Schulzeux.de > Geschichte

Schöneiche und Kultur - Facharbeit

Inhaltsverzeichnis

Folgend eine Facharbeit zur Geschichte vom Örtchen Schöneiche bei Berlin (plz 15566. Auch wunderbar als Schöneiche Referat brauchbar.

Gliederung:

Vorwort.

1.) Schöneiche - ein Überblick.

Schöne Eichen in Schöneiche.

Tümpel, Teiche und Gewässer -  Grüße aus der Eiszeit.

2.) Kulturforum Schöneiche.

Wie historische Gebäude zum Kulturforum werden.

Der Verein der "Kulturgießerei".

Die Bronzegießerei

Kulturgießerei Schöneiche.

Prominente Schöneicher.

Helga Hahnemann (1979-1990 in Schöneiche).

Otto Häuser.

Monika Herz.

Rolf Schneider.

Heinz Schröder.

3.) Sehenswürdigkeiten meines Ortes.

Der Eiskeller des "Eiskellers".

Der Raufutterspeicher.

Ehemalige Schloßkirche.

Evangelische Dorfkirche.

Schöneicher Heimathaus.

Der kleine Spreewald-Park.

Der Bäckerpfuhl.

Sonstige Sehenswürdigkeiten in Schöneiche - kurz & kompakt.

Storchenturm.

Lützowhaus.

Landhofprojekt.

Schöneicher Straßenbahn.

Nachwort.

Quellenverzeichnis.

Vorwort

In dieser Hausarbeit unter dem Titel "Mein Ort Schöneiche und Kultur" können Sie eine bündig-kompakte sowie umfangreich gestaltete Anfertigung dieser Thematik erwarten.

Aufgrund der weiten Umfänglichkeit, die dieses Thema beinhaltet, habe ich meine Arbeit auf die wichtigsten und nennenswertesten Schwerpunkte aus reichlich Quellenmaterial eingegrenzt.

Diese einzugrenzenden Punkte wären:

 

1.) Schöneiche- ein Überblick

2.) Kulturforum Schöneiche

3.) Sehenswürdigkeiten meines Ortes

 

Ich hoffe Ihnen gefällt diese Präsentation meiner Heimat, mir jedenfalls hat die Recherche Spaß gemacht. Mehr dazu jedoch im Nachwort.

1.) Schöneiche- ein Überblick

Leider ist dieser Teil der Arbeit durch technische Fehler verloren gegangen – einen guten Überblick finden Sie aber unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schöneiche_bei_Berlin

Schöne Eichen in Schöneiche

Ich weiß nicht, ob die Eichen in Schöneiche, nur weil sie hier im Ortsnamen stehen, schöner sind als anderswo. Wahrscheinlich sogar nicht. Aber knorrige, hohe, sehr alte Eichenbäume in Ruhe zu betrachten, ist schon etwas sehr Schönes, ganz gleich, wo sie gerade wachsen.

Dass manche von ihnen älter werden als wir Menschen und es oft sogar sind, lässt auf ihre Robustheit und Langwierigkeit schließen.

Zwei, drei Meter neben unserem Zaunpfosten steht ein solches Exemplar von Eiche. Es gibt Leute hier, die beziffern ihre Alter auf 200 bis 300 Jahre, weswegen Sie auch unter Naturschutz steht.

(Bild der Eiche vor unserem Haus):

In Schöneiche findet man rund 600 ausgewachsene Eichen, die schon seit Jahrhunderten die Ortschaft prägen. Selbst der große Schriftsteller Johann WOlfgang von Goethe schrieb ein Gedicht über "Die schöne Eiche von Schöneiche".

Wie der Ortsname schon aussagt, entstammt dieser aus der Häufig- und Vielfältigkeit unserer Schöneicher Eichen.

Anfang des 18. Jahrhunderts pflanzte man zur Verschönerung, unter Herrn von Hacke aus Rangsdorf als "Ortshoheit", Flächenweise Eichen und legte neuen Wald an.

So entwickelte sich Schöneiches Vegetation im Laufe der Jahre immer weiter, die Bäume wuchsen, die Wälder füllten sich, und so entstand nach und nach die "Waldgartengemeinde" Schöneiche.

Aber nicht nur Eichen prägen das schöneicher Naturbild. Neben der  wunderschönen Lindenaue bei der Lindenstrasse sind auch noch Pappeln, Äschen, Birken, und vieles mehr Bestandteil unserer Vegetation.

Demzufolge bietet dieser Ort auch eine Menge an natürlichem Erholgsraum. So fanden Beispielsweise ich und ein paar Freunde im Sommer 2002 einen kaum bekannten und einsamen, kleinen Badesee im Wald bei Schöneiche. Ich liebe diesen Ort sehr, da er immer wieder Abwechslung bietet und man überall der Natur verbunden ist!

 

Bild unseres romantischen Badesees:

Tümpel, Teiche und Gewässer -  Grüße aus der Eiszeit

Wandert man auf einer unserer Tümpeltouren durch die nördliche Umgebung von Schöneiche, etwa nach Münchehofe, so fällt die typische Form einer Endmoränenlandschaft auf.

Sanfte Hügel wechseln mit Senken und Tälern, mancherorts fallen die Senken steil nach unten ab, bilden regelrechte Einbrüche, sind manchmal von kleinen Wäldchen umgeben. An diesen Stellen lagerten sich beim Abschmelzen der Eismassen der letzten Eiszeit unter dem Flugsand Eisberge ab, die erst später abschmolzen und dann diese Erdtrichter und Senken hinterließen. In diese flossen später Regenwasser und Schmelzwasser der Winter und bildeten kleine Tümpel oder pfuhle, deren Wasserstand sich nach Niederschlagsmenge und GRundwasserhöe richtete.

So enstand auch der Weidensee, der zu früherer zeit anderthalbmal so groß war wie heute.

Der Weidensee heute:

Einige der Gewässer wurden vor 40 Jahren, im Zuge der Großraumwirtschaft der Landwirtschaftl. Produktionsgenossenschaften, einfach zugepflügt. Es wären sogar noch mehr solcher Tümpel verschwunden, hätten nicht Naturschützer schon damals deren Unterschutzstellung durchgesetzt.

Andere Kleingewässer, die Teiche, wurden vor langer Zeit von Menschenhand geschaffen, so der SChlossteich und der Mühlenteich.
Schlossteich:

Mühlenteich

Der Mühlenteich liegt genau an der Abbruchkante der Barnimer Endmoränenplatte in das Berliner Urstromtal. Das machten sich im 14. Jhr. schon Zisterziensermönche zu nutze und legten an dieser Stufe ihre Mühle, die spätere Kleinschönebecker Mühle, an. Die vier bis fünf Meter Höhendifferenz konnten sie, bei Anstau des Wassers im Mühlenteich, problemlos für den ANtrieb des Wasserrades der Mühle nutzen. Dass das später zu häufigem Streit zwischen dem Müller mit seinen Wasserrechten und den Anwohnern des FLießes führte, konnte damals keiner ahnen. Denn je nachdem, ob der Müller im Winter oder zu Zeiten einsetzenden Tauwetters das Wasser staute, um mahlen zu können, oder ob er es über das große Grundablasswehr zu Tal rauschen ließ, bekam er es wegen der Wasserfülle mit den Anwohnern zu tun, für die die GEfahr der Überschwemmung ihrer GRundstücke und Keller davon abhing.

