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Die 7 Kreuzzüge 1096-1270 Referat

Inhaltsverzeichnis

Der Begriff „Kreuzzug“

Als Kreuzzüge bezeichnet werden von den Päpsten ausgerufene und/oder durch bestimmte Gnadenerweise unterstützte militärische Unternehmungen gegen Heiden, Andersgläubige oder Ketzer, d.h. Christen, die von der katholischen Kirche als Feinde des wahren Glaubens oder der Kirche gebranntmarkt wurden. Die zahlreichen Kreuzzüge richteten sich u.a. gegen Muslime, heidnische Slaven, Schismatiker (griechische und russische Orthodoxe), Ketzer sowie auch gegen politische Gegner des Papsttums.

Als Vorstufen der Kreuzzüge nach Palästina vom Ende des 11. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts können die Kämpfe gegen die Araber in Spanien und Sizilien angesehen werden.

1. Kreuzzug (1096-1099)

Er wurde in Clemont am 27.11.1095 von Papst Urban ausgerufen, da ihn Alexios der byzantienische Kaiser um Hilfe bat.
An diesem Kreuzzug beteiligten sich französische, flandrische, normannische und lothringische Ritter.
Auch dabei waren Gottfried von Boullion, dessen Bruder Balduin von Boulogne, Raimund von Tourlouse, der Normanne Bohemund und dessen Neffe Tancred.
Die eroberten Gebiete gingen an den Kaiser Alexios.
Die Kreuzfahrer eroberten zuerst Nicaea, Dorylaeon und Antiocha.
1099 eroberten sie Jerusalem der zum ersten König ernannte Gottfried von Boullion lehnte den Titel ab und nannte sich Beschützer des Heiligen Grabes.
Edessa ging an Balduin und Antiochia an Bohemund.


2. Kreuzzug (1147-1149)
Der fall von Edessa war nur einer der erfolge der Türken 1144 durch Sultan Atageb. Diese folge wurde dann von seine Söhnen fortgesetzt.
Dies hatte einen weiteren Kreuzzug zur folge, der von Papst Eugen ausgerufen wurde.
1146 nahmen französische Ritter den Kreuzzug auf, denen der deutsche König Konrad III folgte.
1147 setzten sie sich in Bewegung. Sie erlitten groß Verluste beim Kampf gegen die Türken, sodass ein kleiner teil der Armee nur noch Antiocha und Akko kam. Nach deren fehler Damaskus anzugreifen verbündeten sich diese mit Atageb. Der Rückzug endete in einer Katastrophe. 1187 gehen alle Gebiete verloren.
Der Ägyptische Sultan Saladin herrscht nun über Jerusalem.

3. Kreuzzug (1189-1192)

Dieser Kreuzzug wurde von Friedrich Babarrossa, dem König Richard Löwenherz und von Philipp August II. geleitet. Nachdem Friedrich am 10. Juni 1190 in Saleph ertrank löste sich das Herr auf, so dass nur Wenige Akko belagerten. Endlich trafen im Jahre 1191 der König von Frankreich und England ein. Am 12. Juni 1191 fällt Akko. Der französische König fährt zurück nach Frankreich, der englische König kämpft bis 1192 gegen Saladin.
1192 kam es zu einer Konvention zwischen Richard, dem englische König, und Saladin, die es den Christen erlaubte die heiligen Städte zu betreten.
1193 stirbt Saladin in Damaskus.

4. Kreuzzug (1202-1204)

Der Papst Innonenz III. rief im August 1198 zu diesem Kreuzzug auf. Dieser wurde von Venezianern nach Konstantinopel umgeleitet, der eigentlich nach Kairo führte.
Im Juli 1203 gab es den ersten Angriff auf Konstantinopel. 1204 fällt die Stadt, und wird geplündert. Die meisten Schätze befinden sich heute im Markusdom in Venedig.
Am 16. Mai 1204 wird Balduin von Flandern erster Kaiser des lateinischen Kaiserreiches von Konstantinopel, dass bis 1261 bestand.

