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Die Wehrmacht Referat

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung zur Geschichte der Wehrmacht

Am 11. November 1918 verstummten die Waffen an der Westfront. Die mächtige Donaumonarchie zerfiel binnen weniger Tage, der Deutsche und der Österreichische Kaiser dankten ab, in Österreich und Deutschland wurde die Republik ausgerufen.
Trotzdem wurde der Erste Weltkrieg erst mit dem Friedensvertrag von Versailles, der am 10. Januar 1920 in Kraft tritt, ganz offiziell beendet.

Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg wurde im Friedensvertrag von Versailles die Anzahl der Soldaten auf 100.000 Mann für eine Streitmacht festgeschrieben. Diese sollten ausschließlich Berufssoldaten sein, und es gab keine Wehrpflicht.
Die Ausrüstung der „Reichswehr“ war ebenfalls festgelegt worden. Der Besitz von Angriffswaffen z.B. Panzer, schwere Artillerie, Flugzeuge und Kampfgas waren verboten.

Die sogenannte Reichswehr war seit 1919 die bewaffnete Streitmacht des Deutschen Reiches; sie bestand aus dem Reichsheer und der Reichsmarine. Oberster Befehlshaber der Reichswehr war der Reichspräsident, das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches.
Das Ende der Weimarer Republik ging über in den Beginn der Schreckensherrschaft durch Adolf Hitler.
„Weimarer Republik“ ist die Bezeichnung für das Deutsche Reich in der Zeit vom 1918 – 1933, benannt nach Weimar, dem Ort der Verfassungsannahme nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg.
Diese Verfassung des Deutschen Reiches, durch Mehrheitsbeschluß der Weimarer Nationalversammlung am 31.7.1919 angenommen, war eine repräsentative parlamentarische Demokratie, ein Rechtsstaat. Die Volksvertreter wurden erstmalig in allgemeiner, geheimer, gleicher und direkter Wahl nach den Grundsätzen des Verhältniswahlrechts von Männern und Frauen gewählt.
Die Gesetze wurden vom Reichspräsidenten verkündet, auch dieser wurde vom Volk gewählt, und zwar auf sieben Jahre. Er vertrat das Reich völkerrechtlich, ernannte und entließ Reichskanzler und Reichsminister und war Oberbefehlshaber der Reichswehr.
Er konnte unter anderem auch einen Volksentscheid herbeiführen und die Notverordnung erlassen.

2. Die Weltwirtschaftskrise

Durch den Börsen Krach an der New Yorker Börse am 29. Oktober 1929, der auch Schwarzer Freitag genannt wurde, brachte alle Ansätze zur dauerhaften Stabilisierung Deutschlands zugrunde.
Die Weltwirtschaftskrise, die mit dem „Schwarzen Freitag“ ihren Anfang nimmt, kennzeichnet den Beginn der jahrelangen weltweiten Rezession mit Produktionsrückgang und Massenarbeitslosigkeit.

Die Weltwirtschaftskrise löst eine Politische Radikalisierung in Europa aus. Viele Menschen führen ihre wirtschaftliche Notlage auf das Versagen des parlamentarischen Systems zurück und schenken den Parolen antidemokratischer Parteien mehr und mehr Glauben.
Trotzdem gibt es Ausnahmen:
Die „Eiserne Front“, ein Zusammenschluss von Spitzenleuten der freigewerkschaftlichen Spitzenverbände, Vertreter des Arbeitersports und Vertreter des Reichsbanners sowie Repräsentanten der SPD in Berlin, gründen einen Verbund zur „Abwendung der faschistischen Gefahr. Dieser bleibt aber weitgehend ungefährlich für Hitler.

Und wegen dieser Weltwirtschaftskrise stiegen die ohnehin schon hohen Arbeitslosenzahlen weiter in die Höhe. Der Welthandel kommt fast zum Erliegen und die internationale Finanzwelt gerät an den Rand des Zusammenbruchs.

3. Das Jahr 1933- Die Zeichen stehen auf Sturm

Im Dritten Reich wurde die Weimarer Verfassung zwar weder formell noch juristisch aufgehoben, doch mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24.2.1933 praktisch außer Kraft gesetzt.
Inhalt dieses „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ war die Übertragung der gesamten Gesetzgebung auf Hitler für 4 Jahre und wurde später mehrfach verlängert. Unter maßgeblicher Zustimmung der Zentrumspartei gegen die Stimmen der SPD schaltete sich der Reichstag damit selbst aus und entmachtete sich selber.