Da waren die Tümpel mit ihrer abgeschlossenen Wasserfläche schon unproblematischer. Bedauerlich ist nur, dass viele dieser alten Tümpel heute über mehr oder weniger akuten Wassermangel zu klagen haben, einige sogar schon seit vielen Jahren gar kein Wasser mehr führen, was zu einer geringen Verarmung der Landschaft führte, Verarmung an Vielfalt des Landschaftsbildes, an Tier- und Pflanzenarten und an Erlebnisvielfalt.

Eine Ursache liegt sicher in der seit vielen Jahren unsachgemäß betriebenen Wasserbauwirtschaft, d.h. in der Begradigung des Mühlenfließes und in der Beseitung von Überschwemmungsgebieten in den Fließwiesen außerhalb des Ortes zu Zeiten eines hohen Wasserangebots, was wiederum bei speziellen Wetterlagen, z.B. plötzlichem Tauwetter mit Regen bei zugefrorenem Fließ, immer wieder zu außerordentlichen Überschwemmungen im Ortsgebiet führte.

Es ist wahrlich viel zu tun,um die so selten gewordene landschaftliche Vielfalt und Schönheit wider herzustellen, wenigstens aber durch eine nachhaltige Verbesserung des Wasserhaushaltes im Fließ und in seiner Umgebung zu erhalten.

Tümpeltouren in Schöneiche sollten Tümpeltouren bleiben, nicht Wanderungen in eine längst vergangene, kaum noch nachvollziehbare Geschichte...

2.) Kulturforum Schöneiche

Wie historische Gebäude zum Kulturforum werden

Der nördliche, von der B1/B5 über die Neuenhagener Chaussee in den Ort führende Eingang wird durch ein für Schöneiche einmaliges Ensemble geprägt. Schon aus größerer Entfernung dominieren der Turm der ehemaligen Schlosskriche zusammen mit dem aufragenden Schornstein der früheren Gutsbrennerei das Bild hinter den ausgebreiteten Wiesen. Beim näher kommen erkennt man davor den etwas eigenartigen Industriebau der "Kulturgießerei"  und auf der anderen Straßenseite rechter Hand den Fachwerkbau des frideriziantischen Raufutterspeichers.

Vor der Kulturgießerei, im kleinen Kunstpark, steht das neugierig machende, dreieckige Eingangstor und weitere Skulpturen.

Hinter der Kulturgießerei (auch kurz "KuKi" gennant) liegt verdeckt die eigentliche Bronzebildgißerei der Gebrüder Seiler. Sie sollte nicht übersehen werden.

Dieses Gebäudeensemble bildet das Kulturforum Schöneiche.

Warum dieser Name?

Weil hier ein Ensemble unterschiedlichster Kultureinrichtungen besteht, das künftig noch vielgestaltiger sein wird, so dass es diesen Namen zu Recht verdient.

Auf den nachfolgenden Seiten werden sie detailliertere Informationen über die einzelnen Einrichtungen dieses Kulturforums finden.

ANZEIGE Klassenfahrt
Jugendreise.de organisiert erlebnisreiche Schüler Klassenfahrten und fast jede Form von anderen Gruppenreisen.

Der Verein der "Kulturgießerei"

Die "Kulturgiesserei" versteht sich zuallererst als Marktplatz verschiedener künstlerischen Aktivitäten. Hier werden regionale und überregionale Kunst- und Kulturinitiativen durchgeführt. Mittlerweile kann die "KuKI" auf ihr 5. Jubiläum zurückblicken Sie hat sich zum Ziel gestellt:

1.  Ein lebendiges Begegnungszentrum von Schöneiche zu bilden, quer durch alle Schichten und Generationen der Einwohner, das jeden sozial und künstlerisch Interessierten und Tätigen offensteht.

2. Ein Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Form von kreativen Kursen und Workshops zu erstellen.

3. Veranstaltungen verschiedenster Art durchzuführen, mit Akzenten auf Theater, Literatur, Musik und zukünftig auch auf Film.

4. Ständig wechselnde Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstler zu organisieren, mit vielbeachtetem Echo bisher.

5. Atelierräume und Arbeitsmöglichkeiten den diversen Künstlern zur Verfügung zu stellen, die wiederum in offene Werkstätten umzuwandeln sind, um auch Laien den kreativen Vorgang zu veranschaulichen.

6. Internationale und regionale Symposien mit Künstlern der unterschiedlichsten Genres auszurichten.

Zur Struktur und Aktuellem:

Die Kunst-und Kulturinitiative Schöneiche e.V. ist ein seit 1990 bestehender gemeinnütziger Verein. Das satzungsmäßig formulierte Ziel besteht darin, Kunst und Kultur in dieser Region zu fördern und zu verbreiten, insbesondere Bildende und Angewandte Kunst, Darstellende Kunst (Theater) und Musik. Ein weiterer Inhalt ist die Förderung von soziokultureller Kinder-und Jugendarbeit, sowie der Erhalt von denkmalgeschützten und gemeinnützigen Gebäuden.

Der Verein umfaßt zur Zeit 42 Mitglieder (stand 2006/2007):

1.Vorsitzende ist Frau Kerstin Freund

2.Vorsitzende ist Frau Oda Schöpflin

Kassenwart ist Frau Marika Wilke 

Schriftführer ist Frau Prof. Christine Felber

Sitz des Vereines und Mittel- und Ausgangspunkt aller Aktivitäten ist die "Kulturgiesserei", ein ehemaliger Neubau des staatlichen Kunsthandels der DDR, direkt am Ortseingang von Schöneiche gelegen. Die "Kulturgiesserei" gehört unmittelbar zum historischen Dorfkern. Zusammen mit der alten Schlosskirche, der Gießerei Seiler, dem denkmalgeschützten Raufutterspeicher, dem Skulpturenpark und dem Storchenturm bildet sie das neugeschaffene "Kulturforum Schöneiche".

Ohne die großzügige Förderung seitens der Gemeinde Schöneiche, der Bundesanstalt für Arbeit, des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, des Landkreises Oder-Spree wäre eine ein solches Kulturprojekt kaum zu realisieren. Zahlreiche private Spender, Sponsoren, freiwillige und ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen unsere Arbeit mit größtem Engagement.

Fast 13.000 Besucher nahmen im letzten jahr das kulturelle Angebot der "Kulturgiesserei" wahr. Ein Zeichen, daß die vielen musikalischen, literarischen Höhepunkte und Veranstaltungen, die zahlreichen Ausstellungen und verschiedenen Kurse einen überaus gewaltigen Zuspruch fanden.

Das Bestreben der "Kulturgiesserei" ist daher nicht nur das unmittelbare Umfeld von Schöneiche anzusprechen, sondern darüber hinaus kulturelle Akzente auch für die umliegenden Gemeinden und Randbezirke zu setzen, was in jüngster Zeit auch schon mit großem Erfolg gelang. Das Anliegen, überregional und so vielseitig, wie möglich zu wirken und wahrgenommen zu werden ist von elementarer Bedeutung, um langfristig den Erhalt dieser einmaligen kulturellen Einrichtung zu sichern.

Bild:

Die Bronzegießerei

Die Bronzegießerei Seiler existierte auch schon vor über 70 Jahren. Sie ist berühmt für ihre künstlerischen Qualitäten und meisterlich hergestellten Skulpturen, Reliefs, Medaillen und vieles mehr, die immernoch nach uralt Handwerk hier hergestellt werden.

Wer sich in die Gießerei begibt -man ist hier meist Willkommen- wird sofort von der Atmosphäre dieses handwerklichen Kunstbetriebes alter Traditionen gefangen genommen.

