Schulzeux.de > Geschichte

Geschichte der USA Referat

Inhaltsverzeichnis

Hier ein wirklich herausragend wie erstklassiges Referat zur USA, in dem nahezu alles über die amerikanische Geschichte enthalten ist, das man für einen Amerika Vortrag so braucht. Dies ist nämlich eine Mitschrift einer kompletten Vorlesungsreihe (!) aus dem Fach Geschichte in der Universität in Form von Stichpunkten zum Thema "Die Geschichte der USA" als ausführliche Zusammenfassung und Überblick (Innenpolitik, Außenpolitik, Kriege der USA, Wirtschaftsentwicklung, etc.).

Eine Kurzfassung mag anders aussehen, aber kürzer kann man die Gänze der US-Geschichte nicht darstellen! Selbst wer nur Teile der USA-Historie braucht wie Bürgerkrieg, New Deal etc. findet hier alles was er braucht - so ist die Beziehung der USA zur Sowjetunion im Kalten Krieg dezidiert aufgeschlüsselt, ebenso viele US-Präsidenten und ihr Wirken etc. Vor allem auch als eigenes als Referat oder Vortrag über irgendeinen Abschnitt der amerikanischen Geschichte geeignet, die Stichpunkte animieren zudem zur Verwendung als beispielhafte Handout-Vorlage in Form einer Zeittafel bspw.

Kreativer Einstieg ins USA-Referat zB. über diese zwei Fakten:

  • einzige übrig gebliebene Großmacht seit der Wende --> hat eine große Bedeutung
  • Vielfalten in der USA vorhanden (ethisch, kulturell, sprachlich, geographisch, etc.)

USA - ein historisches Phänomen:

  • USA als Gegengründung zu Europa (17. Jahrhundert)

-       nach Befreiungskrieg ist die USA erstes Produkt der Aufklärung

=> Freiheit und Gleichheit --> demokratische Verfassung

-       am Individuum basierte Ideologie, nicht wie in Europa die Monarchie, die auf Gott basiert

-       der Staat bestimmt nicht über Existenz, Steuer, Religion (anders als in Europa „Der Staat bin ich“, und „cuius region, eius religio“)

-       Privatfinanzierung von Polizei, Feuerwehr, Schulreform, kommunale Einrichtungen --> keine Staatshoheit

=>Freiheit von kernstaatlicher Hoheit

  • Amerika war unbestelltes politisches Land (15., 16., 17. Jahrhundert)

-       Besiedlung zwar gegen Ureinwohner, aber keine ausgeprägten staatlichen Strukturen wie Städte, Sozialstruktur, etc. (anders bei den Inkas und Mayas in Lateinamerika)

-       Siedler konnten neue Strukturen schaffen => es entwickelte sich neue Gesellschaft, Staat

-       Verdrängung der indogenen Bevölkerung --> Indianer

  • schleichende Staatsgründung

-       Kolonien sind der Anfang

-       aber schon Teilung in Nordkolonien und Südkolonien mit Plantagen und Sklaven

-       von Osten langsam Richtung Westen --> aber auch Franzosen, Spanier, Russen (Alaska) sind Gegner mit eigenen Siedlungen (18. Jahrhundert) --> wurde anders durch Monroe-Doktrin

-       Siedlerkulturen werden auch konfrontiert mit anderen europäischen Siedlungen der Spanier, Franzosen, Russen

  • Einwanderungsland Amerika

-       großes Land und geringe Besiedlung

-       große logistische Leistung die Besiedlung zu organisieren --> wurde später durch Eisenbahn begünstigt

-       größte Einwanderungsgruppe sind die Deutschen (1/3 der Bevölkerung), nur wenn man Engländer und Iren getrennt sieht (wären sonst mehr)

  Motiv für die Auswanderung

  • Religionsfreiheit
  • politische Gründe (verfolgt in Heimatländern)
  • materielle Gründe (z.B. Hungersnot in Irland)

-       Italiener sind Ausnahmeerscheinung --> waren meist Saisonarbeiter, von denen viele wieder zurückgekehrt sind

-       Einwanderung nicht nur aus Europa, sondern auch aus China, Japan, etc. (Asien insg.)

-       später auch aus spanisch sprachigen Teilen der Welt, z.B. Lateinamerika (Mexico, etc.)

--> ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts

Ursprünge der USA:

  • Siedlungsgeschichte begann schon von anderen Besiedlern vor dem 16. Jahrhundert
  • Portugiesen und Spanier waren schon ab ca. 1492 in Süd- und Mittelamerika
  • Spanier hatten z.B. auch Mexiko und Florida besiedelt
  • Siedlungen waren wichtig wegen Rohstoffen , v.a. Edelmetallen wie Diamanten, Gold und Edelsteine, etc.
  • 3 Einflüsse innerhalb Amerikas

-       im Süden waren die Spanier

-       Franzosen --> Kanada, Mississippi-Delta bis ins Ohio-Tal, in Lousiana, New Orleans, der Saint Laurence Strom und die großen Seen

 Briten

  • der Westen ist noch nicht erschlossen
  • von Norden (Alaska) kommen noch die Russen
  • englische Besiedlung vollzieht sich in 3 Bereichen

-       Neu-englischen Kolonien: Massachusetts, Main, New Hampshire, Conneticut, Rhode Island

-       Mittelkolonien: New York, Pennsylvania, New York City, New Jersey, Philadelphia

-       lower south Kolonien: North Carolina, South Carolina, Georgia, Virgina

  • im 16. Jahrhundert war schon viel geprägt durch Spanier, Franzosen und dann auch (1609) durch Engländer
  • 1609 Gründung von James Town
  • in spanischen Kolonien war Auswanderung hauptsächlich, um Farmer zu werden und Land zu erwerben
  • Motive für britische Auswanderer:

-       Religionsfreiheit: wegen des Augsburger Religionsfriedens gab es viele religiös unterdrückte Personen --> Verfolgung von Minderheitsreligionen

ökonomische Gründe:

  • Versprechen Land zu bekommen war großer Anziehungspunkt
  • Besiedlung beschränkt sich auf Küstenregion
  • keine aktive Kolonialpolitik, sondern von Privatpersonen betrieben
  • Besiedlung ist vor allem in Richtung Norden
  • Rohstoffe wie Holz, Baumwolle, Zucker, etc.
  • ab 1707 dann Gouverneure wegen Großbritannien --> jetzt wird die Kolonialpolitik vom Staat betrieben und nicht mehr von Privatpersonen
  • von Pazifik bis Appalachen-Gebirge ist es unbesiedelt, auch Florida (Sumpf)
  • bekannteste Siedlung: Plymouth 1620 --> ist aber nicht die erste Siedlung
  • 1. Siedlung ist James Town in Virginia --> 1609
  • 1707 Zusammenschluss von England und Schottland zur Union  --> Beginn Großbritanniens
  • vor 1707 heißt es englische Siedlungen, danach sind es britische Siedlungen
  • 1713 Frieden von Utrecht: Beginn der britischen Dominanz über Frankreich --> betrieben von dem Duke of Marlborough
  • der Konflikt wird zugunsten Großbritanniens gelöst

7-jähriger Krieg oder French and Indian War:

  • 7-jähriger Krieg geht von 1756-1763
  • French and Indian War = Kolonialkrieg geht von 1754-1763
  • Kernkonflikt liegt am Saint Lorenz Strom
  • britische Siedlungen waren durch Franzosen bedroht

-     Abwehrkampf der Briten gegen die Franzosen

-     indianische Bevölkerung wird auf beiden Seiten mit einbezogen

-     Cooper (Lederstrumpf) beschreibt diese Konflikte

  • ist ein blutiger Krieg, Partisanenkrieg, da vor allem fast nur Wald vorhanden ist --> Wald wird von Indianer kontrolliert
  • gleichzeitiger Krieg in Nordamerika, Europa und teilweise in Asien --> kann als 1. Weltkrieg gelten
  • für Indianer war es tragisch, da sie auf beiden Seiten kämpften --> verloren auf beiden Seiten
  • materiell und militärische Aufstockung bei den Franzosen bringt ihnen eine Vorteil gegenüber den Briten
  • Briten schafften es trotzdem sich zu behaupten (sowohl in Nordamerika, als auch in Europa)
  • britische Staatskasse war danach leer => keine politische Handlungsfähigkeit
  • britische Regierung legt Wert auf den Schutz der Kolonien
  • Stamp Act: Truppen werden durch Steuer der Kolonisten finanziert
  • Kolonien hatten kein Mitspracherecht im Parlament
  • Motto der Kolonisten: „no taxation without representation“
  • Charles Townshand war Finanzminister; war bemüht Steuern zu erheben
  • Konflikt eskaliert
  • Bildung eines kontinentalen Kongresses mit Ziel: Einheit zwischen britischen Kolonien herzustellen
  • durch einzelne Gouverneure in jeder Kolonien, war Einheit und Mischung untereinander nur schwer erreichbar
  • 1774 Boston Tea Party --> Streik gegen Steuern auf Tee
  • Steuern wurden von Gouverneuren eingetrieben --> wurden unterstützt von britischen Militär
  • Boston Tea Party war eine spontane Aktion --> Aufruhr und Unzufriedenheit gab es schon lange, Party an sich war spontan

=> unvermeidlicher Konflikt zwischen Siedlern und Großbritannien --> Abspaltung ebenfalls unvermeidlich

  • Kolonisten waren auf bewaffnete Auseinandersetzung vorbereitet --> Anlage von Waffenkammern/ -lagern
  • britische Soldaten kamen aus Boston --> amerikanischer Unabhängigkeitskrieg beginnt

Unabhängigkeitskrieg:

  • 1775/1776

-       demonstrative Gewaltanwendungen der Kolonisten v.a. wegen der Steuern --> Demonstrationen

-       wachsende Frage nach Unabhängigkeit von Großbritannien

-       Frage nach welcher Unabhängigkeit: 2 Möglichkeiten

ü  weitgehende Autonomie, aber Verbleib im britischen Verband (wie Australien)

ü  komplette Unabhängigkeit (mit allem drum und dran)

-       Haltung der britischen Regierung verhärtet sich --> nur noch Eingriff mit Waffengewalt

  • Frühjahr 1776

-       Überlegungen der britischen Regierung sich los zusagen von den Vereinigten Kolonien

-       Überlegungen über die Bill of Rights auf amerikanischer Seite = Grundrechtekatalog

  • Mai 1776 von Thomas Jefferson verfasste Unabhängigkeitserklärung wird unterzeichnet
  • Thomas Jefferson:

-       war erst 33 Jahre alt --> jüngster Delegierter des zweiten Kontinentalkongresses

ANZEIGE Klassenfahrt
Jugendreise.de organisiert erlebnisreiche Schüler Klassenfahrten und fast jede Form von anderen Gruppenreisen.

