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Die Goldenen Zwanziger Referat

Inhaltsverzeichnis

Folgend ein Referat zu den Goldenen Zwanziger, vornehmlich in den USA.

AMERICAN DREAM - Wurzeln einer Weltmacht

Die Entwicklung wurde bestimmt durch:

- Die Bevölkerung wuchs stetig
- Amerika war Stärkste Wirtschaftsmacht
- Chancen auf Erfolg
- Reiche Rohstoffquellen
- Bevölkerungsanstieg durch Masseneinwanderung
- Technische Erfindungen
- Endgültige Erschließung des Kontinents (Frontier-Mentalität) / unbegrenzte Freiheit
- Konjunkturschwankungen
- Soziale Probleme (äußerten sich in schweren Arbeitskämpfen, in Proteststürmen der Farmer des Westens gegen die Großindustrie des Ostens und in rassistischen Ausschreitungen gegen die Schwarzen)
- Generationen von Einwanderern wuchsen im 19. Jahrhundert durch gemeinsame Erschließung des Landes zusammen. („melting pot of nations“), Deutsche, Engländer, Franzosen, vor allem auch Puritaner (glaubten wegen ihrer kalvinistischen Erziehung an die Vorherbestimmung und durch ihre nüchterne Lebensweise sparen sie viel Geld), Iren
- Starke Vorbehalte gegen später einwandernde Süd – und Osteuropäer, Chinesen und Japaner führen zu deren Abkapselung, obwohl es keine Binnengrenzen mehr gab, lebte der Pioniergeist weiter (Frontier-Mentalität)
- Das einigende Band dieser neuen Nation war der Glaube an das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“
- Man wollte den „American Dream“ von Freiheit, Erfolg und Fortschritt verwirklichen

Die „Golden Twenties“

Der erste Weltkrieg hat die USA im Gegensatz zu den europäischen Großmächten nicht geschädigt. So entwickelte sich nach Umstellung von der Kriegs – auf die Friedenswirtschaft seit etwas 1929 eine „prosperity“, ein rasanter Wirtschaftsaufschwung, der auf einer gewaltigen Ausweitung der Konsumgüter beruhte.
Grundlage des Wirtschaftsbooms war die moderne Fabrikation von Massengütern.

Auswirkungen der „Prosperität“:

Industrie Bevölkerung
Fließbandproduktion (Steigerung der industriellen Produktivität) Bau von Wolkenkratzer (hohe Bodenpreise) in ihnen drückt sich die Leistungsfähigkeit und das Selbstbewußtsein einer modernen, am Erfolg orientierten Gesellschaft aus.
Verwendung von neuen Kunststoffen und Aluminium Massenwohlstand
Elektromotor Elektrisches Licht, Radio, Telefon., Kino, Kühlschrank, Staubsauger (mehr Luxus)
Bauindustrie expandiert (neue Ballungszentren und Bürogebäude so wie Fabriken wurden gebaut) Andere Ernährungsweisen; mehr frische Produkte bzw. Fertiggerichte
Automobilindustrie wuchs Massenkonsumgüter wurden billiger (z.B. Autos)
Mobilität (jeder hatte ein Auto)
Zersiedelung; Satellitenstädte; man zog aus der Innenstadt in die Vororte; zahlreiche Eigenheime
Kauf auf Raten; Verschuldung ohne Schande

Dieser Wirtschaftsboom vollzog sich unter den Präsidenten Warren Harding und Calvin Coolidge weitgehend ohne staatl. Eingriffe und unter dem Einfluß des „Big Business“ Die Republikaner verstanden unter „Normalität“ die absolute Freiheit der Wirtschaft, der man den Wohlstand zu verdanken schien.

Kultur und Massen – Konsumgesellschaft und Veränderungen in den „wilden zwanziger Jahre“:

- Alte Ideale von Fleiß und Sparsamkeit und puritanischem Lebenswandel galten nur wenig
- Soziale Unterschiede vertieften sich, aber Menschen sahen mit Vertrauen in die Zukunft (Traum von Fortschritt und Wohlstand für alle)
- Das gesellschaftliche Leben wurde freizügiger
- Charleston wurde getanzt
- Jazz (Dixieland) eroberte rasch Amerika (Luois Armstrong)
- Im Kino konnte man Charly Chaplin bewundern
- Schlagergeschäft mit Radio und Schallplatte nahm große Ausmaße an
- Boulevardpresse befriedigt die Sensationslust
- Große Interesse für Sport: Boxen, Baseball, Schwimmer, Tanzen
- Neue Superlativen
- Die amerikanische Frau kam der gesellschaftlichen und beruflichen Gleichstellung immer näher

Widerstand der konservativen Amerikas/ Folge:

- zunehmender Alkoholkonsum wird entwickelt (schließlich Alkoholverbot was aber erfolglos blieb; Schmuggel, heimliche Bierbrauerei, Schwarzbrennerei)
- Bandenkriminalitiät wurde gebildet
- Fremdenfeindlichkeit; Einwanderern wie Iren, Italiener, Osteuropäer und Juden unterstellte man eine Anfälligkeit für Kommunismus, Radikalität und Kriminalität.
- Einwanderungsquoten wurden beschränkt
- Einwanderung von Chinesen und Japanern war gesetzlich verboten
- Der rassistische Geheimbund Ku-Klux-Klan entstand dem 4 Millionen weiße Amerikaner angehört haben sollen, er terrorisierte besonders im Süden und Mittleren Westen der USA die Schwarzen, aber auch Einwanderer, Katholiken, Juden oder Intellektuelle

Weltwirtschaftskrise

Ursachen:

- Stolz beherrschte das erfolgreiche Amerika
- Prosperität des Landes war aber nicht stabil, beruhte auf der Überproduktion hochwertiger und dauerhafter Konsumgüter wie Autos, Radios..
- Einkommensentwicklung der unteren Verbraucherschichten hielt mit der Produktionsleistung nicht mit
- Überproduktion
- Ständig steigende Kurse verführten Kaufleute, Handwerker und Farmer zur Börsenspekulation, Geld wurde von Banken geliehen
- Schließlich kam es zur Börsenpanik mit verheerenden Folgen

1924 Agrarkrise:

Die Farmer investierten viel Geld in Maschinen. Sie produzierten auf diese Weise sehr viel. Zu viel für die Bevölkerung. Schließlich gehen sie pleite, da ihre Produkte nicht gekauft werden und sie so auch die Maschinen nicht bezahlen können. Die Folge davon ist die Landflucht, wodurch die Städte wachsen. Aber auch dort ist eine sehr hohe Arbeitslosigkeit Diese Krise wurde von den Politiker nicht ernstgenommen.
24.10.1929: Börsenkrach
Leute haben viel Geld in Aktien angelegt, Firmen gingen pleite, man konnte die Schulden nicht mehr bezahlen.

Schwarzer Freitag:

- Viele die fehl investiert haben, begangen Selbstmord
- 15 Millionen Leute wurden arbeitslos
- Banken hatten kein Geld mehr

Folgen für Europa:

Die USA hat nach dem 1. Weltkrieg kurzfristige Kredite an Europa gegeben. Diese wollte die USA nun wieder, allerdings konnten diese nicht zurückgezahlt werden.

Folgen:

- Die Industrieproduktion sanken um die Hälfte
- Banken brachen zusammen
- Verschuldete Farmer mußten Höfe abgeben
- Zahl der Arbeitslosen stieg auf fast 15 Millionen
- Da es keine staatl. Sozialversicherungen gab, standen dir örtl. Fürsorgeeinrichtungen der Massenarbeitslosigkeit hilflos gegenüber
- Hungersnot (Suppenküchen; Hilfsorganisationen...)
- Familien verloren Wohnungen

Franklin Roosevolt hat eine erste Arbeitslosenunterstützung der USA eingeführt und gewinnt 1932 die Präsidentenwahl.

Der New-Deal

- freiwilliger Arbeitsdienst; Projekt der Wiederaufforstung und Ödlandsbekämpfung so wie die Erschließung und Elektrifizierung des rückständigen Tennessee-Stromtals; Errichtung von Staudämmen, Kraftwerken und Schleusen so wie ein Schiffahrtskanal
- Farmhilfegesetz; preiserhaltende Maßnahmen sowie finanzielle Unterstützung: Prämienzahlung für freiwillige Produktionsbeschränkungen, Vernichtung überschüssiger Agrarprodukte, Gewährung von Zwischenkrediten, günstigere Neufinanzierung von Hypotheken sowie finanzielle Hilfe für den Ankauf von Farmen
- Programm für die Industrie: Produktion stabilisieren, Minimallöhne sichern, gewerkschaftliche Organisationen, legale Streiks
- Sozialversicherungsgesetz regelt Altersversorgung, Absicherung arbeitsunfähiger Arbeitnehmer

Es war ein neues wirtschaftspolitisches Konzept, der Keynesianismus. Also der Einsatz staatlicher Investitionen zur Ankurbelung der Konjunktur, eine Politik des billigen Geldes, Maßnahmen zur Steigerung des Konsums sowie ein Arbeitsbeschaffungsprogramm der Regierung.

Auswirkungen des New-Deal:

- schon bald sah man wieder mit Hoffnung in die Zukunft und mit stolz auf das Land
- Erfolg wurde aber nicht den eigenen Leistungen sondern dem Staat oder dem bewunderten Präsidenten zugeschrieben.

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4.3 / 5 Sternen (3 Bewertungen)
  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2013
  • Note: Ohne Wertung
  • Aktualisiert: 03.08.16

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  • elsa schrieb am 08.12.2011:

    Richtig guter Beitrag!:-) gruß Elsa K.

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