Auf Nachfrage des Meisters durfte ich Zeuge eines unvergesslichen Erlebnisses werden:

Ein sehr erfahrener Arbeiter zeigte mir einen Bronzeguss. Es war so bewundernswert, wie der gleißende Metallstrom mit exzellenter Treffsicherheit in die enge Öffnung der Gussform gegossen wurde. Dieser Arbeiter wirkte sehr erleichtert, als er beim Öffnen der Gussform dann den gelungenen Guss feststellte. "Geht hier was schief, kannste sicher erstmal etliche Überstunden einplanen.." sagte er mir, und deutete damit auf den Schaden hin, der beim Fehlguss entstehen kann.

Außerdem durfte ich noch im Gussformenlager stöbern, und damit in der eindrucksvollen Geschichte dieses Unternehmens wie auch der Kunst der Epochen, die diese Gießerei mit ihren Leistungen bediente.

Da mein Vater jahrelang in dieser Bronzegießerei arbeitete, führte ich mit ihm ein kleines Interview darüber durch:

Ich: "Wie bist du dazu gekommen, dort zu arbeiten?"

Papa: "Ende der 70er beendete ich meine Ausbildung als Kunstschmied. Damals in der DDR war dieser Beruf noch gut bezahlt, weswegen ich hier im Ort Ausschau nach einer Arbeit hielt. Anfang der 80er Jahre dann begann ich in dieser Gießerei zu arbeiten."

Ich: "Was war deine genaue Tätigkeit?"

Papa: "Wie meine Berufsbezeichnung schon aussagt, war ich Kunstschmied. Das heißt also, dass ich für bestimmte Kundenwünsche zuständig war, die komplizierte Griffe und viel Kreativität erforderten. Aber auch das Gießen von Lebensgroßen Bronzestatuen war meine Aufgabe."

Ich: "Was war die berühmteste Anfertigung dieses Betriebs?"

Papa: "Die wohl populärste Plastik der Firma ist der Schuster Voigt, alias der "Der Hauptmann von Köpenick" vor dem Rathaus in Berlin-Köpenick. Der entfernteste Aufstellungsort einer Plastik der Firma befindet sich in Australien."

Ich: "Wodurch legtest du diesen Beruf nieder und begannst Mediengestalter zu werden?"

Papa: "Durch die Wende wurde der Wert dieses Jobs so stark gemindert, dass ich ungefähr nur noch ein 1/3 meines vorherigen Lohnes bekam. Und um meine Familie weiterhin zu versorgen war demnach ein Berufswechsel erforderlich."

Ich: "Ich weiß noch wie du mir als Kind eine Storchenfeder von der Arbeit mitbrachtest. Ich weiß bis heute nicht woher."

Papa (lacht): "Ja neben der Gießerei befindet sich doch ein alter Turm. Auf diesem ist ein Storchennest, dass alle Jahre von Störchen bewohnt wird. Aus Neugierde kletterten damals ich und ein Arbeitskollege die Leiter zum Turm herauf und nahmen jeder eine Storchenfeder mit, die wir unseren Söhnen schenkten."

Ich: "Achso na dann... Vielen Dank dass du dir zeit genommen hast!"

Papa: "Kein Problem du weißt ich mache das gerne.."

Bild:

Kulturgießerei Schöneiche

Gleich neben der Bronzegießerei befindet sich die Kulturgießerei. Hier wird Kultur im übertragenen Sinne "gegossen". Als Gießhalle noch zu DDR-Zeiten für den staatlichen Kunsthandel gebaut, wurde sie nach der Wende 1990 überflüssig. Künstler zogen ein, um hier Kunst aus ursprünglichen Materialien zu produzieren:

Skulpturen aus HOlz und Metall, Keramik und Porzellan, aus Ton bzw. Kaolin geformt, sowie BIlder aus Seide uvm. Aber auch die Kreativität von Kindern zu entwickeln, war erklärtes Ziel dieser "Kulturgießerei" und ihres Trägervereins, der "Kunst- und Kulturinitiative e.V." Schöneiche (weitere Informationen darüber auf der nächsten Seite). Ebenso Kunsterleben in Menschen zu "gießen", die zu Lesungen, Konzerten, Tanzveranstaltungen und Ausstellungen kommen, in denen umfangreiche Themen aber auch Schöneicher Kultur ihren Platz haben.
Bald wird der Industriebau hinter dem Grün von Bäumen und Büschen sowie den Skulpturen im Kunstgarten verschwinden, damit hier Besucher künftig verweilen und Kunst in freier Natur erlben dürfen...


Bilder der KuKi:

 

Der Industriebau:

Prominente Schöneicher

In dieser Rubrik finden sie einige berühmte Persönlichkeiten, die in Schöneiche leben bzw. lebten.

Ich denke es ist wichtig, zu wissen was für Persönlichkeiten den eigenen Orten prägen.

Dazu habe ich mir die wichtigsten Leute heraus gesucht, eine kurze Biografie angefertigt sowie eine Liste der Werke erstellt, für die sie berühmt sind.

Folgende Personen gehören den Schöneicher Berühmtheiten an:

    * Entertainerin Helga Hahnemann (1979-1990 in Schöneiche)

    * Schriftsteller Otto Häuser

    * Sängerin Monika Herz

    * mehrere Mitglieder der Puhdys

    * Schriftsteller Rolf Schneider

    * Puppenspieler Heinz Schröder (Pittiplatsch; Herr Fuchs)

Anmerkung: Die Bilder zu den Informationen, die Sie auf den nächsten Seiten erfahren, stammen natürlich nicht aus meiner Kamera! Sie wurden vielmehr aus dem Internet genommen.

Helga Hahnemann (1979-1990 in Schöneiche)

genannt »Henne« und »Big Helga«

* 8. September 1937 in Berlin

† 20. November 1991 in Berlin

Sängerin, Schauspielerin, Kabarettistin

Helga Hahnemann studierte in den 50er Jahren an der Staatlichen Schauspielschule in Ost-Berlin. Danach ging sie als Kabarettistin an die Leipziger "Pfeffermühle". Anfang der 60er Jahre begann sie ihre Tätigkeit als Schauspielerin beim Rundfunk und Fernsehen der DDR. Jedoch erst in der zweiten Hälfte der 70er Jahre erhielt sie mehrere Sendungen beim DFF, die ihren unverwechselbaren Stempel von Humor, Kabarett und Artistik trugen. Auch in regelmäßigen Fernsehsendungen (z.B. im "Ein Kessel Buntes") hatte sie mehrfach die Moderation.

Neben ihrem schauspielerischen Talent konnte sie mit ihren Liedern das Publikum begeistern. Ihr "Berlin-Lied" (zur 750-Jahr-Feier) und "Jetzt kommt die Süße" wurden große Erfolge.

Ende 1991 starb Helga Hahnemann an Krebs. Seit 1995 wird im Gedenken an sie der Publikumspreis "Die Goldene Henne" an Personen des öffentlichen Lebens vergeben.

Hier im Ort Schöneiche ist das Gemeinehaus "Helga Hahnemann" nach ihr benannt.

Otto Häuser

Otto Häuser (*20. Mai 1924 in Sankov bei Karlsbad) ist ein Schriftsteller, der mit seinen satirischen Büchern über den Schüler Ottokar Domma bekannt wurde. Diesen Namen benutzte er zugleich als sein Pseudonym.

Nach dem Militärdienst im Zweiten Weltkrieg wurde er Neulehrer an einer Dorfschule in Sachsen-Anhalt und war später Schulleiter in Tangerhütte. Seit den 1950er Jahren war er schriftstellerisch tätig. Otto Häuser lebt heute in Schöneiche bei Berlin.