-       war Sohn eines Kartographen

-       erhielt seine Ausbildung (College) in Williamsburg

-       war mit 24 Jahren als Anwalt zugelassen

-       war Angehöriger der Virginia Aristocracy (hatte 2000 Hektar Land, über 100 Sklaven)

-       war seit 1769 im Unterhaus von Virginia

-       war auch Mitglied des Kontinentalkongresses

  • die Unabhängigkeitserklärung

-       verband Aufklärungsprinzipien, angelsächsische Rechtstraditionen und den Prinzipien der Country-Ideologie

-       vor allem war vorhanden das Recht auf Leben, das Streben nach Glück (pursuit of happiness), Freiheit und Gleichheit aller (all man are created equal)--> sind alles unveräußerliche Rechte (Naturrechte)

-       Schutz aller Rechte ist die Aufgabe der Regierung

-       die Regierung kann beseitigt werden, wenn die Zustimmung der Regierten vorhanden ist

-       mit Berufung auf die göttliche Vorhersehung (divine providence) wird die Loslösung von Großbritannien und die Souveränität der amerikanischen Staaten besiegelt

  • die Proklamation war nur der Auftakt, dann kam es zum Krieg
  • George Washington wird Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen
  • die amerikanischen Truppen waren hauptsächlich Milizen, also bewaffnete Privatpersonen (keine militärische Ausbildung)
  • Parallel zum Krieg kam es zu einer Intensivierung der Debatte über die Verfassung
  • Washington hat Schwierigkeiten gegen die britischen Truppen
  • Briten werden unterstützt von Söldnerheeren (z.B. aus Hessen/Deutschland) --> sehr großes Heer
  • Amerikaner hatten vor allem Schwierigkeiten im Winter, da sie vorher stark zurückgedrängt wurden
  • General von Steuben schrieb das sogenannte Blue-book --> war ein Buch über Militärausbildung für die amerikanischen Truppen
  • Ausbildung der amerikanischen Truppen fand v.a. im Winter statt (da keine Kampfhandlungen zu dieser Zeit waren) für die Milizen
  • 1782 Krieg geht dem Ende zu --> Friedensverhandlungen in Paris u.a. mit Benjamin Franklin
  • 1783 Kriegsende
  • die Niederlage für die Briten war für sie eine Katastrophe

Verfassung:

  • Oktober/November 1777 Verabschiedung der ersten Verfassung
  • es war für die moderne Demokratie kein Vorbild vorhanden
  • die Kreierung einer neuen Staatsform war sehr schwer
  • 1786/1787 zweite Version der Verfassung wird verabschiedet (war überarbeitete Version)

1. Fassung:

  • es waren schon zwei Verfassungen vorhanden: von New Hampshire und South Carolina
  • die Struktur beider Verfassungen war sehr unterschiedlich auf den jeweiligen Staat abgestimmt
  • waren beides nur vorläufige Verfassungen
  • in South Carolina waren Rechte nur für die Oberschicht vorhanden, da große Plantagen mit viele Sklaven vorhanden war
  • in New Hampshire ist eine große Arbeiterklasse, daher hat sie andere Schwerpunkte in ihrer Verfassung; viele kleine Versammlungen in den kleinen Ortschaften
  • Problem war es, dass die einzelnen Kolonien eher heterogen und weit voneinander entfernt --> hatten auch keinen Austausch untereinander
  • 1777 Verfassung wird auf eine gemeinsame Ebene gebracht
  • Verabschiedung einer einheitlichen für alle 13 Kolonien geltenden Verfassung
  • hatte zwei große Elemente:

 Bill of Rights = Grundrechtekatalog

 Struktur des politischen Systems

Bill of Rights:

  • in den Mittelpunkt wird das Denken des Individuums gestellt
  • Regierung ist für das Volk da
  • Staat ist nur da, um die Rechte des Volkes zu schützen
  • Bürger stehen über dem Staat/Regierung --> anders als in allen europäischen Ländern

Innere Struktur des Staates:

  • Zwei-Kammern System  (Senat und Repräsentantenhaus)
  • Repräsentantenhaus ist für die Repräsentation des Volkes da und bildet einen Querschnitt der Bevölkerung
  • Senat ist für die Gleichberechtigung der Staaten vorhanden egal ob sie klein oder groß sind
  • Senat ist das ausgleichende Element, da jeder Staat 2 Abgeordnete stellt
  • Exekutive soll komplett getrennt werden von der Legislative und beides komplett von der Judikative (auch einzigartig auf der Welt)
  • ist somit eine strikte Form der Gewaltentrennung
  • der Präsident kann nur vom Volk (über Wahlmänner) direkt gewählt und abgewählt werden und nicht vom Kongress --> der Präsident braucht so auch keine Mehrheit im Kongress
  • System des Checks and Balances = die Kontrolle untereinander
  • von 1776 bis 1783 war keine innere Regierungsstruktur vorhanden

-  da keine Hauptstadt

-  und Kongress wurde mal hier mal da einberufen --> schon während des Krieges

  • Mitte der 1780 -Jahre wurde Washington als Hauptstadt mit festem Kongresssitz festgelegt
  • Debatte über die Verfassung kam wieder in Gang mit Thema: Föderalismus (Federalism) --> wer soll welche Rechte bekommen
  • Debatte kam von Jay und Hamilton wieder in Gang
  • war auch die Frage welche Rechte die Staaten bekommen sollten
  • auch Überlegungen über gemeinsame Währung, Gewichte, Maße, Normen und Werte
  • es bilden sich 2 Tendenzen heraus

-  1. starke Zentralgewalt --> von Jay und Hamilton stark verfochten

-   2. Konföderation --> bestehen von einzelnen separaten Kolonien/Staaten mit nur lockerer Verbindung untereinander

  • Erscheinung der Federalism Papers
  • 1787 Verfechter des Föderalismus siegen
  • Bildung einer Regierung und einer Armee (sowohl Heer, als auch Marine für den Handel)
  • Entwicklung zum zentralisiertem Staat
  • 1789-1900 Föderalisten sind an der Macht (Federalism Party)
  • Hamilton versucht starken modernen Machtstaat aufzubauen (zentral regiert für alle Kolonien) --> programmatische Entwickelung
  • Amerika wurde zum Vorbild für die französische Revolution
  • aber auch die Rückwirkung der franz. Revolution auf Amerika war sehr groß
  • Hamiltons Bemühungen stoßen sehr schnell auf Grenzen
  • George Washington wird erster Präsident --> er steht in der Tradition der (amerik.) Revolution (Fareworld Address --> Quelle)
  • Politik von Washington ist sehr schwer gangbar
  • ab 1801 wird Thomas Jefferson der Nachfolger --> entwickelt eine neue Außenpolitik
  • stellt seine Politik in die Tradition der Republikans
  • setzt auf klassische Werte der Revolution: also auch hauptsächlich agrarischen Schwerpunkt
  • hat den Blickpunkt von Militär und Wirtschaft (gen Europa) abgelenkt
  • hauptsächliche Interessen: Landnahme, Landerschließung innerhalb Amerikas ( --> Rückbesinnung)
  • kaum außenpolitische Aktivitäten
  • führt zu zweiter Tendenz nämlich zur territorialen Expansion

Beginn der territoriale Expansion:

  • erste Landerschließung ist Louisiana Territory, also vom Mississippi Delta bis zum Ohiotal
  • Gebiet gehörte davor noch zu Frankreich, Jefferson machte es aber zu amerikanischen Gebiet, um neuen Siedlern Land anbieten zu können
  • 1803 Louisiana Purchase: Abkauf von Frankreich, da diese es militärisch nicht halten können
  • verdoppelte das Gebiet der bisherigen USA --> große Erweiterung
  • dadurch ist das Appalachen Gebirge nicht mehr im Weg Richtung Westen
  • strittiger Bereich ist Florida: Gebiet war interessant, da von den Südstaaten aus ein Wanderung Richtung Süden einsetzte
  • 1810 wurde Florida faktisch annektiert (gehörte eigentlich Spanien) --> gab auch noch keinen Austausch zwischen Spanien und USA
  • General Jackson führt gegen die indogene Bevölkerung und die Spanier dort im Süden Strafexpeditionen aus
  • Ostflorida wird nun erobert unter Präsident Madison
  • der spanische Einfluss ist in den Gebieten von Nord Kalifornien, über Arizona, New Mexico, Texas bis nach Florida und Mittel- und Lateinamerika verbreitet
  • 1819 John Quincy Adams versucht als Außenminister einen Vertrag mit Spanien zu schließen einschließlich der Abgabe von Gebieten; im Gegenzug dafür wollte die USA Schulden der spanischen Regierung übernehmen
  • Florida wird auf Grund dessen für 5 Millionen Dollar von Spanien abgekauft
  • somit gehört die ganze US-Ostküste der USA bis einschließlich Key West
  • damit hat die USA die Kontrolle über den Golf von Mexico errungen
  • USA hat auch die Gebiete bis an die Grenze von Texas
  • USA entwickelt sich zu relativ starker Macht in der westlichen Hemisphäre
  • führt dazu, dass der Außenminister wichtig wird
  • durch Gebietsvergrößerung befürchtet die USA ein starkes Vorgehen der heiligen Allianz (Zar, preußischer König, österreichischer König) gegen die USA
  • Zar Alexander übte schon großen Druck an der Westküste aus --> wollte unbedingt die Gebiete von Alaska bis San Francisco

Monroe-Doktrin:

  • ist gegen die europäischen Mächte der heiligen Allianz gerichtet (v.a. Russland) und gegen Spanien --> da diese Mächte die Ausdehnung unterbinden wollten
  • ist amerikanische Machtpolitik
  • 1823 Monroe-Doktrin: USA hält sich aus Europa raus und Europa aus den US-Angelegenheiten
  • ist somit ein Versprechen auf Gegenseitigkeit
  • Präsident James Monroe ist verantwortlich für die Doktrin
  • John Quincy Adams wird Nachfolger von Monroe als Präsident

Territoriale Expansion:

  • Vertrag zwischen GB und USA wird geschlossen, dass Oregon -Territorial gemeinsam zu verwalten
  • Oregon-Territorial wird an Breitengraden festgemacht – ist das genze Gebiet der Rockies bis an die Grenze zu Kanada
  • Gebiet war nur spärlich bewohnt und schwer zu erreichen durch Rockies und große Zahl von Wäldern
  • Californien ist von Süden aus einfacher zu erreichen
  • in 1830er Jahren politisch eine sehr ruhige Zeit
  • in 1840er Jahren beginnt der Goldrausch => großer Bevölkerungszuwachs und Wanderung über die Rockies (Gold wurde bisher nur im Westen gefunden)
  • große Besiedlung setzt ein (teilweise auch mit Schiff um Kap Horn herum --> auch sehr gefährlich
  • genauso wie der Weg über die Rockies, da der Weg nur über die sehr hohen Gipfel gelingt (und ungeheure Dimension an Gebirge), sowohl in Nord-Süd, als auch in Ost-West Ausdehnung
  • Besiedlung der USA durch Treks zu unterstützen ist eine Grundtendenz der Regierung
  • wird legitimiert durch

-  Monroe-Doktrin

-  Manifest Destiny = Aneignung der Territorien (Ideologie)

  • Californien wird durch den Goldrausch zum Mythos --> das Land in dem Milch und Honig fließt
  • Californien bis Texas sind nun die strittigen Gebiete (mit Spanien)
  • die Nordgrenze wird endgültig festgelegt, wieder am Breitengrad (wo sie heutzutage noch ist)
  • im Süden werden die Spanier zurückgedrängt
  • Durchsetzung der US-Macht bis fast zu ihren heutigen Grenzen
  • Entstehung von neuen Staaten --> wird zum Problem für die amerikanische Verfassung

Problem der Entwicklung der USA:

  • Problem ist nicht der Widerstand der europäischen Mächte gegen die Expansion der USA
  • Problem ist die Konsolidierung
  • Kolonien sind sehr unterschiedlich (alleine die an der Ostküste, durch Menschenschlag, polit. System, Wirtschaft, im Süden Sklaven)
  • Zwei Gesellschaften in der USA:

-  im Süden:

-       aristokratischer Großgrundbesitz

-       Besitz kann nur mit vielen Arbeitskräften bewirtschaftet werden => Einsatz von Sklaven

-       sehr kleine, sehr reiche Oberschicht (Aristokratie) vs.

