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Die Geschichte der Staufer Referat

Inhaltsverzeichnis

Folgend "Die Geschichte der Staufer" im Referat anhand ihrer Herrscher und Könige - die Stauferzeit folgt historisch aufbereitet.

Allgemeines zur Familie der Staufer und ihrem Königshaus

- dt. Geschichte im hohen Mittelalter durch machtpol. Gegensatz St. u. Welfen geprägt
- Wel.: urspr. zw. Bodensee u. Donau; wechselten im 8. Jh. nach Schwaben
- St.: - altschwäb. Dynastie
- Gesch. lässt sich bis Salzburg u. Niederöster. zurückverfolgen
- 1. sicherer Stammvater: Friedrich (987 Riesgraf)
- Enkel davon (Friedrich) zog westwärts u. baute kl. Burg auf kl. Berg Friedrich von Büren
- Wäschebeuron existiert nö v. Stuttgart + Burg ("Wäscheschlösschen")
- Burg steht auf becherartigem Berg (germ. Staupa) Hohenstaufen
-stieg im Investiturstreit in den Kreis d. führenden Familien auf, als Kaiser Heinrich IV 1079 Friedrich I ("von Staufen") Herzogtum Schwaben verlieh u. seine Tochter Agnes zur Frau gab

Vorgeschichte:

- Heinrich V. letzter fränk.-sal. Kaiser
- vererbte seinen Besitz Schwabenherzog Friedrich II. von Hohenstaufen (sein Neffe) hatte kein Anrecht auf die Krone  neue Königswahl
- Lothar III. gewann die Wahl, starb 1137 (war verwandtsch. u. pol. eng mit Welfen verbunden)
- neue Wahl Pfingsten 1138
- Mehrheit der Fürsten hätte mächtigsten u. reichsten (Herzog Heinrich den Stolzen von Sachsen u. Bayern [Schwiegersohn von Lothar]) gewählt, dem Lothar die Reichsinsignien übergeben hatte  Papst Innozenz II. schlug Konrad v. Hohenstaufen vor u. ließ ihn am 13. März in Aachen krönen

Konrad III. von Hohenstaufen (1138-1152):

- geb. 1093
- er + Friedrich (sein Bruder) fühlten sich von Lothar übergangen  griffen zu den Waffen, als er ihnen das salische Hausgut nahm
- K. ließ sich 1127 zum Gegenkönig ausrufen
- wurde 1128 zum König v. Italien gekrönt
- konnte sich in It. nicht halten (vom Papst gebannt)  unterwarf sich Lothar (er gab ihnen die konfiszierten Güter zurück)
- K. blieb L. treu  war Bannerträger auf It.-Feldzug 36/37  knüpfte lebhafte Beziehungen zum Papst (führten zur Wahl)
- Wahl regelwidrig: dennoch: fast alle Fürsten erkannten ihn an (waren froh, um Heinrich herumgekommen zu sein)
- H. lieferte Reichsinsignien aus, verweigerte ihm aber Huldigung
- K. ließ Reichsacht über H. verhängen  Feindschaft zw. St. u. Welf. entbrannte
- H. vertrieb Albrecht den Bären aus Sachsen
- K. kämpfte mit Welf (Bruder v. H.), der für seinen Neffen H. den Löwen in Bayern kämpfte u. siegte 1140 bei Weinsberg über ihn (keine Sage: "Weiber von Weinsberg" durften nach Niederlage kostbarsten Besitz aus der belagerten Stadt mitnehmen  nahmen ihre Männer huckepack u. retteten sie so vor der Hinrichtung als Hochverräter)
- H. der Löwe erhielt Sachsen 1142 zurück
- Konrad unternahm 1147 erfolglosen Kreuzzug nach Damaskus
- starb 1152
- Sohn Heinrich tot, Sohn Friedr. noch ein Kind  Nachfolger Friedrich III. von Schwaben
- K. Herrschaft: Zeitgenossen: "traurig" aber: erfolgreiche Hausmachtpolitik schuf wichtigste Vorraussetzung für den Aufstieg d. stauf. Dynastie unter seinem Nachfolger

Friedrich I. Barbarossa (1152-1190):

