlage zu Bismarck dar. Neben den drei umfassenden Werken der oben genannten Autoren gibt es zahlreiche weniger umfangreiche Übersichtswerke. So zum Beispiel vom deutschen Historiker Volker Ullrich oder dem emeritierten Geschichtsprofessor Eberhard Kolb. Ebenso gibt es zahlreiche Primärquellen, so etwa das Familien-Archiv der Bismarcks, verschiedene Briefe an Freunde und Bekannte oder auch sein Werk „Gedanken und Erinnerungen“. Da Gall, Pflanze und Engelberg die Koryphäen auf dem Gebiet der Bismarckforschung darstellen, orientiert sich diese Ausarbeitung unter Verwendung alternativer Literatur insbesondere an deren Werken. Die entsprechende Auflistung ist im Literaturverzeichnis einsehbar.

Zuvorderst ist eine  grundsätzliche Klärung der Begrifflichkeit der „politischen Sozialisation“ erforderlich, ehe mit der Herausstellung der Herkunft der bismarckschen Familie, insbesondere den Eltern, begonnen werden kann. Anschließend erfolgt die Aufarbeitung und chronologisch Darstellung des Lebens vom jungen Otto von Bismarck mit vereinzelten Ansätzen zur Interpretation des politischen Werdens und den Einfluss der Eltern darauf. Hierzu wird dieser große Lebensabschnitt Bismarcks in mehreren kleineren, betitelten Episoden unterteilend dargestellt. Schließlich wird der gesamte Prozess der politischen Sozialisation und den dazugehörigen soziokulturellen Einflüssen unter 2.4 pointiert erläutert, bevor die Zusammenfassung erfolgen kann. Es wird also zu Beginn das Leben und das soziale Umfeld des jungen Bismarcks dargestellt, um anschließend Schlussfolgerungen auf das politische Werden zuzulassen.

1.1 Begriffsklärung „politische Sozialisation“

Bevor sich mit der Thematik vertiefend auseinandergesetzt werden kann, muss die im Titel auftauchende Begrifflichkeit der „politischen Sozialisation“ grundsätzlich geklärt werden. Schaut man in das Standardwerk zur Thematik „Sozialisation“ von Matthias Grundmann, so ist diese als „Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten von einer Generation an die nächste und die Eingliederung Heranwachsender in die Gesellschaft“[3] umschrieben. Mit dem Begriff der Sozialisation wird also auf die für menschliche Gesellschaften typische Eigenschaft hingewiesen, dass heranwachsende Generationen in das bestehende soziale Umfeld integriert werden müssen, um sich den gegebenen Normen und Moralvorstellungen entsprechend verhalten zu können.

Bezogen auf die politische Sozialisation ist dies ein individueller Lernprozess, bei dem sich Einstellungen, Werte und Fähigkeiten herausbilden, die das politische Verhalten und das politische Bewusstsein maßgeblich gestalten.[4] In diesem Zusammenhang sind auch Studien über die politische Sozialisation aufschlussreich, die darauf hinweisen, dass soziokulturelle Erfahrungen mitunter massiv das politische Bewusstsein prägen und eine grundlegende Einstellung zur Gesellschaft hervorbringen, die sich auch in extremen politischen Haltungen äußern können.[5]

Dieser Prozess der Herausbildung von politischen Überzeugungen und Handlungsweisen des heranwachsenden Bismarck wird im Folgenden eingehend untersucht und erläutert werden.

 


[1] Vgl. Engelberg, a.a.O., S. 3.


[1] Volker Ullrich, Otto von Bismarck, Hamburg 2005, S. 12.

[2] Vgl. Lothar Gall, Das Bismarck-Problem in der Geschichtsschreibung nach 1945, Köln 1971, S. 9 und 23 ff.

[3] Matthias Grundmann, Sozialisation. Skizze einer allgemeinen Theorie, Konstanz 2006, S. 17.

[4] Vgl Monika Buhl, Jugend. Familie.Politik. Familiale Bedingungen und politische Orientierungen im Jugendalter, Opladen 2003, S 16.

[5] Vgl. Klaus-Dieter Hartmann, Was bewirkt politische Sozialisation für die Motivation zum politischen Handeln?, in: Bernhard Claußen/Klaus Wasmund (Hrsg.), Handbuch der politischen Sozialisation, Braunschweig 1982, S. 291-307.

[6] Vgl. Otto Pflanze, Der Reichsgründer, München 1997, S. 45.

[7] Ludwig V. (1315 - 1361), ältester Sohn von Kaiser Ludwig IV und Wittelsbacher Abstammung.

[8] Aus dem Mittelhochdeutschen Juncherre (junger Herr, Jungherr) kommend, bezeichnet es den Landadel.

[9] Vgl. Ernst Engelberg, Bismarck. Urpreuße und Reichsgründer, Berlin 1985, S. 16-20.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: Keine Angabe
  • Erstellt: 2005
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 28.07.16

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