Werke

Aus der Sicht des zwölfjährigen Schülers Ottokar Domma (Domma = russisch Häuser) beschrieb er satirisch den Alltag in einem ostdeutschen Dorf - sowohl vor als auch nach der Wende. Diese Geschichten erschienen zunächst in der Satirezeitschrift Eulenspiegel, ab 1967 in Buchform. Bis heute erschienen folgende Ottokar-Bücher:

    * Der brave Schüler Ottokar (1967)

    * Ottokar, das Früchtchen (1970)

    * Ottokar, der Weltverbesserer (1973)

    * Ottokar, der Gerechte (1978)

    * Ottokar, der Schalk (1983)

    * Ottokar, der Philosoph (1989)

    * Ottokar und die neuen Deutschen (1991)

    * Ottokar, die Spottdrossel (1993)

    * Ottokar, der Fersehstar (1994)

    * Ottokar, das Schlitzohr (1996)

Zur Ottokar-Reihe entstanden auch zwei Hörspiele sowie 1976 der Kinofilm Ottokar, der Weltverbesserer. Die Bücher sind auch in mehreren Sammelbänden erhältlich, z.B. Rückblicke eines braven Schülers (1993) oder Das dicke Ottokar-Buch (2004).

Ferner veröffentlichte Häuser das Begleitbuch Ottokar gibt Auskunft (1997) sowie 2003 (unter dem Pseudonym Ottokar Domma sen. seine Kindheitserinnerungen unter dem Titel Erinnerungen eines Großvaters.

Monika Herz

Sie wurde 1951 in Letschin, einem kleinen Dorf an der Oder geboren. In ihrem musikalischen Elternhaus wurde der Grundstein für ihren späteren Beruf gelegt. Mit der Mutter sang sie die ersten Lieder, der Bruder brachte ihr das Gitarrespielen bei. Hier ging sie zur Schule, sang im Chor und gründete ihre erste Band, die”CHM Combo”. Da war Monika 16 Jahre alt, die Beatles groß in Mode und George Harrison ihr Idol. Die Band spielte zum Tanz in den Dörfern der Umgebung. Nach der Schule folgte eine Lehre als Gebrauchswerberin. Das ging nicht in Letschin. Monika verließ das behütete Elternhaus und lebte fortan in Frankfurt O. und Eisenhüttenstadt im Internat. Sie schloss sich dem Volkskunstensemble des Stahlwerks an. Das reiche EKO (Eisenhüttenkombinat Ost) finanzierte für die Ensemblemitglieder eine gute Ausbildung. Tanz-, Gesangs - und Fechtunterricht, Sprecherziehung, Ensemblespiel usw. bildeten eine gute Grundlage. Monika Herz war Gesangssolistin im Ensemble und freute sich über Goldmedaillen bei Arbeiterfestspielen und anderen, oft landesweit ausgetragenen Wettbewerben.Durch ihre Arbeit im Volkskunstensemble und die Fernsehsendereihe „ Herzklopfen kostenlos „ bekam Monika Herz Kontakt mit bekannten und erfolgreichen Autoren. Komponisten wie Rudi Werion, Ralf Petersen und Arndt Bause, Texter wie Giesela Steineckert, Dieter Schneider und Wolfgang Brandenstein waren bereit für die junge Sängerin zu schreiben.

Die erste Single erschien 1972 bei Amiga und hieß „ Zärtlich sollst du bleiben“. Von dieser Zeit an war Monika Herz Dauergast auf allen Radiowellen in der DDR und im DDR - Fernsehen gehörte sie fortan zu den meist eingesetzten nationalen Stars.

Nach einiger Zeit in Berlin lebt Monika Herz seit 1989 in Schöneiche. Mit ihren beiden Männern David und Dieter, dem Hund und der Katze lebt sie mit und in der Natur, so wie sie es immer gewollt hat. David kam in diesem Jahr zur Schule und Monika war für ihn da. Die Wende hat sich auf die Arbeitsbedingungen von Schlagersängern und auch die aller anderen Unterhaltungskünstler nicht günstig ausgewirkt. Es gab plötzlich nur noch wenig Veranstaltungen und die westlichen Plattenfirmen sahen wohl eine höchst überflüssige Konkurrenz. Das Interesse der Radio und Fernsehstationen der alten Länder hielt sich ebenso sehr in Grenzen. In dieser Zeit haben wohl fast alle Künstler, auch Monika Herz, schlechte Erfahrungen gemacht.

Rolf Schneider

Rolf Schneider (*17. April 1932 in Chemnitz) ist ein deutscher Schriftsteller.

Er ist der Sohn eines Werkmeisters und einer Textilarbeiterin und wuchs in Wernigerode im Harz auf, wo er die Oberschule besuchte und in einem Volkseigenen Betrieb arbeitete. Von 1955 bis 1958 studierte er Germanistik und Pädagogik an der Universität Halle-Wittenberg; er beendete das Studium mit dem Grad eines Diplom-Germanisten. Anschließend war er Redakteur der kulturpolitischen Zeitschrift "Aufbau" in Berlin. Seit 1958 ist er freier Schriftsteller.

Schneider war einerseits als Verfasser zahlreicher Hörspiele und Theaterstücke ein regimetreuer Autor, andererseits nahm er schon früh an Tagungen der Gruppe 47 teil und hatte die Möglichkeit, ins westliche Ausland (Bundesrepublik Deutschland, Österreich, Frankreich) zu reisen. Ab 1976 wurde seine Haltung gegenüber den Zuständen in der DDR zunehmend kritischer. Im November 1976 gehörte er mit zu den Unterzeichnern der Protestresolution von DDR-Autoren gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns, woraufhin seine Publikationsmöglichkeiten in der DDR von staatlicher Seite stark eingeschränkt wurden. 1979 erfolgte sein Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Schneider, der laut eigener Aussage weiterhin an die Reformierbarkeit der DDR glaubte, arbeitete in den folgenden Jahren vorwiegend als Theaterautor und Dramaturg an den Stadttheatern in Mainz und Nürnberg. Öffentliche Auftritte in der DDR waren nur noch im Rahmen kirchlicher Veranstaltungen der DDR-Protestbewegung möglich.

Nach der Wende wurde Rolf Schneider wieder in den Schriftstellerverband der DDR aufgenommen; er trat allerdings kurz darauf aus Protest gegen die fortwährende Präsidentschaft Hermann Kants endgültig aus dem Verband aus. Schneider lebt heute in Schöneiche bei Berlin.

Rolf Schneider ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Er erhielt 1962 den Lessing-Preis der DDR, 1966 den Hörspielpreis der Kriegsblinden und 1972 den Kunstpreis des FDGB.

