Schulzeux.de > Geschichte

Geschichte Chinas Referat

Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte, Entstehung und Dynastien des Kaisertums von China folgt zusammengefasst im Referat über China.

Einleitung

Die Chinesen gehören zu den Völkern, die eine sehr lange Geschichte haben, und sie sind das einzige, das auf eine kontinuierliche Tradition von den Anfängen in der Steinzeit bis zum heutigen Tag blicken kann.
Die meisten wissen nur sehr wenig über China: Es liegt im Osten Asiens, Chinesische Mauer, Dynastien, Kaiser, viele Einwohner und Schlitzaugen. Doch was waren das für Dynastien, wie hiessen sie, wie hiessen die berühmtesten Kaiser, wann wurde diese Mauer erbaut.
Ich möchte versuchen mit meiner Arbeit ein bisschen Licht in die Geschichte des Staates Chinas bringen. Der Schwerpukt liegt dabei wie der Titel schon sagt bei den Kaisern.

Die Zeit und Geschichte vor den ersten Kaisernbis zu den letzten - Haupttema des Referat

Chinas Frühgeschichte verliert sich im mythischen: "Am Anfang war die Welt ein Ei. Als das Ei platzte, wurde der obere Teil der Schale zum Himmel, der untere zur Erde, und heraus trat ein Mann namens Pangu, der achtzehntausend Jahre lang lebte. Mit Hilfe eines Drachens, eines Phönix, eines Einhorns und einer Schildkröte arbeitete Pangu unermüdlich, brachte die Erde in Form und schuf Täler und Berge. Als er starb verwandelte sich sein Fleisch in den Erdboden, sein Blut in Seen und Flüsse, seine Augen in Sonne und Mond, sein Atem in Wind und seine Stimme in Donner. Die Parasiten, die sich von seinem Körper ernährten, wurden zu den Vorfahren der menschlichen Rasse."
Dann folgten eine Reihe von Übermenschen und legendären Kaisern, die dem Volk, das von Pangus Parasiten abstammte, die Jagd, den Fischfang, die Viehzucht und das Schreiben beibrachte und sie lehrte in harmonischer Ehe mit Frauen zu leben.
Niemand weiss, wann die chinesische Zivilisation begann. Erste Anzeichen, wie Siedlungen und systematische Landwirtschaft, sind in China mindestens seit dem dritten Jahrhundert vor Christus zu erkennen. Vielleicht reichen sie aber noch viel weiter zurück.
Im 21. Jahrhundert v. Chr. wurde die erste chinesische Dynastie von Yu dem Grossen gegründet: Die Xia-Dynastie. Über die Xia-Dinastie ist eigentlich so gut wie nichts bekannt ausser eine Liste ihrer Herrscher.
Im 16. Jahrhundert v. Chr. wurde die Xia von der Shang-Dynastie abgelöst. An der Existenz dieser beiden Dynastien wurde lange Zeit gezweifelt. Erst im 19. Jahrhundert wurde mit Hilfe von Ausgrabungen bewiesen, dass es die Shang-Zeit gegeben haben muss.
Im 11. Jahrhundert v. Chr. wurde das von den Shang-Herrschern regierte Gebiet von einem Vasallenstaat erobert, dessen Führer, König Wu, eine neue Dynastie gründete: Die Zhou.
Da die Zhou nichts von den Kulturen im Westen wussten, hielten sie sich für einzigartig. China hiess bei ihnen Zhangguo (Reich der Mitte), das auf allen Seiten von Barbaren umgeben war. Im 8. Jahrhundert v. Chr. zerfiel das Zhou-Reich, geschwächt durch Feldzüge gegen aufsässige Feudalstaaten und die ständigen Angriffe der Barbaren in zahlreich Kleinstaaten. Die folgenden 50 Jahre wurde "die Zeit der kämpfenden Reiche" genannt, in welcher auch die grossen chinesischen Lehren entstanden.