4. Machtübernahme durch Hitler

Mit dem Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen und den Parteienstreit zu überwinden, gelang Adolf Hitler an die Macht.
Am 30. Januar 1933 ernennt der 85-jarige Reichspräsident Paul von Hindenburg den Führer der NSDAP (Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter Partei) und erklärten
Todfeind der Demokratie Adolf Hitler zum Reichskanzler.
Als Staatsoberhaupt war Hitler auch Oberster Befehlshaber der Wehrmacht. Unter ihm war der Reichskriegs - Minister W. von Blomberg als Oberbefehlshaber der Wehrmacht ernannt worden.

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 erkannte der neue Reichskanzler Adolf Hitler die Bestimmungen des Versailles Vertrag von 1919 für Deutschland als nicht mehr bindend an.
Sofort mit seiner Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 gab Hitler, bewußt gegen den Friedensvertrag von Versailles verstoßen, Anweisungen zur Aufrüstung der deutschen Reichswehr durch Aufstellung motorisierter Verbände sowie Panzertruppen, Fallschirm- und Fliegerverbänden, zum Ausbau der Flotte und einer Verstärkung des Landheeres.

5. Organisation und Struktur des Oberkommandos der deutschen Armee

1. 1920 – 1934

Reichspräsident und Oberster Befehlshaber

Reichskanzler

Verteidigungsminister

Chef des OKH Chef des OKM

2. 1934 – 1938

Der Führer und der Reichskanzler
Oberster Befehlshaber

Kriegsminister
Oberbefehlshaber

Oberbefehlshaber Oberbefehlshaber Oberbefehlshaber
des Heers der Marine der Luftwaffe

3. 1938 – 1941

Der Führer und der Reichskanzler
Oberster Befehlshaber, Kriegsminister

Chef des Oberkommandos
der Wehrmacht

Oberbefehlshaber Oberbefehlshaber Oberbefehlshaber
des Heers der Marine der Luftwaffe

4. 1941 – 1945

Der Führer und Reichskanzler
Oberster Befehlshaber, Kriegsminister
Oberbefehlshaber des Heers

Chef des Oberkommandos
der Wehrmacht

Chef des Generalstabes
des Heeres

Oberbefehlshaber Oberbefehlshaber
der Marine der Luftwaffe

6. Die Einstellung der Reichswehrführung

Von der Aussicht auf den Wiederaufstieg Deutschlands zur militärischen Großmacht geblendet, unterstützte die Reichswehrführung bedingungslos Hitlers Außenpolitik, die ganz offen auf Revision des Vertragswerks von Versailles hinzielte. Mit anderen Worten: Es gab keinen nennenswerten Widerstand. Viele Offiziere der Reichswehr haben die Methoden der Nationalsozialisten abgelehnt, aber die Ziele von Hitlers Politik wurden als richtig anerkannt.

Hitler forderte auch, dass der Militärische Teil des Versailles Friedensvertrag aufgehoben werden soll. Hitler hatte schon sehr früh Offiziere, die sich ihm anschlossen. z.B. Ernst Röhm: Dieser war bis 1923 aktiv in der Reichswehr und wurde später zum Stabschef der SA (Sturmapteilung) der NSDAP ernannt.

Der spätere Aus- und Aufbau der SA und SS wurde von einigen Offizieren mit großem Mißtrauen angesehen.
Aber niemand traute sich massiv einzugreifen und Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Sofort nach der Ernennung von Hitler zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 hat er mit Absicht gegen den Friedensvertrag von Versailles verstossen. Sein Handeln aber blieb ohne Konsequenzen.
Er gab Anweisung zur Aufrüstung der Reichswehr.
Es wurden motorisierte Verbände sowie Panzertruppen, Fallschirm- und Fliegerverbände, zum Ausbau der Flotte und eine Verstärkung des Landheeres angeordnet.
Im Gegenteil:
Die Reichswehr unterstützte die Aufrüstung.
Die Reichswehroffiziere verhielten sich trotz der Aufrüstung „neutral“.