- geb. um1122
- Mutter Welfin  Hoffnung, dass er deswegen Konflikt beilegen könne
- tat er (bestätigte seinem Vetter H. d. Lö. Sachsen u. gab ihm Bayern zurück [verkleinert])
- will "alte Kaiserherrlichkeit" u. Ruhe und Ordnung im Reich wiederherstellen
- konzentriert sich auf Ital. (will es nicht den Gegnern überlassen [reiche Städte-wichtige Einnahmequelle])
- 1153: schließt mit Papst Eugen III Vertrag: wird gekrönt, wenn er Römer unterwirft, keinen Frieden mit Normannen (gem. Feinde) ohne Papstzust. zu schließen, Kaiser v. Byzanz keinen it. Besitz zuzugesteh.
- wird am 18.6.1155 in Rom gekrönt (Kaiser)
- anschl. Gemetzel (1000 Römer v. H. d. Löw. +dt. Ritter erm.)
- Fr. reist nach Dt. (Vertrag gebr.: kein Feldzug geg. Norm. (Widerspr. d. Fürsten))
- Papst schließt Friede mit Norm., gibt ihnen Sizi. geg. Zinszahl.
- Juni 1158: 2. It.-Feldzug
- Nov. neues Lehensgesetz (Rückgabe der von den unabhäng. Stadtstaaten It. an sich gezog. Reichsgüter u. -rechte, Einsetz. kais. Statthalter in den Städten)  mehrere Städte wehrten sich dagegen u. wurden zerstört (Mailand wurde belagert)
- Papst starb  2 Päpste  exkommunizierten sich geg.
- Fr. ließ Al. absetzen, aber Alexander III bannte Kaiser
- Fr. belagerte Mailand  hielt sich 2 Jahre  wurde ausgelöscht
- 1164: Viktor IV. stirbt  Paschalis III. (Kaiser ist für ihn)
- 1167: Al. flieht, Pa. wird inthronisiert
- - '' -: Veroneserbund und lombard. Städtebund verbünden sich: ca. 20 Mitglieder (u.a. Venedig, Bologna, Mailand); weil: Mailänder begannen Stadtwiederaufbau (mit Bundesgenossen)
- wollten Wiederherstellung der Freiheit d. Stadtgemeinden
- Fr. Friedensversuche mit Alex. schlugen fehl
- Verhandlungen mit Städten scheiterten
- Barb. suchte Hilfe bei H. d. Löw.  lehnte ab
- Som. 1177: Friedensschluss in Ven. (6jähr. Waffenstillstand m. lomb. Städt.)
- Kaiser verzichtete auf Reichshoheit über Kirchenstaat, gewährte Lombardei u. Siz. Frieden, erkannte Al. als rechtm. Papst an u. wurde vom Bann gelöst
- 1179: vielfache Landfriedensbrüche: Löwe wurde geächtet
- 1180: unlösbare Oberacht
- 1183: Fr. erkannte lomb. Stä.bu. an u. stellte Selbststän. wieder her
- 1184: Friede m. Siz., + Verlob. u. Vermähl. v. Heinrich (Sohn) u. Konstanze v. Siz.  vom Kirchenstaat als Bedrohung empfunden (Einkreisung)
- brach im Mai 1189 zum Kreuzzug auf
- ertrank am 10.6.1190 im Fluss Saleph (Anatolien)
- 16. Jh: Sage: nicht tot, wartet im Kyffhäuser auf Auferstehung zur Rettung d. Reiches (urspr.: sein Enkel Fr. II im Untersberg bei Salzburg)

Heinrich VI (1191-1197):

- geb. 1165
- während Barb. Kreuzzug: Löwe kehrt aus Verbannung zur. u. reißt Sachsen wieder an sich (Barb. ihm abgenommen)
- H. schließt mit ihm Frieden
- 1189: Wilhelm II v. Sizilien stirbt  Kons. erbt (vertragsgemäß)
- W.s Vetter Tankred von Lecce wird König (von siz. Partei gewählt)
- 15.4.1191: Kaiserkrön. (H.)
- Liebesheirat v. Sohn d. Löw. u. Cousine d. Kaisers führte zur Versöhnung v. Stau. u. Wel.
- 1194: Tankred stirbt  H. kann Erbe antreten
- lässt sich in Palermo zum König d. Normannenreiches krönen
- will Einheit d. altröm. Reiches wiederherstellen u. damit Einheit v. D u. It. + Erblichkeit d. stauf. Königstums sicherstellen
- bot dt. Fürsten dafür Erblichkeit d. Reichslehen auch in weibl. u. Nebenlinie
- Plan scheiterte, aber sein Sohn (2) wurde zum König gewählt
- Herrschaft ü. Siz. steht auf schwachen Füßen  1197: Aufstand
- H. soll ermordet werden, kann aber nach Messina fliehen
- kann Verschwörung niederschlagen
- wollte Kreuzzug unternehmen
- Heer bricht auf, H. liegt im Sterben (in Messina)
- 28.9.1197: H. stirbt an Malaria
- It. atmete auf (H. herrschsüchtig, unfreundl.)
- Ergebnisse seiner Herrschaft (v. allem in It.) stürzten schnell wieder zusammen

Phillip von Schwaben (1198-1208):