Der erste Kaiser

Kurz nach 250 v. Chr. gelangte ein junger König im westlichen Staat von Qin an die Macht. Dank seinem Mut, seiner Energie und seines starken Willens, war er allgemein als der "Tiger von Qin" bekannt. Den Staat, den er beherrschte, entsprach etwa den heutigen Provinzen Gansu und Shaanxi im nördlichen Zentralchina.
Früher war das Volk von Qin nicht mehr als ein Nomadenstamm gewesen, doch unter dem Tiger von Qin brachte es das Reich zu einer beachtlichen wirtschaftlichen und militärischen Grösse. 221 v. Chr. ernannte sich der König von Qin zum "ersten Kaiser von China" oder "Shi Huangdi". Seine Minister rieten ihm riesige Paläste zu bauen und sie zum Beweis seiner Macht mit Schätzen aufzufüllen. Allein um die damalige Hauptstadt Xianyang bauten ca. 500’000 Kriegsgefangene und Verbrecher 270 solcher Paläste.
Der Kaiser führte viele Expansionskriege. Vor allem im Norden und Nordosten versuchte er sein Reich ständig auszuweiten. Die chinesischen Truppen hatten es jedoch sehr schwer, weil das im Nordwesten lebende nomadische Hirtenvolk "Hsiung-nu", im Abendland wahrscheinlich besser bekannt unter dem Namen Hunnen, beritten war und heftigen Widerstand leistete. Um sich vor den ständig in die eroberten Gebiete einfallenden Hunnen zu verteidigen, liess Shi Huangdi eine riesige Mauer bauen, die das Reich vor den Barbaren aus dem Norden schützen sollte.
Die Grosse Mauer wurde von 215 - 209 v. Chr. erbaut und ist das einzige architektonische Werk, das vom Mond aus gesehen werden kann. Sie ist 2200 Kilometer lang und teils auf den Fundamenten schon bestehender Mauern aufgerichtet. Die Mauer ist eine technische Meisterleistung, aber sie war auch ein Friedhof für unzählige Frauen und Männer, die bei drückender Hitze oder eisiger Kälte an ihr arbeiten mussten. Tote wurden oft als Baumaterial benutzt. Möglicherweise starben beim Bau der Mauer bis zu einer halben Million Menschen.
Als der erste chinesische Kaiser 210 v. Chr. starb, wurde er in einem Mausoleum hinter einer herrlichen Jadetüre bestattet. Die prachtvollen Kammern wurden noch übertroffen von der Entdeckung der Terrakotta-Armee. Auf einer Fläche von 20’000 Quadratmeter befindet sich die Nachbildung einer Streitmacht von Schätzungsweise 7000 Soldaten. Jede Figur hat individuelle Gesichtszüge und ist 160 bis 200 cm gross.

Die Han-Dynastie in Chinas Geschichte

Nach dem Tod von Shi Huangdi und nach jahrelangem Kampf um den Kaiserthron, wurde der Rebellenführer Liu Bang, besser bekannt unter seinem kaiserlichen Namen Gaozu, Herr über das Qin-Reich und gründete die Han-Dynastie. Die Han-Dynastie herrschte vierhundert Jahre lang, von 206 v. Chr. bis 220 n. Chr. Ein mächtiger Staat, vergleichbar mit dem römischen Reich im Westen. In einigen Sparten wie Kriegführung und Erziehungswesen übertrafen die Han sogar Rom.
Mit Gaozu als Kaiser begann sich das zerrüttete Reich allmählich wieder zu festigen. Doch nach seinem Tod folgte wieder eine Zeit des hinterrücks ermorden und töten bis 141 v. Chr. wieder ein "starker Kaiser" den Thron bestieg. Wudi, so nannte sich dieser Mann, leitete eine dynamische Expansion Chinas ein. Er führte seine Armeen gegen die Völker im Süden und eroberte die heutigen Provinzen Zhejiang, Fujian, Kwangsi, Kwangtung und Vietnam. Ausserdem zwang er die Barbaren von Yunnan, Guizhou und Sichuan unter seine Gewalt und besetzte Korea. Wudi versuchte wie schon der Tiger von Qin die Hunnen zu unterwerfen. Seine Heere wagten sich so weit nach Norden und Nordwesten, bis sie die Wüste Gobi erreichten. Zu dieser Zeit war das chinesische Reich grösser als das von Augustus regierte römische Imperium.
Etwa zur gleichen Zeit begannen die Chinesen mit dem Westen Handel zu treiben. Riesige Karawanen, beladen mit Elfenbein, Glas, Leinen und Wolle, zogen gegen Westen, und die chinesische Wirtschaft erlebte einen gewaltigen Aufschwung.
Wudi war einer der letzten fähigen Herrscher der Han-Zeit. Seine Nachfolger lagen ständig im Streit mit den Eunuchen des Kaiserpalastes und den Verwandten der Kaiserin und konnten die Fläche und den Ruhm Chinas nicht mehr vergrössern.
220 n. Chr. teilten drei Han-Generäle das chinesische Reich unter sich auf, womit die Epoche "Die Drei Königreiche" begann.