Ab Februar 1934 wurden keine jüdischen Männer mehr aufgenommen und alle jüdischen Soldaten sollten entlassen werden.
Durch die SA gab es einen Konflikt zwischen der Reichswehr in der NSDAP.
Die Führer der SA wollten die „Waffenträger der Nation“ werden nach ihrer Machtübernahme. Da Hitler die Reichswehr unterstützt und er die erfahrenen Offiziere zum Ausbau der Streitkräfte benötigt, warf er Röhm Treulosigkeit vor.
Und Hitler seinerseits ergriff Konsequenzen: Am 30. Juni 1934 fand ein Ereignis statt, das die nationalsozialistische Propaganda später Röhm – Putsch nannte:
Dabei wurde Röhm erschossen, die SA entmachtet.

7. Die Juden

Ein anderes Kapitel früherer Komplizenschaft im angeblichen Interesse des Staates stellte die Haltung der Wehrmacht in der Rassenpolitik des Nationalsozialismus dar. Ihr Höhepunkt war während des ersten Weltkrieges mit der berüchtigten „Judenzählung“ im Heer im Jahre 1916, der Schuldzuweisung für die Niederlage von 1918 und mit der „Dolchstoßlegende“, bei welcher Marxismus und Judentum als Hauptverursacher für das Scheitern im Krieg gebrandmarkt worden sind.
Der Antisemitismus im Offizierkorps war eingebettet in ein breites Umfeld sozialer und politischer Feindschaft und Ausgrenzungsbereitschaft. Als die Wehrmachtsführung ihr Bündnis mit Hitler unter vermeintlich zuverlässigen Voraussetzungen schloss, konnte ihre offizielle Haltung zur Judenfrage, zum internationalen Judentum und zur Behandlung der wenigen in der Reichswehr stehenden jüdischen Offiziere und Soldaten nur eine Frage der Zeit sein. Die feindselig verbissenen Handlungen der NSDAP gegenüber der Juden, ihre Ankündigung, sie aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, war der Reichswehr bewusst.
In den frühen Jahre der Kooperation Wehrmacht - NSDAP, war der Weg in den Holocaust noch nicht erkennbar. Aber erkennbar ist die Unfähigkeit der bewaffneten Macht, den politischen Willen Hitlers zu beeinflussen oder gar zu ändern. Es lief im erzieherischen Bereich nun alles auf den politischen Soldaten zu. Im nationalpolitischen Unterricht waren antisemitische und rassenbiologische Themen vorgesehen.
Am 7.4.1933 führte man das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums ein. Nach diesem Gesetz wurden „Beamte nicht arischer Abstammung“ in den Ruhestand versetzt. Ausnahmen galten für „Frontkämpfer“. Damit hatte die Wehrmacht bereits 1933 rassistische Eingriffe in ihrem eigenen Apparat durchgeführt. Schon im Juni 1933 kündigte Blomberg auch eine Änderung der Heiratsbestimmungen an. Besonders demaskierend war die Vorgeschichte der Entlassung der jüdischen Soldaten. Der Chef der Heeresleitung, General von Fritsch, wies in einem Erlass vom 21.12.1934 darauf hin, es müsse eine „Selbstverständlichkeit sein, dass der Offizier sich eine Frau nur in den arischen Schichten des Volkes“ suche. Das Wehrgesetz wurde im Juni 1936 an das Reichsbürgergesetz vom 15.9.1935 angepasst. Danach konnten Juden keinen aktiven Wehrdienst leisten und „jüdische Mischlinge“ keine Vorgesetzte sein“.
Die Wehrmachtführung sah sich schließlich vor dem Krieg noch veranlasst, Hitlers Ankündigung vom 30.1.1939, die als Ergebnis eines neuen Weltkrieges die “Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ bezeichnete, durch eine eigene Betrachtung zu ergänzen.