Werke

    * Aus zweiter Hand, Berlin 1958

    * Das Gefängnis von Pont L'Evêque, Halle (Saale) 1960

    * Godefroys, Berlin 1961

    * Der Mann aus England, Berlin 1962

    * Prozeß Richard Waverly, Berlin 1963

    * Brücken und Gitter, Berlin 1965

    * Die Tage in W, Halle (Saale) 1965

    * Prozeß in Nürnberg, Berlin 1967

    * Zwielicht, München 1967

    * Dieb und König, Berlin 1968

    * Stimmen danach, Rostock 1970

    * Der Tod des Nibelungen, Rostock 1970

    * Stücke, Berlin 1970

    * Einzug ins Schloß, Berlin 1972

    * Octavius und Kleopatra. Die Heiligung Johannas, Berlin 1972

    * Nekrolog, Rostock 1973

    * Polens Hauptstädte, Berlin 1974 (zusammen mit Arno Fischer)

    * Die Reise nach Jaroslaw, Rostock 1974

    * Von Paris nach Frankreich, Rostock 1975

    * Die beiden Nachtwandler oder Das Notwendige und das Überflüssige, Berlin 1975

    * Die problematisierte Wirklichkeit, Berlin 1975

    * Das Glück, Neuwied [u.a.] 1976

    * Orphée oder ich reise, Rostock 1977

    * Der alte Mann mit der jungen Frau, Frankfurt/Main 1977

    * Die Abenteuer des Herakles, Berlin 1978

    * November, Hamburg 1979

    * Unerwartete Veränderung, Rostock 1980

    * Die Mainzer Republik, Mainz 1980

    * Annäherungen & Ankunft, Rostock 1982

    * Unsterblichkeit, Rostock 1984

    * Der Fall des Hauses Plantagenet, Frankfurt am Main 1984

    * Marienbader Intrigen, Frankfurt am Main 1985

    * Bewerbungen, Berlin 1986

    * Das Märchen vom Bärwolf und der guten Prinzessin, Berlin 1987 (zusammen mit Ingrid Jörg)

    * Jede Seele auf Erden, Rostock 1988

    * Kapellmeister Levi, Wien [u.a.] 1989

    * Levi oder die Reise zu Richard Wagner, Rostock 1989

    * Theater in einem besiegten Land, Frankfurt/M [u.a.] 1989

    * Frühling im Herbst, Göttingen 1991

    * Süß und Dreyfus, Göttingen 1991

    * Volk ohne Trauer, Göttingen 1992

    * Berliner Wege, Berlin 1992

    * Der Harz, Berlin 1992

    * Fischland, Darß, Zingst, Berlin 1993

    * Krakow, Rostock 1993 (zusammen mit Christine Jörss)

    * Thüringen, Berlin 1993

    * Warschau, Rostock 1993 (zusammen mit Christine Jörss)

    * Kleine Geschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Berlin 1993

    * Leben in Wien, München [u.a.] 1994

    * Potsdam, München [u.a.] 1994

    * Die Briefe des Joseph F., Berlin-Köpenick 1995

    * Der rote Stern stirbt leise, Berlin 1995 (zusammen mit Joachim Liebe)

    * Die Sprache des Geldes, Göttingen 1995

    * Versuch über den Schrecken, Rostock 1995

    * Notlandung, Berlin 1996

    * Tucholskys Berlin, Hamburg 1997 (zusammen mit Gert von Bassewitz)

    * Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg 1998 (zusammen mit Georg Jung)

    * Ich bin ein Narr und weiß es, Berlin 2001

    * Wagner für Eilige, Berlin 2002

Heinz Schröder

Er wurde am 30.11.1921 in  Berlin geboren. Nach glücklich überstandenem Soldatendasein im 2. Weltkrieg kann Heinz Schröder erst nach 1945 seinen Traum von einer Schauspielerlaufbahn in die Tat umsetzen. Er studiert an der Schauspielschule des Berliner Hebbel-Theaters unter Ernst Schröder und erhält sein erstes Engagement am Kinder- und Jugendtheater im Titaniapalast. Es folgen Bühnenjahre in Radebeul, Naumburg und Leipzig, dann kehrt Schröder 1955 nach Berlin zurück. Bis 1990 wird das Theater der Freundschaft seine künstlerische Wirkungsstätte. Nach einigen kleineren Filmrollen ist der "antisemitisch eingestellte, gefährlich-bornierte" Studienrat Päker in dem international preisgekrönten DEFA-Streifen "Zwischenfall in Benderath" (1956) Schröders Durchbruch vor den Kameras. In den folgenden Jahren wird er vielfach für die Gestaltung von zynischen, brutalen und hinterhältigen Typen herangezogen. Oft sind es Nazigestalten, SS-Schergen und Schreibtischtäter jener braunen Ära, denen Schröder mit schneidender Stimme Profil verleiht. Auch für die Verkörperung gewichtiger Persönlichkeiten, wie Ärzte, Professoren, Juristen und Politiker, scheint Schröder prädestiniert. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt der Mime den Reichsgerichtspräsidenten Dr. Bünger, den er 1982 in der deutsch-bulgarischen Koproduktion "Die Mahnung" darstellt. Der Film - vom international geschätzten Regisseur Juan Antonio Bardem inszeniert - erzählt im Kern die Geschichte des Reichstagsbrandprozesses von 1933. Über die Entstehung des filmischen Werkes und die Begegnung mit dem spanischen Regisseur berichtet Schröder in einem Beitrag für die Zeitschrift "Das Magazin". Nach 1990 bleibt Heinz Schröder noch einige Jahre seinem Beruf treu, er filmt gelegentlich und nimmt an einer Theatertournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz teil. Im Jahre 2003 veröffentlicht er unter dem Titel "Das erstickte Lachen: Die Erlebnisse des unheldischen deutschen Soldaten H.S." seine Erinnerungen an die dramatischen Kriegsjahre 1939-45. Er lebt schon seit vielen Jahren zusammen mit seiner Frau in Schöneiche bei Berlin.

3.) Sehenswürdigkeiten meines Ortes

Der Eiskeller des "Eiskellers"

Wer ahnt, wenn er vor der alten (nun ehemaligen) Turnhalle in der Dorfstrasse steht, welch wechselvolle Geschichte dieses Gebäude hinter sich gebracht hat und wieviel Geschichten sich damit verbinden.

Bild der alten Turnhalle:

Auf alten Postkarten, die die Endstation der ersten Strassenbahn, der "Benzoline", in der Dorfaue des damaligen Gutsdorfes Schöneiche, zeigen, sieht man linker Hand ein Gaststättengebäude mit angeschlossenem Tanzsaal und der Bezeichung "Zum Eiskeller".

Diese Gaststätte existierte schon in der ersten Hälfte des 19. Jhr., als Glaßbrenner in seiner "Landpartie nach Schöneiche" bereits die Schöneicher Gaststätten rühmte.

Doch woher stammt der Name "Zum Eiskeller"?

Nach mühsamen Recherchen bekam ich folgende Informationen heraus:

Die Älteren von uns Schöneichern wissen sicher noch, dass es in der ersten Hälfte des vorherigen Jahrhunderts noch keine elektrisch betriebenen Kühlschränke, sondern Eisschränke gab. Das waren Holzschränke mit einer speziellen Ablagerung im Innern, auf die man ins Haus gelieferte Eisstangen, bis zu einem Meter lang und 10 mal 15cm Im Querschnitt, in Stücken einlagern konnte.

So entstand ein Kühlschrank, dessen Kühlmedium nur von Zeit zun Zeit erneuert werden musste, da das Eis ind en Schränken doch abschmolz. Diese Eisschränke gehen auf ein uraltes Verfahren zurück, das seit Jahrhunderten zur Kühlung von Lebensmitteln genutzt wurde. In Erdtunneln, häufig mit Feldsteinen ausgemauert, wurden zur Winterszeit aus nahegelegenen Gewässern Eisstücke herangeschafft, die an den Wänden des Tunnels oder Kellers aufgestapelt wurden. Wenn nun über diesem Keller genügend Erdreich lag, so war er nach außen gut isoliert. Somit konnte das Eis im Keller dann bis zum Spätsommer erhalten werden und die dort eingelagerten Lebensmittel und Getränke kühlen!