Die Sui-Dynastie

Nach 300 Jahren Krieg, Ausbeutung und Zerfall, bestieg 581 Yang Jian den Thron, nahm den Kaisernamen Wendi an und gründete die Sui-Dynastie. Er brachte Ordnung in das Land und fügte China wieder zu einem Ganzen zusammen.
Wendis Nachfolger Yangdi regierte von 605 bis 618. Er war eine bemerkenswerte und tatkräftige Persönlichkeit, aber unerbittlich und von skrupellosem Ehrgeiz besessen. Menschliches Leben bedeutete ihm nichts. Beim Bau des riesigen Kanals (1500 Kilometer) Zwischen Nord- und Südchina, kamen Zehntausende um, vergleichbar mit dem Bau der Grossen Mauer. Die Wasserstrasse diente vor allem dazu Getreide aus der "Reissschüssel" nach Norden zu den Garnisonen zu transportieren, die die Grenzen schützten. Diese grössenwahnsinnige Missachtung menschlichen Leids und die ständige Ausbeutung der Ressourcen des Landes führte knapp 30 Jahre nach der Gründung der Sui-Dynastie zu deren Untergang.

Das Tang-Reich Chinas

Unter den gerechten und toleranten Herrschern der Tang-Dynastie gelangte das chinesische Reich zu neuer Grösse und Macht. Neue Paläste wurden gebaut und mit Schätzen angefüllt. An die Barbaren verlorene Territorien wie Turkestan, Tibet, Korea und Vietnam wurden zurückerobert und die nach Osten vordringenden arabischen Völker hinter den Hindukusch zurückgedrängt.
Unter den Tang-Kaisern wurde auch der Buddhismus in ganz China verbreitet. Die Kaiser Taizong und verfassten dazu jeweils mehrere Geleitworte. Unter der Regierung dieser beiden Herrscher (Regierungszeit: 626 bis 649 und 649 bis 683) gelangte auch die Hauptstadt Changang zu einer riesigen Pracht. Nichts simulierte den Reichtum der Tang-Dynastie besser als diese grossartige Metropole samt ihren enormen Schätzen. Die Stadtmauer bildete ein präzises Rechteck von gigantischem Ausmass, nämlich 6,9 mal 8 Kilometer. Mit zwei Millionen Einwohnern war Changan die grösste Stadt zu dieser Zeit. Im ganzen Tang-Reich lebten 52 Millionen Menschen. In den Werkstätten von Changan wurden alle Schätze produziert, die der Kaiserpalast, der sich auch in Changan befand, benötigte, um seine Macht zu demonstrieren (Tänzerinnen, Athleten, und Tiere aus Jade und Bronze, Keramiken, Grabbeigaben, Kostbare Silberarbeiten usw.).
Nach den beiden Herrschern Taizong und Gaozong bestieg 690 n. Chr. zum ersten Mal in der chinesischen Geschichte eine Frau den kaiserlichen Thron. Sie regierte China 22 Jahre lang, bevor ihr Enkel Minghuang die Herrschaft an sich riss. Er übernahm ein blühendes Reich, war jedoch den ständig wachsenden Problemen nicht gewachsen. Weil die Bauern ihre Kreigsausrüstung selber bezahlen mussten, desertierten sie in grossen Scharen. Der Kaiser war auf kostspielige Söldner angewiesen und verlor in der Folge grosse Gebiete hinter den Gebirgen Zentralasiens an die Araber. Um den Problemen zu entfliehen, zog er sich mehr und mehr in sein Harem zurück, das angeblich 40’000 Frauen gezählt haben soll.

ANZEIGE Klassenfahrt
Jugendreise.de organisiert erlebnisreiche Schüler Klassenfahrten und fast jede Form von anderen Gruppenreisen.