- jüngster Sohn v. Barb.
- geb. 1178
- sollte H.s Sohn Friedrich nach Aachen zur Kön.-krön. bringen
- wurde nicht anerkannt
- Ph. erkannte, dass Kirche Ausschluss der Staufer von der Krone anstrebte ließ sich am 6.3.1198 zum König wählen, am 8.9. Krönung in Mainz
- Gegenkönig: Otto IV (Sohn d. Löw.)  st.-we. Streit lebte wieder auf
- für Otto: alle Stauferfeinde, NW d. Reiches, England, Lomb. Bund, Papst
- für Heinrich: Süddeutschland, Böhmen  10 Jahre Bürgerkrieg in D 14:30
- vereinbarte 1206 mit O. Waffenstillst. u. versprach ihm Beatrix (äl. To)
- wurde am 21.8.1208 erschl. v. O. v. Wittelsbach (war m. B. verl.)
- letzter auf dt. Grund geb. Staufer

Friedrich II. von Hohenstaufen (1215-1250)

- Sohn v. H. VI u. Konstanze v. Siz.
- geb. 26.12.1194
- mit 2 zum König gewählt
- Kon. verzichtete für ihn auf röm-dt. Krone, erkannte päpstl. Lehnshoheit über Siz. an
- 1198 gekrönt (er)
- heiratete mit 15 Kons. (span.)
- auf Anraten d. Papstes 1215 gekrö.
- 1220 Kaiserkrön.
- 1222: Kons. stirbt
- 1223: Fr. heiratet Isabella v. Jerusalem
- 1227: Fr. brach zum Kreuzzug auf, erkrankte an Pest, kehrte um
- Gregor IX bannte Fr. wegen Bruch d. Kreuzzuggelübdes
- 1228: April: Is. stirbt bei Konrads Geburt
Juni: 2. Aufbruch nach Palästina
- gewinnt durch Verhandlungen Jerusalem, Nazareth, Bethlehem
- 1229: krönt sich z. König v. Jerusalem
- päpstl. Truppen eroberten Unteritalien
- Fr. gewinnt es nach Rückkehr zurück
- 1235: H. (Sohn) zu lebensl. Haft verurteilt; Fr. heiratet Isabella v. England
- gab Otto (Enkel d. Löw.) Herzgtm. Braunschweig  beendete Streit m. Wel.
- 1237: ließ Konr. zum Kön. wählen; danach verließ Friedrich D für immer
- 1239: vom Papst gebannt
- 1245: neuer Papst verkündete Absetzung d. Kaisers (wegen Meineids, Kirchenraubs, Friedensbruch, Heiligenschändung, Ketzerei)
- Fr. überlebt 2 Giftmordanschläge
- stirbt 1250
- gestaltete Siz. zu einem zentralist. Staatswesen um, in dem nur der König etwas zu sagen hatte; Adel, Städte u. Geistlichkeit verloren Einfluss auf Rechtssprechung u. Verwaltung
- tw. aufklär. wirkende Verordnungen u. Gesetze machten es zum modernsten Staatswesen seiner Zeit

Konrad IV v. Hohenstaufen (1250-1254)

- geb.1228
- wird 1237 zum König gewählt anstelle v. Heinrich (sein Bruder; eingekerkert)
- 1246: Heinr. Raspe (thür. Landgraf) wird zum Gegenkönig gewählt
- K. nahm Regier. u. Verteidig. d. stauf. Herrschaft selbst in die Hand, wird von Hein. besiegt; kann sich aber in Schwaben halten
- 1246: K. heiratet Elisabeth v. Wittelsbach (Tochter v. Otto v. Bayern)
- 1247: Raspe stirbt; neuer Geg.kön.: Wilhelm v. Holland; K. schlägt ihn 1250
- 1250: K. entgeht Mordanschlag (Bischof Albrecht v. Regensburg)
- 1251: verpfändet schwäb. Güter, um it. Erbe zu retten
- wollte Macht im Königreich Siz. f. seine Familie erhalten
- 1253: nimmt Neapel ein
- 1254: stirbt

- Halbbruder Manfred folgte (übernahm Regentschaft f. Konradin [Sohn v. Konrad])
- M. starb 1266
- Konradin wollte sein Erbreich zurückerobern
- 1268: Karl v. Anjou schlägt ihn
- konnte fliehen, wurde aber an ihn ausgeliefert
- Karl ließ ihn 29.10.1268 öffentlich enthaupten

- stellten Könige u. Kaiser v. 1138-1268

Quellen:
Illustrierte Geschichte Deutschland (Weltbild), Die deutschen Kaiser (Weltbild), Deutsche Geschichte (Wilhelm Treue), Große Weltgeschichte, Schlaglichter der Weltgeschichte, Basiswissen für die Schule (Corvus), Geschichtsbuch, Stauferprojekt Technisches Gymnasium Tübingen (Internet), Bertelsmann Lexikon (CD-ROM).

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 13. Klasse
  • Erstellt: 2002
  • Note: 1-
  • Aktualisiert: 07.08.16

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