Genau solch einen Eiskeller besaß auch die nach ihm benannte Gaststätte in der Dorfstrasse des alten Gutsdorfes Schöneiche. Er lag etwa hundert Meter hinter der Gaststätte in Richtung Märchenwald und war etwa 15 meter lang mit einem aus Feldsteinen gemauerten Gewölbe, das am Grunde etwa 5 meter breit war. Dieser Keller existiert auch heute noch! Naturschützer haben den nach dem krieg als Müllbunker missbrauchten keller beräumt, wieder abgedichtet und als mögliches Winterquartier für Fledermäuse hergerichtet. Geht man den Weg am Märchenwald zum Rauhfutterspeicher hinüber, kann man den alten  Eiskeller rechts neben dem Weg finden.

(Bild des Eiskellers):

Die Gaststätte "Zum Eiskeller" musste ihren Betrieb schon um 1910, wegen der zahlreichen neuen Konkurrenz in den Kolonien Fichtenau und Schöneiche, einstellen. Eine Bürgerinitiative sorgte nach dem ersten Weltkrieg dafür, dass der ehemalige Tanzsaal zur ersten Turnhalle in Schöneiche umgestaltet wurde. Dazu verlängerte man den Saal auf Kosten der Hälfte eines Anwohnerhauses. Das Gaststättengebäude wurde zum ersten Altenheim in Schöneiche und nach dem 2. Weltkrieg dann Kindergarten. In der Turnhalle war nach dem letzten Krieg zeitwelig eine Möbelfabrik untergebracht,  bis wiederum Schöneicher Bürger ihre Umwandlung zur Turnhalle durchsetzten. An sich müsse sie daher "Turnhalle zum Eiskeller" heißen, und in dem Baudenkmal "Eiskeller" könnten sich erhitzte Gemüter abkühlen- wenn sie einwohnende Fledermäuse nicht vergrämen.

In jedem Fall aber gilt: Der Eiskeller, der einmal Namensgeber der Gaststätte in der Dorfstrasse war, existiert noch- und dies hoffentlich noch sehr lange...!

Der Raufutterspeicher

Auch der Raufutterspeicher gehört zum Kulturforum Schöneiches. Er atmet Geschichte, dieser 1749 auf Weisung Friedrich ll. gebaute Speicher zur Unterbringung der Futterreserven seiner Kavallerie. Vorallem in seinem Innern ist das wuchtige Gebälk noch ursürünglich. Hier spürt man das Können der damaligen Zimmerleute und des Baumeisters. Man riecht den Staub von Korn und Stroh. - In den letzten Jahren denkmalschutzgerecht saniert,  ist das Äußere war der Form nach im Originalzustand, aber die alten, über Generationen hinweg gefärbten Dachziegel, die Balken des Fachwerks, die Bretter der Giebelverblendung sind überwiegend neu. Streicht man im Innern über die alten Balken, kann man sie alte GEschichten aus den vielfältigen Wirren der Zeiten, die sie überdauert haben, erzählen hören. Feudalismus, Kapitalismus, Sozialismus und wieder Kapitalismus. Krieg und Frieden.

Wenn der Speicher nach Umbau dann eines Tages als Museum für Besucher geöffnet wird, ist das Interesse an den jeweiligen Exponaten äußerst hoch. Aber um diesen Bau zu erleben, braucht es (fast) kein Museum...

Bilder des Raufutterspeichers:

Ehemalige Schloßkirche

Schon aus einiger Entfernung ist der frühgotische Feldsteinbau, der 1725 als barocker Putzbau erneuert und erweitert wurde, für den Betrachter sichtbar, sollte er sich in der Nähe des Schlossparks befinden. Der im Westen angebaute Turm wurde 1725 neu hinzugefügt und mehrfach erneuert (1830, 1879, 1906, 1932 und 1989).

Der Oberbau des Turmes ist aus Holz, durch Pilaster gegliedert und mit reichem, um die Zifferblätter verkröpften Gebälk, ausgestattet. Den Abschluß bildet eine geschweifte Haube, die mit Schiefer verkleidet ist. Sie trägt eine achteckige Laterne, errichtet um 1830.

Besonders bemerkenswert von der früheren durch Kriegseinwirkung fast völlig verlorengegangenen Innenausstattung ist das Grabmal für den Gutsherrn Friedrich Wilhelm Schütze, das von Johann Gottfried Schadow 1798 geschaffen wurde. Sie befindet sich am Ende der Dorfstraße.

Sie dient heute als Konzert- und Veranstaltungsraum in der Gemeinde.Auf Wunsch werden in der ehemaligen Schloßkirche Eheschließungen des Standesamtes durchgeführt

Zur Geschichte ist noch zu sagen, dass sie Teil des damaligen Schöneicher Schlosses war, welches im 20. Jhr. zum Bauernhof umgestaltet wurde und im 2. Weltkrieg völlig niederbrannte.

Desweiteren sei hinzugefügt, dass diese Schlosskirche ein beliebtes Motiv für zahlreiche Künstler darstellt und daher in verschiedensten Werken auftaucht.

Auch diese Kirche hat für mich einen besonderen Stellenwert:

So wurde ich hier Mitte der 90er Jahre eingeschult und durfte jedes Jahr zum Abschluss des Schuljahres eine Klassenpräsentation vor vollbesetzter Kirche durchführen.

Außerdem fand hier öfters unser damaliges Schulkonzert statt, bei dem ich als Klavierspieler aushelfen durfte.

Evangelische Dorfkirche

Die Evangelische Dorfkirche (Alte Feldsteinkirche)liegt an der  Dorfaue und stammt aus dem 15./16. Jahrhundert. Ihr wird ein Kirchhof zugeordnet mit klassizistischen Grabdenkmalen und Sandsteinvasen. Sie befindet sich im alten Dorfkern des Ortsteiles Kleinschönebeck. Diese Kirche war damals und ist auch heute noch eine Art allgemeiner Treffpunkt für gläubige Christen.

Auch für mich hat sie symbolischen und erfahrungsbedingten Wert, denn hier wurde ich 2003 konfirmiert.

Jeden Sonntag findet 2 mal der Gottesdienst statt, der meistens von unserer beliebten Pastorin Kerstin Lüdtke geleit wird.[...]

Bilder der Dorfkirche:

Schöneicher Heimathaus

Das Heimathaus befindet sich in der Dorfaue Nr.8. Es ist das älteste erhaltene Bauernhaus im Ortsteil Klein-Schönbeck und dokumentiert die Geschichte des Ortes und der angeschlossenen Siedlungen, es bewahrt eine Sammlung von Ausgrabungsfunden und veranschaulicht mittels Mobiliar und Haushaltsgegenständen die Lebensbedingungen der Tagelöhnerfamilien im 18 Jahrhundert.

Ein sogenanntes Doppelstubenhaus ist heute das Heimatmuseum. Dieses Fachwerkhaus stammt aus der Mitte des 18.Jh. und wurde in der Zeit von 1981–1984 durch den Verein Schöneicher Heimatfreunde rekonstruiert bzw. restauriert. Im Inneren befindet sich ein Flur (Mittelern), der das ganze Gebäude quer durchläuft und in der Mitte eine Herdstelle mit offenem Kamin enthält, der sog. "Schwarzen Küche". Das Heimathaus beinhaltet heute eine Ausstellung, wie ein Vollbauer um 1750 in den östlichen Teilen der Mark Brandenburg gelebt und gewohnt hat.