-       große Arbeiterschicht, bestehend aus Sklaven und ein paar armen weißen Lohnarbeitern

-       sehr spezifische Gesellschaftsordnung

-       (während des Bürgerkrieges) eigene Süd-Währung

-  im Norden:

-       Grenze zum Norden ist der Staat Washington

-       Industrie

-       Privates Bauerntum (klassische „Farmer“)

-       Händler/Handwerker

-       kleine Ortschaften mit Town Hall und Stadt-Versammlungen

-       gleichberechtigte Bürger auch Intellektuelle (Lehrer, Ärzte; etc.)

-       Entwicklung einer globalisierten Kultur in den großen Städten

  • Konkretisierung der Herrschaftsverhältnisse
  • Staatsgewalt wurde in den Great Plains von Sheriffen ausgeübt, da kein Recht und Gesetzt vorhanden ist
  • Armee wurde auch oft ausgeschickt, um für Recht und Ordnung zu sorgen
  • Staatlichkeit kommt erst nach der großen Besiedlung später zustande (durch die Treks)
  • bei der Besiedlung entstehen auch Dörfer/Orte nicht nur Farmen
  • Treks verdrängen die indogene Bevölkerung --> wurde zum Problem
  • das Gebiet westlich des Mississippi bis zu den Rockies ist das sogenannte unorganized territory (Louisiana Purchase) = freies Land ohne Staatsgewalt und Administration
  • in den Orten kommen erste Formen von Staatlichkeit vor (in kleinen durch Sheriff, in großen durch Gouverneure)
  • Verbindung untereinander ist sehr schwer --> ändert sich erst durch Eisenbahnbau (1860er)
  • amerikanische Gesellschaft ist somit gespalten, was zum Problem wird und schließlich zum Bruch der Union führt
  • Problem war auch das Gleichgewicht in der Union beibehalten zu wollen

Folgen aus der Westexpansion:

  • Verfassungskonflikt nimmt in den 1850er Jahren zu
  • 1854 Kansas-Nebraska Act:

-  an dem Breitengrad 36 Grad 30 Minuten soll eine Grenze verlaufen

-  oberhalb Sklavenfrei – unterhalb mit Sklaverei

-  Einrichtung von zwei neuen Territorien: oben Nebraska, unten Kansas

-  Streit über die Frage der Sklaverei entbrennt

-  (Act ist der Auslöser für gravierende Änderungen in der amerikanischen Verfassung)

  • im Norden lebten zu diesem Zeitpunkt etwa 22. Millionen Menschen, im Gegensatz dazu im Süden nur rund 9 Millionen inklusive der Sklaven
  • zeigt, dass der Norden große Bevölkerung aufweist, wohingegen im Süden nur eine kleine weiße Oberschicht vorhanden ist --> Ungleichgewicht

Politische Folgen:

  • Süden überlegt an einer Sezession
  • in 1850er Jahre wird das Problem zwischen Süd und Nord stärker durch die Weiterentwicklung der Parteien
  • starke konservativ geprägte demokratische Partei, demgegenüber die Whigs; Wighs gehen langsam unter, aus ihnen entwickeln sich die Republicans
  • Republicans entwickeln eine Anti-Sklaven Haltung, was gegen den Süden gerichtet ist und im Konflikt mündet
  • dieses Parteiensystem verschärfte den Nord-Süd Konflikt deutlich
  • 1858 Abraham Lincoln schließt sich der Anti-Sklaverei Haltung an und stellt sich erstmals zur Wahl in den Senat --> blieb erfolglos
  • hielt aber erste gute Reden und erhielt dadurch Ansehen und Popularität
  • November 1860 Präsidentschaftswahlen: Lincoln gewinnt => Krieg zwischen der Union und dem Süden
  • Süden fasst Lincolns Wahl als Kriegserklärung auf und es kommt zu ersten Kampfhandlungen

Mobilmachung im Norden und Süden:

  • Im Süden:

-       1860/1861 erste Mobilisierung ihrer ausgebildeten Leute --> waren nur sehr wenige (z.B. General Lee, Kommandeur von West Point)

-       ausgebildete versuchten Freiwillige möglichst schnell auszubilden

-       im Süden gab es sehr viele Freiwillige

-       Freiwillige, da ihre Gesellschaftsordnung zu zerbrechen drohte

-       schnelle Mobilisierung aller Weißen

-       1861-1863 hatten der Süden somit ein Übergewicht

  • Im Norden:

-       kein großes Heer vorhanden, aber viele Milizen

-       Probleme bei der Mobilisierung

-       Lincoln versucht möglichst schnelle Mobilisierung, aber hat Probleme

-       Lincoln versucht die Wehrpflicht einzuführen, was große Proteste nach sich zieht

-       setzt Wehrpflicht aber drastisch durch, denn erst so kann der Norden den Süden ernsthaft gefährden

Bürgerkrieg 1861-1865

  • 20. Dezember 1860 Abspaltung von South Carolina zum souveränen Staat
  • 20. Januar 1861 Amtseinführung Lincolns
  • Sezession folgen bis Februar 1861 Mississippi, Florida, Alabama, Georgia, Louisiana und Texas --> diese sieben Staaten bilden die Confederate States of America mit eigener Verfassung
  • Sezession von South Carolina, da Sklavenanteil bei 58% lag --> hatten große Angst, dass die Sklaverei abgeschafft werden soll (von Norden)
  • Wahl auf 6 Jahre von Jefferson Davis zum Präsidenten des Südens
  • Entwicklung eines großen Spannungsfeldes
  • Belagerung von Fort Sumter im Hafen von Charleston
  • 12. April Beschuss von Fort Sumter durch Sezessionsmilizen
  • 14. April Kapitulation von Fort Sumter
  • 19. April Seeblockade der Südhäfen wird von Lincoln verhängt (Süden versucht den ganzen Krieg über diese Blockade zu brechen)
  • danach schlossen sich Virginia, Arkansas, Tennessee und North Carolina der Konföderation an
  • Lincoln besteht darauf, dass der Krieg nicht nur wegen der Sklaverei geführt wird, sondern hauptsächlich, um die Union wieder herzustellen
  • in Washington D.C. stoßen die Nord- und Südstaaten direkt aufeinander
  • Juli 1861 Schlacht bei Manassas (auch Bull Run genannt)
  • dabei ist der Süden nicht stark genug die Union zu besiegen und Washington einzunehmen und die Union ist zu schwach den Süden zu schwächen und nach Richmond einzuziehen
  • dies alles führt nur zu einem militärischen Patt
  • Bürgerkrieg ist der erste moderne Krieg (teilweise 6000 Verluste an einem Tag --> soviele wie früher in einem ganzen Krieg)
  • ist auch ein sehr großräumiger Krieg --> ebenfalls zum ersten Mal, da im ganzen Süden, Osten und Norden gekämpft wird
  • wichtigste Operationsgebiete:

-       Mississippi-Delta

-       Grenzgebiet zwischen Tennessee und Kentucky

-       North Carolina

-       Virginia (mit Richmond)

-       Pennsylvania

  • der Süden ging davon aus, dass GB nicht auf die Baumwolllieferungen aus dem Süden verzichten kann --> versuchen auch deshalb immer wieder die Hafenblockade zu umgehen
  • Süden hatte gehofft, dass sich GB nach einiger Zeit auf die Seite der Konföderierten schlagen --> passierte aber nicht
  • Süden hatte dadurch Versorgunsschwierigkeiten --> auch finanzieller Art
  • im Krieg werden neue Waffen wie Kanonen und Handfeuerwaffen in großer Zahl eingesetzt
  • 1.-3. Juli 1863 Schlacht bei Gettysburg (in Pennsylvania)
  • Schlacht bei Gettysburg ist die schlimmste Schlacht die man bisher kannte
  • insgesamt im Krieg sehr schlimme Kämpfe mit sehr großen Verlustzahlen (größten die es bisher gab)
  • Gettysburg ist die Wende im Krieg zu Gunsten der Union
  • Widerstand des Südens wird gebrochen
  • General Lee konnte aber noch mit einem Teil der Truppen entkommen, was zur Kriegsverlängerung führt
  • General Ulysses Grant verfolgte General Lee bis weit in den Süden hinein
  • 1865 Ermordung Abraham Lincolns von einem Schauspieler aus dem Süden --> wurde erschossen
  • Süden hoffte kurzzeitig, dass sie doch noch gewinnen könnten, da das Oberhaupt der Union fehlt
  • 09. April 1865 Kriegsende mit bedingungsloser Kapitulation

Folgen des Krieges:

  • Probleme die zum Krieg führten sind nicht beseitigt und bestehen nach wie vor
  • Sklaverei konnte nicht auf einmal abgeschafft werden
  • der Norden war von einer Last befreit und konnte die Besiedlung freier betreiben
  • im Süden war ein Schock durch:

-       Abschaffung der Sklaverei --> galt als das Ende des Südens

-       Profiteure waren aus dem Norden und spielten sich im Süden auf, als ob sie Kolonialherren wären

-       Mentalitätsunterschied ist ebenfalls immer noch vorhanden

-       Schwarze sind jetzt zwar frei, wissen aber nicht wie sie leben sollen

-       Plantagenbesitzer waren nicht mehr für das Wohlergehen der Sklaven verantwortlich --> Sklaven waren auf der Straße

-       arbeiteten zwar weiter mit sehr geringen Löhnen, aber ohne Versorgung (Essen, Unterkunft, etc.)

-       Verschlechterung der Situation der Sklaven trotz ihrer Freiheit

-       faktische Gleichheit vor dem Gesetz zwischen Schwarz und Weiß --> wird aber nicht praktiziert

  • Bürgerkrieg ist für den Norden geführt worden, da der Norden nach dem Krieg stark profitierte (und nicht der Süden)
  • 1862 Transkontinentaler Eisenbahnbau wurde beschlossen
  • Bau wurde mit Wanderarbeitern gebaut
  • 1869 Fertigstellung des Baus
  • das Ende des Krieges ist für den Norden der Beginn eines rasanten ökonomischen und wirtschaftlichen Aufstiegs
  • dafür ist der Eisenbahnbau ein erstes Signal
  • vor allem im Norden der Great Plains wird die Besiedlung betrieben
  • zunehmende Festigung staatlicher Strukturen durch:

-       Eisenbahnbau

-       Finden und Ausbeutung von Reichtümern (Edelmetalle, Gold, etc.)