8. Der nationalsozialistische Gedanke

1934 begannen politische Schulungen mit Materialien der NSDAP in der Armee, um auf diese Weise nationalsozialistisches Gedankengut vor allem in die Köpfe von jüngeren Offizieren und Unteroffizieren hinein zu bekommen.
Das von Blomberg verordnete Tragen des Reichsadlers mit dem Hakenkreuz als Insignien des NS-Regimes auf der rechten Brustseite versinnbildlichte geradezu den Politisierungsprozeß des Militärs und das angestrebte Leitbild des Nationalsozialisten in Uniform.
Im Sommer 1934 starb der Reichspräsident Paul von Hindenburg und Hitler vereinigte durch das selbst erlassene Gesetz die Staatsämter des Reichskanzler und des Reichspräsidenten in einer Person: Seiner Eigenen.

9. Die Bewaffnung

Hitler hatte am 30.6.1934 erklärt, der Staat ruhe auf zwei Säulen, auf der Partei und der Wehrmacht. Wäre das der einzige Wille Hitlers gewesen, so hätte die Wehrmacht damit nach eigener Einschätzung ein Übergewicht bekommen. Als einziger Waffenträger hätte sie den entscheidenden Machtfaktor dargestellt, sie organisierte und plante die Rüstung und bereitete die Mobilmachung der Nation für den Kriegsfall langfristig vor.
Das „Zwei Säulen Prinzip“ war wohl nicht mehr als eine auf das Heer in der Anfangsphase der NS-Herrschaft berechnete Formel, mit der Hitler eine ihm richtig erscheinende Entwicklung fördern und das beim Offizierskorps vorhandene Vertrauenskapital stärken wollte. Der SA folgte als Konkurrentin die SS in der Frage des Waffenträgermonopols. Systematisch, wenn auch zunächst langsam wurde die Vorläuferin der Waffen-SS, die SS-Verfügungstruppe ausgebaut. Hitler hatte nach dem Tod Hindenburgs die Funktionen des Reichspräsidenten an sich gezogen und damit Oberbefehlshaber der Wehrmacht geworden.
Hitlers Politik gegenüber Polen (Nichtangriffspakt 1934) widersprach geradezu den Vorstellungen der militärischen Führung. Die Remilitarisierung des Rheinlandes 1936 erschien den Militärs zunächst als äußerst kritisches Unternehmen. Aber die Erfolge banden Wehrmacht und Hitler noch enger zusammen. Die militärische Führung besorgte die Aufrüstung mehr als zufriedenstellend. Als Hitler 1938 selbst den Oberbefehl über die Wehrmacht übernahm und sich seinen Führungsstab einrichtete, waren die militärpolitischen Ambitionen des Generalstabs des Heeres definitiv gescheitert. Aber die sechs Jahre der Herrschaft Hitlers hatten eine Verbindung geschaffen, die bis zur militärischen Katastrophe halten sollte: Die Wehrmacht war das Instrument des „Führers“. Ein Referat zur SA gibt es übrigens hier.

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10. Der Wahnsinn

Im August 1934 gab Hitler der Reichswehr das Versprechen: „... So wie die Offiziere und Soldaten der Wehrmacht sich dem Neuen Staat in meiner Person verpflichteten, werde ich es jederzeit als meine höchste Pflicht ansehen, für den Bestand und die Unantastbarkeit der Wehrmacht einzutreten... getreu meinem eigenen Willen, die Armee als einzigen Waffenträger in der Nation zu verankern...“
Zur gleichen Zeit organisierte Hitler den Aufbau und die Bewaffnung der SS (Schutzstaffel) der NSDAP und brach damit sein Versprechen.

11. Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht

Da das deutsche Rüstungskonzept mit dem bestehenden Berufsheer schnell an personelle Grenzen stieß, bestimmte das „Gesetz für den Aufbau der Wehrmacht“ vom 16. März 1935 die Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht.
Wehrpflichtig waren alle Männer vom 18. bis zum 45. Lebensjahr.
Juden waren nach diesem Gesetz ausgeschlossen.

Der Friedensertrag von Versailles wurde durch heimliche Aufrüstung, durch das Wehrgesetz und durch weitere Gesetze gebrochen.
Die Westmächte protestierten mündlich gegen dieses Unternehmen, handelten aber nicht.

12. Abkommen mit England

Im Juni 1935 schloss England mit Deutschland ein Flottenabkommen.
Hitler entledigte sich sämtliche, Offiziere, die ihm nicht ergeben waren. Er benutzte dazu unfaire und ungesetzliche, mit Propaganda geschickt aufgebauten Methoden.