Ich kann mich noch gut erinnern, als wir in der 2. Klasse eine Exkursion in dieses Museum gemacht hatten. Von altertümlichen Mäusefallen, über Kornpflegel bis hin zum Einrichtungsmobiliar und landwirtsch. Geräten damaliger Bauern wurde uns eingiebig berichtet.

Adresse

Schöneichner Heimatfreunde e.V.

Dorfaue 8

15566 Schöneiche

Öffnungszeiten

Mi bis Fr         09-12 Uhr und 13-17 Uhr

Sa                    10-12 Uhr und 13-17 Uhr

So                    10-12 Uhr und 13-16 Uhr

Eintrittspreise              

Erwachsene    1,00 Euro

Kinder unter 6 Jahren            frei

Gruppenführungen     25,00 Euro

Bild:

Der kleine Spreewald-Park

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde im Bereich des Fredersdorfer Mühlenfließes und des Mühlenteiches ein Kanalsystem mit Parklandschaft angelegt. Hier bestand in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts die Möglichkeit, außerhalb des Spreewaldes Spreewaldkähne zu staaken. Auch aus diesem Grund war der Kleine-Spreewald-Park ein beliebtes Freizeit- und Erholungsziel. Unter Einbeziehung des ehemaligen Freibades der Gemeinde als ökologisch orientierter Spielplatz und ökologische Bildungsstätte wurde der Kleine-Spreewald-Park in der Berliner Straße 2 wiederhergestellt.

Früher lockte außer den lieblichen Wassergräben und einer halbstündigen Kahnrundfahrt auch das Café "Kleiner Spreewald". Außerdem war das anliegende Freibad in DDR-Zeiten noch intakt und wurde von der Schöneicherbevökerung ausgiebig genutzt. Doch durch die Wende musste das Freibad und auch der Spreewaldpark geschlossen werden, bzw. moderte letzterer bis zur Restaurierung ein. Mehr dazu aber im folg. Interview, dass ich mit meinen Großeltern führte, die schon Jahrzehnte hier leben.

Ich: "Hallo Opa und Oma. Ich möchte heute mit euch speziell über eure Erfahrungen mit dem kleinen Spreewaldpark sprechen. Doch zu erstdie Frage, was euch überhaupt nach Schöneiche trieb."

Opa: "Wir suchten schon seit Ende der 60er jahre ein neues zu Hause und wollten aus Steinfurt wegziehen. Eine Bekannte machte deiner Oma und mir dann ein sehr großzügiges Angebot, hierher nach Schöneiche zu kommen, ein großes Haus mit großem Grundstück zu haben."

Oma: "Außerdem wurden wir gleich bei der ersten Besichtigung des Hauses auf den kleinen Spreewaldpark aufmerksam gemacht, welcher ja nur 150m von unserem zukünftigen zuHause entfernt lag."

Ich: "Also war der kleine Spreewaldpark auch ein Grund für euch, hierher zu ziehen?"

Oma: "In erster Linie ging es darum, ein größeres zuhause für deinen Vater und seine 3 Geschwister zu schaffen. Aber du hast Recht, der kleine Spreewaldpark animierte natürlich auch dazu, hierher zu ziehen. Er verkörperte die Schönheit dieses Ortes."

Opa: "Nicht zu vergessen die Freude der Kinder wegen dem Freibad."

Ich: "Apropos Freibad. Leider konnte ich nie dieses Freibad mit erleben. Was könnt ihr genaueres darüber sagen?"

Opa: "Nunja.. es war so um die 30 mal 20 Meter groß und umfasste einen 3m hohen Sprungturm. Jedes Wochenende kamen aus überall die Leute her um drin zu baden."

Oma: "Und der Eintritt war im Vergleich zu heute garnichts. Ich weiß es zwar nichtmehr genau, aber es dürften so 50 pfennig gewesen sein. Jedenfalls galt dieser Platz auch als zentraler Treffpunkt für Schöneicher Jugendliche."

Ich: "Warum wurde es dann geschlossen?"

Oma: "Na mit der Wende wurde es den Betreibern auf Dauer zu teuer, sie konnten die Instandsetzung auch nicht mehr finanzieren. Hinzu kam, dass auch das Cafe "kleiner Spreewaldpark" schließ und so der kleine Spreewaldpark nach und nach in der Versenkung verschwand und kaum mehr Besucher hierher strömten."

Ich: "Aber nun ist ja der kleine Spreewaldpark wieder restauriert und befahrbar..."

Opa: "Aber dennoch ist er nicht das, was er einmal früher war! Die Wasserwege sind um ein vielfaches gekürtzt und auch die Landschaft drum herrum sind soweit verödet, dass es eigentlich nicht lohnt, einer Kahnfahrt beizuwohnen."

Ich: "Wie könnte man nach euch den kleinen Spreewaldpark touristenfreundlicher gestalten?"

Oma: "Es wäre sicher eine gute Idee, das alte Cafe "kleiner Spreewaldpark" wieder zubeleben. Außerdem sollte man die Umgebung der Wasserwege verschönern."

Opa: "Dazu kommt, dass eine wieder Inbetriebnahme des Freibads der Gegend helfen würde. Man müsste es nur erweitern und attraktiver gestalten. Jedoch fehlen ja immer die finanziellen Mittel für solch Projekte..."

Ich: "Gut, ich danke euch für das Interview und die vielen Informationen."

Oma & Opa: "Nicht der Rede wert, ist doch selbstverständlich!"

Der Bäckerpfuhl

Auch der Bäckerpfuhl ist bei den Gewässern zu erwähnen. Dieser befindet sich inmitten der Dorfaue, nur wenige Meter unseres Hauses entfernt, des früheren Bauerndorfes Kleinschönebeck. Heute wird er auch als "Feuerwehrteich" bezeichnet, da die Freiwillige Feuerwehr ihr Quartier in unmittelbarer Nähe hat. Auf alten Karten findet man ihn unter der Bezeichnung "Dorfpfuhl", weil er eben mitten im Dorf lag.

Als dann um 1900 das Dorf Kleinschönebeck beträchtlich wuchs und einen eigenen Bäcker an der Ecke zum Stegeweg bekam, bürgerte sich im Laufe der Zeit der Name "Bäckerpfuhl" ein. Heute sieht der Pfuhl auch wirklich wieder wie ein Pfuhl aus, war er doch an besonders heißen Sommern völlig ausgetrocknet.

Ursprünglich war dieser Pfuhl Teil eines Regenentwässerungssystems im alten Bauerndorf. Nach starkem Regen floss das überflüssige Wasser die Dorfaue runter und landete direkt im pfuhl, sodass größere Überschwemmungen verhindert wurden. Damals gab es keine größeren Probleme mit der Regenwasserabführung in Kleinschönebeck. Die einfache Nutzung der Tatsache, dass Wasser immer hinab fließt, war, ohne Kanalisation und Gullies, Grundlage dieses Entwässerungssystems.

Als Kind, das fällt mir gerade dazu ein, kam ich einmal vom Angeln wieder, mit einem riesen Blei als Fang, und versuchte ihn in diesem Pfuhl einzusetzen. Nur leider dachte man damals noch nicht sehr weit und wenige Wochen später war der Pfuhl, wie immer in einem heißen Sommer, ausgetrocknet und mein stolzer Fang lag tot im trockenen Tümpel. Jedoch wird der Pfuhl neuerdings fleißig vom Angelverein bewässert, da dieser verschiedene Fischarten einsetzte, wodurch dieses Biotop eine Menge an Eigenleben dazu gewann und so nicht mehr austrocknen darf.