5. Kreuzzug (1228-1229)

Im fünften Kreuzzug gelang es Kaiser Friedrich II. die Pilgerstädte für 15 Jahre, ohne militärische Auseinandersetzungen, zurück zu gewinnen.
Im August 1227 wurde er mit Drohung von einer Geldstrafe und dem Kirchenbann von Papst Honorius auf diesen Kreuzzug geschickt. Auf der Reise erkrankte er an Malaria, und ging von Bord um sich aus zu kurieren. Der Nachfolger von Honorius, Gregor IX. hält die Krankheit für einen Vorwand und schließt ihn aus der Kirche aus.
Heinrich folgte seinem Herr 1228 nach Akkon, was den zweiten Bannfluch zur Folge hatte.
Er hatte allerdings nicht genug Truppen um Jerusalem anzugreifen, weil manche den Dienst verweigerten.
1229 gliederte er die Gebiete Jaffa, Nazaret, Bethlehem und einen Teil Galiläas, durch Verhandlungen, wieder an Jerusalem an.
Päpstliche Truppen allerdings zwangen ihn zum Rückzug. Der Papst hob im Mai 1230 den Bann auf.

6. Kreuzzug (1248-1254)

1244 zerfällt Jerusalem entgültig.
Nach vier Jähriger Vorbereitung startet Ludwig IX. im Jahre 1248 einen neuen Kreuzzug mit dem Ziel Ägypten. 1249 eroberte der Franzose kampflos die Stadt Damiette.
Ludwig gerät 1250 in Gefangenschaft. Das Lösegeld waren die Steuern von zwei Jahren und die Kapitulation Damiettes. Nachdem er die Befestigungen Akkon, Jaffa und Caesarea ausbauen lies geht ihm ein 1254 das Geld aus, so dass er den Rückzug antrat.

7. Kreuzzug (1270)

Es war wieder Ludwig IX. der diesen Kreuzzug führte, dass diesmalige Ziel war Tunis.
Wieder beteiligt waren Truppen des sechsten Kreuzzugs.
Bei der Belagerung von Tunis bricht in Ludwigs Lager die Beulenpest aus. Das erste Opfer war Ludwig selbst.
Dies war das Ende der Kreuzzüge. 1291 wurde die Hochburg Akkon belagert und am
18. Mai 1291 gestürmt. Die restlichen Festungen wurden kampflos geräumt.

Folgen, Wirkung und Ergebnis der Kreuzzüge

Byzanz hielt nicht mehr lange aus gegen den Islam, da es aus dem 4. Kreuzzug
geschwächt wurde. Die Kreuzzüge hatten damit endgültig ihr ursprüngliches Motiv, die Rückeroberung des Heiligen Landes, verloren. Allerdings verlor man dieses Ziel nie ganz aus den Augen, auch wenn alle weiteren Versuche – vom diplomatischen Erfolg des Stauferkaisers  Friedrich II. während des Fünften (bzw. nach anderer Zählung Sechsten) Kreuzzugs abgesehen – keinen Erfolg hatten oder sogar in militärischen Katastrophen endeten.So gelang 1329 den Türken die Eroberung von Nikäa und weiteren Staaten. 1453 wurde Konstantinopel von Sultan Mehmed II. erobert. 1529 standen die Türken vor Wien.  Ein weiterer Nachteil war die Einschleppung der Pest durch Ratten auf den Schiffen. Aber es hatte auch vorteile z.B. im Bereich Medizin konnten die Christen viel lernen. Auch der Handel florierte, so dass Venedig, auf Grund seiner guten Lage, bald Handelsmacht im Mittelmeerraum war.

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2009
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 25.08.16

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  • nicklqas discharer schrieb am 20.01.2015:

    ächt ain gewÜHLKAOS habd iehr sseeeerrrrrrrr quuuuuuut gemackt.

  • peterle schrieb am 17.04.2013:

    So ein Feuerball Junge

  • Evy schrieb am 23.01.2012:

    SeHr HiLfReIcH , LeUtE ! ZiEhT euch dass rein kein bock mehr so zu schreiben

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