Im Februar 1938 wurde der Reichsminister von Blomberg entlassen. Hitler übernahm selbst diesen Posten und hatte damit die ganze Macht über die Wehrmacht.

1939 zählt das Landheer der Wehrmacht über 2.7 Millionen Mann, die Luftwaffe verfügte über 4000 Flugzeuge. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe war seit 1935 Hermann Göring.

Am 1. September 1939, begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall auf Polen.
Offiziere die sich gegen die verbrecherischen Handlungen der SS in Polen auflehnten, wurden von Hitler ihrer Position enthoben. Ihm ergebene Offiziere ließ Hitler befördern und in einflußreiche Stellungen setzen.

13. Angriff auf die damalige Sowjetunion 1941

Mit dem Unternehmen „Barbarossa“ führt Adolf Hitler das Deutsche Reich in den Zweifrontenkrieg, vor dem er selbst immer gewarnt hatte.
Ziel des Feldzuges ist die Gewinnung von „Lebensraum“. Die Sowjetunion soll als Siedlungsgebiet und zur Ausbeutung ihrer Rohstoffe zur Verfügung stehen. In den Dörfern bricht nach dem völlig überraschenden Kriegsbeginn die Versorgung mit Lebensmitteln zusammen. Es herrschen Not und Terror. Viele Dörfer und Städte werden völlig zerstört.
Nach dem Überfall auf Pearl Harbor treten die USA in den Weltkrieg ein. Der Krieg hat sich zum weltweiten Konflikt ausgeweitet.

14. Das Ende der Wehrmacht und das Ende des Zweiten Weltkrieges

Am 20. Juli 1944 scheiterte ein Attentat auf Hitler. Um den Krieg zu beenden und die NS-Herrschaft zu zerschlagen, entschloß sich ein Gruppe militärischer und bürgerlicher Regimegegner zum Attentat auf Hitler.

Die Niederlagen an fast allen Fronten machen der Bevölkerung bewußt, das der Krieg in eine entscheidende Phase eingetreten ist.
Hitler versucht mit allen Mitteln der Propaganda die Bevölkerung bei der Stange zu halten durch falsche Positiv Meldungen von der Front.
Großadmiral Karl Dönitz bricht am 24. Mai 1944 den U-Boot Krieg ab. Allein im Mai waren Dreißig U-Boote verloren gegangen.
In der Normandie beginnt die alliierte Invasion.
Das Verkehrsnetz Frankreichs war im Vorfeld soweit zerstört worden, das die Deutschen Truppen kaum Nachschub erhalten konnten.
Die Deutsche Abwehr ist dem Angriff nicht gewachsen. So wird nach und nach in den Europäischen Hauptstädten die Besetzung durch die Deutschen beendet.
Am 2. Oktober 1944 kapituliert Polen. Dieses erhält das Hitler Regime aufrecht.
Ende 1944 erlässt Hitler die Einberufung aller waffenfähigen Männer im Alter von 16 – 60 Jahren zum Volks Sturm.
Knapp 1. Mio. Deutsche Kinder, Greise und Kranke werden eingezogen. Eine wirkungsvolle Verteidigung ist nicht möglich.
Am 27. 4. 1945 wird einer der letzten Verbündeten, der Italiener Mussolini gefangen genommen und hingerichtet.
Am 30. 4. 1945 begeht Adolf Hitler Selbstmord.
Am 7. 5. 1945 wird in Reims die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet.

15. Schlussbemerkung

Der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, und Generaloberst Alfred Jodel, Chef des Wehrmachtsführungsstabes im Oberkommando der Wehrmacht, wurden im Nürnberger Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Verwendete Literatur:

vorgegebener Text
Wilhelm Goldmann Verlag, 1998 München, Goldmann Lexikon
Bertelsmann Lexikon- Verlag, Güthersloh/ Berlin 1976, Panorama der Weltgeschichte
Chronik Verlag, 1987 in Dortmund, Chronik 1923
Chronik Verlag, 1999 in Gütersloh, Chronik des 20. Jahrhunderts

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 13. Klasse
  • Erstellt: 2013
  • Note: 1-
  • Aktualisiert: 06.07.16

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