Bilder:

Sonstige Sehenswürdigkeiten in Schöneiche - kurz & kompakt

Auf dieser und den nachfolgenden Seiten habe ich weitere Sehenswürdigkeiten meines wunderschönen Ortes aufgelistet. Zu diesen sind dann die wichtigsten Fakten kurz und bündig genannt, sowie ein paar Bilder enthalten.

Storchenturm

Auf dem Überbleibsel der ehemaligen Gutsbrennerei des Schlosses Schöneiche, das nach dem 2. Weltkrieg abgetragen wurde, brütet seit vielen Jahren fast jedes Jahr eine Weißstorchfamilie. Ganz oben auf dem Schornstein dieser Brennerei findet man das besagte Nest, nach dem auch die angrenzende Schule und Hort benannt wurde.

Lützowhaus

Ehemaliges Jägerhaus in der Dorfstraße 14. Ein normaler Ziegelbau mit Ziegeldach (Dacherneuerung 1981), erbaut ca. Ende des 18.Jahrhunderts. Nach mehreren Umbauten ist von der ursprünglichen inneren Gestaltung des sogenannten Jägerhauses nichts mehr erhalten. Seine geschichtliche Bedeutung erhielt das Haus durch den Freiheitskämpfer Adolf von Lützow, der hier von Mai–September 1809 eine Verwundung ausheilte, die er sich in einem Gefecht bei Dodendorf mit französischen Truppen zugezogen hatte. Eine Bronzetafel erinnert noch daran. Das Haus wird jetzt als Wohnung genutzt.

Landhofprojekt

Am Landhof schlossen sich 13 junge kinderreiche Familien  zu einer Bauherrengesellschaft zusammen, um Wohnraum unter sozialen und ökologischen Aspekten zu schaffen. Die Gebäude wurden zum großen Teil in Eigeninitiative und in Holz-/Lehmbauweise errichtet. Interessant ist, daß jedes der Häuser mit einer Komposttoilette ausgestattet ist. Da einer meiner besten Freunde dort wohnt, weiß ich selbst wie es da aussieht; die "Komposttoilette" beispielsweise zeichnet sich dadurch aus, dass keine Spülung enthalten ist. Außerdem befindet sich noch eine Wassaufbereitungsanlage auf dem Gebiet des Landhofs.

Schöneicher Straßenbahn

Im Frühjahr 1910 wurde mit den Bauarbeiten zur Schöneicher Straßenbahn begonnen. Die Strecke war 5,6 Kilometer lang, die Spurbreite betrug 1000 mm. Der erste Zug bestand aus einer mit Benzol betriebenen Motorlokomotive, "Benzoline" genannt und einem zweiachsigen Anhängewagen. Am 28. August war die Jungfernfahrt von dem Vorortbahnhof Friedrichshagen nach Schöneiche/Schloß.

Am 5.November 1912 wurde die Straßenbahn bis nach Kalkberge verlängert. Eine neue Epoche begann am 30. Mai 1914, da hatten die Benzolloks ausgedient, die Strecke wurde elektrifiziert, die Straßenbahn fährt noch in der heutigen Zeit. In den Jahren 1994 bis 1998 wurde das Schienennetz, die Fahrleitungsmaste, der Wagenbestand und der Betriebshof modernisiert. Auch heute noch ist die Straßenbahn zum einen ein wichtiger Bestandteil Schöneicher Geschichte, und zum andern ein unerlässliches Verkehrsmittel. Ein Großteil unserer Schüler am Gymnasium benutzen sie, um zur Schule zu kommen. Außerdem stellt sie eine wichtige Verbindung nach Berlin dar und viele Menschen sind auf sie angewiesen.

Niedrigenergiehaus

Dieses gewerblich genutzte Gebäude bezieht seine gesamte Wärme- und Stromversorgung aus Solarenergie. Dazu dienen riesige Sonnenkollektoren, die das Sonnenlicht auffangen und die nötige Energie absorbieren. Es ist daher als Sehenswürdigkeit anzuführen, da es Deutschlands erstes Gebäude war, dass ausschließlich mit Solarenergie arbeitet.

Nachwort

Ich hoffe Ihnen hat es gefallen, die von mir gelegten Schwerpunkte der Thematik näher zu bringen.

Die Arbeit hat mir aber sehr viel Freude bereitet, habe meinen Erfahrungsschatz, bezüglich meiner Heimatgeschichte, um ein vielfaches erweitert.

Eben durch die Vor-Ort Recherche und den Gesprächen hat mir die Themabehandlung viel Spaß gemacht.

Außerdem konnte ich dabei gleich einem meiner Hobbies nach gehen; der Fotografie...

Mit freundlichsten Grüßen

Quellenverzeichnis

Literatur:

    - Ch. Felber, Ines Jerratsch, Helge Martini "Schöneiche bei Berlin. Eine Chronologie durch die Geschichte"; Schöneiche, Bock & Kübler-Verlag, 2000, ISBN 3-86155-108-X

    - Heinz Biskup "Schöneiche in alten Ansichten"; Zaltbommel 1993 (2. Auflage 1997) ISBN 90-288-5602-1

    - Heinz Biskup "Schöneiche in alten Ansichten Band 2"; Zaltbommel 1999 ISBN 90-288-6578-0

    - "Impressionen - Geschichten aus der Geschichte von Schöneiche" von Wolfgang Cajar & Roland Müller, Neuenhagen, Findling Verlag, 2000

    - verschiedenste Ausgaben unserer kostenlosen Ortszeitung "Schöneicher Konkret"

    - "Brockhaus- Die Enzyklopädie in 24 Bänden", Band 1 bis 24, 1996 bis 1999, ISBN 3-7653-3100-7

Internet:

-http://www.schoeneiche-bei-berlin.de

-http://de.wikipedia.org/

Jedoch bezog ich den größten Teil meiner Informationen aus Gesprächen mit Zeitzeugen und vorallem Anschauungsmaterial vor Ort.

Zu den Interviews:

Die Interviews sowie die Personen und Fotos dazu sind überwiegend fiktiver Natur, um dem Ganzen etwas Charme zu verleihen. Inhaltlich aber zumeinst vollkommen korrekt.

Zu den Bildern:

An einem März-Sonntag fuhr ich los und machte mit meiner Digitalkamera zahlreiche Fotos meiner genannten Orte und Einrichtungen.

Demnach ist jedes Bild von mir persönlich gemacht worden, aber auch dazu ein paar Sätze im Nachwort.
(Vermutlich aufgrund eines technischen Fehlers leider verloren gegangen, ebenfalls sind einige Dokumente verschwunden, weshalb die Arbeit unvollständig wirkt. Das tut uns leid. )

Hilf uns und deinen Freunden, indem du diese Seite teilst, verlinkst und bewertest

- Noch keine Bewertung -
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 11. Klasse
  • Erstellt: 2005
  • Note: 1
  • Aktualisiert: 10.08.16

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe jetzt deine Meinung

    Was ist 4 / 2? Ergebnis:  
Wähle dein Bild:

Mitmachen

Drag & Drop oder: Durchsuchen... Endungen: .doc(x) .xls(x) .ppt(x) .pdf .txt .rtf .jpg .gif .png .bmp

Danke für deinen Besuch bei Schulzeux.de

Zeig diese Seite deinen Freunden

Mithelfen ist ganz einfach

Du hast sicher auch noch Hausarbeiten, Vorträge etc. auf deinem PC. Veröffentliche sie in wenigen Sekunden und hilf damit tausenden Mitschülern.

Mehr Infos

Schulzeux.de auf Facebook

Schulzeux.de bei Google+