-       Ansiedlung von Einwanderern

-       Ankurbelung der Landwirtschaft (z.B. Vieh in Texas)

  • in Kansas war ein großer Eisenbahnknotenpunkt
  • durch die Eisenbahn war erstmals eine Koordinierung und Kommunikation im großen Stil möglich/machbar
  • 1860/1870er Jahre war auch große Verdrängung der native americans
  • Indianer werden durch die neuen Siedler, aber auch durch das Militär verdrängt
  • sie werden in Reservate gesteckt
  • Indianer zahlen den höchsten Preis, da sie ihre Lebensform nicht mehr ausleben können
  • bis 1890 werden vier weitere transkontinentale Eisenbahnen gebaut --> Ausbau des Schienennetzwerkes
  • durch die Bahn wird auch die Industrialisierung ausgebreitet --> auch in Richtung Westen
  • Mentalität des Anpackens und Ärmel hoch krempeln besteht schon seit Beginn der Besiedlung bis heute

Industrialisierung und Aufstieg nach dem Bürgerkrieg (1865-1890):

  • „gilded age“ = „glänzendes Zeitalter“ --> Begriff wird von Mark Twain geprägt
  • zu dieser Zeit hohe Einwanderungswelle und sehr hohe Geburtenrate --> großer Zuwachs/Verdoppelung der Bevölkerung
  • auch Verdoppelung der Industrie (alles innerhalb von 30 Jahren)
  • Verdreifachung des Bruttosozialprodukts
  • explosionsartige Zunahme der Wirtschaft
  • Verzehnfachung des Exports, was den Aufstieg zur Großmacht begünstigt
  • 1896-1971 ist die USA großes Exportland mit immer größeren Überschüssen --> Gewinn

Einwanderung:

  • Iren und Italiener bleiben hauptsächlich Arbeiter und bleiben in den großen Städten
  • Deutsche und Skandinavier gehen vor allem in den Mittleren Westen und werden Bauern (v.a Nebraska, Kansas, Dakotas, Ohio-Tal)
  • Einwanderung wird für die USA immer mehr zum Problem, da es völlig unkontrolliert verläuft
  • unkontrollierbar durch

-       Passagen über Pazifik und Atlantik werden immer billiger

-       „verkrachte Existenzen“ kommen in großer Menge

=> Einwanderung soll kanalisiert und registriert werden

  • Liberty Island (Freiheitsstatue) und Alice Island werden zur ersten Anlaufstelle für Einwanderer für

-       zu Registrierung

-       Gesundheitscheck

-       Überprüfung der Papiere

-       teilweise tragischer Ort, da nicht mehr alle einwandern dürfen

  • Einwanderer verstärken das soziale Elend in den Städten
  • Erschließung des Landes kommt allerdings durch Einwanderer groß in Schwung

Industrialisierung:

  • Süden bleibt relativ gering industrialisiert
  • hauptsächlich nördlich von Virginia (Baltimore, Philadelphia, Boston, New York) waren Hauptstädte der Industrie
  • auch an der Westküste ist große Industrie (Kalifornien), später auch in Texas (Öl)
  • Entwicklung von großen Betrieben (v.a. in der Schwerindustrie/Waffen) --> v.a. im Nordosten (Massachusetts, Pennsylvania)
  • im 19. Jahrhundert konzentrierte Entwicklung der Industrie auf Norden (Chicago) und Nordosten
  • Arbeitersituation bleibt die ganze Zeit über angespannt
  • ziemlich hohe Löhne --> Produktion muss billiger werden (---)
  • Löhne werden nicht gesenkt, sondern Produktion muss rationalisiert werden: der Mensch als Maschine (Idee ist entstanden bei Tailer)
  • Entwicklung des Fließbandes, etc. (z.B. bei Ford)

=> sehr geringe Preise im Gegensatz zu z.B. deutschen Autos

  • Einwanderung + Rationalisierung = explosionsartige Entwicklung
  • keine wirklichen Gewerkschaften vorhanden
  • durch Verfassung kein Sozialstaat --> kein links streben, da

-  eigene Leistung führt zum Erfolg

-  American Dream

-  Staat soll sich raushalten (auch bei wirtschaftlichen Verhältnissen)

  • ständiger Wechsel von Wirtschaftskrisen und Boom
  • „progessive aera“ 1890-1920
  • Herausbildung von einflussreichen Familien, Industrie, Firmen, etc.

Spanisch-Amerikanischer Krieg von 1898:

  • Wendepunkt in der amerikanischen Gesellschaft
  • Präsident William McKinley
  • strebt nach Expansion der Politik (nach der erfolgreichen in der Industrie)
  • Expansion kann nur auf spanische Kosten gehen
  • Ausgangspunkt ist Unfall auf einem Passagierschiff in Havanna

-  Schiff kommt aus Amerika und explodiert im Hafen

-  es wird davon ausgegangen, dass die Spanier das Schiff zur Explosion gebracht haben

  => militärische Aktionen von USA gegen die Spanier

  • Krieg wurde herbeigesehnt vor allem vom Präsidenten
  • Beginn: Angriff der USA auf die Philippinen
  • Krieg ist allerdings sehr großräumig
  • USA hatte gute Kriegsschiffe --> Spanier alte Schiffe: haben keine Chance
  • auf Cuba war Theodore Roosvelt stationiert und führte eine Gruppe junger Leute dort an
  • kommt als Kriegsheld nach Amerika zurück und wird von McKinley zum Vizepräsidenten gemacht
  • USA erhält durch diesen Krieg neue Einflussspähren
  • nun auch im westlichen Pazifik --> USA fasst Fuß z.B. auch auf Hawaii

Gegenküsten-Konzept:

  • Ausgebildet von Mac Mahan: war Marineoffizier (und wichtiger Denker)
  • Großmacht hat nur dann eine Chance, wenn sie die Gegenküsten des eigenen Landes kontrollieren kann (also sowohl die europäische, als auch die japanische, chinesische, etc.)
  • nur dann ist Stabilität der Großmacht gesichert
  • anders als 1823 bei der Monroe-Doktrin ist die USA von einem kleinen Land zur einer Weltmacht aufgestiegen
  • => andere Ausgangslage als damals
  • Konzept und Doktrin sind gegenseitig kein Widerspruch

Panamakanal:

  • USA braucht die direkte Verbindung zwischen der US-Ostküste und der US-Westküste
  • Problem war, dass die USA in diesem Gebiet keine Besitzungen hatte
  • um 1900 wird Kanalzone von der USA gepachtet
  • gleich darauf wurde mit dem Bau des Kanals begonnen
  • Bau ist eine Folge von Mac Mahans Ideen
  • ist auch wichtig, da die wichtigen Kriegshäfen miteinander verbunden werden
  • Stützpunkte auf Hawaii und den Philippinen werden errichtet
  • => Entwicklung zur globalen Weltmacht

Theodore Roosvelt:

  • stammt von der Ostküste (Hudson River/ New York)
  • hatte eine schwächliche Gesundheit
  • arbeitet deshalb in seiner Jugend auf Farmen im Westen zur Stärkung
  • war aber auch Abenteurer
  • auf ihn gehen die großen Nationalparks zurück (ist aus seiner Jugend davon begeistert und will Gebiete unbedingt schützen)
  • war auch Auftraggeber für Mount Rushmore: Präsidenten Washington, Jefferson, Lincoln und Roosvelt (er)
  • als McKinley sich erneut zur Wahl stellte, war Roosvelt sein Vizepräsident
  • nach Ermordung McKinleys wurde Roosvelt Präsident
  • er führte die Politik McKinleys fort
  • Rolle der USA als Großmacht versteht er als globale Verantwortung: also nicht nur als Chance, sondern auch als Pflicht
  • erhält auch den Friedensnobelpreis
  • Roosvelt prägt auch stark die „progessive aera“

Wirtschaftsentwicklungen:

  • Entwicklung der amerikanischen Mittelschicht
  • starke Konsolidierung

-  Einrichtung von Agencies

-  Schaffung von zentralen Regelungen

-  Handelsverbindungen werden geregelt

-  zentrales Bankensystem

-  „boom and bust aera“ (etwa: Aufstieg und Fall)

-  trade comission für Regularien für Handelsbeziehungen innerhalb der USA

-  Lebensmittelanbau wird bestimmten Regularien unterworfen

-  Apothekengesetz

  • Regularien sind erforderlich, das Ballungsräume entstehen
  • sind aber nur zur Überwachung da, nicht für Planungen an sich
  • 1912 wird Woodrow Wilson gewählt (Präsident ab 1913)
  • er repräsentiert eine neue Ära
  • steht aber auch ein für eine wachsende Verantwortung in der Welt
  • Roosvelt überlegte sich ein Weltordnungskonzept, um weniger anfällig für Kriege zu werden und mehr Stabilität zu bekommen
  • gleichzeitige Entwicklung der Ivy League --> Elite-Unis: Columbia, Yale, Harvard, Princton, Dartmouth
  • Wilson studierte in Princton --> hatte sich als Wissenschaftler einen Namen gemacht

Wilson:

  • hat eine generelle Konzeption (anders als Roosvelt, der in die Präsidentschaft „reingestolpert“ ist
  • ist kalkulierbar
  • versucht die „progressive aera“ ernst zu nehmen und Strukturen in die amerikanische Gesellschaft zu bringen
  • will auch den Wachstum der Wirtschaft, aber mit Schutz vor zu starken Firmen/Spielern, die den Markt einschränken könnten
  • USA soll auf eigenen Kontinent rückbesinnt werden
  • führt dazu, dass im 1. Weltkrieg erstmal die USA sich neutral verhält
  • liefern aber Waffen an Großbritannien und Frankreich
  • => amerikanische Schiffe werden von deutschen U-Booten beschossen (Untergang der Louisitana)
  • direkt danach noch kein Eintritt der USA in den Krieg, da die Deutschen einen sofortigen Stopp des uneingeschränkten U-Bootkrieges verordneten aus Angst vor dem Kriegseintritt der USA
  • doch dann wieder Aufnahme des uneingeschränkten Krieges auf deutscher Seite => Kriegseintritt der USA
  • der letzte Punkt sollte in ejdem USA Referat Erwähnung finden

Allgemeine Voraussetzungen für Wilsons Politikwechsel:

  • Spanisch-Amerikanischer Krieg --> Weltpolitik der USA vom Isolationismus zum Globalismus (zwischen 1890 Roosevelt und 30er/40er Jahre des 20Jhd.)
  • Frieden von Paris = Ende des spanisch-amerikanischen Krieges --> Ergebnisse (wichtig für die US Politik bis heute):

-  Kuba wird zum „unabhängigen“ Staat (davor spanische Kolonie und Interessengebiet der USA (bis heute)) à wirtschaftlich weiterhin abhängig

-  Guam und Philippinen (später unabhängig) wurden amerikanisch

-  (nicht 1998) OPEN DOOR POLICY à US- Kongress beschließt Chinas Handlungsöffnung, Öffnung für alle Länder gleich

-  --> 1990 wurden die wichtigsten Weichen für die spätere US-Politik (bis heute) gestellt

  • Ruhiges ständiges Wachstum + Außenpolitik = progressive aera
  • Philippinen, China, Japan --> Perry (Marine Offizier) --> Öffnung Japans --> Mac Mahan Konzept = Entdeckung der pazifischen Gegenküste durch USA = Position in der Welt ändert sich
  • Auch die Zeit der Entwicklung der Frauenbewegung (bis 1.WK nicht Wahlberechtigung, Forderungen nach Wahlrecht seit 1848 --> first wave of feminism (Alice Powel) = Radikale Demos --> Kongress Rechte anerkannt = August 1920 Gesetz zum Wahlrecht und zur Gleichberechtigung verabschiedet

