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Die Ego-Gesellschaft Referat

Inhaltsverzeichnis

Folgend ein Referat zur Charakterisierung der Ego-Gesellschaft, ursprünglich als Aufsatz gedacht.

Inhaltsangabe und Charakterisierung der Ego-Gesellschaft mithilfe des Essays aus dem Spiegelartikel „Die egoistische Gesellschaft oder Narziss lässt grüßen“ (auch als Referatsbasis brauchbar!)

(Nr. 9 vom 24.02.1997, Seite 222 ff.) Wer die Industriegesellschaft oder die Klassengesellschaft charakterisiert (ergänzend) sucht, wird in den Links fündig.

 

[Anmerkung: Trotz dem die Ego-Gesellschaft laut Aufgabenstellung in eigenen Worten erklärt werden soll, muss bei expliziten Textbezügen meist ein konjunktiver Sprachgebrauch herhalten. Zudem beziehe ich mich hauptsächlich, wenn nicht anders angegeben, auf den Text M1, s.u.]

In dem Essay „Die egoistische Gesellschaft oder Narziss lässt grüßen“ aus dem Magazin „Der Spiegel“ (Nr. 9 vom 24.02.1997, Seite 222 ff., „Quelle M1“) wird die moderne Gesellschaft [Stand 1997] als zu egoistisch kritisiert.
Der Essay bezieht sich dabei auf einen Artikel über die narzisstische Persönlichkeitsstörung (ebenfalls im Spiegel erschienen, 17.07.1997, S. 97 f., „Quelle M2“) und zieht zwischen Narzissmus und moderner Gesellschaft gewisse Parallelen.

Die Egogesellschaft charakterisiert sich überwiegend anhand negativer Merkmale, welche im Folgenden näher beschrieben werden.

Als erstes wird aus Erfahrung gesagt (Z. 1f.), dass das Fernsehen als Austragungsplattform für die immer kindlicher werdende Gesellschaft und deren Abnormitäten dient (Z. 2ff).
Im Folgenden werden dafür Beispiele aus dem deutschen TV-Programm genannt (Z. 7ff.) und darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft zunehmend verblöde, wobei die Übergänge zwischen kindlicher Dummheit und halb-erwachsendem Verhalten fließend seien (Z. 21ff.)

Für diese Behauptung werden folgend, zwecks Argumentation, eine Reihe von Menschen mit beruflich hohem Status zitiert (Z. 25ff.).

Eine genaue Analyse der einzelnen Kommentare würde den Rahmen der Aufgabe sprengen, weshalb die wichtigsten Aussagen zusammengefasst werden:
Durch Unentschlossenheit und Unreife charakterisiere sich eine Ego-Gesellschaft (Z. 28ff.), aber auch durch Affinität bzw. dem Hang zu narzisstischen Verhaltensweisen und der damit zusammenhängenden Lebensfrustration (Z. 33ff.).

An dieser Stelle ist erstmalig ein Bezug zur Quelle M2 herzustellen, da diese noch konkreter auf die Auswirkungen narzisstischen Verhaltens eingeht.

Hierbei ist anhand von psychologischen Forschungen festzustellen, dass sich narzisstische Persönlichkeiten durch Selbstverliebtheit kennzeichnen (Z. 20ff., M2) sowie generell „wenig Gutes“ haben (Z. 25f. M2). Dies sind also weitere Merkmale der sogenannten Ego-Gesellschaft (Abk. im folgenden „EG“).

Weiterhin wird in M1 festgestellt, dass diese Gesellschaft als Mischung von Desorientierung („vaterlose Gesellschaft“) und Narzissmus (Z. 39ff.) anzusehen sei.

Darüber hinaus zeichnet sich die EGOGESELLSCHAFT durch ständiges Streben nach Glückseligkeit im augenblicklichen Moment (Z. 43ff.) und der Beharrlichkeit eigene Probleme als Fremdverschuldung darzustellen, aus (Z. 44ff.).

Durch den Drang, eine möglichst perfekte Selbstdarstellung zu erzielen, wird in der EG versucht, allen edlen Charaktereigenschaften, wie Flexibilität, Vitalität u.a. (Z. 54 ff.), gerecht zu werden, und dabei leichtfertig Verantwortungsbewusstsein sowie emotionale Bindungen abzuwenden (Z. 50ff.).

Dieser Drang nötigt die Mitglieder der EG zu selbstsüchtigem und egozentrischen Verhalten, wie weiterhin geschlussfolgert wird (Z. 62 ff.).

Als Ursache werden in Zeile 69 bis 74 sowohl die politischen Zustände der 80er als auch die sich verändernde Religionsauffassung angedeutet, wobei explizit auf eine sich entwickelnde, narzisstisch-geprägte Gesellschaft, hingewiesen wird.


Zusammenfassend ist des weiteren festzustellen, dass sich die EGO-GESELLSCHAFT hauptsächlich durch „Flexibilität, Austauschbarkeit, Wichtigtuerei und Durchlässigkeit“ (Z. 75 f.) als Grundeigenschaften auszeichnet und die Schaffung einer eigenen Realität eine häufige Erscheinung der EGOGESELLSCHAFT darstellt (Z. 76 ff.).

Schließlich wird eine Prognose gewagt, in welcher die EG auch in Zukunft sittliche Moral und rationelles Denken nach wie vor unterdrückt... (Z. 81 ff.) 

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4 / 5 Sternen (6 Bewertungen)
  • Autor: T.Z.
  • Fach: Politik
  • Stufe: 12. Klasse
  • Erstellt: 2006
  • Note: 1-
  • Aktualisiert: 30.08.16

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