Später wurde er von einem seiner Generäle gestürzt, der jedoch von Minghuangs Sohn besiegt werden konnte, der das Tang-Reich bis 960 retten konnte. Doch die Grossen Tagen der Tang waren vorbei.
Wie schon in anderen Zeiten, als das chinesische Reich kurz vor dem Zerfall stand, gelangte ein starker Mann an die Macht. Zhao Kuangyin bestieg 960 unter dem Kaisernamen Taizu den Kaiserstuhl und gründete die Song-Dynastie. unter Taizu erlebte China eine neue Blütezeit in der Kultur. Vor allem Huizang, auch genannt der "Kaiserliche Träumer", der 1101 den Thron bestieg, war ein begabter Dichter und Maler. Weil er sich jedoch mehr dem Dichten und Malen anstatt dem Regieren widmete, wurde das Song-Reich 1126 von den kriegerischen Nüchentartaren erobert. Nur die "Reissschüssel" im Süden konnte gerettet werden. Trotz dieser Verkleinerung des Reiches schossen überall neue Städte aus dem Boden. Die damalige Hauptstadt war Kaifeng.
Die Songwissenschaftler waren den Europäern weit voran. Bereits im 10. Jahrhundert wurde der Magnetkompass erfunden, das Rechenbrett, Abacus genannt, war in ganz Ostasien verbreitet.
Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wuchs die Unzufriedenheit der Bauern, gleichzeitig wurde das Reich von den Mongolen bedroht, die dann auch in das chinesische Reich einfielen.

Die Mongolen und China - Geschichte zweier Kulturen

Dschingis Kahn ist wohl der bekannteste Führer der Mongolen. Seine Reiterheere waren die stärksten und unbarmherzigsten, die die Welt je gesehen hatte. Schon von Kind auf lernten die Mongolen auf Pferden zu reiten und mit Pfeil und Bogen umzugehen.
Trotz ihrer Roheit waren die mongolischen Krieger äusserst diszipliniert und organisiert. Dschingis Kahn teilte seine Armee in Einheiten auf die im Kampf gezielt eingesetzt wurden.
Als Dschingis Kahn 1218 bereits einen grossen Teil Nordchinas erobert hatte, beschloss er die südlich gelegenen Song-Gebiete nicht gewaltsam in seine Macht zu bringen, sondern sie zu kolonisieren. Die Song-Chinesen fügten sich, froh dem Massaker entgangen zu sein.
Nachdem Dschingis Kahns Enkel Kublai Kahn Herrscher der Mongolen wurde, verlegte er die Hauptstadt, die weit im Norden lag, nach Zhongdu. Dieser Stadt, dem späteren Peking, gab er den Namen Dadu. Unter Kublai Kahn wurde der Handel mit der Aussenwelt sehr verstärkt. Durch das ganze Mongolenreich führten Strassen, die sehr sicher waren. So gelangten diverse chinesische Erfindungen wie das Schiesspulver, die Druckkunst, das Kartenspiel und verschiedene Textilien nach Europa. Umgekehrt lernte China neue Techniken der Bronze-, Keramik- und Emailleherstellung kennen sowie bisher unbekannte Nahrungsmittel und Weine.
15 Jahre nach dem Tod des grossen Kublai Kahn begann das mongolische Reich zu zerfallen.

Die Ming-Dynastie

1368 gründete Kaiser Hongwu die Ming-Dynastie. Er fügte das zerfallene chinesische Reich wieder zusammen und führte die Staatsprüfung für den Beamtendienst wieder ein. Seine Nachfolger förderten zunehmend die Kontakte mit der Aussenwelt. Von 1405 bis 1433 wurden eine Reihe aussergewöhnliche See-Expeditionen in weit entfernte auf der Karte nicht verzeichnete Gebiete unternommen. In den Indischen Ozean, den Persischen Golf und möglicherweise sogar nach Australien. Die Chinesen umsegelten das Kap der Guten Hoffnung 200 Jahre vor dem ersten Europäer, Vasco da Gama.
Anfangs des 15. Jahrhunderts setzten politischer Widerstand und die hohen Kosten den Entdeckungsfahrten ein Ende. Die ersten europäischen Händler liessen sich 1555 in Macao nieder.
Der Kaiser Yongluo (1405 bis 1433) baute Dadu neu auf und nannte sie Peking, was so viel heisst wie "Nördliche Hauptstadt". Sie wurde nach dem Vorbild der Tang-Hauptstadt Changan, auf einem riesigen rechteckigen Grundriss erbaut. Zu dieser Zeit entstand auch die berühmte "Verbotene Stadt", in der fast alle folgenden Ming-Kaiser wohnten und regierten. Diese Abgeschiedenheit hatte zur Folge, dass sie sich nicht mehr für die Staatsgeschäfte interessierten. Sie überliessen das Regieren hauptsächlich den Eunuchen.
Die vielen Millionen chinesischen Bauern bekamen kaum mit, was sich im Kaiserpalast abspielte. Sie mussten ihren Grundbesitzern dienen, die sie des öfteren wie Sklaven behandelten, sie nach belieben auspeitschten oder sogar töteten. Viele schlossen sich den Rebellen an, die von einem gewissen Li Zicheng angeführt wurden.
1643 eroberte er mit einem gewaltigen Heer Peking. Der letzte Ming-Kaiser flüchtete aus dem Palast und erhängte sich auf dem Meishan-Hügel. Doch Li Zichengs Herrschaft dauerte nicht lange. Ein Ming-General, der die Grosse Mauer gegen die Mandschu verteidigte, verbündete sich mit ihnen und stürmte Peking. Die Mandschu übernahmen China und die Qing-Dynastie wurde ausgerufen.