Die Rolle der USA im 1. Weltkrieg:

  • Bisher immer herausgehalten in Europa (z.B. Washingtons Abschiedsbotschaft, Monroe Doktrin
  • Seit spanisch-amerikanischem Krieg nicht mehr der Fall --> damals kam die Frage auf: nur Erweiterung des Interessengebiets auf Ostasien oder Änderung der Weltpolitik-

1. Weltkrieg:

  • Anders: keine kleine militärische Aktion wie bisher, 1914 begann der Krieg als europäischer Krieg von den Amerikanern bis heute nur als the great war bezeichnet und nicht als 1.WK --> USA erst 1917 offiziell in den Krieg eingetreten
  • Diskussion in USA: Kriegseintritt, große Heere gegeneinander, europäische Mächte kämpften gegeneinander, wollten sich nicht in den europäischen Krieg hineinziehen lassen
  • Wilson: 1912 Präsident(wollte von vorn herein an der Monroe Doktrin festhalten)) = Wahlversprechen 1912 & 1916 (Neutralismus)
  • Trotzdem: unterschiedliche Verhältnisse der Europäer zu den USA:

-       deutscher Wilhelminismus = von den USA verachtet

-       Deutsche Siedler in den USA (enorme Anzahl, bisher Deutschtum betont, eher deutsche Kolonien in Amerika, Namen behalten, Sprache etc. --> Wandel während des 1.WK (dann zunehmende Amerikanisierung der Namen etc. )

-       USA unterstützen die Gegner Deutschlands wirtschaftlich

-       Näher zu England und Frankreich: historisch, verwandtschaftlich, Einwanderer, Unterstützung (frz.) im Unabhängigkeitskrieg, ähnliches politisches System

  • Diskussion in den USA:

-       Mehrheit der Amerikaner gegen den Krieg,

-       starke Bindung zu England (Waffenlieferungen),

-       Sieg der westl. Alliierten ohne USA nicht möglich --> je länger der Krieg, desto nötiger die Waffenlieferungen

-       Beginn der Lieferungen 1914, Deutsche versuchen die Lieferungen zu unterbinden --> U-Boote = U-Bootkrieg im Pazifik

-       Waffenlieferungen auf Passagierschiffen, eins davon war die Lousitania (brit. Schiff, Amerikaner an Bord, Deutsche Drohung war bekannt (Dt. warnten in US Zeitschrift), Schiff wurde versenkt)à Deutsche Angst vor US Reaktion, also stellten sie den uneingeschränkten U-Bootkrieg wieder einà die Briten hatten gehofft dadurch die Amerikaner in den Krieg zu ziehen

  • 1915: Wilson wollte keinen Kriegseintritt, sonst wäre er 1916 nicht wiedergewählt worden

-       Enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen USA und Deutschland (D: technologisch führend), daher nach 1. WK schnell zurück zu den guten Handelsbeziehungen)

-       US Dilemma: emotional = britisch/ wirtschaftlich/praktisch = deutsch

  • 1917/18: OHL Ludendorf und Hindenburg gewaltigen Fehler: U-Bootkrieg wieder aufgenommen

-       Wilson frisch gewählt (daher innenpolitisch abgesichert), erklärt Krieg, USA nicht vorbereitet, stellt Wirtschaft auf Rüstung um, können erst 1918 richtig in den Krieg eintreten, davor war das eher pro forma

-       Wilson: We make the world safe for democracy --> regime change (Konzeption für Frieden)

14 Punkte Programm Wilsons 1918:

-     Wie Weltordnung aussehen soll (Wiederherstellung Polens, Handelsfreiheit, Selbstbestimmungsrecht, Völkerbund schaffen(zur Reglung von Konflikten und um Kriege zu vermeiden))

-     Demokratisierung und Wirtschaftsfreiheit --> Anlass: Kriegsbeginn (neue Weltordnung// Vierteljahr nach der Oktoberrevolution in Russland

-     14 Punkte = Antwort auf die Revolution = universales Herrschaftsmodell des Kommunismus wird mit demokratischer Weltordnung beantwortet (wichtig: Eindeutige Abkehr von der bisherigen Politik der USA)

  • Kriegseintritt: Deutschland nicht in der Lage den Krieg weiter zu führen
  • Ende Sept. 1918 Waffenstillstand

Nach 1. Weltkrieg:

  • Regierungswechsel  und Formwechsel in Deutschland (Demokratie entstand nicht aus Deutschland heraus, sondern wurde von den Amis aufgezwungen
  • Versailler Vertrag:

-  1919 Pariser Friedenskonferenz: Wilson kann sein Weltordnungskonzept nicht durchsetzen (terrir., milit, politische, Reparationen) --> klare Vorstellungen der USA nicht durchgesetzt, Briten wollten Deutschland als Wirtschaftskonkurrenz ausschalten (Anti-open-door-policy),

-  Frankreich wollte Rachepolitik verfolgen --> hohe Reparationsforderungen + Militär ausschalten

  • Wilsons Plan: Gebietsabtrennungen gelungen, nicht gelungen/ schwierig:  Regierungsform zu etablieren, dt. Armee reduziert, Flotte vernichtet, Reparationen (machten Dtl. Kaputt) --> gescheitert, trotz John Foster Dulles Vorschlag (2. Artikel: Kompromiss: Deutschland= komplette Kriegsschuld zuschieben und dafür die Reparationen niedrig halten --> Vorschlag wurde angenommen, allerdings wurde die Kriegsschuld nur genommen, um die Reparationen weiter erhöhen zu können
  • Russen nehmen nicht Teil an der Diskussion (vorher ausgeschieden)
  • Ergebnis von Versailles für USA:

-  Wilson verloren, kehrt in die USA zurück, USA zurück zum Isozialismus, treten nicht einmal dem Völkerbund bei (Wilson stark erkrankt)

(Erkenntnis nach 2.WK --> Fehler von Versaille nicht wiederholen!!)

-  Wirtschaft floriert, außer Prohibition --> 1920 komplettes Alkoholverbot bis 1933 Verboten (illegale Brauereien )

-  Organisierung des KKK, 1924 4 ½ Mio. Mitglieder --> Folgen des BK weiterhin Präsent

-  Einwanderung beschränkt --> imigration act 1924 (Beschränkung für arme Europäer und Asiaten --> Alice Island) --> red scare --> Befürchtung Weltrevolution des Kommunismus --> Angst vor roten Migranten (nach 2. WK wieder)

Roaring 20ies = goldene Zwanziger 23/24-29 (Weltwirtschaftskrise dazwischen):

  • Wirtschaftlicher Aufschwung  der USA, Politik knüpft vor Wilson an, er war nur ein kurzes Zwischenspiel

--> Sitzung ist ausgefallen (irgendein Übergang fehlt)

Franklin Delano Roosevelt:

  • ist im State New York geboren: von der Ostküste geprägt
  • bisherige Präsidenten waren auch immer von der Ostküste, so auch Roosevelt
  • war von Jugend an gelähmt (durch Polio-Erkrankung) und sitzt im Rollstuhl --> fast keine Bilder vorhanden
  • Harvard Absolvent
  • nach erfolgversprechender politischer Karriere: Gouverneur von New York
  • ist ein sehr fähiger, gut rhetorisch ausgebildeter Mann

Akzente seiner Regierung:

  • New Deal

-       ist Ausdruck aus dem Poker

-       heißt eigentlich: Neu-Ausgabe

-       wurde dann in der Weltwirtschaftskrise geprägt

-       war gedacht zur Überwindung des WWK gedacht

-       ist eine gerechtere Neuverteilung der gesellschaftlichen Chancen

-       zum ersten Mal aufgetaucht im Wahlkampf 1932 aufgetaucht bzw. vorgestellt worden

-       ist das Konzept zu einer kontrollierten Marktwirtschaft (--> keine freie Marktwirtschaft mehr)

-       wollen die Gesellschaft verbessern durch gezielte Regierungseingriffe

-       Unterstützung und Eingriff in die Wirtschaft auch durch private Investitionen

  • Maßnahmen des New Deal

-       neues Bankensystem --> Auslöser der Weltwirtschaftskrise war auch eine große Bankenkrise, siehe hierzu auch dieses Referat zu dieser globalen Ökonomie-Krise

-       bessere Börsenaufsicht --> durch Finanzminister gewährleistet; Auslöser war der Börsencrash von 1929

-       kontrollierte Marktwirtschaft

-       Unterstützung der Landwirtschaft --> durch Anbaubeschränkungen und Subventionen für bestimmte Produkte, um landwirtschaftliche Erzeugerpreise dem industriellen Preisniveau auszugleichen

  • zwiespältige Aufnahme des Konzeptes des New Deals
  • aber Projekt gelingt: die USA überwindet die WWK ziemlich schnell durch diese Maßnahmen
  • Unterstützung Roosevelts wird deutlich durch Wiederwahl 1936, 1940, 1944

Außenpolitik Roosevelts:

  • auf der Welt waren hauptsächlich Diktaturen: Nazi-Deutschland, faschistisches Italien, Stalinismus, spanischer Frankismus und japanischer Militarismus --> keine demokratische Gesellschaften
  • war aus Sicht der USA und Großbritannien eine sehr bedrohliche Lage
  • 1933 Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion --> bestanden vorher noch nicht

-  Roosevelt wollte die Sowjets aus der Isolation herausholen

-  diplomatischen Beziehungen änderten an der Isolation zunächst jedoch nichts

  • Roosevelt will den Status quo erhalten --> es bleibt alles wie bisher mit Bankkrediten, Wirtschaftsbeziehungen, diplomatischen Beziehungen
  • aber Verschärfung der Kritik an Hitler (im Gegensatz zu den Sowjets)
  • 1938 nach der Reichspogromnacht (Reichskristallnacht) ruft Roosevelt seinen Botschafter aus Berlin zurück nach Washington
  • Botschafter wird nicht mehr zurück nach Berlin gesandt
  • 1938 Roosevelt entwickelt eine Gesamtkonzeption, wie man mit solch gefährlichen Ländern umzugehen habe (Deutschland, Italien, Sowjetunion, etc.)
  • Roosevelt wollte die Gefahr eindämmen, um die Ausbreitung zu verhindern --> Quarantäne

2. Phase des amerikanischen Globalismus:

  • amerikanische Bevölkerung war in einer Anti-Kriegs-Stimmung
  • Roosevelt versuchte diese Meinung umzustimmen --> wollte den Krieg
  • Versuch der Umstimmung misslang vorerst
  • Roosevelt war der Überzeugung, dass die USA gegen diese Diktaturen vorgehen --> hauptsächlich gegen Deutschland und Japan, später dann auch Sowjetunion
  • Sowjetunion hatte zu diesem Zeitpunkt weder eine nennenswerte Flotte noch ein ausreichendes Heer
  • Armee der Sowjetunion war Ende der 30er beinahe komplett ausgerottet --> Stalin hatte Armee systematisch unterwandert und die Offiziere ausgeschaltet
  • führungslose sowjetische Armee --> Sowjetunion war dadurch für die USA keine Bedrohung
  • Situation mit Japan:

