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Klausureinleitung zum Thema Absolutismus und Aufklärung

Inhaltsverzeichnis

Zu verwenden als einleitende Grundgedanken, siehe auch: Aufbau einer Analyse und Interpretation eines beliebigen Textes wie man einen Aufsatz richtig schreibt. Denn es macht sich außerordentlich gut, in einer Einleitung zur Geschichtsklausur vor der eigentlichen Aufgabe als Themeneinleitung eine allgemeine Einleitung zu dem problemfeld zu schreiben, das ruhig eine halbe Seite lang sein kann. Folgend eine solche zum Thema Absolutismus:

Die mit den Eckdaten des Westfälischen Friedens von 1648/49 als Abschluss des Dreißigjährigen Krieges und dem Beginn der Französischen Revolution 1789 umschlossene Epoche, ist als Zeitalter des Absolutismus bekannt. Diese Epoche wurde durch souveränregierende Monarchen geprägt, die sich als losgelöst von weltlichen Gesetzen sahen, und somit nur den Gesetzen Gottes unterstanden (Gottesgnadentum). Der absolutherrschende Monarch ordnete sich allen anderen Instanzen über und entmachtete systematisch partikulare Gewalten, wodurch die Macht des Souverän stetig wuchs.

Musterbeispiel für diese Entwicklung war das absolutistische Frankreich unter König Ludwig XIV., der den berühmten Ausspruch „L’etat est moi.“(„Der Staat bin ich.“) tätigte und damit den Absolutismus treffend definierte.  Ludwig vereinte sowohl weltliche als auch durch geschickten Umgang mit dem Papst viel geistliche Macht und wurde somit zum Vorbild vieler europäischer Fürsten. In seiner 72 jährigen Regentschaft führte er viele Reformen und Veränderungen wie die Zentr. D. verwalt., neue Wirtschaftsordnung (Merkantilismus), Adelsentmachtung etc. durch und sicherte dadurch zeitweilig Frankreich eine hegemoniale Stellung zu.
Parallel zur Epoche des Absolutismus kristallisierte sich nach und nach eine philos. Strömung namens Aufklärung heraus. Durch neue Entdeckungen, wissenschaftliche  Erkenntnisse und Einflussgrößen wie I. Kant, J. Locke, F. Voltaire und Anderen, entwickelte sich ein neues Menschenbild, das sich durch Toleranz, Vernunft und Humanität, aber auch durch fortwährende Säkularisierung  und Liberalisierung charakterisierte.

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4.5 / 5 Sternen (4 Bewertungen)
  • Autor: Tom Zeddies
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2006
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 30.10.16

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  • --- schrieb am 21.05.2012:

    Hat er wirklich auch die geistige Macht vollkommen inne gehabt, denn letztlich blieb doch der Papst Oberhaupt der katholischen Kirche in Frankreich,( nach langem ringen), er behielt auch die Macht Bischöfe und Äbte ein zu setzten.
    Bitte dringend um Korrektur falls ich falsch liege.

    Admin: Sehr wohl versuchte Ludwig zwar durch die gallikanischen Artikel den Einfluss des Papstes auf die französische Staatskirche stark einzuschränken. Und die Kirche dankte dem König seine Treue vor allem dadurch, dass sie im ganzen Land von der Kanzel verkündete, dass der absolutistische Herrscher, seine Macht von Gottes Gnaden ausüben könne. Aber geistiges Oberhaupt der katholischen Kirche in Frankreich blieb letztlich der römische Papst, ja.

  • kulikuku schrieb am 28.02.2011:

    wirklich sehr gut erklärt!

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