Die Qing-Dynastie

Um ihre Herrschaft zu sichern übernahmen die Qing-Kaiser teilweise traditionelle chinesische Denkweisen einschliesslich des Konfuzianismus. Während der langen Regierungszeit des berühmten Mandschu-Kaisers Kangxi (1662 bis 1727) dehnte sich das Reich gewaltig aus. Es reichte von Sibirien bis zu den tropischen Gebirgen im Süden. Dieses riesige Imperium war so reich, dass mehrmals auf Steuereinnahmen verzichtet werden konnte. Die Bevölkerung wuchs rapide an. Um 1700 gab es in China ungefähr 150 Millionen Einwohner. 1794 waren es bereits 300 Millionen.
1725 Bestieg Kangxis Enkel Qianlong den Thron. Er war hochtalentiert und intelligent, förderte Maler und Dichter und gab Unsummen für neue Paläste und Riesige Gärten aus. Er war auch gegenüber der Kunst des Westens nicht abgeneigt. Westliche Wissenschaft und Handelswaren hingegen lehnte er prinzipiell ab. Man liess fremdländische Händler nur in die Küstenstädte nicht aber ins Landesinnere. Der 1793 von den Briten ausgesandte Lord Macartney versuchte den Kaiser vergeblich umzustimmen. Das chinesische Volk habe keine Gegenstände aus dem Westen nötig. 1816 wurde eine zweite Delegation ausgeschickt um Jiaqing, Qianlong war inzwischen gestorben, davon zu überzeugen das der Handel mit dem Westen und Amerika einfach nötig sei. Doch vergeblich.
Weil auf politischem Weg nichts zu erreichen war, beschlossen die Europäer die Kooperation der Chinesen gewaltsam zu erzwingen. Sie wollten endlich ihre Waren in China verkaufen. Es kam zu dem furchtbaren Opiumkrieg. 1835 waren bereits 2 Millionen Chinesen Opiumsüchtig. Der Vertrag von Nanking, der den Opiumkrieg beendete, leitete eine Reihe von Demütigungen des chinesischen Volkes ein. Französische und englische Truppen plünderten verschiedene Tempel aus und terrorisierten die Chinesen. Die grossen Tage Chinas waren endgültig vorbei.

Quellenverzeichnis "Geschichte Chinas" im Referat

Die Kaiser von China
Schatzkammern und Herrscherhäuser der Welt
Christopher Hibbert
Christian Verlag München 1982

Das alte China
Geschichte und Kultur des Reiches der Mitte
Verschiedene Autoren
Bertelsmann Verlag München 1988

Stichwort
China
Wilhelm Heyne Verlag München 1994

Hilf uns und deinen Freunden, indem du diese Seite teilst, verlinkst und bewertest

5 / 5 Sternen (2 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2012
  • Note: 1-
  • Aktualisiert: 03.12.16

Schreibe jetzt deine Meinung

    Was ist 11 - 6? Ergebnis:  
Wähle dein Bild:

Mitmachen

Drag & Drop oder: Durchsuchen... Endungen: .doc(x) .xls(x) .ppt(x) .pdf .txt .rtf .jpg .gif .png .bmp

Danke für deinen Besuch bei Schulzeux.de

Zeig diese Seite deinen Freunden

Mithelfen ist ganz einfach

Du hast sicher auch noch Hausarbeiten, Vorträge etc. auf deinem PC. Veröffentliche sie in wenigen Sekunden und hilf damit tausenden Mitschülern.

Mehr Infos

Schulzeux.de auf Facebook

Schulzeux.de bei Google+