-       seit 1932 sehr aggressive Politik durch den Einmarsch in der Mandschurei und der Besetzung Chinas

-       Open Door Policy der USA wird dadurch zunichte gemacht

-       Ziel Japans: großes asiatisches Reich aufzubauen und China einzuverleiben

-       Roosevelt sieht diese Aggression und fragt sich wie er ihr begegnen soll: Sanktionen oder militärische Schritte

-       bis Pearl Harbor gab es nur Sanktionen

  • Situation mit Deutschland:

-       deutsche Soldaten marschierten ins Rheinland --> war verboten nach Versailler Vertrag

-       dann Einmarsch im Sudentenland

-       Westmächte geboten Hitler keinen Einhalt

-       Roosevelt wollte nicht noch mehr zulassen

-       Frage: wirtschaftliche Sanktionen oder militärische Lösung

  • enge politische Verbindungen zwischen USA und Großbritannien
  • Großbritannien braucht im Krieg dann auch viele Hilfen aus den USA --> sonst hätten sie keine Chance gegen Deutschland gehabt
  • Frage für USA: wie weit sollen die Hilfen für Großbritannien gehen (um in Amerika noch effektiv produzieren zu können)

Amerika im 2. Weltkrieg:

  • 1940 Wahljahr in Amerika
  • Roosevelt macht das Wahlversprechen, die USA aus dem Krieg herauszuhalten
  • März/April 1941 erste kriegerische Aktionen von Seiten Amerikas --> Bruch des Wahlversprechens
  • USA liefert alte Kriegsschiffe an Großbritannien --> bekommen im Gegensatz dazu Stützpunkte auf atlantischen Inseln (z.B. Island)
  • große Waffenlieferungen aller Art an Großbritannien
  • März 1941 neues sogenanntes Land-Lease Abkommen (nicht mehr cash and carry wie bisher) mit Großbritannien: amerikanischer Präsident darf Kriegsmaterial an andere Staaten verkaufen, verleihen oder verpachten
  • großes Rüstungsprogramm Roosevelts, da diese überhaupt nicht auf Krieg vorbereitet waren 1941

-       Mobilisierung und Einziehung von Soldaten/Reservisten

-       gute Ausbildung der Soldaten/Reservisten

-       Bau von Waffen, Schiffen, Flugzeugen, etc.

-       1941 nach Pearl Harbor wurde die allgemeine Wehrpflicht in den USA eingeführt

  • Sommer 1941: Kriegsschiffe erhalten den Befehl, auf in Sicht kommende deutsche Schiffe zu schießen --> Kriegshandlungen (die ersten -)
  • 6. Dezember 1941 Angriff der Japaner auf Pearl Harbor

-       Roosevelt brauchte diesen Angriff, um in den Krieg endlich eintreten zu können

-       Deutschland machte die Kriegserklärung an die USA --> USA musste nicht mal selber eintreten

  • vor dem Angriff hatte Amerika eine Seeblockade für Öllieferungen an Japan eingerichtet
  • Zahl war es dabei die Kriegswirtschaft Japans lahmzulegen
  • => Japan bleibt nichts anderes übrig, als offensiv gegen die USA vorzugehen
  • japanische Kriegserklärung sollte eine Stunde vor Beginn des Angriffes in den USA vorliegen --> lag aber erst eine Stunde nach Beginn vor
  • amerikanische Regierung konnte somit damit argumentieren, dass sie hinterrücks angegriffen worden sind
  • Japan war offiziell nicht mit Russland im Krieg
  • USA eröffnet die zweite Front gegen Deutschland erst im Juni 1944 weil:

-       vorher war es wegen zu geringer Ausrüstung nicht möglich

-       Lieferungen an Großbritannien und Sowjetunion überlasteten die amerikanische Wirtschaft

-       militärische war die Aktion sehr schwierig --> brauchte eine genaue und sehr gute Vorbereitung

-       andere Möglichkeit zur Normandie wäre eine Landung in Nordafrika gewesen

  • in Japan war der amerikanische General MacArthur für die erfolgreichen Opperationen gegen die Japaner verantwortlich --> erfolgreich

Amerika nach dem 2. Weltkrieg:

  • Konferenzen, an denen Roosevelt beteiligt war:

-       Teheran: November 1943

-       Jalta: Februar 1945

  • Teheran

-       erstes Treffen der „Großen Drei“: Roosevelt, Churchill und Stalin

-       wollten den Status quo wiederherstellen von vor dem Krieg

-       wäre möglich gewesen, wenn Deutschland nicht in Russland eingefallen wäre

-       nach dem Angriff auf Russland, mussten Roosevelt und Churchill umdenken

-       Vereinbarung für Eröffnung einer zweiten Front für Militäraktionen in der Normandie

-       Diskussion über die Lage Deutschlands nach dem Krieg --> verschiedene Konzepte aber alle sind sich einig, dass Deutschland zerschlagen werden muss => karthagischer Friede

  • Jalta

-       Zustimmung Stalins in die neugegründeten United Nations einzutreten

-       Festsetzung der neuen Westgrenze von Polen

  • Roosevelt hatte die Idee der „One World“

-       starke internationale Organisation

-       funktioniert mit sog. Weltpolizisten

-       Weltpolizisten sollen 4 Mächte sein: USA, Sowjetunion, Großbritannien, China, vielleicht auch Frankreich

-       Weltpolizisten haben Veto-Recht

-       sollen die Polizeigewalt haben

-       Idee setzt eine Kooperation mit der Sowjetunion vorraus

-       Roosevelt möchte daher keinen Konflikt mit Stalin entstehen --> macht zu viele Zugeständnisse

  • Roosevelt verliert zunehmend an Einfluss, da nicht mehr nachvollzogen werden kann, was Roosevelt mit seiner „One World“ bezweckt
  • Gegenteiliger Plan war der sogenannte Morgenthau-Plan

-       Internationalisierung des Ruhrgebietes

-       Schließung der Kohlegruben

-       weitere Maßnahmen zur „Entindustrialisierung“

-       wollten eher eine „Agrarisierung“

  • Morgenthau war amerikanischer Finanzminister --> er war der Meinung, dass Deutschland zerschlagen werden muss
  • Plan wurde von Roosevelt und gedrungener Maßen von Churchill unterschrieben --> dadurch sah der Morgenthauplan nach der „westlichen“ Politik aus
  • Roosevelt wird von der Öffentlichkeit gezwungen seine Unterschrift zurückzunehmen => er war schon zu dieser Zeit als Präsident geschwächt
  • es entsteht eine Kontroverse was mit Deutschland jetzt wirklich geschehen soll (welcher Plan-)
  • Herbst 1944: Überlegungen, dass man ein starkes Deutschland braucht als Gegengewicht zu den Sowjets
  • außerdem ist Deutschland nur als Einheit überlebensfähig
  • 12. April 1945: Roosevelt stirbt an einem Gehirnschlag

Harry S. Truman:

  • Nachfolger wird Vizepräsident Harry S. Truman

-       stammt aus Missouri

-       Landbürger --> sehr bescheiden, sehr ärmlich aufgewachsen

  • anders als Roosevelt macht Truman eine zurückhaltende Politik nicht mit so großartiger Rhetorik und Gesten wie Roosevelt
  • versucht seine Pflicht zu tun --> wie es von einem Vizepräsidenten eigentlich erwartet wird
  • Vizepräsidenten werden gewählt, weil sie den Präsidenten nicht in ihrer Stellung gefährden
  • Truman wurde unterschätzt
  • seine Taktik war das Zuhören --> danach zog er seine Schlüsse daraus und koordinierte so die Politik
  • auf den Konferenzen redete Truman allerdings am meisten --> hatte sich am meisten mit den jeweiligen Problemen beschäftigt

Konferenz in Potsdam:

  • Truman hatte konkrete Vorstellungen für Deutschland
  • Gegengewicht zu den Briten aufstellen (demokratisch auf dem Festland)
  • der Umfang des Engagements dafür wird von dem Verhalten der Sowjets abhängig gemacht
  • Stabilisierungspolitik in Deutschland
  • Verbleib der amerikanischen Truppen in Deutschland --> vorerst

Truman-Doktrin und Marschall-Plan:

  • Truman-Dokrtin

-       März 1947

-       war eine Rede im Kongress

-       beinhaltet die Lage in der Türkei

-       Problem der Kontrolle der türkischen Provinzen

-       Wirtschaftshilfen für Großbritannien, Griechenland, Türkei, etc.

-       Containment Policy = Eindämmungspolitik; wurde geprägt von Goerge F. Cannen

  • Marschall-Plan

-       Juni 1947

-       Rede des Außenministers in Harvard

-       ökonomischer Wiederaufbau Europas

-       es soll von den jeweiligen Ländern entschieden werden, ob sie im Rahmen des Marschall-Plans die Hilfen annehmen wollen oder nicht

-       bei der Konferenz in Paris gibt die Sowjetunion bekannt, dass sie dem Marschall-Plan nicht haben will

-       die von den Sowjets geprägten Länder dürfen ihn somit auch nicht annehmen (ist von Sowjets so beschlossen worden)

-       westeuropäische Ländern nehmen ihn an

  • Programm bewirkt dauerhaftes Engagement der USA in Europa

Politik Eisenhowers:

  • regierte 1953 – 1961
  • konsolidierte die US-Innenpolitik --> auch ökonomisch
  • ist eine Ära der Stabilität
  • keine Aufbruch Stimmung
  • Doris Day verkörpert diese Ära = biedere, konservative Hausfrau
  • Unterschied zu Truman (Politik des Realismus) --> hatte politisches Geschick
  • steht im Zeichen der liberation policy (= Befreiungspolitik)
  • liberation policy war reine Theorie und hat in Wirklichkeit nicht funktioniert
  • Leitung der alliierten Landung am D-Day hatte Eisenhower inne
  • war später Kommandant im besetzten Deutschland
  • war parteilos --> wurde für die republikanische Partei aufgestellt und gewählt
  • pragmatische Versuche, die Politik zu entspannen
  • sein Außenminister John Foster Dulles war ganz anders als Eisenhower

-       Dulles war Missionar, spielte gerne die große Rolle in der Politik

-       war ein konventioneller Denker

-       Vertreter der liberation politcy

-       wollte den Kommunismus „zurückrollen“ --> „roll back“ => war seine Auffassung der liberation policy

  • Gleichgewicht des Schreckens bestand zwischen der USA und der UdSSR durch die Atom- und Wasserstoffbombe
  • Dulles schaffte es, einen Krieg zu vermeiden
  • Wirtschaft/Haushalt in der USA ist im Aufschwung --> insgesamt eine sehr ruhige politische Phase

Ausgangssituation Ende der 50er Jahre:

  • ruhige Phase ändert sich in den 50er Jahren

-       durch Musikjugendproteste

-       Rock 'n' Roll

-       die Ruhe ist vorbeit

  • UdSSR hat die Ruhephase genutzt, auch um aufzurüsten
  • Berlinkrise (1958), Bau der Berliner Mauer (1961), Kuba-Krise (1962)
  • Raketenwaffen werden bei der USA als nicht bedeutend eingeschätzt
  • sind den Sowjets in dieser Hinsicht Meilensteine hinterher
  • Raketen werden in der USA nicht gebaut unter Eisenhower
  • UdSSR schließt mit der Rakete Spudnik einen Satelliten in die Umlaufbahn
  • USA zum ersten Mal verwundbar durch dir sowjetischen Raketen
  • Gesamtkonstellation verändert sich kolossal
  • Crustschow weiß, dass die Sowjets dem Westen weit überlegen sind --> war der Meinung, dass der Krieg momentan überflüssig sei, da sie ja sowieso überlegen sind
  • USA sind von dieser Lage vollkommen überrascht worden --> Spudnik-Schock

