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Wahlen in der Weimarer Republik Referat

Inhaltsverzeichnis

Gliederung zum Referat über die Wahlen in der Weimarer Republik:

I. Wahlen und Wahlverhalten

I.1. Das Wahlrecht

I.2. Die Wahl zur Nationalversammlung

1.2.1. Wahlbeteiligung

1.2.2. Wählerverhalten / Ergebnis

I.3. Die Reichstagswahlen

I.3.1. Wahlbeteiligung

I.3.2. Wählerverhalten

I.3.3. Signifikante Merkmale

I.4. Aufstieg der NSDAP

I.5. Fazit 

Einleitung:

–Vorgehensweise klären

–Bemerkungen über bedingte Aussagekraft der Statistiken

–Aufzeigen von Entwicklungen, aber immer nur mögliche, bzw. wahrscheinliche Gründe + Erklärungen >>> siehe Heute

I.1. Wahlrecht:

–Im Kaiserreich: keine Frauen, Wahlalter 25, Mehrheitswahlrecht mit Stichwahlentscheidung in Einmannwahlkreisen,

–für NV ein nach dem Verhältniswahlrecht gestaltetes Übergangswahlsystem (nicht näher)

–ab 1920 reines Verhältniswahlrecht (1925 gerinfügig modifiziert), Frauen und Männer, ab 20 Jahren

–in 38 Wahlkreisen (später 35), zusammengefasst in WKverbänden (z.B. Brandenburg I : Potsdam II + Berlin; Brandenburg II : Potsdam I und Frankfurt / O.)

Verhältniswahlrecht: auf 60000 Stimmen kommt ein Mandat im Reichstag; Reststimmenverwertung auf zwei benachbarte WK und auf Reichsebene >>> ungerechtes System, bevorzugt die Großen, mögl. Ausgleich über Listenverbindungen

–Zahl der Sitze / RTMandate abhängig von Zahl der abgegebenen Stimmen

–vielzitierte Zersplitterung d. Parteienspektrums hängt unmittelbar mit Verhältniswahlrecht zusammen

[FOLIE]:

Hinweis § 2, Ausgeschlossen von der Wahl.....

I.2.Wahl zur NV 1919:

[FOLIE]

I.2.1 Wahlbeteiligung:

–Bevölkerung: ca. 59 Mio (Vorsicht)

–36,8 Mio. Wahlberechtigte

–30,5 Mio. Abgegeben Stimmen, davon gültig: 30,4 Mio.

I.2.2 Wählerverhalten:

–Weimarer Koalition (SPD, Z, DDP) erhält insgesamt 76,1 % der Stimmen

–Gegner des parlamentarischen Systems: USPD 7.6 % und DNVP  10,3 %

I.3. Reichstagswahlen:

Insgesamte Entwicklung [FOLIE] kurz skizzieren

I.3.1 Wahlbeteiligung:

–Vergleichen: 1919 zu 1920, 1920 zu 1924, 1928 zu 1930, 1933

–Bundesrepublik 2009: 70,8 %, 62.168.489 Wahlberechtigte und 44.005.575 Abgegebene Stimmen

–zwischen 1919 und 1933 (altersbedingt?) ca. 8 Millionen Wahlberechtigte mehr, man stelle sich vor, in welchen Verhältnissen diese neuen Wähler sozialisiert und politisiert wurden (Rev, Inflation, etc.)

I.3.1 Wählerverhalten:

Falter S. 15 ff.

–1920: radikale Flügel legen zu;

Mitte (Z+DDP) + SPD verliert; mögliche Erklärungen:

+ Mitte: Enttäuschung in der Bevölkerung über VV (Reparation, Gebietsabtretungen, „Kriegsschuldparagraph“ >>> moralische Verurteilung)

+ SPD: „unvollständige Revolution“, die Kompromisspolitik der SPD (die unter anderem zum gewaltsamen Niederschlagen von Arbeiterprotesten führt, Bsp. „Blutmai '22 + Zörgiebel“), viel und ausgiebig diskutiert, meine Interpretation

–1924a („Inflationswahlen“): Tendenz zu den Extremen geht weiter;

+ DNVP: (Abspaltung, gemeinsame Liste NSDAP-Leute und DVFP) [FOLIE]; Rechte insgesamt 2,5 Mio St. mehr

+ USPD: Mehrheit für Anschluss an KomIntern (KPD), kleiner Teil zurück zur MSPD; wenige bleiben, aber politische Bedeutungslosigkeit

+ KPD legt zu, s.o.; Linke insgesamt 1,5 Mio St. weniger

+ „Sonstige“, also Regional- und Interessensparteien fast 1 Mio

1924b: Rückgang bei Flügelparteien und Stärkung der Gemäßigten,

wird auf Inflationseindämmungspolitik zurückgeführt

>>> „Goldene Zwanziger“, mit relativer pol. Stabilität + wirtschaft. Konjunktur

–Weglassen der Reichspräsidentenwahl

1928: SPD + DNVP (!), auffällig ist die Zunahme bei den kleinen Parteien

>>> Zersplitterung

>>> „Zwischenwirte“-Theorie, mit einiger Berechtigung, aber weggelassen

–193: WWK, weitere Zersplitterung; KPD legt zu,

+ 225 rep.feindliche Abgeordnete von 577 (KPD, NSDAP, DNVP)

+ NSDAP: zweitstärkste Partei, ca. 6 Mio in 2 ½ Jahren mobilisiert,

(+ letztes Kabinett mit parlamentarischer Mehrheit Müller II in großer Koalition: SPD,Z,BVP,DDP,DVP; danach § 48; zerbrach an Frage über eine geringfügige Beitragserhöhung für die Arbeitslosenversicherung )

1932a: + Rechtsruck bei mittelständischen (auch Z), wegen nivellierendem Folgen (Gehaltskürzungen + Inflation) der WWK >>> Mittelstand bricht weg

+ Flügel: KPD, NSDAP; 6 Mio Arbeitslose

1932b: Auflösung RT, Neuwahlen, KPD, Stimmenverlust NSDAP

1933: Im Januar wird Adolf Hitler Reichskanzler; RTW bedingt freie Wahlen (RTsbrand + einsetzende Verfolgung von Linken), theoretische Stimmabgabe an alle Parteien noch möglich

I.3.3. Signifikante Merkmale

Erste Phase: Falter: S. 119ff

–insgesamt Stabilität des katholischen (Z) und sozialistischen Wählerblocks (SPD)

–Niedergang der liberalen Parteien

–Aufstieg von Klientel- und Regionalparteien (Sonstige)

–Situation im linken Lager

–zu keiner Zeit hatte Weimarer Koalition eine Mandatsmehrheit (ganz nahe 1928 >>> SPD, DDP, Z = 240 Mandate / 491 Sitzen)

–beständige fortschreitende Radikalisierung, kurze Unterbrechung ab 24 in der „Phase der relativen Stabilisierung“, ab 1930 wieder Radikalisierung

–z. B. Z nach 1928 zunehmend rechtsorientierter

I.4. Aufstieg der NSDAP

–es gelang der NSDAP zur Sammelpartei der nicht-soz. und nicht-kathol. Wähler zu werden

–mehrere Erklärungsansätze (Inflation, WWK, Wegbrechen d. Mittelstandes), nicht monokausal,

I.5 Fazit

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  • Autor: Nicht angegeben
  • Fach: Geschichte
  • Stufe: 3. Semester (Uni)
  • Erstellt: 2010
  • Note: 1
  • Aktualisiert: 22.08.16

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