Wahlkampf zwischen Nixon und Kennedy:

  • großer Konflikt zwischen Ost und West
  • Frage: wie groß ist der Vorsprung der Sowjets
  • Wahlkampf zwischen Kennedy und Nixon
  • hauptsächliches Wahlkampfthema: „Raketenlücke“
  • Kennedy wirft Eisenhower vor, die Entwicklung verpasst zu haben
  • Kennedy gewinnt den Wahlkampf 1961
  • Wahl wird gewonnen durch das Fernsehen --> Kennedy der Fernsehpräsident
  • Nixon hatte viel Erfahrung, konnte aber nicht gegen den jugendlichen Kennedy ankommen
  • Kennedy repräsentiert Generationswechsel

-       war Senator in Massachusetts

-       sein Vater war Botschafter in London

-       hatte so große politische Erfahrungen

-       hatte eine Vision

  • Vision: Frage nicht was das Land für dich tuen kann, sondern was du für dein Land tuen kannst --> kommt aus der Antrittsrede
  • Verhältnis zur 3. Welt vor allem zu Lateinamerika wollte er verbessern --> Amerikaner sollten Aufbauhilfe leisten
  • Verhältnis gegenüber Deutschen: Friedenspolitik, um nukleare Katastrophe zu verhindern
  • entwickelt neue Militärstrategie

-       will nicht drohen, sondern flexible response (=flexible Antworten)

-       Anti-Guerilla Konzept: um gegen Guerilla-Kämpfer antreten zu können

Politik Kennedys:

Dieser Politiker sollte in einem Amerika Referat einbezogen werden!

  • war ein klassischer amerikanischer Machtpolitiker
  • ist auch bereit kriegerisch zu intervenieren
  • ist mit vielen Krisen konfrontiert
  • Berlinkrise:    

-       ausgelöst von den vielen Flüchtlingen

-       Berlin soll zu einer freien Stadt erklärt werden

-       Besatzungen sollen aus Westberlin abgezogen werden

-       1961 Eskalation: Sperrung der Zugangswege und daraus resultierende Kriegsgefahr

  • Schweinebucht-Affaire:

-       Anlass ist Sturz des Castro-Regimes durch die Exilkubaner

-       großes Fiasko: Castros Truppen schlagen die Invasoren stark zurück

-       ist noch unter Eisenhower geplant worden

-       durch Fiasko stoppt Kennedy sämtliche andere Aktionen (die noch von Eisenhower geplant waren)

  • Kubakrise:

-       nach der Schweinebucht herrscht auf Kuba Angst vor einer erneuten US-Invasion

-       Kuba ruft die Sowjets zu Hilfe

-       Installation von sowjetischen Mittelstreckenraketen

  • Vietnamkrieg:

-       eskaliert unter Kennedy

-       beginn eines Guerillakrieges

-       Teilung Vietnams in Nord und Süd

-       Südvietnam bekommt Unterstützung von den USA

Eine Präsidentenschaft vieler Konflikte

 

  • 1961 Mauerbau in Berlin, um Flüchtlingswelle zu stoppen (mehr dazu in diesem DDR Referat)

-       ist das Ende der Berlinkrise

-       durch die Mauer zeigen die Sowjets, dass sie keinen Krieg wollen --> Defensivstrategie

  • Kubakrise wird durch Verhandlungen gelöst

-       USA hat Kuba nicht bombardiert bzw. die sowjetischen Raketen zerstört

-       hätte ansonsten den Atomkrieg bedeuten können

-       USA hatte eine Quarantäne über Kuba verhängt

-     Kriegsschiffe der US-Marine schirmen die Insel ab

-     wollen so Raketentransporte verhindern

-     gibt Spielraum, um weiter verhandeln zu können

-     Verhandlungen um gleichzeitigen Abzug der amerikanischen Raketen aus der Türkei und der sowjetischen Raketen aus Kuba

-     Gesicht wird dadurch gewahrt

-     gleichzeitige Aufnahme von Verhandlungen über die Abrüstung auf beiden Seiten

-       -->  auf ähnliche Weise gelöst wie die Berlinkrise: Vermeidung eines Krieges

  • Vietnamkrieg wird nicht gelöst: Eskalation (Kennedy hat maßgeblich dazu beigetragen, um den Krieg in Schwung zu bringen)
  • Raketenlücke wird mit Kennedy zu Gunsten der USA gewandelt (nicht nur eingeholt, sondern jetzt führend)
  • Kennedy hat großes Rüstungsprogramm gestartet
  • neue Technik bei Raketen --> können sehr schnell abgeschossen werden
  • US-Raketen sind sehr viel schneller und leistungsfähiger als die Sowjetraketen
  • Rassenfrage:

-       Martin Luther King jr. organisiert große friedliche Massenproteste

-       Martin Luther King jr. ist die zentrale Figur

-       wird September 1963 ermordet

  • unter Kennedy beginnt die Gleichstellung --> nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis

-       Integration der schwarzen Kinder in die weißen Schulen mit Bussen --> genannt „bussing“ (Begriff geprägt von Robert Kennedy)

-       positive Bilanz in der Innenpolitik während der Kennedy-Politik

  • Nachfolger Johnson (nach der Ermordung Kennedys) führt diese Politik nahtlos fort --> prägt den Begriff der Great Society (Schwarz und Weiß)
  • Studentenbewegung:

-       Ende der 60er Jahre beginnt ein kompletter Wandel in der amerikanischen Gesellschaft

-       Vietnamkrieg ist das beherrschende Thema der 60er Jahre

-       Wahlkampf 1968 zwischen Johnson und Nixon

-       neue Situation, da Amerika neuorganisiert wird

-       neues Gespann kommt mit Nixon (als Präsident) und Kissinger (erst Sicherheitsberater, dann Außenminister)

Nixon:

  • war unter Eisenhower Vize-Präsident
  • verlor dann 1960 den Wahlkampf gegen Kennedy, obwohl Nixon klarer Favorit war
  • verlor, da die erste Fernsehdebatte stattfand --> Kennedy war dort viel soueräner
  • Fernsehdebatte entschied die Wahl zugunsten Kennedys
  • Nixon schied aus der Politik aus und wurde zum Repräsentant von CocaCola
  • baute durch CocaCola viele Kontakte zur UdSSR und China auf --> Kontakte sind für später wichtig
  • kehrt dann in die Politik zurück
  • gewinnt die Wahl 1968

Kissinger:

  • Absolvent von Harvard
  • war Berater bei Kennedy
  • war der demokratischen Partei zugeneigt
  • war auch Berater von Rockefeller --> dieser unterlag schon bei den Vorwahlen
  • wechselte dann die politischen Seiten und wurde Berater von Nixon
  • schriebt ein Buch über die Lösung des Vietnamkriegs
  • ist die rechte Hand von Nixon

Die Politik beider:

  • Innenpolitik wird stark vernachlässigt
  • wollen Vietnamkrieg möglichst schnell beenden --> gelingt nicht
  • Konzept: Vietnam ist Stellvertreterkrieg: Änderung der Verhältnisse zu den Sowjets und China
  • bei Sowjets versuchte man Vereinbarungen zu Treffen

-  „heißer Draht“ --> Telefon vom weißen Haus in den Kreml, um schneller kommunizieren zu können

-  partieller Teststopp-Vertrag: Stopp der Atomtests in Wasser, All und auf dem Land

-  nicht Verbreitung von Kernwaffen, um Ausbreitung zu verhindern

  • Verhandlungen über Rüstungskontrolle auf Grund der obigen Punkte
  • Verhandlungen tragen 1972 Früchte durch die Unterzeichnung
  • Annäherung an China: 1949 Abbruch der politischen Beziehungen zu China
  • 1949 Abbruch, da Teilung in Rot-China (Mao-Regierung) und Taiwan (Exilregierung)
  • nur beibehalt der Beziehungen zu Taiwan
  • Nixon beschloss auf Peking zuzugehen und politische Beziehungen aufzunehmen --> besuchte auch China
  • es war sensationell mit beiden Ländern positive Verhandlungen zu führen
  • Möglichkeit zur Lösung des Vietnamkriegs scheint nun möglich
  • gelingt erst 1975

Innenpolitik Nixons:

  • zunehmende Tendenz der Stärkung der Präsidenten
  • Imperial Presidency --> imperialer Präsident mit vielen Einflussbereichen
  • Watergate Affaire: geht zurück auf den Wahlkampf von 1972

-       sollte Wiederwahl von Nixon eigentlich sicher sein

-       nach der Wiederwahl Nixons stellte sich heraus, dass in die republikanische Zentrale im Hotel Watergate eingebrochen wurde

-       2 Journalisten spionierten später nochmal hinter diesem Einbruch her (1973)

-       Einbruch konnte auf Nixon zurückgeführt werden --> die sogenannte Watergate Affaire

-       am Ende stand Nixon als Lügner da => Nixon musste zurücktreten im August 1974

  • Kongress nimmt sich die Befugnisse vom Präsidenten zurück (z.B. Kriegserklärung, etc.)
  • Entmachtung des Präsidenten wird nach und nach durchgesetzt
  • ihm gelingt die Innen- und Außenpolitischen Probleme in den Griff zu bekommen

-       Studentenbewegung

-       Rassenfrage

-       Annäherung an China und Sowjets

-       Beendigung des Vietnamkrieges (beinahe)

  • aber mehr Neuorientierung der Außenpolitik, als der Innenpolitik
  • Nixons Nachfolger wird Gerald R. Ford

Gerald R. Ford:

  • keine sehr eindrucksvolle Präsidentschaft
  • 1972 Ablösung durch Jimmy Carter

Carter:

  • nicht gewählt wegen einer guten Politik, sondern durch das Versprechen von persönlicher Integrität und Fachkompetenz
  • seine Leidenschaft gilt dem Predigen (noch heute)
  • bringt das Talent zum Predigen in seine Präsidentschaft mit ein
  • Verkörpert die Politik des Idealismus --> möchte dorthin wieder zurückkehren
  • Realismus Politik (von Nixon und Kissinger) versus Idealismus Politik (Carter)
  • Wort für Entspannung in dieser Zeit: détente --> „détente policy“
  • Entspannungspolitik wurde hauptsächlich von Kissinger und Nixon verkörpert
  • aus groß angelegter, weltweit umspannender Strategie der UdSSR mit einer Debatte über Entspannungspolitik wird détente zum Schimpfwort und soll aus dem amtlichen amerikanischen Wortschatz gestrichen werden
  • Carter wollte eine Fortführung der détente
  • weiteres Regierungsziel waren Abrüstungsanstrengungen
  • Wahl von Carter kommt große Bedeutung zu, da er Anhänger einer anderen Ideologie ist als seine Vorgänger --> Ideologie des Idealismus ist seine Überzeugung
  • steht ein für die „human rights policy“ --> Menschenrechtspolitik
  • diese Politik steht im Zentrum seiner Politik
  • beginnt mit Verhandlungen mit den Sowjets und China
  • geht bei diesen Verhandlungen ebenfalls auf die Menschenrechte ein
  • stößt dabei beide Länder vor den Kopf --> Verwicklungen und Verprellung vor allem der Sowjets durch die Menschenrechtsdebatte

Bilanz der Carter-Regierung:

  • scheint nichts gebracht zu haben
  • keine Reflexion der Regierung
  • nur ein Gutes hat diese Regierung: gute Südamerika Verhandlungen
  • SALT-Verhandlungen und Unterzeichnung des SALT II- Abkommen im Juni 1979 zusammen mit Breschnew
  • kurz nach der Unterzeichnung schlägt das politische Klima um
  • Abkommen von Wladiwostok --> wurde von Carter abgelehnt
  • außenpolitische Krisen der Regierungszeit

-       Besetzung der amerikanischen Botschaft in Iran/Teheran

-       Revolution in Afghanistan

-       Einmarsch der Sowjets in Afghanistan

  • Besetzung der Botschaft im Iran

-       zieht sich über ein Jahr hin

-       es gibt Geiseln und Tote

-       löst eine Diskussion um Territorialität im Außland aus (Botschaftsgelände)

-       Befreiungsversuch scheitert und endet in einem Fiasko

  • Revolution in Afghanistan

-       wird unterstützt von den Sowjets

-       ist eigentlich ein Bürgerkrieg zwischen der Regierungspartei unter Taraki und Anhängern von Mujahideen

-       Machtkampf endet mit einer Schießerei

-       Anhänger der Mujahideen gewinnen diese Schießerei --> ist die radikalere Partei

-       ist ein Problem für die ganz westliche Welt, da neues Gefahrenpotenzial

-       Sowjets hat Probleme, da sie viele Investitionen in Afghanistan getätigt haben --> alles umsonst

-       Folge: Invasion der Sowjets in Afghanistan

  • Carter gibt vehement seine Meinung dazu ab: Sowjetisches Verhalten ist nicht zu tolerieren
  • drohte ebenfalls mit militärischen Aktionen, falls Ölzufuhr nach Amerika gestoppt werden sollte
  • Carter beginnt mit einer starken Aufrüstung der USA aus Gefahr bzw. Angst vor den Sowjets
  • Umkehrung der bisherigen Politik der USA
  • Entspannungspolitik unter Carter
  • realistischer Ansatz der Menschenrechtspolitik verkehrt sich ebenfalls ins Gegenteil --> keine positiven Erfolge
  • Verhältnis von Carter und Helmut Schmidt ist sehr schlecht --> ausgehend sowohl von Carter als auch von Schmidt (Verhältnis wird beschrieben in den Memoiren des US-Außenminister Bizezinski)
  • Carter hat bei den Wahlen von 1980 keine Chance auf die Wiederwahl
  • hat auch einen starken Gegenkandidaten: Ronald Reagon

Ronald Reagon:

Wer ein USA-Referat allgemein - ohne Spezifikation - zu halten hat, soltle nur die wichtigsten Politiker und Ereignisse nennen. Reagon ist nicht unbedingt dabei, dazu fragt aber besser euren Lehrer!

  • war ehemals Schauspieler
  • war auch Vorsitzender der Schauspieler Gewerkschaft
  • Gouverneur im Staat Kalifornien --> wird zum Berufspolitiker
  • Aufgestellt zum Präsidentschaftskandidaten, da

-       konträr zur Entspannungspolitik 

-       vertritt die Neo-Konservativer Bewegung

-       starker Kandidat schon bei den Vorwahlen

-       deutliche Wahl von Reagon (Carter hatte keine Chance)

  • er verspricht die amerikanische Machtposition wieder herzustellen und die Sowjets in ihre Schranken zu weisen
  • setzt Rüstungspolitik fort
  • übernimmt militärische Aktionen --> um Macht zu demonstrieren
  • will eine neue Orientierung von Werten (Neo-Konservativ)
  • möchte sich den Weg zur Entspannungspolitik freihalten
  • => hat konträre Interessen
  • Reagon blieb 2 Amtszeiten an der Macht bis 1989
  • Sowjets haben SS 20 Raketen aufgerüstet --> sind mobile Mittelstreckenraketen
  • sind sozusagen Euro-Strategische Waffen
  • Rüstungsdiskussion die ganzen 70er und 80er Jahre über --> Friedensbewegung/Friedensdemonstrationen („flower power zeit“ -)
  • Diskussionen mit den Sowjets um Abrüstung --> wenn die Sowjets nicht abrüsten wollen, wird die USA wieder aufrüsten, um das Gleichgewicht des Schreckens aufrechterhalten zu können
  • Sowjets waren für Verhandlungen nicht bereit
  • Westen hatte nicht zum anbieten als Grund für die sowjetische Abrüstung
  • => Aufrüstung in der USA durch Reagon
  • Steigerung der Transportkapazitäten --> um in einem kurzen Zeitraum große Truppen verlegen zu können (per Schiff oder Flugzeug)
  • in diesem Bereich war die USA den Sowjets dann weit voraus
  • militärisches Engagement unter Reagon

-       vor allem in der Karibik

-       Karibik wurde von den Kubanern beherrscht und die Kubaner wurden von den Sowjets unterstützt

-       Reagon demonstriert, dass die USA  das nicht länger hinnehmen wird

-       Intervenierung von kubanischen Soldaten

-       in Besitznahme einer Insel, die bisher Kuba unterstand durch die USA --> Machtdemonstration durch Reagon

-       Rückzug der Kubaner auf ihre Insel

-       Reagon erreichte so sein Ziel --> Eindämmung der kubanischen Einflusssphäre (und somit auch die der Sowjets)

  • Veränderung der amerikanischen Normensystems

-       hat andere Vorstellungen als Carter

-       kehrt Fords und Carters Politik um

-       stellt auch Nixons Entspannungspolitik in Frage

-       Strategie des Gleichgewichts

-       1984 Konferenz über Vertrauens- und Sicherheitsbildende Maßnahmen (KVAE) in Stockholm --> USA ist in einer neuen gestärkten Position

-       Strategic Defense Initiative (SDI): Initiative zum Aufbau eines Abwehrschirms gegen Interkontinentalraketen

-     weltraumgeschütztes Abwehrsystem der USA

-     Raketen müssen abgeschossen werden, bevor die amerikanischen Boden erreichen

-     klappt nicht wirklich

-     führte zur Entwicklung der Mondlanderaketen (viel Entwicklung in der NASA)

-     Notwendigkeit für ungeheure Präzision (bei Forschung der NASA)

-     Explosion in der Entwicklung der sogenannten Smart-Weapons

-     Smart-Weapons ist der alten Rüstung des Sowjets weit überlegen

-     Überlegenheit sah man zum ersten Mal im 2. Golfkrieg (Einmarsch der Sowjets in Kuweit)

  • Sowjets befanden sich in einer Phase der Stagnation --> Herrschaft der Alten

-       Breschnew

-       Poppov

-       Tschenienko

-       --> sind alle alt und sehr krank, teilweise auch geistig nicht voll da

  • Sowjets brauchen die Entspannungspolitik --> fordern sogar die Militärs, da sie mit dem amerikanischen Rüstungsprogramm nicht mehr mithalten können
  • Gorbatschow beginnt 1984/1985 eine neue Politik in der Sowjetunion --> Entspannungsbereitschaft --> Rückkehr zur Entspannungspolitik
  • Akteure zur Beendigung des Kalten Krieges:

-       Gorbatschow

-       Reagon

-       Auflockerung im Rahmen der Entspannungspolitik (aus Deutschland, Sowjetunion und USA)

-       Bereitschaft schon seit den 70er Jahren

Ära des George Bush sen. und des Bill Clinton:

  • George Busch sen. wird neuer Präsident
  • war der Einzige, der die Wiedervereinigung unterstützte
  • Konsequenzen der US-Außenpolitik nach dem Kalten Krieg

-       90er Jahre sind geprägt von Bush sen. (1989-1993) und Bill Clinton (1994-2001)

-       USA hat die Übermacht, Westen hat den Kalten Krieg gewonnen --> Idee des Unilaterismus

-       beide Präsidenten waren auch außenpolitisch erfahren

-       Bush sen. bemühte sich sehr um die Oststaaten (z.B. Polen)

-       Bemühungen um eine neue Weltordnungspolitik

-       sieht man auch an der Irakkrise

-     UNO Beschluss für militärisches Eingreifen in Kuweit

-     Phase des Multilaterismus unter der UNO

-       Auseinanderbrechen der Sowjetunion

-     Bereitschaft als Mitspieler der Russen in der UNO wird immer geringer, da sie in keiner Führungsposition sitzen

-     innerhalb Russlands gibt es große Missstimmungen gegen Gorbatschow

-     Gorbatschow wird für das Auseinanderfallen verantwortlich gemacht

-     hin zum russischen Nationalismus

-       Bush und Clinton haben beide eine sehr gute Politik gemacht

-       Clinton war auch sehr intelligent und auch gut ausgebildet

-       Zeit des multilateralen Strebens ändert sich erst durch Bush sen.

 

Hilf uns und deinen Freunden, indem du diese Seite teilst, verlinkst und bewertest

4 / 5 Sternen (8 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 3. Semester (Uni)
  • Erstellt: 2013
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 08.10.16

Schreibe jetzt deine Meinung

    Was ist 3 mal 3? Ergebnis:  
Wähle dein Bild:
  • peter lankton schrieb am 08.11.2012:

    :) *LIKE*

  • Tobi schrieb am 06.10.2012:

    Cool, wir brauchen das für po.litik referat! danke

  • ariana schrieb am 18.06.2012:

    MerCii für die Infos :-))

    war mir schon noch ne grosse hilfe ^^

    Liebe Grüsse aus der Schweiz (ZH) <3

  • horst karl schrieb am 13.03.2012:

    supiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
    gut gemacht weiter so

  • Piaa. x3 schrieb am 29.02.2012:

    Und wo steht da jetzt "Die Entstehung der USA"?

  • Juuuuuuuuuuuuuuuuuuuuule <3 schrieb am 08.02.2012:

    jaaa... und auf deutsch???

  • ICH schrieb am 31.10.2011:

    Endlich mal nicht nur Zahlen und Fakten sondern auch ausführliche Zusammenhänge . Gut gelungen ;)

  • culy schrieb am 06.09.2011:

    lang, aber kompakt! Supi, danke!

  • mädchen=)=)=) schrieb am 16.12.2010:

    es ist zu lang=( aber interessant weiter sooooooooooooooooooooo!!!!!!
    =)=)
    HIHIHI

Mitmachen

Drag & Drop oder: Durchsuchen... Endungen: .doc(x) .xls(x) .ppt(x) .pdf .txt .rtf .jpg .gif .png .bmp

Danke für deinen Besuch bei Schulzeux.de

Zeig diese Seite deinen Freunden

Mithelfen ist ganz einfach

Du hast sicher auch noch Hausarbeiten, Vorträge etc. auf deinem PC. Veröffentliche sie in wenigen Sekunden und hilf damit tausenden Mitschülern.

Mehr Infos

Schulzeux.de auf Facebook

Schulzeux.de bei Google+